13:55

In den Schlaf Gähnen

by Matthias Weh

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3.9
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Aktivität
Meditation
Geeignet für
Alle
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Eine angeleitete Gähnübung mit leichten Streck- und Atemübungen, ein bisschen Visualisierung, ein bisschen Achtsamkeit und viel Ruhe und Geborgenheit. Bestenfalls direkt im Bettchen machen. Ich wünsche viel Spaß beim Abgähnen und Einschlafen!

Transkription

Herzlich Willkommen zu einer kleinen Einschlafübung.

In dieser Übung wird es darum gehen,

So richtig zu gähnen,

Mit vollem Atem seinen Körper in die Ruhe und die schlafbereite Erschöpfung zu führen,

Ohne dass ihr dafür Sport machen müsst.

Dann,

Wenn du magst,

Kannst du dich einmal in dein Bettchen legen,

Dich zudecken und eine schöne,

Angenehme Position für dein Kissen unter dir finden.

Wenn du soweit bist,

Dann streck dich noch einmal ausgiebig in alle Himmelsrichtungen,

Dreh deine Handgelenke und die Fußgelenke,

Die Schultern,

Versuch einfach alles in deinem Körper noch einmal anzuwinkeln und anzuspannen und dann lass dieses Strecken und Anspannen in eine diagonale Streckung von deinem rechten Zeigefinger bis zu deinem linken kleinen oder großen Zehen hin ausdehnen und streck dich einfach einmal ein paar Sekunden lang so in der rechten Diagonale und dann löse diese Streckung sanft wieder auf und streck dich von deinem linken Zeigefinger aus bis zu deinem rechten großen Zehen in einer weiteren diagonalen Streckung und wenn du soweit bist,

Dann finde dich wieder in einer gemütlichen,

Angenehmen Lage,

Am besten auf deinem Rücken ein und schließe deine Augen durch einmal sanft in dich hinein,

Schau einmal,

Was sich da in dir tut,

Vielleicht kannst du deinen Herzschlag hören,

Er ist liebevoll,

Pocht und pocht und pocht oder dein Darm fängt an zu arbeiten oder du kannst spüren,

Wie sich deine Lungen mit jedem Atemzug ein wenig weiten,

Spüre einmal hin zu diesem Atem,

Ganz ohne ihn zu verändern,

Wie er sanft in deine Nasenlöcher eintritt,

Durch die Nase zu deiner Kehle bis zu deinen Lungen hinein strömt und beobachte ihn einfach und lass ihn genau so fließen,

Wie er das gerade braucht,

Einatmen und ausatmen und in dieser Beobachtung kannst du nun sanft dazu übergehen,

Deinen Atem langsam tiefer werden zu lassen,

Ganz ohne Druck,

Lass den Atem tiefer in dich eindringen,

Ganz sanft darf er sich mehr und mehr Raum nehmen,

Nimm dir damit so viel Zeit,

Wie du gerade brauchst und schau einmal,

Ob du mit deinem Atem bis zu deinem Gesäß und vielleicht sogar bis zu deinen Fußsohlen hinab spüren kannst und wenn du magst,

Kannst du dir diesen Atem wie einen weißen sanften Nebel vorstellen,

Der dich liebevoll von innen berührt und beruhigt und dann öffne einmal vor deinem nächsten Einatmen deinen Mund ganz weit,

Als würdest du in einen riesigen Apfel hineinbeißen wollen und schicke deinen Atem so tief es geht in deinen ganzen Körper hinein.

Du darfst gähnen,

Nach dem Ausatmen gib dir einmal drei bis vier Atemzüge in einem ganz normalen Rhythmus wieder und dann kannst du von neuem deinen Mund ganz weit aufmachen und die Luft in dich aufnehmen und alle deine Körperregionen und vor allem deinen Bauch und deinen Darm damit grüßen und einhüllen und dann komm wieder ganz normal zurück zu deinem normalen Atem.

Gibt es ein Ereignis,

Das dich vom heutigen Tage noch beschäftigt und wenn dir jetzt eines eingefallen ist,

Dann frag dich mal,

Wo in deinem Körper du das spüren kannst und schicke mit dem nächsten Gähnen den Atem zu diesem Erlebnis von heute.

Schicke ihm einen Segen und beim Ausatmen kannst du dich mit einem Ah bei diesem Erlebnis bedanken und es verabschieden mit einem Segen.

Dies wollen wir jetzt noch einmal von vorne bis hinten durchspielen.

Stell dir ein Erlebnis des heutigen Tages vor,

Was dich noch beschäftigt oder bewegt.

Dann öffne deinen Mund so weit es geht und schicke den Atem so tief in dich hinein und lass ihn dieses Erlebnis ganz umhüllen und dann verabschiede und segne es mit einem Ah Ton,

Mit dem du deinen Gähnen abschließt und auch dieses Erlebnis in Ruhe fortschicken kannst.

Dann spüre einmal,

Wie sich dein Körper nach so einem Atmen,

Nach diesem tiefen,

Bewussten Aufnehmen und Loslassen anfühlt und wenn du magst,

Kannst du diese Gähnübung,

So oft du noch Bedarf daran hast,

Wiederholen und dich dann,

Wenn dein Geist mit deinem Körper wieder im Einklang ist,

Tief in deine Bettdecke kuscheln,

Dich noch einmal ein wenig in deinen Körper hineinbewegen und reinspüren und zum Ausklang deinen Atem weiterhin beobachten,

Wie er dich liebevoll von innen berührt und sich wieder von dir verabschiedet.

Einatmen und ausatmen,

Ganz in Frieden und in Ruhe mit dir.

Kannst du dich nun für den Schlaf öffnen.

3.9 (7)

Neueste Bewertungen

Regina

March 19, 2025

Sehr schöne Idee & gut angeleitet. Bin jetzt schläfrig. Gute Nacht!

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