
84. Vom Ideal heraus denken, statt über das Ideal nachzudenken | Manifestieren
by Miriam Amavi
Was wäre, wenn wir vom Ideal heraus denken, statt über das Ideal nachzudenken? Einen Wunsch oder Zustand zu manifestieren kann auch ganz krampflos und leicht sein, wenn wir anfangen diesen Bewusstseinszustand einzunehmen. In der Folge erzähle ich genauer, was das für mich bedeutet. Ich freue mich über eine Bewertung und wünsche Dir einen wunderbaren Tag!
Transkription
Hallo!
Ich hoffe,
Dir geht's gut.
Ich bin Miriam und ich habe irgendwie gerade dieses Intro schon zweimal aufgenommen,
Weil ich irgendwie immer so abschweife und ich es mal auf den Punkt bringen möchte.
Und deswegen in dieser Folge möchte ich über einen Satz sprechen,
Den ich gerade im Lebenswerk von Neville Goddard gelesen habe.
Und der spricht ja auch so ein bisschen darüber,
Also über das Gesetz der Annahme und so weiter.
Und ich finde irgendwie,
Er bringt das viel,
Viel mehr auf den Punkt als andere Autoren,
Die ich bis jetzt darüber gelesen habe,
Weil es nicht so krampfhaft ist,
Sondern recht klar.
Und ich finde es mega inspirierend,
Sagen wir so.
Da war so ein Satz,
Der heißt,
Er sagt jedenfalls,
Dass man vom Ideal,
Also ich gucke mal gerade,
Wie genau dieser Satz anfängt.
Es kann nicht oft genug betont werden,
Dass sie sich durch das Erstellen eines Ideals in ihrer mentalen Sphäre,
Durch die Annahme,
Dass sie bereits ihr Ideal sind,
Mit diesem Ideal identifizieren und sich dadurch zu diesem Bild transformieren.
In Klammern vom Ideal herausdenken,
Statt über das Ideal nachzudenken.
Jeder Zustand ist bereits da als bloße Möglichkeit,
Solange wir darüber nachdenken,
Aber überwältigend real,
Wenn wir von ihm herausdenken.
Und was mich an dieser kleinen Passage dann irgendwie so fasziniert hat,
Ist dieser Satz,
Vom Ideal herausdenken,
Statt über das Ideal nachzudenken.
Oder statt über das Ideal nachdenken oder sowas.
Also ich meine,
Ich habe mich jetzt schon länger mit Never Got It beschäftigt und so weiter.
Und es geht ja am Ende darum,
Zu dem Zustand zu werden.
Also diese vom Wunsch,
Vom erfüllten Wunsch auszudenken und bla bla bla und so weiter.
Und ich finde aber manchmal,
Dass Wörter,
Die in einer bestimmten Konstellation stehen,
Dann plötzlich so viel mehr Sinn machen.
Und mir ist dann irgendwie aufgefallen,
Dass es ja total Sinn macht,
Vom Ideal herauszudenken,
Statt über das Ideal nachdenken.
Weil wir denken ja oft oder man träumt oft oder man denkt so oft über irgendeinen Zustand nach,
Den man vielleicht mal haben wollen würde.
Und denkt dann so darüber nach,
Aber man denkt immer,
Das ist für mich nicht möglich.
Oder irgendwie,
Das können nur die und die Menschen machen oder dafür müsste ich das und das können oder keine Ahnung.
Also man denkt dann oft irgendwie darüber nach und meistens auch nicht mal positiv,
Sondern eher negativ.
Und dieser Satz,
Daran finde ich irgendwie so spannend,
Dass man sich ja antrainieren kann,
Wenn man über irgendwas nachdenkt,
Was man sich wünscht.
Oder was man noch nicht mal für möglich hält,
Was ins Leben tritt.
Dass man vom Ideal heraus denkt,
Also dass man sich dabei ertappt,
Wenn man anfängt,
Über irgendwas nachzudenken.
Oder auch über irgendwas negativ nachzudenken,
Was man nicht will,
Das passiert.
Und dann sich ertappt und sagt,
Nee,
Ich denke jetzt über diese Sache so und so nach.
Und ich glaube,
Das ist auch einfach so eine Art,
Ich weiß,
Dass es eine Lebenseinstellung ist,
Ob man jetzt eben selber die Verantwortung für die Ergebnisse übernimmt.
Oder ob man das außen verantwortlich macht und damit seine Kraft abgibt.
Und ich glaube,
Was immer so viel missverstanden wird in dieser ganzen Manifestierungswelt und so,
Ist,
Dass es so krampfhaft ist.
Und ich finde irgendwie,
Dass es gar nicht so krampfhaft sein muss.
Gerade dieses Krampfhafte macht es eben so schwierig.
Und ich war irgendwann auch immer so voll genervt von diesem Thema,
Weil ich auch immer so gedacht habe,
Ja,
Es ist irgendwie alles,
Alle rennen irgendwie so irgendeiner Sache hinterher und so weiter.
Und genau darum geht es ja eben nicht.
Es geht einfach nur darum,
Deinen Wurstzellenszustand zu ändern und in einen neuen System einzutreten.
Und dann wird alles ganz leicht.
Dann gibt es diese ganzen anderen Gedanken nicht mehr,
Die es so krampfhaft machen.
Das heißt,
Sobald es krampfhaft ist,
Ist es eigentlich ein Indiz dafür,
Dass man noch nicht im neuen Zustand ist.
Und ich habe immer so ein bisschen das Gefühl,
Dass es was ganz ganz Ruhiges ist.
Oder auch diese ganze,
Ich mag das Wort nicht,
Aber diese Spirituelle im Leben.
Ich finde es oft wird es immer so als,
Keine Ahnung,
Es ist ja schon so eine Industrie geworden.
Und für mich persönlich ist es irgendwie,
Wird es immer immer stiller.
Ich rede mit immer weniger Menschen darüber,
Weil es einfach so was ist,
Was irgendwie gar nicht viele Worte braucht.
Oh,
Irgendwer klopft irgendwie auf irgendein Holz draußen.
Es ist irgendwie was,
Was gar nicht so viele Worte braucht und was gar nicht so viel Bling Bling und Scheinwerferlicht braucht irgendwie.
Also für mich.
Und das ist was ganz Persönliches,
Was ganz Inneres ist.
Und manchmal merke ich auch,
Wie wenn man,
Ich weiß nicht,
Dass man,
Dass es ja bei diesem Prozess um sich,
Um einen selber geht und nicht um die andere,
Nicht um die Außenwelt.
Und genau das finde ich irgendwie ist so ein bisschen paradox dann,
Wenn man es so voll ins Außen trägt und irgendwie alles so im Außen.
Also es gibt natürlich viele Übungen und Sachen und Kurse und so weiter,
Die einem dann helfen,
Sich damit mehr zu verbinden oder das kennenzulernen.
Aber ich glaube,
Am Ende geht es irgendwie auch vor allem darum,
In die Stille zu gehen und bei sich zu sein und sich selber am wichtigsten zu nehmen irgendwie.
Und natürlich dann nicht die anderen als unwichtig nehmen,
Logisch.
Aber ich glaube,
Das weiß man dann auch.
Weil sobald man wirklich liebevoll mit sich ist,
Ist man auch liebevoll mit den anderen.
Aber darum geht es jetzt gerade nicht.
Was ich nur einfach interessant finde,
Ist,
Dass Neville Goddard zum Beispiel nie sagt,
Man soll seine Emotionen so aufhypen.
Also zum Beispiel Abraham Hicks hat ja auch immer gesagt.
Und ich sag nicht,
Dass die falsch liegen oder so.
Aber ich hab's immer voll schwierig gefunden,
Weil ich dann irgendwie eben nicht so happy war.
Weil es ging ja voll darum,
Man muss immer 24-7 happy sein irgendwie.
Und dann hab ich mich irgendwie schlecht gefühlt,
Dass ich das nicht hinkriege und so weiter und so weiter.
Und Neville Goddard sagt halt,
Es geht nicht darum,
24-7 happy zu sein und diese krassen Emotionen und Partystimmung und jey und so weiter.
Sondern es geht einfach um das Gefühl,
Um dieses unterliegende Summen von dem Zustand,
In dem man sich befindet.
Das heißt,
Wenn man in einem Bewusstseinszustand ist,
Also wenn man es jetzt mal so vergleichen würde,
Jemand,
Der reich ist,
Sitzt auch nicht 24 Stunden in der Woche da und sagt sich,
Oder am Tag,
Und sagt sich,
Oh wie toll,
Ich bin so reich und feiert das mega und blablabla.
Oder wenn man ein neues Handy hat,
Dann denkt man sich am ersten Tag so,
Oh voll cool,
Ich hab ein neues Handy.
Also gut,
Bei heutzutage ist das nicht mehr so krass.
Aber ich erinnere mich,
Als ich früher immer so ein neues Handy bekommen hab und dann gab's noch so Blackberries und Sony Ericsson und diese ganzen alten Handys.
Es war immer,
Finde ich,
So ein richtig krasser Moment,
Wenn man ein neues Handy bekommen hat.
Und dann irgendwann nach so zwei Wochen oder schon nach einer Woche ist das Handy dann irgendwann nicht mehr so interessant.
Es ist dann halt so mein Handy.
Und irgendwann freut man sich dann wieder auf das neue Handy.
Und ich glaube,
Dass es so ein bisschen dieser Zustand ist,
Den man dann annehmen kann von,
Ich hab das Handy jetzt schon länger und es entspricht mir.
Man würde ja in dem Moment auch nicht infrage stellen so,
Oh,
Hab ich das Handy jetzt verdient wirklich?
Und man hat das irgendwie schon drei Jahre und fragt sich so,
Oh,
Ich weiß nicht,
Eigentlich will ich doch lieber mein altes Handy zurück.
Oder vielleicht sollte ich mir mein altes Handy zurückholen,
Ich weiß es nicht.
Das würde man ja nicht infrage stellen.
Und genau um diesen Zustand geht es in dieses,
Ich hab mein Handy.
Ich hab dieses neue Handy oder dieses mittlerweile nicht mehr so neue Handy,
Aber ich hab es eben.
Und es löst in mir keine Freudenemotionen oder keine krassen,
Wie sagt man so,
Krassen Emotionen halt mehr aus,
Sondern es entspricht mir einfach.
Es ist einfach in meiner Hosentasche und es ist einfach da.
Und genau um diesen Zustand geht es eben,
In dem man sich dann begibt.
Also es geht dann nicht darum,
Also natürlich kann man auch diesen Zustand annehmen,
Wenn man das Handy neu bekommt oder wenn man das erste Mal mehr Geld bekommt oder keine Ahnung,
Irgendwas sich eben erfüllt,
Was man sich gewünscht hat oder so.
Aber es geht ja eigentlich,
Also ich finde es irgendwie leichter,
Sich in diesen Zustand zu begeben,
Wenn man nicht die ganze Zeit diese Emotionen aufrechterhalten muss.
Weil das Leben eben,
Auch wenn man einen erfüllten Wunsch hat,
Das Leben ja irgendwie auch weitergeht.
Und das heißt nicht,
Dass man sich eine depressive Stimmung manifestieren muss,
Wenn man das im Moment irgendwie hat,
Sondern,
Aber ich finde es ist einfach manchmal so ein,
Es geht einfach darum,
Diesen Zustand anzunehmen,
Das entspricht mir,
Das bin ich,
Das ist,
Es ist einfach so.
Und dann lösen sich auch diese Fragen nach,
Bin ich das wert auf.
Also ich merke das zumindest immer,
Wenn ich diesen Zustand annehme,
Dann ist es so,
Ja es ist halt einfach so,
Es ist so.
Und dann gibt es gar nicht diese Fragen,
Bin ich das wert oder nicht oder keine Ahnung,
Diese ganzen Sachen,
Die einen dann so aufhalten,
Weil es so ein bisschen einfach,
Es ist einfach ein anderer Zustand.
Und wenn man dann aber wieder in diesen alten Zustand zurückkehrt,
Merkt man,
Dass wenn man so versucht,
Diesen Zustand zu erzeugen,
Diesen neuen oder wie auch immer man es nennen möchte,
Dass dann all diese Fragen und so weiter wieder aufkommen und so bla bla bla,
Weil man eben den Zustand noch nicht verändert hat.
Und deswegen finde ich diesen Satz vom Ideal heraus denken,
Anstatt über das Ideal nachzudenken,
Finde ich den so genius.
Und was ich dazu auch noch sagen möchte,
Ist,
Dass ich auch so ganz viel bemerkt habe,
Dass wenn man nicht vorher so ein bisschen sich damit auseinandergesetzt hat,
Also für mich persönlich ist es auf jeden Fall wichtig,
Dass wenn man sich vorher mit dem,
Wenn man vorher den Zustand,
In dem man sich befindet akzeptiert und sich in dem Zustand lieben lernt,
So wie man gerade ist,
Dass man dann,
Wenn man den Zustand irgendwie nicht wechseln kann und einfach wieder total in der alten Energie feststeckt und irgendwie da nicht weg kann und alles voll identifiziert und so weiter,
Dass wenn man in dem Punkt nicht lernt,
Mitgefühl mit sich zu haben,
Sich selber lieb zu haben,
Sich in den Arm zu nehmen,
Dass es dann alles noch viel,
Viel schwieriger wird,
Weil man dann anfängt oder ich zumindest kenne es so,
Dass ich dann anfange,
Sauer auf mich zu sein,
Dass ich das nicht hinkriege oder so.
Und ich finde,
Dann gerät man wieder noch mehr ins Schleudern,
Sag ich mal.
Denn es geht bei der ganzen Sache ja nicht darum,
Und das ist jetzt ein bisschen widersprüchlich,
Aber so ein Ideal zu erreichen.
Ich habe zumindest die Erfahrung gemacht,
Dass wenn ich nicht mich in dem Zustand,
In dem ich gerade bin,
Mich annehmen kann,
Dass es dann so eine große,
Also dass es dann irgendwie gar nicht geht,
Den Zustand zu ändern,
Weil da so viel Widerstand ist und so viel,
Also ich meine es ist doch irgendwie viel einfacher,
Wenn man jetzt ein Beispiel hat,
So man ist traurig und möchte gerne einen anderen Zustand annehmen,
In dem man eben total,
Keine Ahnung,
Wo man eben nicht traurig ist und es geht nicht.
Und dann versucht man so verkrampft,
Nicht traurig zu sein,
Obwohl man eigentlich traurig ist und dann fängt man eben an,
Diese ganzen Emotionen wegzudrücken und so weiter.
Aber was man eben auch machen kann,
Ist dann in dem Moment anzunehmen,
So okay,
Dann bin ich traurig,
Sich in den Arm zu nehmen,
Das zu fühlen und dann von diesem Punkt aus zu entscheiden,
Sich nicht mehr mit dieser Traurigkeit zu identifizieren und zu sagen,
Ich bin jetzt aber so und so oder ich entscheide mich jetzt so über die Sache zu denken oder zu fühlen.
Und ich glaube,
Das ist halt irgendwie was,
Was man erleben muss oder so oder was halt irgendwie auch so ein bisschen Übung und ein bisschen Zeit braucht,
Bis man diese Entscheidung treffen kann.
Ich komme ganz oft an so Punkte,
Wo dann irgendwas im Außen passiert und ich bin so,
Oh nee oder voll blöd oder was auch immer und dann merke ich,
Dass ich irgendwie voll runtergezogen bin und dann irgendwann,
Wenn ich mir an diesem Punkt begegne auf Augenhöhe und ich sage,
Ach du,
So von oben herab,
So wieso bist du jetzt traurig,
Du sollst doch nicht traurig sein.
Aber wenn ich mich auf Augenhöhe begegne,
Dann kann ich manchmal oder immer öfter,
Aber auch nicht immer,
Diesen Zustand so sagen,
Nein,
Es ist jetzt gerade nicht wert,
Meine Zeit jetzt traurig wegen sowas zu sein,
Weil man eben genau weiß,
Wenn man jetzt nach Neville Goddard sozusagen lebt oder nicht nach ihm,
Sondern einfach nach diesem Gesetz,
Dass man weiß,
Dass man schon ist,
Was man sich wünscht,
Dass es einfach nur zu dem Weg dorthin gehört und dann gibt es irgendwie nicht mehr so wirklich einen Grund,
Traurig in dem Moment zu sein.
Ja,
Deswegen,
Du kannst ja mal,
Falls du Lust hast,
Ausprobieren,
Was es verändert,
Vom Ideal heraus zu denken,
Statt über das Ideal nachzudenken und ich glaube,
Da können auch so Fragen helfen wie,
Wer wäre ich ohne diese Gedanken,
Dass es nicht geht oder wer wäre ich,
Wenn ich diesen Zustand schon angenommen habe oder wer bin ich?
Und dann geht es eben am Ende einfach nur noch darum,
Wenn man diesen Wunsch erkundet hat,
Diesen Zustand anzunehmen,
Ohne sich vom 3D einreden zu lassen,
Dass er nicht wahr ist.
Und es ist,
Ich glaube,
Es kann für viele auch so sein,
Man ist dann doch voll naiv und labert seinen Scheiß und so weiter,
Aber das ist ja jedermanns eigene Entscheidung,
Wie er leben möchte,
Ohne anderen Menschen zu schaden.
Ich glaube,
Wenn man selber glücklich ist,
Steckt man die anderen um sich herum damit an.
Aber am Ende geht es ja darum,
Dass man selber glücklich ist und bei dem Prozess geht es um einen selbst und ich glaube,
Stille,
In die Stille gehen,
Bei sich ankommen,
Sich nicht immer abzulenken,
Auch wenn es voll okay ist,
Sich auch abzulenken.
Also für mich persönlich ist zumindest das,
Was mich dann immer am meisten zu mir bringt,
Einfach wirklich in die Stille zu gehen und da ist es auch im einfachsten neuen Zustand anzunehmen.
Aber alles ist kein Muss.
Du musst gar nichts.
Naja,
Ich glaube,
Das war alles von mir für heute.
War das richtige Grammatik?
Ich glaube schon.
Das war für heute alles von mir.
Ich weiß es nicht.
Ich glaube,
Das erste.
Naja,
Ich hoffe,
Dir geht es gut.
Ich hoffe,
Du denkst vom Ideal heraus und ich hoffe,
Wir sehen uns bei der nächsten Folge wieder.
Ja,
Schausen!
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