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Einstieg in die Meditation - Ausgewogene Empathie

by Anaïs Sägesser

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Meditation
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Diese grundlegende Praxis der Empathie, stützt sich auf die achtsame Einsicht, um die angeborenen und erlernten impliziten Voreingenommenheiten, die reaktives Anhaften, Verwirrung und Ärger auslösen, aufzudecken und zu beseitigen. Anstelle reaktiver Voreingenommenheit und Gewohnheit konzentriert sie sich auf ausgewogene Empathie, die hilft, heilende Emotionen reiner Liebe, menschlicher Güte und Mitgefühl, Toleranz und Akzeptanz zu praktizieren.

Transkription

Nimm eine zentrierte Haltung ein,

So dass du leicht und tief atmen kannst.

Reinige deinen Atem,

Indem du ihn erst tief durch die Lippen einsaugst,

Einen Moment innehältst und dann unter Anspannung der Beckenbodenmuskulatur durch die Zähne wieder auspresst.

Also durch die Lippen einatmen,

Innehalten und dann die Beckenbodenmuskeln anspannen und durch die Zähne auspressen.

Das machen wir noch zwei mal.

Einatmen durch die Lippen,

Innehalten und dann die Beckenbodenmuskeln anspannen und durch die Zähne ausatmen.

Tief durch die Lippen einatmen,

Innehalten und dann die Beckenbodenmuskeln anspannen und durch die Zähne ausatmen.

Lasse nun deinen Körper seinen natürlichen Atemrhythmus finden.

Mach das Gefühl des Atems zu deiner Basis.

Spüre deinen Atem und probiere die beruhigende Seite deines Atems zu finden.

Gib dir selbst die Erlaubnis,

Dich von der Welt zurückzuziehen.

Sogar von deinen Erwartungen und Ängsten in Bezug auf andere,

Um in diesem Moment bei deinem atmenden Körper zu bleiben.

Und wenn dein Geist präsenter und deine Aufmerksamkeit zentrierter ist,

Lass uns das Licht des Gewahrseins auf sich selbst richten.

Bewege dich durch das,

Was in deinem Geist ist,

Zu dem leichteren,

Geräumigeren Geist des Gewahrseins.

In diesen geräumigen Geist tauchst du so weit wie möglich ein und ruhst frei und klar und lässt all die gewöhnlichen Störungen deines Geistes einfach vorbeiziehen.

Kläre deinen Geist.

Jetzt,

Wo dein Geist freier ist,

Ist es an der Zeit,

Dir dein Erleben und Handeln wieder bewusst zu machen.

Da sich die meisten Belastungen,

Der meiste Stress unseres Lebens um Beziehungen dreht,

Ob nah,

Neutral oder fern,

Lade vor deinem geistigen Auge das Bild von jemandem ein,

Bei dem es dir leicht fällt,

Ihn oder sie zu lieben.

Versuche,

Sein oder ihr Gesicht und seine,

Ihre Gestalt klar zu sehen und bemerke jede Wärme und jedes Licht,

Das du jetzt in dir spürst.

Schau,

Wie er oder sie deine liebevolle Anwesenheit aufnimmt,

Sich wärmt und in gleicher Weise antwortet.

Bleibe so sitzen,

Nimm die Liebe auf und sende deine eigene Liebe aus.

Spüre,

Wie sich das Gefühl der Präsenz und Resonanz vertieft,

Während du dich mit jedem Atemzug mehr und mehr verbindest.

Beobachte gleichzeitig dein eigenes Herz und deinen Verstand.

Nimm alle Gefühle von Angst oder Anhaftung wahr,

Die auftauchen können.

Versuche zu beobachten,

Wie sie den freien Fluss der Liebe einschränken und bemühe dich,

Diese Ängste zu akzeptieren und loszulassen.

Beobachte,

Ob dieses Loslassen dir dabei hilft,

Die Liebe zu befreien.

Bitte nun den geliebten Menschen vor deinem geistigen Auge nach links zu gehen.

Bevor du nun eine neutrale Person einlädst,

Jemanden,

Der dir ab und zu begegnet,

Aber den du nicht gut oder überhaupt nicht kennst,

Nimm wahr,

Wie dein Herz dazu neigt,

Sich im Raum dieser Figur zu verkriechen oder zu verschließen.

Da die Person vielleicht keine Rolle spielt oder innerlich nicht ganz so bewusst ist,

Wie du selbst.

Eher wie eine Pappfigur oder ein Einrichtungsgegenstand ohne wirkliches Leben.

Bemühe dich nun besonders tief zu schauen,

Um deinen neugierigen Geist zu öffnen und zu aktivieren.

Lass dich darauf ein,

Dass du und diese Person so viel gemeinsam haben,

Den Wunsch nach Glück,

Die Verletzlichkeit gegenüber Schmerz,

Dass ihr aus denselben Elementen besteht und beide geliebte Menschen habt.

Versuche dich auf das gemeinsame Menschsein einzustimmen,

Das ihr teilt und öffne und wärme dein Herz,

Um diese Person als ein Mitglied deiner erweiterten menschlichen Familie anzunehmen.

Schau,

Wie sich diese Veränderung auf deine Verbindung auswirkt.

Wenn du mit deinem Bekannten atmest,

Spür,

Wie sich dein Gefühl des Menschseins vertieft und lebendig wird.

Vielleicht bemerkst du,

Dass du dich mehr geärtert fühlst.

Versuche das einfach in dir aufzunehmen.

Bitte deinen Bekannten nun,

Sich vor deinem geistigen Auge nach rechts zu bewegen,

Während du dieses Experiment durchführst.

Und bevor du nun auch eine eher schwierige Person einlädst,

Jemand,

Der dir einfach nur auf die Nerven geht,

Beobachte,

Wie sich dein Herz und Verstand zurückziehen,

Um sich zu schützen oder zu reagieren.

Fühlst du vielleicht leichte Irritation?

Nimm alle kritischen Urteile wahr.

Jeden Impuls zu kämpfen oder zu konkurrieren und darunter vielleicht ein Gefühl des Andersseins.

Bemühe dich nun,

Tiefer zu blicken,

Um deinen neugierigen Geist zu öffnen und zu aktivieren.

Lass dich selbst erkennen,

Dass du und diese Person viel gemeinsam haben.

Den Wunsch nach Glück,

Die Anfälligkeit für Schmerz,

Vielleicht ähnliche Masken und dass ihr beide,

Sowohl geliebte Menschen,

Als auch Herausforderer habt.

Versuche dich auf das gemeinsame Menschsein einzustimmen.

Selbst im Stress des Umgangs mit euren Unterschieden seid ihr beide Menschen.

Und bemühe dich,

Die andere Person als Mensch,

Wie du selbst,

Zu akzeptieren.

Und ermutige dich,

Dich den Unterschieden zu stellen und zu versuchen,

Sie zu lösen.

Sieh an,

Wie dieser mutige Versuch Erleichterung bringt und dein Selbstvertrauen stärkt.

Versuche also einfach,

Das zu verinnerlichen.

Und nun zu unserem Experiment mit den drei Figuren in unserem Leben,

Den drei Arten von Interaktionen,

Die wir haben.

Trete einen Schritt zurück und überlege,

Wie alle Beziehungen in deinem Leben,

Egal welcher Art,

Stress verursachen können.

Und überlege,

Wie viel einfacher das Leben sein könnte,

Wenn du allmählich den Stress loslassen könntest,

Dich an geliebte Menschen zu klammern,

Bekannte zu ignorieren und deine Herausforderer zu bekämpfen.

Lasse nun die schwierige und neutralen Personen zurück nach Hause gehen und lade deinen geliebten Menschen ein,

Langsam in dein Herz zu schmelzen,

Wie Licht,

Das in Licht aufgeht.

Erinnere dich daran,

Dass die Liebe,

Die du fühlst,

Immer in dir ist,

Egal wie herausfordernd dein soziales Leben wird.

Und wenn du jetzt bereit bist,

Kehre langsam zurück und finde deinen Atem,

Spüre deinen Körper,

Kehre zurück zu deiner äusseren physischen Form,

Spüre dein Kissen oder deinen Stuhl,

Die Luft auf deiner Haut,

Den Raum und in deinem eigenen Tempo öffne deine Augen.

Nimm dir vor,

Gleiche Empathie für alle zu üben,

Wenn du emotionale Ausgeglichenheit und Widerstandsfähigkeit in jede Interaktion mit allen Höhen und Tiefen des Lebens bringen möchtest.

Und bedanke dich bei dir selbst dafür,

Dass du heute praktiziert hast.

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