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Kühle dich herunter

by Echomind | Nadine

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Meditation
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Wende eine jahrtausende alte Atemtechnik an, um deinen Körper bei diesen Temperaturen herunterzukühlen. Lerne außerdem dabei genau wahrzunehmen, was in deinem Körper währenddessen passiert. Was dich erwartet: - Sitali - Herunterkühlen - Zugang zu deinem Körper

Transkription

Willkommen zu deinem Moment der Ruhe.

Ich bin Nadine von Echo Mind und ich freue mich,

Dich bei dieser Meditation zu begleiten.

Setz dich an einen ruhigen Ort,

An dem du für die nächste Zeit ungestört sein kannst.

Am besten mit aufrechtem,

Aber entspanntem Rücken,

Weil dir das gleich beim Atmen mehr Raum geben wird.

Lass deine Schultern sinken,

Lass deine Hände ruhig in deinem Schoß oder auf deinen Oberschenkeln liegen und erlaube deinem ganzen Körper,

Sich jetzt schon ein Stück zu lösen.

Schließe dann deine Augen und lass dir Zeit,

In diesem Moment wirklich anzukommen.

Nimm zunächst wahr,

Wie dein Atem einfach fließt.

Vielleicht spürst du einen Unterschied in deiner Atmung bei dieser Hitze,

Versuche dennoch nichts an ihr zu ändern.

Lass sie einfach geschehen.

Mit jedem Atemzug darfst du ein Stück tiefer ankommen.

In deinem Körper,

In diesem Moment.

Und bei dir selbst.

Nimm jetzt wahr,

Wie sich dein Körper gerade anfühlt und erlaube dir,

Jede Wärme,

Jede Anspannung und jede Hitze,

Die du spürst,

Einfach zur Kenntnis zu nehmen,

Weil sie gerade ein echter Teil deines Erlebens ist.

Vielleicht spürst du diese Wärme in deinem Kopf oder in deiner Brust,

Vielleicht sogar in deinem ganzen Körper und du wirst ihr gleich auf eine ganz sanfte Weise begegnen.

Stell dir vor,

Wie angenehm es sein wird,

Wenn sich gleich mit jedem Atemzug mehr Kälte und mehr Weite in dir ausbreiten darf,

So wie ein kühler Windzug,

Der durch ein offenes Fenster hereinweht.

Nun darfst du eine besondere Atemtechnik kennenlernen,

Die Sitali genannt wird und dir helfen kann,

Ein angenehmes Gefühl von Kälte in deinem Körper entstehen zu lassen.

Öffne dafür sanft deinen Mund und rolle deine Zunge zu einem kleinen Röhrchen.

Falls sich deine Zunge nicht zu einer Röhre rollen lässt,

Ist das vollkommen in Ordnung,

Weil du stattdessen einfach deine Lippen zu einem kleinen Spalt formen kannst,

Durch den die Luft genauso angenehm hereinströmen darf.

Lass deine Zungenspitze ein kleines Stück aus deinem Mund herausschauen und atme jetzt ganz langsam durch deine kleine Röhre ein,

So als würdest du durch einen dünnen Trinkhalm atmen.

Spüre,

Wie die einströmende Luft über deine Zunge streicht und nimm wahr,

Wie sich dabei ein kühles und frisches Gefühl einstellen darf.

Schließe nach dem Einatmen deinen Mund und atme ganz ruhig durch deine Nase wieder aus,

Weil die Luft auf diesem Wege ihre Kälte am besten in dir bewahren kann.

Wiederhole das jetzt in deinem eigenen Tempo.

Einatmen durch deine gerollte Zunge oder den kleinen Lippenspalt und ausatmen ganz ruhig durch deine Nase.

Lass dir Zeit,

Einen Rhythmus zu finden,

Der sich für dich stimmig anfühlt,

Weil es hier keine feste Geschwindigkeit gibt,

Sondern nur die,

Die für dich gerade richtig ist.

Atme ruhig weiter auf diese Weise.

Einatmen durch deine gerollte Zunge.

Ausatmen durch deine Nase.

Lass mit jedem Atemzug etwas mehr Kälte in dir entstehen.

Spüre,

Wie sich diese Kälte mit jedem Einatmen in deinem Körper ausbreiten darf,

Beginnend an der Stelle,

An der die Luft deine Zunge berührt.

Lass mit dem nächsten Einatmen die Kälte bis in deinen Mund und deinen Rachen hineinfließen und spüre,

Wie angenehm frisch sich das dort anfühlen darf.

Atme weiter in diesem ruhigen Rhythmus und lass die Kälte beim nächsten Einatmen ein Stück tiefer wandern,

In deine Brust hinein,

Wo sie sich frei ausbreiten darf.

Lass die Kälte auch bis in deinen Bauch wandern und spüre,

Wie sich dort eine angenehme,

Ruhige Weite ausbreitet.

Lass sie nun auch in deine Arme und deine Hände hineinfließen,

Bis hinunter in deine Fingerspitzen und spüre,

Wie sich dort eine angenehme Leichtigkeit breitmacht.

Lass sie ebenso in deine Beine hinab sinken,

Durch deine Oberschenkel,

Deine Knie,

Deine Unterschenkel,

Bis hinunter in deine Füße,

Wo die Kälte sich ruhig ausbreiten darf.

Spüre,

Wie dein ganzer Körper jetzt von dieser angenehmen Kälte durchzogen ist,

Von der Zungenspitze bis in die Fingerspitzen und von deiner Brust bis in deine Zehen.

Werde dir bewusst,

Dass du diese Kälte selbst erschaffen hast,

Einzig durch deinen eigenen Atem,

Weil dein Körper über alles verfügt,

Was er braucht,

Um sich selbst zu regulieren und zur Ruhe zu bringen.

Kehre jetzt zu deinem natürlichen Atem zurück.

Durch die Nase ein und aus.

Und lass die Kälte,

Die du erzeugt hast,

Einfach in dir nachklingen.

Spüre,

Wie ruhig und klar sich dein Körper jetzt anfühlt und genieße diesen Zustand der inneren Frische,

Ohne dass du dafür etwas tun musst.

Wenn an irgendeiner Stelle deines Körpers noch Wärme oder Anspannung zu spüren ist,

Darfst du dort noch einmal ein paar Atemzüge durch deine gerollte Zunge einströmen lassen,

Weil sich die Kälte genau dorthin bewegen wird,

Wo du sie gerade am meisten brauchst.

Verweile noch einen Moment in diesem Gefühl von Kälte und Ruhe und lass es sich in deinem ganzen Körper festigen.

Nimm wahr,

Wie angenehm leicht und klar sich dein Körper jetzt anfühlt und werde dir bewusst,

Dass du dieses Gefühl jederzeit wieder herbeiholen kannst,

Einzig und allein mit deinem Atem.

Beginne jetzt langsam deine Aufmerksamkeit wieder mehr nach außen zu richten und spüre den Boden oder die Unterlage unter dir.

Nimm die Geräusche wahr,

Die um dich herum zu hören sind und lass sie einfach Teil dieses Moments sein.

Bewege dann sanft deine Finger und Zehen und lass nach und nach wieder mehr Lebendigkeit in deine Hände und Füße zurückkehren.

Wenn es sich gut anfühlt,

Strecke dich einmal ganz nach deinem eigenen Bedürfnis und nimm dir noch einen kleinen Moment Zeit,

Bevor du deine Augen wieder öffnest.

Und wenn du nun bereit dafür bist.

.

.

Öffne langsam deine Augen und kehre zurück.

Schön,

Dass du bei dieser Meditation dabei warst.

Ich wünsche dir einen kühlen Tag und freue mich,

Dich bei deiner nächsten Meditation wieder zu begleiten.

© 2026 Echomind | Nadine. All rights reserved. All copyright in this work remains with the original creator. No part of this material may be reproduced, distributed, or transmitted in any form or by any means, without the prior written permission of the copyright owner.

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