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Liebevolle Güte für ein geliebtes Wesen (MSC)

by Anja Benesch

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Meditation
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Den meisten von uns Menschen fällt es leichter, freundlich zu anderen zu sein als zu uns selbst. In dieser Übung beginnen wir daher damit, einem anderen Wesen liebevolle Güte zu senden, und schließen und dann selbst in den Kreis des Mitgefühls mit ein. Hier werden dir folgende Beispiele gegeben, falls du bislang keine eigenen Sätze der liebevollen Güte hast: Mögest du glücklich sein. Mögest du in Frieden sein. Mögest du gesund sein. Mögest du mit Gelassenheit leben.

Transkription

Die nun folgende Meditation heißt liebevolle Güte für ein geliebtes Wesen und ist aus dem Programm MSC Mindful Self Compassion.

Ich lade dich ein noch mal zu schauen,

Dass du jetzt wirklich in einer ganz bequemen Lage dich niedergelassen hast,

Im Sitzen oder im Liegen.

Und wenn du magst,

Dann leg jetzt einfach einmal zu Beginn eine oder beide Hände auf irgendeine Stelle im Körper,

Wo sich das jetzt angenehm anfühlt.

Vielleicht ist es dein Herz,

Dein Brustraum oder irgendeine andere Stelle.

Da wo deine Hand dich jetzt beruhigt und erinnere dich mit dieser Geste auch daran,

Dass du dem was du erlebst und auch dir selbst,

Deiner Erfahrung jetzt nicht nur mit Aufmerksamkeit,

Mit Gewahrsein,

Sondern durchaus mit liebevollem Gewahrsein begegnen möchtest.

Und die Hand kann dort liegen bleiben oder du bringst sie einfach zurück,

Legst sie ab.

Stell dir jetzt eine Person oder ein lebendes Wesen vor,

Dessen Anblick ein Lächeln auf dein Gesicht zaubert.

Es sollte jemand sein,

Zu dem du eine möglichst entspannte und unkomplizierte Beziehung hast.

Das könnte ein Kind sein,

Deine Großmutter,

Deine Katze oder dein Hund.

Irgendein Wesen,

Das dich auf ganz natürliche Weise glücklich macht und dein Herz erwärmt.

Falls da jetzt mehrere Wesen in Frage kommen,

Entscheide dich bitte für eines.

Lass dich selbst fühlen,

Wie es ist,

In der Gegenwart dieses Wesens zu sein.

Erlaube dir wirklich das zu fühlen,

Das zu genießen,

Diese wohltuende Gesellschaft dieses Wesens.

Und lass ein ganz lebendiges Bild von diesem Wesen vor deinem geistigen Auge entstehen.

Nun werde dir gewahr,

Wie sich dieses Wesen wünscht,

Glücklich zu sein und frei zu sein von Leid.

So wie auch du und wie jedes andere Lebewesen.

Und wiederhole dann innerlich für dich die folgenden Sätze mit einer sanften,

Liebevollen Stimme und spür dabei die Bedeutung der Worte.

Sprich sie wie zu diesem Wesen.

Mögest du glücklich sein?

Mögest du in Frieden sein?

Mögest du gesund sein?

Mögest du mit Gelassenheit leben?

Vielleicht fallen dir noch weitere Wünsche ein,

Die du jetzt innerlich einfach zu diesem Wesen sprichst.

Mögest du glücklich sein?

Mögest du in Frieden sein?

Mögest du gesund sein?

Mögest du mit Gelassenheit leben?

Schau nochmal,

Ob du eigene Wörter oder Sätze zusätzlich nutzen magst.

Wie deine tiefen Wünsche für das von dir gelebte Wesen zum Ausdruck bringen.

Und wiederhole deine eigenen Sätze still für dich oder auch die genannten Beispielsätze.

Und wenn du merkst,

Dass deine Aufmerksamkeit abschweift,

Dann kehre einfach wieder zu den Sätzen zurück.

Und zu dem Bild des geliebten Wesens,

Das du dir vorstellst.

Koste dabei jedes warme Gefühl aus,

Das ich zeigen will.

Jedes Gefühl von Verbundenheit,

Wärme.

Und nun bring auch dich selbst mit ein in den Kreis deines Wohlwollens.

Mach dir ein Bild von dir selbst in der Gegenwart deines geliebten Wesens und stell dir euch beide zusammen vor.

Dann sag dir wieder im Stillen deine Sätze der liebenden Güte und beziehe jetzt euch beide ein.

Zum Beispiel so.

Mögen du und ich,

Mögen wir glücklich sein.

Mögen wir in Frieden sein.

Mögen wir gesund sein.

Mögen wir mit Gelassenheit leben.

Und auch hier kannst du wieder deine eigenen Wünsche und Sätze sprechen.

Zu dir und deinem geliebten Wesen.

Mögen wir glücklich sein.

Mögen wir in Frieden sein.

Mögen wir gesund sein.

Mögen wir mit Gelassenheit leben.

Und nun lass das Bild des anderen Wesens in den Hintergrund treten,

Sodass dein Fokus ganz auf dir selbst liegt.

Dass deine ganze Aufmerksamkeit sich dir selbst zuwendet.

Und um das so ein bisschen zu unterstützen,

Kannst du auch einfach nochmal eine Hand auf dein Herz legen.

Die Wärme deiner Hand spüren.

Die beruhigende Wirkung.

Und dann biete dir selber deine Sätze an.

Möge ich glücklich sein.

Möge ich in Frieden sein.

Möge ich gesund sein.

Möge ich mit Gelassenheit leben.

Und was auch immer du an eigenen Wünschen und Sätzen hast,

Die du jetzt im Stillen zu dir selbst sprechen kannst.

Möge ich glücklich sein.

Möge ich in Frieden sein.

Möge ich gesund sein.

Möge ich mit Gelassenheit leben.

Und dann lass die Sätze los.

Löse auch die beruhigende Berührung.

Und zum Abschluss der Übung nimm einfach nochmal achtsam deinen ganzen Körper wahr.

Seite deines ganzen Körpers.

Gewahr vom Scheitel bis in die Zehenspitzen.

Verweile ganz ruhig in deinem eigenen Körper und nimm deine Erfahrung an.

Genau so wie sie jetzt gerade ist.

Und wenn auch nur für diesen Moment.

Lass es so sein wie es ist.

Und wenn gleich die Glocke läutet,

Öffne langsam und sanft deine Augen.

Schau was dein Körper dann braucht.

Vielleicht ein bisschen Dehnung und Strecken.

Und wir beenden so diese Meditation.

4.8 (12)

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Cassie

August 17, 2023

❤️❤️❤️

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