
Ein Wellnessbad für die Augen
by Berit Bogs
Unsere Augen sind im Alltag oft sehr beansprucht und vielen Reizen ausgesetzt. Deshalb lädt diese Meditation einmal dazu ein, ihnen eine meditative Auszeit zu gönnen. Durch ein Rückbesinnen an Schönheit dürfen die Augen in ein inneres Wellnessbad eintauchen und tief entspannen. Anschließend wird der ganze Körper mit einbezogen . Viel Freude mit der Meditation!
Transkription
Herzlich willkommen.
Du kannst für diese Meditation gerne ins Liegen kommen,
Sodass dein Kopf bequem aufliegt.
Du kannst aber auch gerne sitzen,
Wenn du magst und dich entspannt zurücklehnen.
Die Augen kannst du sanft schließen.
Fühle zunächst den Untergrund unter dir,
Den Stuhl oder den Boden und spüre die Empfindungen,
Die da sind.
Vielleicht ist da leichter Druck am Hinterkopf spürbar,
Am Rücken,
Am Gesäß oder den Fußsohlen und fühle die Schwerkraft,
Die da ist.
Und es ist eine Einladung für dich,
Gehalten zu werden,
Darauf zu vertrauen,
Gehalten zu werden und auch Gewicht abzugeben an die Erde.
Verlenke deine Aufmerksamkeit dann ganz liebevoll zu deinen Augen.
Spüre,
Wie es ihnen so geht.
Auch da,
Welche Empfindungen da sind.
Und dann lade deine Augen ein,
Sich an etwas Schönes zu erinnern.
Auf der See kürzlich geblickt haben.
Du brauchst da gar nicht aktiv danach suchen.
Es genügt eine Erinnerung einfach auftauchen zu lassen.
Und vielleicht hast du etwas Schönes in der Natur gesehen.
Oder auch ein Kunstwerk oder glückliche Kinder.
Wähle ein Bild aus,
An das sich deine Augen erinnern.
Und vielleicht siehst du dieses Bild innerlich gut vor dir,
Wenn du ein visueller Typ bist.
Und vielleicht kannst du es aber auch in dir fühlen.
Und dann lade die Augen ein,
In diese Erinnerung einzutauchen.
Und in dieser Erinnerung an Schönheit zu baden,
Wie in einem Wellnessbad.
Dann lass dein inneres Wellnessbad größer werden.
Und lade auch die Region um die Schläfen herum ein,
Mit einzutauchen.
Indem du deine Aufmerksamkeit ganz sanft über deine Schläfen streichen lässt.
Erlaube dann den Augen zurück in ihre Höhlen zu sinken.
Und lass sie dort ruhen.
Für sie gibt es jetzt nichts mehr zu tun.
Lass den Kiefer locker nach unten hängen.
Die Zunge darf weich und breit in der Mundhöhle liegen.
Und spüre weiter in deinen Körper hinein,
Ob es noch Bereiche gibt,
Die sich über ein wenig liebevolle Zuwendung freuen würden.
Dann lass die Aufmerksamkeit sanft darüber gleiten.
Langsam,
Ganz ohne Eile in diese Bereiche hinein lauschen.
Dem ganzen Körper erlauben weicher zu werden.
Und dann lass dich für die nächsten Momente einfach so da liegen oder da sitzen.
Spüre zum Ende der Meditation noch einmal zu den Augen hin.
Nimm wahr wie es ihnen so geht.
Dehne deine Aufmerksamkeit über den ganzen Körper aus.
Wie er da sitzt oder da liegt.
Und bevor du nun gleich die Klangschale hörst,
Kannst du dich auch gerne noch einmal an das Schöne erinnern,
Das deine Augen gesehen haben und dieses innere Bild mitnehmen,
Wenn du gleich zurück in deinen Tag kommst.
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