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Atembeobachtung Zur Beruhigung Des Nervensystems

by Charlotte Weiterer

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Meditation
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Allein durch das achtsame Beobachten des Atems beruhigen sich Körper, Geist und Nervensystem. In dieser Atemmeditation geht es genau darum: Den Atem bewusst und voller Neugierde wahrzunehmen, ganz ohne irgendetwas verändern zu wollen. Eine Übung, welche dir dabei hilft, mehr Atementspannung einzuladen und Stress und Belastungen mit mehr Gelassenheit zu begegnen. Eine anfängerfreundliche Praxis, welche du zu jeder Tageszeit als kurze Pause in deinen Alltag einbauen kannst.

Transkription

Schön,

Dass du dir Zeit nimmst für diese Atemmeditation.

Such dir dafür eine bequeme Ausrichtung,

Wann immer du soweit bist.

Du kannst dich gerne hinlegen oder auch in einem aufrechten Sitz verbleiben.

Wichtig ist,

Dass du dich wohlfühlst und dein Körper sich hier angenehm frei anfühlt.

Löse dafür gerne eng sitzende Kleidung oder auch Haarbänder.

Nimm deine Brille ab,

Falls du eine trägst und polstere deinen Körper gerne mit Decken oder Kissen,

Sodass du möglichst viel Spannung abgeben kannst.

In der heutigen Praxis lade ich dich dazu ein,

Bewusst die Verbindung zu deinem Atem aufzunehmen und dadurch nicht nur deine eigene Körperwahrnehmung zu stärken,

Sondern auch dein Nervensystem nachhaltig zu beruhigen.

Wann immer du deine Ausrichtung gefunden hast,

Erlaub dir gerne deinen Blick ganz sanft werden zu lassen oder deine Augen vollständig zu schließen und deine Aufmerksamkeit langsam von außen nach innen zu holen.

Nimm einen vollständigen Atemzug ein über die Nase und atme hörbar aus über den Mund,

Um noch jegliche übergebliebene Anspannung abzugeben.

Spür hinein,

Wie dein Körper hier gut getragen wird von deiner Unterlage und erlaub dir mit jeder weiteren Ausatmung noch etwas weicher zu werden.

Lass deine Gesichtszüge ganz weich und deinen Kiefer ganz locker werden.

Entspann die Muskulatur um deine Augen,

Den Punkt zwischen deinen Augenbrauen und senke auch deine Schultern sanft ab.

Dein Bauchraum hebt und senkt sich ganz mühelos,

Mit jeder Ein- und Ausatmung,

Sodass dein Atem hier sanft fließen kann,

Ganz automatisch,

Ohne dass du irgendetwas dafür tun musst.

Setz dir für diese nächsten paar Minuten gerne die Intention,

Deinen Atem voller Neugierde und Achtsamkeit zu beobachten,

Ganz ohne irgendetwas verändern zu wollen,

Deinen subtilen inneren Empfindungen zuzuhören,

Ohne sie zu bewerten.

Beginne dann von hier deine Aufmerksamkeit zu deinem Atem zu bringen,

Deinen direkter Zugang zu den Botschaften deines Körpers,

Deinem Anker in diesem Moment.

Folge deiner Einatmung,

Wie sie hier über die Nasenspitze einströmt und sich langsam in deinem Körper ausbreitet.

Über die Nase,

Deinen Rachen,

Am Kehlkopf vorbei,

Durch die Luftröhre bis in deine Lunge und von dort in all die Zellen deines Körpers.

Folge auch deiner Ausatmung,

Wie sie sanft wieder ausströmt und dabei verbrauchte Atemluft aus den Zellen,

Über die Lunge,

Die Luftröhre,

Vorbei am Kehlkopf,

Über den Rachen und die Nasenlöcher wieder freigibt.

Erlaub dir jegliche Kontrolle abzugeben und einfach nur zu beobachten.

Ein und aus.

Gibt es einen Ort,

An welchem du deine Atembewegung besonders gut wahrnehmen kannst?

Vielleicht in deinem Brustkorb,

Deinem Bauchraum,

Deinen seitlichen Rippen oder auch dem unteren Rücken.

Nimm dir Zeit,

Um dem Pfad deiner Ein- und Ausatmung zu folgen und deine Atembewegung zu lokalisieren.

Wenn es dir hilft,

Leg gerne auch eine oder beide Hände auf deinem Körper ab.

Wo fließt dein Atem ganz mühelos und an welchen Orten kannst du ihn besonders gut wahrnehmen?

Bleib ganz präsent in der Beobachtung und komm immer wieder zurück,

Falls deine Gedanken abdriften sollten.

Beginne von hier deine Aufmerksamkeit noch etwas feiner werden zu lassen und spüre in die subtile Qualität deiner Einatmung.

Kannst du an dem Ort,

Wo du deine Atembewegung besonders gut spürst,

Mit jeder Einatmung die sanfte Ausweitung und Dehnung dieser Stelle spüren?

Die feinen Bewegungen in deinem Körper,

Welche sich hier wellenförmig ausbreiten.

Ein und Aus.

Lass deine Ausatmung genauso bewusst werden und spüre hinein,

Wie sich dein Körper ganz natürlich zusammenzieht.

Wie deine Muskeln mit jeder Ausatmung sanft nachgeben.

Das Wechselspiel zwischen Geben und Nehmen.

Dehnung und Rückzug.

Ein und Aus.

Vielleicht nimmst du auch den Rhythmus deiner Atemzüge wahr,

In welchem sie sich abwechseln.

Das Verhältnis von Ein- und Ausatmung.

Den kurzen Moment der Stille,

Bevor eine neue Einatmung beginnt.

Den Moment der Fülle,

Bevor dein Körper mit der Ausatmung loslässt.

Nimm dir noch einen Moment Zeit,

Um voller Neugierde zu beobachten.

Von den offensichtlichen Bewegungen bis hin zu den feinsten Regungen.

Vom Atemfluss über die Atembewegung bis hin zu den ganz subtilen Empfindungen,

Dem feinsten Pulsieren in deinem Körper oder der Energie,

Welche deine Ein- und Ausatmung begleitet.

Lass all diese Wahrnehmungen noch für einen Moment kommen und gehen.

Wann immer du soweit bist,

Beginn von hier langsam wieder zurückzukommen.

Vielleicht magst du hier den Kontakt von deinen Handflächen auf deinem Körper spüren.

Oder auch ganz sanfte Bewegungen in deinen Körper zurückholen.

Beginn damit,

Geräusche in deiner Umgebung wieder wahrzunehmen.

Und deine Sinne für die Außenwelt langsam wieder zu erwecken.

Nimm dir die Zeit,

Die du brauchst,

Bevor du deine Augen wieder öffnest,

Um zurück in deine Umgebung zu kommen.

Lass diese Praxis gerne noch nachwirken,

Bevor du in deinen Tag oder deinen Abend zurückkehrst.

Bis zum nächsten Mal.

© 2026 Charlotte Weiterer. All rights reserved. All copyright in this work remains with the original creator. No part of this material may be reproduced, distributed, or transmitted in any form or by any means, without the prior written permission of the copyright owner.

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