
Metta Meditation
Diese besondere Methode der Atem Beobachtung wird zurückgeführt auf Buddha selbst. Anapanasati bedeutet: “Achtsamkeit auf den Atem”, sie ist beschrieben in der “Anapanasati Suta” und wird in den verschiedensten Pfaden des Buddhismus praktiziert. Anschließend lenken wir die Aufmerksamkeit auf die Segenswünsche. Metta - liebevolle Güte.
Transkription
Und wir beginnen diese Meditationseinheit mit einem Mantra.
Wenn du es kennst,
Sing gerne mit.
Nach dem Mantra werden wir noch ein bisschen Nadi Sodhana,
Die Wechselatmung ohne Atemanhaltung praktizieren.
Und dann werden wir beginnen mit Meditation.
Verschließe das rechte Nasenloch,
Atme links ein.
Verschließe links,
Öffne rechts und atme rechts aus.
Öffne rechts,
Atme ein und atme links wieder aus.
Links einatmen und rechts ausatmen.
Rechts einatmen und links ausatmen.
Praktiziere dies für einige Runden in deinem eigenen Tempo.
Die Konzentration liegt dabei ganz auf dem Atemfluss.
Und wenn du dann das nächste Mal links ausatmest,
Senke deinen Arm und deine Hand.
Du kannst die Hände bequem im Schoß ablegen oder auf den Knien.
Lass die Augen weiter geschlossen.
Entspann nochmal ganz bewusst die Schultern,
Die Stirn und das Gesicht.
Wir werden heute die Meditationstechnik Anapanasati praktizieren.
Und das ist die häufigste praktizierte Meditationstechnik,
Die weit verbreiteste,
Die es gibt.
Bei dieser Meditationstechnik liegt die Konzentration die ganze Zeit auf deinem Atem.
Wie alle Meditationstechniken ist auch diese sehr einfach gestaltet.
Lass deine Aufmerksamkeit nun ganz sanft auf den Atem ruhen,
Ohne ihn zu beeinflussen.
Versuche nicht besonders tief oder in einem Rhythmus zu atmen,
Wie eben.
Sondern lass den Atem einfach nur fließen.
Lass ihn zu,
Lass ihn los.
Er kommt und geht.
Akzeptiere,
Wie er ganz von selber fließen will.
Und beobachte das Fließen des Atems.
Das Ziel ist es,
Irgendwann so fokussiert zu sein,
Dass du nichts anderes mehr wahrnimmst als den Atem.
Wahrscheinlich werden Gedanken und Gefühle aufsteigen.
Diese Geistesinhalte haben wahrscheinlich mit den Erlebnissen der letzten Tage zu tun.
Aber mit der Zukunft,
Mit dem,
Was dein Geist jetzt verarbeiten möchte,
Vielleicht versinkst du aber auch in Traumreisen oder in Fantasien,
Die nichts mit der Vergangenheit zu tun haben.
Sobald du feststellst,
Dass der Atem nicht mehr im Mittelpunkt deiner Aufmerksamkeit steht,
Nimm dies akzeptierend zur Kenntnis und richte die Aufmerksamkeit wieder sanft auf den Atem,
Ohne ihn zu beeinflussen.
Ärgere dich nicht über deine abgewanderten Gedanken.
Lass die Gedanken einfach los,
Wie auch alle anderen Geistesinhalte,
Und versuche dich wieder ganz auf den Atem zu konzentrieren.
Wenn dir das schwerfällt,
Kannst du auch mit dem Zählen beginnen,
Von 12 rückwärts zu 1.
So ist der Geist etwas beschäftigt.
12 einatmen,
12 ausatmen,
11 einatmen,
11 ausatmen.
Praktiziere das in deinem Tempo für die nächsten Minuten,
Vollkommen bewegungslos.
Nun kannst du deine Aufmerksamkeit wieder hierher zurückbringen,
In diesen Raum.
Wenn du möchtest,
Kannst du ganz achtsam einmal aufstehen und für dich ein paar Schritte auf der Matte laufen oder durch den Raum laufen.
Du machst jede Bewegung ganz achtsam.
Du kannst auch einfach achtsam die Beine ausstrecken und wechseln,
Und versuche dabei wieder die Konzentration auf die jeweilige Bewegung zu legen,
Auf den Atem zu legen.
Am Anfang mögen das die Beine und der Körper nicht,
So lange still zu sitzen,
Also ärgere dich nicht darüber,
Sondern wechsel die Beine und finde wieder eine bequeme Sitzhaltung.
Die zweite Meditation,
Die ich mit euch praktizieren möchte,
Ist auch eine Meditation aus dem Buddhismus und nennt sich Metta-Meditation.
Metta,
Die Meditation der liebevollen Güte.
Das ist eine Meditationstechnik,
Die hilft,
Mitgefühl zu entwickeln und natürlich auch in einem selbst diese Liebe zu stärken und zu entwickeln.
Auch hier zu Beginn der Meditation legst du deine Aufmerksamkeit wieder verstärkt auf deinen Atem.
Nun kannst du dir vorstellen,
Wie du zum tiefsten Punkt deines Herzens vordringen kannst.
Nicht des körperlichen Herzens,
Sondern des physischen Herzens.
Wo auch immer du es wahrnimmst,
Im Bauch oder im Brustkorb,
Im Rücken oder vielleicht sogar im Knie,
Deinem Kopf,
Da wo dein Herz sitzt,
Dein physisches Herz,
Dort spüre nun hin.
Und nun kannst du geistig die folgenden Glaubenssätze wiederholen.
Möge ich glücklich und gesund sein.
Wiederhole diese Sätze voller Hingabe,
Voller Vertrauen,
Eben aus dem Herzen heraus.
Möge ich glücklich und gesund sein.
Möge ich in Sicherheit und Frieden sein.
Möge ich die Liebe erfahren und mich geliebt fühlen.
Möge ich glücklich und gesund sein.
Möge ich in Sicherheit und Frieden sein.
Möge ich die Liebe erfahren und mich geliebt fühlen.
Möge ich glücklich und gesund sein.
Möge ich in Sicherheit und Frieden sein.
Möge ich die Liebe erfahren und mich geliebt fühlen.
Wiederhole die Glaubenssätze ein paar Mal für dich mit voller Überzeugung.
Nun lass deine Glaubenssätze gehen und visualisiere dir eine Person,
Zu der du aufschaust.
Vielleicht deine Eltern oder einen Lehrer oder vielleicht ein Schauspieler oder eine Person des öffentlichen Lichtes.
Visualisiere dir diese Person vor deinem geistigen Auge und wiederhole Liebe,
Liebe.
Mögest du glücklich und gesund sein.
Mögest du in Sicherheit und Frieden sein.
Mögest du die Liebe erfahren und geliebt werden.
Mögest du glücklich und gesund sein.
Mögest du in Sicherheit und Frieden sein.
Mögest du die Liebe erfahren und dich selbst lieben.
Mögest du glücklich und gesund sein.
Mögest du in Sicherheit und Frieden sein.
Mögest du die Liebe erfahren und dich selbst lieben.
Visualisiere dir diese Person immer wieder vor deinem geistigen Auge und wiederhole noch ein paar Mal die Glaubenssätze für diese Person.
Nun lass auch hier wieder die Glaubenssätze langsam los.
Visualisiere dir eine Person,
Die du vielleicht nicht magst oder mit der du ein Problem hast,
Bei der es dir schwer fällt,
Positive Glaubenssätze zu schicken.
Gehe noch einmal ganz in deinen Herzraum oder in deinen Raum,
Wo du das Herz wahrnehmen kannst.
Und auch hier mit voller Überzeugung und vollem Glauben,
Sende dieser Person deine positiven Glaubenssätze.
Liebe,
Liebe.
Mögest du glücklich und gesund sein.
Mögest du in Sicherheit und Frieden sein.
Mögest du die Liebe erfahren und dich selber lieben.
Liebe,
Liebe.
Mögest du glücklich und gesund sein.
Mögest du in Sicherheit und in Frieden sein.
Mögest du die Liebe erfahren und dich selber lieben.
Liebe,
Liebe.
Mögest du glücklich und gesund sein.
Mögest du in Sicherheit und Frieden sein.
Mögest du die Liebe erfahren und dich selber lieben.
Wiederhole das noch ein paar Mal aus voller Überzeugung.
Und dann lass auch diese Glaubenssätze wieder davonziehen.
Und nun schick die Glaubenssätze ein letztes Mal an alle Lebewesen.
Mögen alle glücklich und gesund sein.
Mögen alle in Sicherheit und Frieden sein.
Mögen alle die Liebe erfahren und sich selber lieben.
Mögen alle Wesen glücklich und gesund sein.
Mögen alle Wesen in Sicherheit und Frieden sein.
Mögen alle Wesen die Liebe erfahren und sich selber lieben.
Und das wiederhole auch hier noch ein paar Mal mit voller Überzeugung.
Und dann lass auch diese Glaubenssätze gehen.
Und geh ein letztes Mal mit deiner Aufmerksamkeit dahin,
Wo du dein Herz wahrnehmen kannst.
Und dort nimm einfach nur wahr,
Bewerte nicht,
Beurteile nicht.
Vielleicht kannst du ein kleines bisschen Leichtigkeit wahrnehmen.
Ein kleines bisschen inneren Frieden.
Ein kleines bisschen inneren Liebe.
Und nun bedanke dich noch einmal bei deinem Körper dafür,
Dass er dich sitzen lassen hat.
Bei deinem Geist dafür,
Dass er ruhig war.
Und bei dir selbst dafür,
Dass du den Weg hierher gefunden hast.
So beenden wir mit dreimal O.
O O O Santi,
Santi,
Santi O Frieden,
Frieden,
Frieden Dann lass für einen Moment noch deine Augen geschlossen.
Treffen Sie Ihren Lehrer
4.4 (27)
