22:54

Sich nicht mehr herum kommandieren

by Miriam Amavi

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Was, wenn Du Dich einfach lässt? Aufhörst, Dich herum zu kommandieren und andauernd Erwartungen zu erfüllen? In dieser Folge spreche ich darüber, was es überhaupt bedeutet, sich einfach sein zu lassen und was das Ego oder der Verstand dabei für Bedenken hat.

Transkription

Hallo,

Ich bin Miriam und du hörst Peaceful Self-Project,

Mein Podcast und heute möchte ich eine Frage stellen und zwar ist die Frage,

Was wenn du dich einfach mal lässt?

Was wenn du dich einfach mal sein lässt,

So wie du bist?

Was wenn du dich einfach mal wollen lässt,

Was du willst?

Was wenn du dich einfach mal annimmst,

Wie du bist?

Was wenn du dich einfach mal machen lässt,

Was du machen willst?

Und was ich mit dieser Frage ein bisschen meine und es kommt irgendwie auch gerade ganz frisch für mich,

Diese Frage,

Weil ich habe gerade ein Gespräch mit einer ganz tollen Frau und Männer,

Ich würde auch sagen Mentoren gehabt und da haben wir genau darüber geredet und was ich damit meine,

Ist einfach seine Bedürfnisse,

Denen einfach mal nachzukommen,

Auch wenn sie noch so crazy sind und das meine ich mit vielleicht einfach mal den ganzen Tag im Bett zu liegen,

Vielleicht einfach mal sich so fühlen,

Wie man sich fühlt und da habe ich ja auch schon mal im Podcast drüber gesprochen,

Dass man so schnell irgendwie irgendwas hinterher rennt und so gerne irgendwas erreichen will und immer 10.

000 Ideen hat,

Wie man das machen soll und wie man da hinkommen soll und dass man immer,

Dass man nicht aufgeben darf und dass man immer nur,

Dass man immer,

Ja,

Dass man die Angst nicht gewinnen lassen darf und dass man irgendwie immer der Heilung hinterher rennt oder irgendwas,

Was man sich eben wünscht oder was das Ego sich eher wünscht,

Um es mal so auszudrücken,

Ich glaube,

Das macht ein bisschen mehr Sinn und auch immer dieser Vorstellung hinterher fegt,

Die man gerne möchte,

Also die man von sich hat,

Die man von seinem Leben hat und was ich bei mir immer beobachte,

Ist,

Dass ich es hasse,

Wenn mir Leute sagen,

Was ich machen soll.

Das habe ich in der Schule gehasst,

Deswegen,

Ich fand Schule ganz,

Ja,

Auf eine Weise irgendwo fand ich das immer ganz schlimm in der Schule,

Wenn mir halt gesagt wurde,

Was ich irgendwie,

Ja,

Dann ist die Deadline,

Dann musst du den und den Text abgeben oder irgendwann haben mir die Lehrer auch mal eine Testpflicht auferlegt,

Weil ich ganz oft nicht in die Schule gekommen bin,

Weil es mir einfach nicht gut ging und weil ich ganz viel mit diesen Ängsten zu tun hatte und so und das halt so schwierig ist,

Nach außen zu kommunizieren,

Was da eigentlich genau abgeht und ich fand das immer ganz schlimm,

Ich habe mich ganz unfrei gefühlt und ich finde das auch bis heute noch ganz schrecklich,

Wenn mir jemand sagt,

Was ich zu tun habe und auch in der Uni,

Wenn ich dann irgendwie ein Projekt habe,

Was ich abgeben soll oder wenn mir irgendwer einen Ratschlag gibt und ich mal jetzt dies machen soll und das machen soll,

Weil dann geht es mir ja besser und was ich irgendwie total faszinierend finde,

Ist,

Dass ich das am meisten selber bei mir mache und ich glaube,

Es ist nicht mehr ganz so schlimm wie ganz früher,

Da bestand mein Leben nur daraus aus irgendwelchen Befehlen,

Die ich mir selber gegeben habe,

So,

Oh jetzt liege ich schon zu lange in meinem Bett,

Jetzt muss ich mal rausgehen und auch wenn es ganz schlimm für mich ist und ich da gar keine Lust drauf habe und wenn ich das gar nicht will oder ich muss mich zu diesem Termin quälen oder ich muss nach außen irgendwie gesünder wirken oder fröhlicher sein,

Als ich irgendwie bin und ich muss irgendwie.

.

.

Diese ganze,

Was man halt immer so tut,

Das geht dann irgendwie so von sich weg,

Also man geht selbst von sich weg und versucht die ganze Zeit jemand anders zu sein,

Als jemand,

Der man wirklich ist und oder einfach diese Maske aufzusetzen,

Die wir alle irgendwo aufsetzen,

Die auch am Ende,

Ja,

Ich will es gar nicht so schlecht reden,

Weil ich glaube,

So hundertprozentig authentisch können wir irgendwie nie sein,

Weil wir einfach,

Jeder macht eine andere Erfahrung in seinem Leben und,

Aber das ist ein bisschen ein anderes Thema,

Aber was ich eigentlich damit ausdrücken oder was ich,

Was diese Frage,

Was ich damit eigentlich sagen möchte,

Ist,

Sich einfach mal zu lassen,

Einfach mal sein zu lassen,

Dieses Ganze sich selbst herumkommandieren,

Die ganze Zeit morgens guckt man schon auf den Wecker und fragt sich,

Wie spät es ist,

Es ist jetzt schon nach acht,

Ich muss jetzt raus oder ich muss jetzt direkt unter die Dusche und man gibt sich selber so überhaupt gar keine Zeit,

Man macht einfach,

Man macht die ganze Zeit und hat die ganze Zeit diese Befehle irgendwie,

Die man sich selber gibt oder die ganze Zeit diese,

Es ist wie so mit so einer Peitsche,

Treibt man sich die ganze Zeit hinterher und sagt die ganze Zeit,

Du musst jetzt dies machen,

Du musst das machen und oder auch im größeren Sinne,

Ich muss jetzt das studieren oder dies machen,

Weil dann werde ich von der Gesellschaft anerkannt und die ganzen,

Diese ganzen,

Es macht mich selber so rasend irgendwie,

Diese ganzen Bedingungen,

Die man die ganze Zeit hat und die ganze Zeit dieses,

Diese Stimme,

Die einem die ganze Zeit sagt,

Was man zu tun hat und der einfach mal nicht zu zören,

Sondern sich selber zu sagen,

Wenn ich Bock auf Eis habe,

Dann esse ich Eis,

Wenn ich Lust habe,

Jetzt einen ganzen Serienmarathon zu gucken,

Dann gucke ich den und es ist mir egal,

Ob irgendwelche anderen Leute denken,

Dass ich irgendwie ein Loser bin oder irgendwie ein Hänger oder was auch immer,

Sondern ich mache einfach das,

Was gerade für mich wichtig ist und wenn das erstmal bedeutet,

Dass ich mir 10.

000 Sachen reinziehe,

Irgendwelches Essen oder irgendwelche,

Also völlig überkonsumiere und mich dann total scheiße fühle,

Dann ist es vielleicht erst mal so,

Aber ich denke,

Dass oder zumindest,

Was ich von ganz vielen Lehrern,

Die das,

Die so leben,

Also die,

Die sich einfach sein lassen,

Die sich nicht bewerten,

Die meinetwegen erleuchtet sind oder was auch immer,

Hört man halt immer wieder,

Dass dieses Überkonsumieren halt genau das Ego ist und das unser inneres Wesen oder das,

Was eigentlich,

Was unsere Essenz ist,

Dass das von ganz alleine sich seinen Weg bahnt und dann ganz neue Dinge entstehen und ich habe immer so ein bisschen das Gefühl,

Ich muss erst mal mir richtig,

Richtig doll erlauben,

Einfach das zu machen,

Was ich will und das bedeutet dann vielleicht einfach eine Woche nur Netflix zu gucken oder irgendwie,

Keine Ahnung,

Einfach nur rumzuheulen oder einfach,

Ich weiß nicht,

Keine Ahnung,

Was das bedeuten würde,

Auch witzig,

Dass ich das nicht weiß und dann,

Wenn ich diese,

Wenn ich weiß,

Dass ich mir diese Freiheit nehmen kann,

Weil ich es kann und weil ich mich dafür entscheide,

Dass dann von ganz alleine diese Lust kommt auf was Bestimmtes,

Meinetwegen einen Spaziergang zu machen,

Nicht,

Weil ich es muss und nicht,

Weil es mir irgendwie gut tut oder weil ich das machen muss,

Damit es mir besser geht,

Sondern einfach,

Weil ich es machen möchte,

Weil es einfach mir entspricht und dann kommt vielleicht die Lust,

Mich mit irgendwem zu treffen,

Nicht,

Weil es irgendwie wichtig ist,

Sich mit Leuten zu treffen oder irgendwie man die Freundschaft irgendwie am Leben erhalten muss oder was auch immer,

Sondern einfach,

Weil man Lust hat,

Diese Person zu sehen und dann kommen einfach Worte aus einem heraus,

Die einem selber entsprechen und man ist einfach man selbst und wenn man keine Lust hat,

Diese Person zu treffen,

Dann sagt man sich so,

Okay,

Ich treffe die Person jetzt nicht und dieses ganze Drama,

Was dann drumherum passiert,

Dieses,

Oh,

Ich weiß nicht,

Irgendwie geht es mir heute nicht so gut,

Soll ich das machen,

Soll ich das nicht machen,

Was denkt die Person dann oder was wird dann aus mir und dann stehe ich vielleicht nie wieder aus meinem Bett aus und dann finde ich niemals irgendeinen Job und dann,

Keine Ahnung,

Lande ich irgendwann auf der Straße und dann irgendwann bin ich tot.

Das sind ja so diese Horrorszenarien,

Die dann einfach direkt so hochkommen,

Wovor man halt Angst hat,

Wenn man sich einfach sein lässt und genau das wird halt höchstwahrscheinlich nicht passieren,

Weil sobald man sich sein lässt,

Entsteht dann ganz,

Ganz viel Neues.

Man beobachtet sozusagen,

Was passiert als nächstes,

Wenn ich jetzt hier einfach in meinem Bett liege und gucke,

Wann steht mein Körper auf,

Wann habe ich Lust aufzustehen,

Mich in die Sonne zu setzen,

Was auch immer,

Aber nicht zu denken,

Oh,

Jetzt scheint die Sonne und ich muss jetzt mich in die Sonne setzen,

Obwohl ich mich eigentlich gar nicht danach fühle,

Aber die Sonne scheint ja nicht immer,

Deswegen muss ich es jetzt nutzen oder heute geht es mir gut und deswegen muss ich jetzt richtig hasseln und machen,

Machen,

Machen,

Obwohl ich eigentlich viel lieber einfach nur kurz mich mit einem Tee und einem Buch irgendwo hinsetzen will.

Und ich glaube,

Das ist immer dieser Punkt,

Was so schwer zu verstehen ist,

Weil sofort die ganze Zeit das Ego reingritscht und sagt,

Aber so kann man nicht leben,

So passt es nicht in die Gesellschaft und das geht alles nicht und hier und da und da und da.

Aber was,

Wenn aus dem,

Aus diesem sich selbst lassen,

Ganz viel entsteht?

Was,

Wenn es nicht bedeutet,

Dass man Hänger ist und für immer einfach nur rumsitzt und sich irgendwie scheiße fühlt und sich seiner Krankheit oder was auch immer man eben hat hingibt und das dann für immer genauso bleibt?

Was,

Wenn dann einfach total viel Raum entsteht und man plötzlich seiner Leidenschaft folgt,

Einfach weil es ganz natürlich ist,

Weil es einfach entsteht,

Aus diesem Raum sich sein zu lassen und sich mit all seinen Vorstellungen,

Mit seinen Regeln und all das eben weglegt und dann plötzlich dieser neue Raum da ist und man sich fragt,

Worauf habe ich jetzt gerade Lust?

Und dann entstehen so Dinge von ganz,

Ganz alleine.

Und was,

Wenn man dann plötzlich viel,

Viel glücklicher ist,

Als diese ganzen Vorschriften,

Mit denen man sich so rumgeschlugen hat für so lange,

Um irgendeinem Leben zu entsprechen,

Was einem selber überhaupt nicht entspricht oder vielleicht nur zum Teil entspricht oder vielleicht,

Womit man vielleicht ganz glücklich ist so,

Aber es einfach nicht vom Herz ist.

Und ich weiß,

Wie schwer das ist.

Und ich kann auch nicht sagen,

Dass ich so lebe,

Weil,

Wie gesagt,

Das ist ganz neu für mich.

Also ich meine irgendwie,

Es ist ja immer wieder so ein Erinnern.

Ich glaube auch nicht,

Dass diese Dinge einfach neu für uns alle sind,

Sondern es ist einfach immer so ein Sich-Erinnern.

Und ich habe mich schon öfters daran erinnert,

Aber manchmal sind die Worte einfach nicht klar genug.

Und ich weiß nicht,

Irgendwie,

Ich bin mir sicher,

Dass ich es auch oft noch vergessen werde wieder.

Aber ich habe mich jetzt mal gefragt,

Was eigentlich wäre,

Wenn ich mich einfach mal lassen würde.

Und unser Verstand kriegt dann natürlich total Angst sofort und ist so,

Nein,

Ich kann mich nicht einfach,

Dann werde ich,

Keine Ahnung,

Dann werde ich irgendwie ein Hänger oder ein Messi oder keine Ahnung,

Wovon man eben Angst hat.

Und deswegen kann man es ja auch erstmal mal ausprobieren.

Ich habe mir nämlich jetzt gesagt,

Ich will einfach eine Woche oder so einfach mal mich sein lassen.

Oder wem das Angst macht,

Vielleicht einen Tag.

Oder wem das Angst macht,

Eine Stunde,

Eine Minute.

Einfach ganz,

Ganz klein anzufangen und zu sagen,

Okay,

Danach kann ich mir wieder sagen,

Was ich machen soll.

Und meinem Verstand folgen und ganz den geplanten Weg gehen.

Aber für vielleicht eine Woche oder so,

Sich diese Zeit zu begrenzen,

Weil das ist dann für unseren Verstand leichter anzunehmen und sich darauf einzulassen und es nicht sofort wieder zu sabotieren.

Anstatt wenn man jetzt sagt,

Ich werde jetzt mein Leben lang mich sein lassen,

Weil dann kommen natürlich diese Ängste.

Was mache ich dann,

Wenn ich auf der Straße lande und so?

Aber wenn man es jetzt mal sagt für eine Woche,

Vor allem jetzt ist ja auch gerade diese Quarantäne-Zeit,

Da haben viele vielleicht,

Also ich habe keine Ahnung,

Was jeder Einzelne,

Was er für eine Situation durchlebt.

Aber es ist eigentlich eine ganz gute Zeit,

Sich einfach mal sein zu lassen,

Weil man gerade eben nicht an diesem gesellschaftlichen Leben möglicherweise teilnimmt.

Und wenn man das dann auf eine Woche beschränkt,

Dann ist es ja eigentlich mal eine ganz gute Zeit,

Das mal auszuprobieren.

Generell ist es eine gute Zeit,

Um jetzt mal alles Mögliche an sich auszutesten.

Und sich auch wirklich mal diese Frage zu fragen,

Was bedeutet es überhaupt,

Mich sein zu lassen und sich dem bewusst zu werden.

Weil ich glaube,

Es ist ganz,

Ganz wichtig,

Dass man sich dem bewusst wird,

Weil man sonst ja nicht anders entscheiden kann und einem überhaupt nicht auffällt,

Dass man sich die ganze Zeit selbst vorantreibt wie so ein Schafshüter oder so.

Oder ein,

Ich weiß auch nicht.

Aber dass man sich halt in dem Moment,

Dass man sich in jedem Moment irgendwie fragt,

Worauf habe ich jetzt gerade Lust,

Was entspricht mir gerade.

Und dann liebevoll mit sich,

Man kann auch im Dialog mit sich gehen und sagen,

Willst du nicht jetzt aufstehen langsam oder willst du nicht die Person anrufen oder willst du nicht irgendwie dir was kochen oder so.

Und wenn dann immer noch so ein Kommt so,

Nee,

Ich habe keine Lust,

Sich das auch zu gestatten.

Und ich glaube dadurch,

Dass viele es wahrscheinlich sehr gewohnt sind,

Sich die ganze Zeit diesen Befehlen zu beugen,

Dass dann am Anfang vielleicht erstmal alles so ganz exzessiv gemacht wird.

Also wie wenn man ganz lange irgendeine Sache nicht machen durfte oder als Kind,

Einem wird was verboten und dann macht man es erst recht und so,

Dass man vielleicht erstmal so eine Zeit hat,

Wo es ganz exzessiv erstmal ist und man sich sagt,

Oh Gott,

Jetzt werde ich depressiv oder jetzt,

Was passiert dann.

Aber halt mit so einer Neugier daran zu gehen und zu sagen,

Sich zu fragen,

Was passiert eigentlich,

Wenn ich mich einfach lasse.

Was passiert,

So werde ich dann ganz traurig,

Werde ich ganz glücklich,

Mache ich vielleicht irgendwas,

Was ich noch nie gemacht habe,

Rede ich vielleicht mit ganz anderen Leuten,

Als mit denen ich sonst rede,

Behandle ich Leute vielleicht anders,

Kriege ich ganz viel Angst,

Geht es mir körperlich ganz scheiße oder geht es mir plötzlich richtig gut.

Und da mit so einer gewissen Neugier daran zu gehen und einfach sein zu lassen,

Was kommt und dann kann man sich ja immer noch wieder erinnern,

Okay,

Ich kann mich jederzeit wieder zwingen und dann vielleicht lernt man diesen Zustand lieb und erkennt,

Wie viel daraus entsteht und dann möchte man sich vielleicht gar nicht mehr zwingen.

Aber das meine ich halt mit diesem,

Es einfach mal auszuprobieren und nicht wieder sich zu zwingen,

Es irgendwie machen zu müssen,

Weil dann lässt man sich wieder nicht.

Und ich will auch überhaupt nicht das jetzt so als Appell für alle so,

Lasst euch jetzt einfach,

Sondern einfach,

Wenn es dich,

Wenn deine Intuition sagt,

Oh,

Das hört sich gut an,

Da habe ich Lust drauf,

Dann mach es oder mach es für zwei Minuten,

Aber wenn deine Intuition sagt,

Nein,

Was ist das für eine Scheiße,

Dann mach es nicht.

Es ist ja jedermanns eigenes Leben und ich glaube,

Das ist halt auch wieder dieser Punkt,

Auf die Intuition hören,

Ist genau das Gleiche.

Also es ist jetzt gerade so ein Loop,

In dem ich mich befinde,

Weil wenn ich sage,

Hör auf deine Intuition,

Ob du es machen willst oder nicht,

Machst du es ja schon,

Theoretisch.

Also nimm es,

Wie du möchtest,

Mit Verstand,

Ohne Verstand,

Ist mir egal.

Ja,

Aber das ist so ein bisschen meine kleine Folge für heute,

Weil ich glaube,

Das möchte ich irgendwie mal ein bisschen ausprobieren und das halt als ein bisschen ernster nehmen,

Weil ich habe das,

In manchen Lebensbereichen kann ich das ganz gut,

Einfach ganz meine eigene Wahrheit rausgeben und es ist mir egal,

Was dann zurückkommt.

Oder halt diesen eigenen Befehlen und dieses,

Ich muss es irgendwie besser machen,

Als ich bin und ich muss irgendwie besser aussehen,

Als ich aussehe und ich muss irgendwie all diese ganzen Sachen,

Dann geht man immer wieder von sich weg.

Ich finde,

Wenn man so seine eigene Wahrheit und das ist mir auch erst heute so wirklich klar geworden und wie gesagt,

Ich habe mich heute daran erinnert,

Vielleicht werde ich es auch 10.

000 Mal wieder vergessen,

Aber wenn man seine eigene Wahrheit rausgibt und die eigene Wahrheit ist genau,

Was ich gerade machen möchte,

Wie ich mich gerade fühle,

Wie ich gerade aussehe,

Ob ich gerade traurig bin,

Ob ich gerade glücklich bin,

All das ist die eigene Wahrheit.

Und ganz oft versuchen wir,

Also vor allem,

Wenn wir dann mit anderen Menschen in Kontakt kommen,

Versuchen wir entweder ganz doll eine Maske aufzusetzen und das alles nicht zu zeigen und irgendwie versuchen zu kaschieren oder was auch immer,

Aber wenn man wirklich sich zeigt und damit meine ich jetzt auch nicht die ganze Zeit,

Oh Gott,

Mir geht es so schlecht und bla bla bla,

Sondern einfach bei sich selbst ist und seine eigene Wahrheit rausgibt,

Dass man dann ja überhaupt,

Also dass man dann so authentisch ist,

Dass man gar nicht mehr,

Dass es keinen Angriffspunkt mehr gibt.

Also es ist ein bisschen schwierig zu erklären,

Ich habe das zum Beispiel mit dem Podcast,

Es ist für mich so,

Ich denke darüber recht wenig nach,

Also ich mache diese Folgen und ich nehme sie einfach vom Herzen auf und dann gebe ich sie raus und es ist irgendwie so,

Ich weiß nicht,

Ich weiß,

Dass ich meine Wahrheit gesprochen habe und jeder,

Der darüber irgendwas anderes zu sagen hat,

Das hat dann eher was mit der Person zu tun,

Weil ich habe meine Wahrheit gesprochen und natürlich,

Wenn jetzt jemand sagen würde,

Ey du laberst so eine Scheiße und was bist du eigentlich für ein Mensch und bla bla bla,

Natürlich würde das vielleicht wehtun,

Einfach weil es nicht nett ist,

Weil man vielleicht auch den Schmerz der anderen Person spürt,

Weil keiner,

Der nicht inneren Schmerz spürt,

Würde irgendwie anderen Leuten sowas sagen.

Aber in dem Moment,

Wo man wirklich was rausgibt und sagt,

Das bin ich und sich dabei selbst liebt,

Dann kann einem nichts passieren.

Da sind wir sicher,

Da wo wir ganz bei uns sind und alles andere ist dann eher dieses Ego oder dieses Außen,

Dieses ich müsste irgendwie anders sein oder so.

Weil wenn man immer irgendwas rausgibt,

Was nicht hundertprozentig man selbst ist und ich will auch nicht sagen,

Dass das jetzt irgendwie super leicht ist und so,

Aber dass man dann immer sich ein bisschen so fühlt,

Als könnte man irgendwie ertappt werden oder als,

Ja man nimmt es dann irgendwie,

Also das ist irgendwie ganz schwierig auszudrücken,

Dass man sich immer so ein bisschen wie so ein Betrüger fühlt oder dass man immer so ein bisschen sich immer nicht gut genug fühlt.

Und ich glaube,

Dieses Gefühl,

Sich nicht gut genug zu fühlen,

Kommt auch ein bisschen dann daher,

Dass wenn man nach außen eine bestimmte,

Ich sag mal,

Fassade oder was auch immer eben aufstellt,

Die halt vielleicht viel mehr put together ist,

Viel schöner ist,

Viel ruhiger ist,

Viel was auch immer ist,

Dass man sich natürlich dann immer selbst mit dem,

Wie man sich wirklich fühlt,

Mit seiner Fassade vergleicht.

Und natürlich kann man dann nicht gut genug sein,

Weil man es nicht ist.

Aber sobald man halt einfach zu dem steht,

Wer man ist,

Gibt sich diese Frage irgendwie nicht mehr.

Ich weiß auch nicht.

Ich hoffe,

Dass das irgendwie Sinn gemacht hat.

Genau,

Deswegen,

Was würde passieren,

Wenn du dich einfach lässt,

Wenn du dich einfach sein lässt,

Wie du bist.

Und ich glaube,

Dass das auch einfach so eine Sache ist,

Die man vielleicht ein bisschen üben muss,

Die nicht von heute auf morgen so super leicht ist.

Und ich glaube,

Es ist wahrscheinlich auch eine Lebensaufgabe,

Sich immer wieder daran zu erinnern,

Wer man in diesem Moment ist und was man gerne möchte und was man vom Herzen machen möchte.

Aber ich bin mir sicher,

Dass das,

Was für einen selbst richtig ist,

Und zwar vom ganzen,

Ganzen Herzen,

In der tiefsten Essenz,

Meine ich,

Dass das auch richtig für die Welt ist.

Und es auch richtig für die anderen ist.

Und das ist halt wirklich sowas,

Was man vielleicht manchmal nicht hören kann.

Und deswegen will ich auch niemanden irgendwie damit zu nahe treten oder irgendwie sagen,

Jeder soll das irgendwie auch so sehen oder was auch immer.

Aber es ist einfach,

Ich glaube,

Es ist was,

Was jeder für sich selbst verstehen muss.

Und ich glaube,

Da ist für jeden auch die Wahrheit vielleicht ein bisschen anders,

Weil es gibt keine universelle Wahrheit.

Oder vielleicht doch,

Ich weiß nicht,

Keine Ahnung.

Und ja,

Deswegen sind das einfach alles nur so ein bisschen meine Gedanken,

Meine Impulse vielleicht.

Okay,

Ich glaube,

Das war alles von mir für heute.

Und ich hoffe,

Wir hören uns beim nächsten Mal wieder.

Und bis dann.

Tschüss!

4.8 (4)

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Nadja

November 28, 2020

Sehr schön und berührend

pamela

August 19, 2020

Da steckt so viel Wahres drin! Ich bin auch gerade dabei , das umzusetzen. Nicht so leicht, aber es ist soooo gut , wenn man es dann geschafft hat! Alles Liebe für Dich🙏

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