16:58

Yamas & Nyamas: Umgang mit der Umwelt und dem Selbst

by Sunita Ehlers

rating.1a6a70b7
Bewertet
4.5
Group
Aktivität
Meditation
Geeignet für
Alle
Aufrufe
520

Zum Jahresbeginn beschäftigen wir uns mit den yogischen Yamas, die für einen liebevollen und achtsamen mit der Umwelt stehen, und Nyamas, welche den bewussten und achtsamen Umgang mit dem Selbst bedeuten. In der Meditation fokussieren wir die Yamas und Nyamas und Affirmationen/Mantras sorgen dafür, sie in dein Leben zu etablieren.

Transkription

Namaste ihr Lieben und herzlich willkommen.

Ich freue mich,

Dass ihr zuhört.

Wie du weißt,

Geht es im Yoga nicht nur ausschließlich um die Asanas und den Umgang mit dem Körper,

Sondern beim Yoga geht es um den achtgliedrigen Pfad von Patanjali.

Der beinhaltet Yamas,

Niyamas,

Asanas,

Pranayama,

Pratyahara,

Dharana,

Dhyana und Samadhi.

Yamas,

Der Umgang mit der Umwelt,

Bezieht sich vor allem auf einen liebevollen Umgang mit deiner Umwelt,

Auf einen liebevollen Umgang und einen achtsamen Umgang mit allen Lebewesen um dich herum.

Niyamas ist der Umgang mit dir selbst oder die Art und Weise,

Wie du mit dir selbst umgehst.

Auch hier geht es um einen ganz achtsamen und bewussten Umgang mit sich selbst,

Einen liebevollen Umgang,

Sich nicht immer selbst am schlechtesten dastehen zu lassen,

Sondern auch nicht sich selbst als Bestes immer dastehen zu lassen,

Sondern eher darum,

Wirklich bewusst mit sich umzugehen und sich so wertzuschätzen,

Wie man ist im kompletten Selbst,

In deiner kompletten Selbst.

Asanas ist der Umgang mit dem Körper,

Beinhaltet dann wirklich die Körperübungen des Yogas,

Wie den Ersten Krieger,

Zweiten Krieger,

Die Vorbeugen,

Was auch immer.

Unzählige Asana-Möglichkeiten,

Die wirklich so abgewandelt werden können,

Dass sie für jeden passen,

Aber bei Asana geht es wirklich in den Umgang mit der Beweglichkeit,

Mit der Flexibilität deines Körpers,

Deiner Muskeln.

Pranayama ist der Umgang mit dem Atem oder Atemtechniken,

Die du im Yoga findest.

Letztendlich geht es da auch nicht nur darum,

Wirklich die wildesten Atemtechniken zu können und zu beherrschen,

Sondern ein bewusster Umgang mit deiner individuellen Atmung ist da wirklich schon Fundament oder setzt ein gutes Fundament,

Um dann auch tiefer in die Pranayamatechniken einzusteigen.

Pratyahara,

Der Umgang mit den Sinnen oder der Rückzug der Sinne,

Dass du trainierst oder übst,

Deine Sinne wirklich für dich zu behalten,

Aber auch in meinen Augen wirklich schon wichtig ist zu lernen und zu erkennen,

Wann du einen Rückzug der Sinne nötig hast oder wann dein Körper es nötig hat,

Deine Seele es nötig hat.

Hat Dharana die Konzentration oder die Fokussierung auf etwas,

Auf eine bestimmte Sache,

Ohne sich ablenken zu lassen.

Dhyana,

Die Meditation und dann Samadhi,

Letztendlich wirklich die höchste,

Das höchste von allem,

Die innere Freiheit,

Glückseligkeit,

Das Ankommen.

Und die Dhyamas unterteilen sich dann noch mal wieder in Ahimsa,

Die Gewaltlosigkeit,

Satya,

Die Wahrhaftigkeit,

Asteya,

Nichtstehlen,

Brahmacharya,

Bewusste Zurückhaltung und Aparigraha,

Die Genügsamkeit.

Und die fünf Niyamas unterteilen sich dann noch einmal,

Die innere Haltung,

Dir selbst gegenüber in Ahimsa,

In Shausha,

Die Reinheit,

In Santosha,

Die Zufriedenheit,

Tapas,

Disziplin und Achtsamkeit,

Aber auch Svadhyahara,

Die Reflexion und Isvara,

Parinidhana,

Gottvertrauen und die Hingabe,

Letztendlich ein komplettes Urvertrauen in deine Fähigkeiten und in dich selbst.

Und in der Meditation jetzt oder in der Übung am Anfang des Jahres,

Zum Jahresbeginn ist es unheimlich schön,

Dann mit Affirmationen zu arbeiten,

Um die Dhyamas,

Die wir eben besprochen haben,

Und die Niyamas in deinem Leben wirklich zu etablieren und zu kräftigen.

Du kannst dir ja gut für jeden Teil dieser Affirmationsarbeit einige Minuten Zeit nehmen.

Du kannst aber auch jederzeit einmal kurz abschalten und dann einfach wieder einstecken.

Ja,

Und dann lenke deine Aufmerksamkeit einmal oder schließe erstmal die Augen,

Setz dich hin,

Richte die Wirbelsäule auf und dann lenke deine Aufmerksamkeit auf Yama,

Der Umgang mit deiner Umwelt.

Und zu diesem Umgang mit deiner Umwelt gehört zum einen Ahimsa,

Die Gewaltlosigkeit.

Sage dir gedanklich im Stillen dazu das Mantra,

Ich bin ganz achtsam mit allen Lebewesen und allen Mitmenschen in meiner Umgebung.

Ich behandle alle Lebewesen,

Alle Mitmenschen in meiner Umgebung liebevoll und bewusst.

Wiederhole diesen Satz innerlich gerne noch ein zweites oder ein drittes Mal,

Diese beiden Sätze.

Ahimsa,

Die Gewaltlosigkeit.

Ich gehe achtsam,

Liebevoll und bewusst mit allen Lebewesen um mich herum.

Ich behandle alle Lebewesen,

Alle Menschen um mich herum liebevoll,

Achtsam und bewusst.

Satya,

Die Wahrhaftigkeit.

Sage dir innerlich in Gedanken dieses Mantra,

Ich lebe im Einklang mit mir selbst.

Ich lebe im Einklang mit meiner inneren Wahrheit und meiner Wahrhaftigkeit.

Satya,

Die Wahrhaftigkeit.

Ich lebe im Einklang mit meiner inneren Wahrheit,

Wahrhaftigkeit.

Im Einklang mit mir selbst.

Asteya,

Das Nicht-Stehlen.

Sage dir in Gedanken des Mantra,

Ich bin mir bewusst,

Dass das Leben mich mit allem versorgt,

Was ich brauche.

Ich brauche nichts,

Was anderen gehört.

Ich habe alles,

Was ich brauche.

Asteya,

Nicht-Stehlen.

Ich bin mir bewusst,

Dass ich mit allem versorgt bin,

Was ich brauche.

Ich begehre nichts,

Was anderen gehört.

Ich habe alles,

Was ich brauche.

Brahmacharya,

Die bewusste Zurückhaltung.

Sage dir in Gedanken,

Ich bin mir des Momentes bewusst,

Der höchsten Wahrheit bewusst.

Ich lasse mich nicht ablenken durch unwichtige Eindrücke,

Durch unwichtige Wünsche.

Ich nehme mich zurück,

Wenn ich es brauche,

Wenn es mir gut tut.

Brahmacharya,

Die bewusste Zurückhaltung.

Ich bin mir eines jeden Momentes bewusst,

Der höchsten Wahrheit und ich lasse mich nicht durch Falsches ablenken,

Durch falsche Eindrücke oder falsche Wünsche,

Die ich eigentlich gar nicht brauche.

Aparigraha,

Die Genügsamkeit.

Ich habe genug.

Ich brauche nur das,

Was ich wirklich benötige.

Ich habe genug und brauche von meiner Umwelt,

Von meinen Mitmenschen nur das,

Was ich wirklich benötige,

Tief in meinem Herzen.

Aparigraha,

Die Genügsamkeit.

Lass deine Gedanken nicht abspeichen,

Bleibe fokussiert und wende dich dann in Gedanken den Niyamas zu,

Den Umgang mit dir selbst.

Ein achtsamer,

Bewusster,

Liebevoller Umgang.

Sausa,

Die Reinheit.

Mein Geist und mein Körper ist klar und rein.

Ich achte auf einen reinen Geist,

Auf einen reinen Körper.

Santosha,

Die Zufriedenheit.

Ich bin zufrieden mit meinem Leben.

Jede Erfahrung und jede Begebenheit in meinem Leben nutze ich zu meiner persönlichen Entwicklung.

Ich bin vollkommen zufrieden mit meinem Leben.

Santosha,

Die Zufriedenheit.

Ich bin zufrieden.

Tapas,

Disziplin und Achtsamkeit.

Gehe mit deinen Gedanken zu Disziplin und Achtsamkeit.

Diese helfen mir,

Meinen Körper und meinen Geist gesund zu halten.

Tapas,

Disziplin und Achtsamkeit.

Disziplin und Achtsamkeit helfen mir dabei,

Meinen Körper und meinen Geist gesund zu halten.

Svadhyahaya,

Reflexion.

Ich beobachte meine eigenen Gedanken und reflektiere,

Was ich erlebe.

Ich bin mein eigener spiritueller Meister.

Reflexion.

Ich beobachte,

Erforsche und reflektiere alles,

Was ich erlebe und denke.

Ich bin mein eigener spiritueller Meister.

Ishvara Pranidhana,

Gottvertrauen,

Urvertrauen,

Hingabe.

Sage dir in Gedanken,

Bei allen Dingen,

Die ich tue,

Die ich erlebe,

Die ich mache,

Vertraue ich vollkommen auf etwas Größeres,

Auf etwas Vollkommenes.

Ich bin voller Vertrauen,

Dass alles gut wird,

Wie es ist.

Gottvertrauen,

Hingabe,

Urvertrauen.

Bei allem,

Was ich tue,

Vertraue ich darauf,

Dass es so gut ist,

Wie es ist,

Weil etwas Größeres,

Etwas viel Bedeutenderes als ich auf mich Acht gibt.

Bleibe noch einen Augenblick hier sitzen,

Ganz fokussiert und spüre nach.

Yamas,

Der Umgang mit deinen Mitmenschen und Lebewesen um dich herum.

Niyamas,

Der Umgang mit dir selbst und deinen Atmen einmal ganz tief und vollständig durch die Nase ein.

Langsam und vollständig durch den Mund aus.

Wann immer dir danach ist,

Kannst du diese Übung wiederholen und ich hoffe und freue mich von dir zu hören.

Ich hoffe,

Es hat dir gefallen und gut getan.

Namaste,

Deine Sunita.

4.5 (17)

Neueste Bewertungen

Konny

January 11, 2023

Dieser Vortrag hat mir sehr gut gefallen. Ich beschäftige mich schon länger mit den Geboten des Patanjali und freue mich, diese Praxis jetzt noch mal vertiefen zu können. Vielen Dank dafür. ❤️🙏🏼

Anka

August 19, 2019

Wunderbar . Denn genau so ist es: Durch Yamas und Niyamas entwickeln wir unsere Persönlichkeit. inneren Disziplinen sind so wichtig, danke 🙏🏻

© 2026 Sunita Ehlers. All rights reserved. All copyright in this work remains with the original creator. No part of this material may be reproduced, distributed, or transmitted in any form or by any means, without the prior written permission of the copyright owner.

Trusted by 35 million people. It's free.

Insight Timer

Get the app

How can we help?

Sleep better
Reduce stress or anxiety
Meditation
Spirituality
Something else