
83. Wünsche nicht ablehnen aus Angst, dass sie sich nicht erfüllen
by Miriam Amavi
Uns kommen oft Gedanken, wie “für mich ist das nicht möglich”, wenn wir mit etwas konfrontiert sind, das wir uns wünschen, was aber noch nicht in unserem Leben existiert. Lieber lehnen wir den Wunsch erst einmal ab, bevor es zu doll weh tut, wenn er sich nicht erfüllt… Aber können wir vielleicht auch anderes über einen Wunsch denken? Ihn fühlen und kultivieren? Ohne Druck, dass er sich sofort erfüllen muss? Darüber spreche ich in dieser Folge. Teile sie gerne, wenn sie dir gefallen hat.
Transkription
Hallo,
Ich freue mich,
Dass du bei dieser Podcast-Folge dabei bist.
Ich bin Miriam und ich möchte etwas,
Was mir auf dem Herzen liegt oder einen Gedanken teilen,
Der mir in letzter Zeit so ein bisschen aufgefallen ist und ja,
Ich hau es einfach mal raus.
Ich rede nicht lange drum herum.
Ich mache einfach mal und zwar lehne deine Wünsche nicht ab,
Nur aus Angst Mangel zu spüren.
Und was ich damit meine ist,
Ich kenne das voll gut,
Dass zum Beispiel,
Ich glaube,
Viele Menschen,
Die mit Ängsten zu tun haben und das kennen und so,
Also for all my anxiety people out there,
Oh Gott,
Manchmal bin ich cringy,
Also für alle Menschen,
Die so die Angst und sowas kennen,
Kennen glaube ich sehr gut,
Dass sie sich was wünschen oder sich wünschen,
Irgendwas zu tun oder was auch immer und das irgendwie vielleicht gerade nicht geht und gut,
Jeder hat Wünsche,
Wir haben alle Wünsche,
Wir sind Menschen,
Es ist in uns,
Dass wir Wünsche haben und ich kenne es auf jeden Fall sehr gut,
Dass wenn ich dann was sehe,
Wie zum Beispiel irgendwie ein schönes Strandhaus oder,
Also auf dem Foto oder was auch immer und ich sehe das dann so und denke mir,
Ja,
Wäre schön,
Aber ich sehe alles,
Nur alles,
Was das für ein Struggle irgendwie wäre,
Wie schwierig das irgendwie alles wäre,
Dann da zu sein und ob das irgendwie alles gut geht und keine Ahnung,
Es kommt so 10.
000 Zweifel,
Gedanken und sonst was rein,
Anstatt einfach nur dieses Foto zu sehen und es zu genießen oder ganz oft,
Manchmal gucke ich so,
Gibt's bei YouTube diese Videos,
So 20 Millionen Dollar Villa bla und dann führt einen so ein schmieriger Immobilien-Dude da so durch und dann gucke ich so in die Kommentare und da steht überall so,
Das zeigt nur,
Wie arm ich bin und bla und alle sind die ganze Zeit nur so,
Ich bin so arm,
Ich bin so arm und ich bin so pleite und bla bla bla und klar,
Es ist irgendwie so ein Millennial-Ding,
Aber ich finde das immer lustig,
Dass man sofort,
Wenn man irgendwas sieht,
Was man in Anführungsstrichen nicht haben kann,
Dass man dann so schnell dazu tendiert,
In den Mangel zu gehen und sofort all das zu sehen,
Warum man das nicht hat,
Das sozusagen als Beweis zu sehen,
Dass das für einen selber nicht möglich ist und auch in kleineren Dingen jetzt nicht nur Villa und fettes Auto und so,
Sondern auch in so kleinen Sachen,
Dass wenn man irgendwie andere Menschen sieht,
Die irgendwas haben,
Was man eben nicht hat,
Dass man,
Also auch nicht nur materiell ist,
Ich finde irgendwie beim Materiellen ist es,
Ich finde ich sogar noch einfacher,
Dann nicht direkt zu denken,
Ja für mich halt nicht,
Aber und es ist auch gar nicht so ein Neid,
Also ich denke mal,
Es ist für jeden anders,
Aber ich kenne es auf jeden Fall so,
Dass es dann eher so,
Ich das dann so auf mich projiziere und denke,
Ja bei mir geht es halt nicht und alle meine Gründe aufzähle,
Warum das nicht geht und in die alte Story gehe und so weiter und so weiter und so weiter und dann ist mir irgendwann aufgefallen,
Dass es einfach nur eine Art Gewohnheit ist.
Man kann auch ganz einfach in die Fülle gehen und das als Inspiration gehen und ich finde das irgendwie so voll schade,
Dass man dann sich gar nicht mehr so richtig um die Wünsche kümmert oder um die Wünsche gar nicht mehr so richtig in diese,
Ja sich traut,
Sich diesem Wunsch anzunehmen oder über diesen Wunsch nachzudenken oder was auch immer,
Weil man einfach dann immer mit dem Mangel konfrontiert ist,
Also das,
Ich muss kurz ein Beispiel mir überlegen,
Ja wenn man,
Sagen wir mit dem Haus ist eigentlich ein ganz gutes Beispiel,
Weil es so schön konkret ist,
Wenn man sich wünscht in ein schönes Haus zu ziehen und man hat einfach nicht das Geld und alles deutet darauf hin,
Dass man sich nie so ein Haus leisten kann und dass man immer in der Bruchbude bleibt,
In der man eben gerade wohnt und es ist halt irgendwie alles blöd und man immer,
Wenn man so in irgendeinen spießigeren Teil der Stadt fährt,
Denkt man sofort alles voll die Spieße und reiche Leute sind halt schlecht und die haben irgendwie bla oder eben das eben auf sich projiziert und sagt,
Für mich ist das nie möglich irgendwie hier zu wohnen und es wäre ja irgendwie schön,
Aber ich bin halt,
Bei mir geht es halt nicht und ich,
So wie sollen das überhaupt bla bla bla bla und dann immer,
Wenn jemand anders über irgendwie Geld oder irgendwas eben redet,
Was einen mit diesem Wunsch konfrontiert,
Den man ja eigentlich hat,
Dass man dann schnell so ja eben traurig wird oder das eben so,
Nee lass nicht darüber reden oder eben nicht,
Ja einfach die ganze Zeit in den Mangel geht und immer denkt,
Dass es für einen nicht möglich ist und dann diese Wünsche ablehnt und vielleicht sogar fast schon dagegen ist und so eine gewisse Angst vor diesen Dingen entwickelt oder ich kenne das zum Beispiel auch mit Angst,
Wenn man irgendwo hingeht oder so,
Dass ich dann irgendwann sage,
Ja nee,
Ich will eigentlich gar nicht dahin gehen,
Weil das könnte ja irgendwie alles schief gehen und dann anstatt eben das anzuerkennen,
So okay,
Ich habe diesen Wunsch und ich habe gerade eine Story da,
Die mir diesen Wunsch,
Die eben denkt,
Dass es für mich nicht möglich ist,
Aber eben genau das anzuerkennen und dann danach sich diesem Wunsch anzunehmen,
Sich vorzustellen,
Wie das wohl wäre,
In diesem schönen Haus zu wohnen und was man sich dann für schöne Möbel dahin stellt und wie es sich anfühlt und diesen Wunsch zu kultivieren und in diesen Wunsch reinzugehen und vielleicht sogar diese Realität anzunehmen,
Das wäre dann natürlich alles einen Schritt weiter,
Das zu manifestieren,
So bewusst und so bla bla bla,
Aber auch wenn das eben auch zu anstrengend ist oder wenn sich ein Wunsch zu fern anfühlt,
Kannst du manchmal auch einen mehr unter Druck setzen,
Das zu versuchen zu manifestieren,
Anstatt eben einfach erstmal nur,
Ja,
Über diesen Wunsch erstmal nur nachzudenken und jetzt gar nicht groß irgendwelche Intentionen dabei zu haben.
Aber was eigentlich mein Punkt ist,
Ist ganz einfach,
Dass egal,
Ob du irgendwann mal in dem fetten Haus oder was auch immer der Wunsch ist,
Wohnst oder eben nicht,
Wenn du immer,
Wenn du daran denkst,
In den Mangel gehst,
Hast du dein Leben lang immer mehr im Mangel gelebt,
Als wenn du eben diesen Wunsch und immer,
Wenn du mit einem schönen Foto von einem schönen Haus konfrontiert bist oder in irgendeiner Serie irgendein mega krasses Haus siehst und die ganze Zeit denkst,
Für mich ist es nicht möglich,
Anstatt sich daran zu erfreuen,
Sich an dieser Schönheit zu erfreuen,
Sich daran zu erfreuen,
Wie toll das sein kann,
Sich an der Schönheit von der Einrichtung zu erfreuen,
Sich an der Freude von den anderen Menschen zu erfreuen,
Sich vielleicht selber vorzustellen,
Was würde ich dann da reinstellen in dieses Haus und eben diesen Wunsch als sowas Positives anzuerkennen oder wenn man eben Angst hat,
Irgendwo hinzugehen oder was auch immer man eben für Ängste hat,
Nicht sofort in dieses,
Die anderen leben alle so ein tolles Leben und bei mir ist,
Für mich ist das ja alles nicht möglich und so und sich dann irgendwie selber so klein zu machen und sich zu verkriechen oder eben zu sagen,
Okay,
Ich kann das gerade vielleicht nicht machen laut meiner Geschichte und bis sich da was verändert oder bis ich die Kraft finde,
Dass es sich verändert oder was auch immer,
Werde ich eben anders darüber denken und einfach mich daran erfreuen,
Wenn andere Leute ein schönes Leben führen und Spaß haben,
Irgendwo hingehen und es nicht immer direkt auf sich zu beziehen.
Man kann ja auch durch Instagram scrollen zum Beispiel und die ganze Zeit sich vergleichen mit den anderen und sagen,
Ich bin nicht gut genug und so oder man schaut eben,
Was die anderen machen und erfreut sich einfach an der Sache,
Die die anderen machen.
Das kann manchmal irgendwie voll schwer sein,
Aber ich finde,
Sobald man eben bewusst sich darauf mehr konzentriert,
Einfach die Dinge nicht immer so als unmöglich zu betrachten,
Sondern einfach sie als schön zu betrachten,
Die Schönheit von diesen Wünschen anzunehmen und sie zu betrachten,
Sie wahrzunehmen,
Sie zu kultivieren,
Sich vorzustellen,
Hier und da und dabei in die Fülle zu gehen.
Und dann hat man,
Wie gesagt,
Wenn man niemals in dieses Haus zieht,
Hat man trotzdem immer mehr in diesem Haus gewohnt,
Als wenn man dieses Haus immer abgelehnt hat und immer sofort sich diese Geschichte erzählt hat,
Für mich geht es nicht und so weiter.
Und man muss ja auch noch nicht mal,
Wenn es einen zu doll unter Druck setzt,
Man muss ja noch nicht mal so weit gehen und sagen,
Ich muss mir jetzt irgendwie,
Ich muss jetzt irgendwie manifestieren,
Dass ich in dieses Haus einziehe,
Sondern einfach nur sich daran zu erfreuen an diesem,
An dieser Schönheit.
Und es ist zum Beispiel das Gleiche mit meditieren.
Wenn ich versuche zu meditieren,
Damit es mir besser geht und damit ich irgendwie so und so werde und blablabla,
Dann ist der Sinn eigentlich schon wieder vorbei.
Oder wie sagt man,
Der Sinn ist vorbei?
Der Sinn ist genommen?
Weg?
Hä?
Irgendwie sowas.
Also der Sinn ist auf jeden Fall nicht mehr da,
Sondern das Meditieren macht erst Sinn,
Wenn man es für sich macht,
Aus Liebe.
Es nicht macht,
Um etwas zu erreichen,
Sondern es macht,
Weil es einem hilft,
Wieder mehr zu sich zu kommen.
Weil es eine Art Tool ist,
Eine Art Werkzeug,
Um wieder bei sich mehr anzukommen,
Sich auf sich einzulassen,
Auf den Moment sich einzulassen.
Und es einfach hilft,
Einen bestimmten Zustand zu erreichen,
Den man gerne eben haben möchte.
Aus Liebe zu sich und nicht für die anderen,
Nicht für das Geld,
Was man irgendwann mal verdient,
Nicht für die Gesundheit,
Die man dann irgendwie hat,
Sondern einfach nur für sich,
Aus Liebe zu sich.
Es ist auch dieses zu lieben aus Liebe.
Es ist ja auch ganz oft irgendwie so,
Dass man liebt,
Um etwas zu bekommen und allein das ist schon so nicht Liebe,
Sondern einfach nur aus der Schönheit oder wegen der Schönheit der Liebe,
Weil es sich so schön anfühlt und so gut anfühlt.
Deshalb zu lieben,
Ja,
Nicht um irgendwas zu erschaffen,
Zu bekommen oder so.
Und dann wird irgendwie alles,
Finde ich,
Viel weicher und viel schöner und man kann sich dann in diesen Wünschen und in diesen Momenten,
Wo man mit etwas konfrontiert ist,
Wenn man es hätte oder wenn es im Leben präsent wäre,
Im realen 3D-Leben,
Dann in Anführungsstrichen realen 3D-Leben,
Dass man dann natürlich voll happy wäre und überhaupt nicht sich fragen würde,
Bin ich gut genug und darf ich das und bla bla bla,
Sondern es einfach nur genießt.
Und all diese ganzen Gedanken wie diese anderen Leute sind halt privilegiert und das ist vielleicht aus einer gewissen Perspektive ist es natürlich wahr,
Alles ist wahr aus einer gewissen Perspektive,
Aber all das nimmt einem die Macht.
All diese Gedanken nehmen einem die eigene Kraft.
Klar,
In dem Moment,
Wo man denkt,
Ich kann das nicht,
Für mich ist das nicht möglich,
Ist es natürlich auch wahr.
Aus dem Mindset kann man es auch nicht.
Aus dem Mindset kann man kein Haus kaufen und das eben zu verstehen,
Dass wir unsere Wünsche einfach annehmen dürfen und wenn wir dann diesem Mangel begegnen,
Wenn wir über diesen Wunsch nachdenken oder mit dem Wunsch konfrontiert sind,
Dann auch mutig zu bleiben und diesen Mangel sich anzuschauen oder eben zu erlauben,
Okay,
Jetzt gerade fühle ich mich noch so und ich kann sie überhaupt nicht annehmen,
Dass es irgendwann mal vielleicht möglich für mich ist und ich will am liebsten gar nichts,
Mich dieser Sache gar nicht annehmen.
Ich will am liebsten einfach nur mich verkriechen und niemals,
Um ja niemals mit dieser Sache konfrontiert zu sein,
Weil ich ja dann mit Mangel konfrontiert bin,
Zum zu sagen,
Okay gut,
Dann bin ich halt mit Mangel konfrontiert,
Weil wir machen unsere Regeln selber.
Wenn wir denken,
Oh immer wenn ich mit Mangel konfrontiert bin,
Dann manifestiere ich Mangel,
Dann manifestierst du auch Mangel.
Aber wenn man da ganz gelassen ist und sagt,
Ah okay,
Ich weiß,
Da ist dann vielleicht Mangel und ich begegne dem vielleicht,
Aber kann mir ja nichts anhaben,
Kann meiner Manifestation ja nichts anhaben.
All good in the hood.
Ja,
Ich hoffe,
Dass diese kleine feine Folge hat dem ein oder anderen vielleicht einen Denkanstoß oder sowas gegeben.
Vielleicht war es hier und da ein bisschen durcheinander,
Aber der Punkt ist,
Glaube ich,
Gefallen.
Einfach sich mal die Wünsche ein bisschen genauer anschauen und vielleicht im Kopf sie erstmal zu genießen und dann sich vielleicht im 3D daran zu wagen.
Aber das ist der erste Schritt.
Ich glaube danach,
Also das Manifestieren ist nochmal ein bisschen genauer halt.
Aber darüber rede ich auch die ganze Zeit und ganz viel.
Und ja,
Ich hoffe,
Dir geht's ganz wunderbar.
Ich hoffe,
Dass wir uns die nächste Folge wieder hören und es tut mir leid,
Wenn die im Moment nicht ganz so regelmäßig kommen.
Aber,
Die Folgen meine ich.
Aber es ist natürlich immer so ein bisschen,
Es ist immer so ein bisschen unterschiedlich,
Wann eben was kommt,
Was ich sagen will und wann eben mal nichts ist.
Und manchmal brauche ich auch so eine Zeit,
Um irgendwas erstmal sacken zu lassen,
Um irgendwas erstmal zu lernen oder irgendwas erstmal zu erleben.
Und manchmal kann ich das in dem Prozess teilen und manchmal irgendwie nicht.
Und that's alright,
I guess.
Ja,
Und das ist,
Glaube ich,
Alles von mir for today.
Du kannst dich gerne in meine Newsletter eintragen unter www.
Miriambrennig.
De slash e-mail.
Und bei Instagram heiße ich miriambrennig.
Und bei Insight Timer kannst du auch dir meine Meditations anhören,
EFT,
Mit mir EFT machen.
Tut mir leid,
Dass ich heute so komische Stimmen mache.
Ja,
Okay,
Fühl dich ganz doll gedrückt und ich hoffe,
Wir hören uns beim nächsten Mal wieder.
Tschüss!
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4.1 (10)
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