
Bodyscan - Eine achtsame Reise durch den Körper
by Tine Steiss
Langsam, mit vielen Hinweisen und konkreter Anleitung In dieser Übrung üben wir uns vom Grübeln und Nachdenken zu lösen. Wir kehren zum Körper zurück und machen uns mit den körperlichen Empfindungen in diesem Moment vertraut. Im Körper manifestieren sich Gedanken und spiegeln sich emotionale Reaktionen. Wir erleben, wie Geist und Gehirn den Körper beeinflussen und umgekehrt. Wir nehmen die Signale des Körpers wahr und intensivieren unsere positive Verbindung zu ihm.
Transkription
BODY SCAN – eine aufmerksame Reise durch den Körper.
Bei dieser Übung verlassen wir den Autopiloten.
Wir kehren zum Körper zurück und machen uns mit den körperlichen Empfindungen in diesem Moment vertraut.
Beginnen wir damit,
Eine bequeme Position zu finden.
Der BODY SCAN wird üblicherweise im Liegen durchgeführt,
Aber es ist auch möglich zu sitzen.
Was ist heute für den Körper angemessen?
Ein Kissen kann den Kopf unterstützen.
Eine Decke kann hilfreich sein.
Im Körper manifestieren sich unsere Gedanken und spiegeln sich emotionale Reaktionen.
Während dieser Meditation erfahren wir,
Wie Geist und Gehirn den Körper direkt beeinflussen und umgekehrt.
Im täglichen Leben übersehen oder verdrängen wir schnell,
Was der Körper fühlt,
Wo sich unsere Emotionen in ihm zeigen und was passiert,
Wenn ein Gedanke in unserem Kopf entsteht.
Diese Praxis verlangt,
Dass wir,
So gut wir können,
Nacheinander neugierig in die verschiedenen Bereiche des Körpers fühlen.
Nicht auf das,
Was wir bemerken sollten,
Sondern auf das,
Was bereits vorhanden ist.
Auf diese Weise üben wir neugierig zu sein,
Zu beobachten,
Zu akzeptieren und dankbar zu sein,
Statt sich auf den Bereich von Schmerz oder Anspannung zu konzentrieren.
Den Kontakt des Körpers auf der Matte fühlen,
Arme und Beine ausstrecken und etwas auseinanderfallen lassen,
Wie es sich angenehm anfühlt.
Wollen die Handflächen nach oben oder nach unten liegen,
Vielleicht die Knie etwas beugen und die Fußsohlen auf den Boden stellen.
Eine Wahl treffen und sich erlauben,
Genau so zu sein,
Wie es in diesem Moment richtig ist.
Das in sich ist bereits ein Akt der Freundlichkeit sich selbst gegenüber.
Die Augen schließen oder den Blick senken.
Während dieses Bodyscans,
Wenn zu irgendeinem Zeitpunkt Empfindungen im Körper zu unangenehm werden,
Gedanken oder Emotionen entstehen,
Die zu schwierig sind,
Es ist immer möglich,
Zum Rhythmus des Atems zurückzukehren.
Der Atem ist ein sicherer Ort,
Ein Rückzugsort,
Zum Ausruhen und sich sammeln,
Bis zum Bodyscan zurückgekehrt werden kann.
Zurückkommen und wieder den Klang meiner Stimme hören.
Langsam die Aufmerksamkeit ausweiten,
Um den gesamten Körper einzubeziehen,
Wie er hier liegt.
Von den Fußsohlen bis zur Oberseite des Kopfes.
Es gibt keine Notwendigkeit,
Empfindungen hervorzurufen.
Wenn die Empfindung subtil ist,
Ist es das,
Was bemerkt werden kann.
Wenn es keine Empfindung gibt,
Ist es das,
Was bemerkt werden kann.
Die Empfindung dieses lebendigen Körpers erfahren.
Wie diese Lebendigkeit durch Empfindungen erkannt wird.
Sich in den Sinnen sammeln.
Fühlen,
Wie es ist,
Hier zu liegen.
Was kann wahrgenommen werden?
Atmen.
Denken.
Fühlen.
Die Bewegung des Atems bemerken.
Vielleicht das Auf und Ab des Bauches spüren.
Vielleicht fühlt es sich heute richtig an,
Die Hände auf den Bauch zu legen.
Die Bewegung des Atems im Körper und durch den Körper spüren.
Den Rhythmus.
Die steten Wellen des Atems von Moment zu Moment erleben.
Den Atem als Anker erleben.
Beginnend mit den Füßen.
Die Aufmerksamkeit in beide Füße lenken.
In beide Füße hinein spüren.
In die Bereiche fühlen,
In denen die Füße den Boden berühren.
Die einzelnen Zehen spüren.
Den Bereich zwischen den Zehen.
Vielleicht gibt es etwas zu spüren.
Vielleicht nicht.
Vielleicht ein Kribbeln.
Oder die Temperatur.
Warm oder kalt.
Jetzt die Aufmerksamkeit von den Füßen lösen.
Und auf die Knöchel und Unterschenkel lenken.
Was ist hier zu fühlen?
Wenn überhaupt etwas.
Vielleicht den Druck der Waden gegen die Matte bemerken.
Vielleicht den Stoff der Kleidung auf der Haut.
Vielleicht ist die Aufmerksamkeit abgeklungen.
Müdigkeit macht sich breit.
Nur sanft und ohne zu urteilen.
Das Bewusstsein wieder auf die Meditation lenken.
Und wenn der richtige Zeitpunkt gekommen ist,
Die Unterschenkel loslassen.
Und die Aufmerksamkeit auf die Knie und Oberschenkel lenken.
Was gibt es hier zu entdecken?
Mit einem offenen Geist erforschen.
Was jetzt hier spürbar ist.
Vielleicht Druck.
Temperatur.
Die Position der Beine.
Taubheit.
Oder gar nichts.
Einfach auf den Körper einstellen.
Und bemerken,
Was in diesem Moment ist.
Ist der Atem in den Beinen spürbar?
Oder vielleicht ein Puls?
In welchem Teil der Beine möchte die Aufmerksamkeit verweilen?
Gibt es Bereiche,
Zu denen die Aufmerksamkeit nicht gehen möchte?
Als nächstes die Aufmerksamkeit von den Oberschenkeln lösen.
Auf den unteren Rumpf.
Das Becken.
Den Bauch lenken.
Gibt es irgendwelche Empfindungen in diesem Bereich zu entdecken?
Das Gefühl des Atems im unteren Bauch?
Vielleicht.
Vielleicht nicht.
Kein richtig oder falsch.
Nur die Erfahrung des Körpers untersuchen.
Die Aufmerksamkeit nur nach das Fühlen des Magenbereiches lenken.
Den oberen Rumpf.
Die Brust.
Die Empfindungen des Atems hier fühlen.
Bei jedem Einatmen und jedem Ausatmen.
Fühlen,
Wie der Atem durch den Körper fließt.
Ohne,
Dass wir etwas tun müssen.
Und wenn der Geist wandert,
Was er wird,
Das ist es,
Was der Geist tut.
Dies nur bemerken,
Ohne zu urteilen.
Sanft aber bestimmt das Bewusstsein zurück zu den Empfindungen im Körper bringen.
Zum Liegen hier in diesem Moment.
Den Boden unter sich fühlen.
Einatmen und ausatmen.
Wenn du bereit bist,
Das Bewusstsein in die Wirbelsäule gegen den Boden bringen.
Alle Empfindungen bemerken,
Die hier sind.
Druck.
Enge.
Bereiche,
Die den Boden berühren.
Raum.
Oder vielleicht gibt es gar nichts.
Das ist in Ordnung.
Das ist dann die Erfahrung in diesem Moment.
Die Aufmerksamkeit.
Auf die Hände lenken.
Wie fühlen sich die Finger an?
Sind sie entspannt oder verkrampft?
Die Zwischenräume zwischen den Fingern bemerken.
Die Position der Hände fühlen.
Die Hände von innen heraus spüren.
Und nun?
Die Aufmerksamkeit von den Händen lösen.
Und zu den Handgelenken und Unterarmen führen.
Was gibt es heute hier zu fühlen?
Berührung?
Wärme?
Vielleicht irgendwas?
Vielleicht nichts?
Danach die Aufmerksamkeit auf die Ellenbogen lenken.
Die Oberarme.
Die Empfindungen in diesem Bereich bemerken.
Und wenn der Geist zu einem vergangenen Ereignis abgewandert ist oder in die Zukunft gesprungen,
Ihn mit Freundlichkeit zurückbringen.
Einatmen.
Und wieder beginnen.
Ohne zu urteilen.
Wenn es sich richtig anfühlt,
Gratuliere dir vielleicht mal selbst,
Dass du bemerkt hast,
Dass deine Aufmerksamkeit gewandert war.
Das ist der Kern von Achtsamkeit.
Erkennen und neu beginnen.
Und nun?
Die Aufmerksamkeit auf die Schultern lenken.
Was gibt es hier in den vielen Muskeln zu spüren?
Vielleicht eine Enge?
Oder Lockerheit?
Den Kontakt der Schultern mit dem Boden spüren.
Und dann?
Die Aufmerksamkeit in den Nacken und in den Kopf lenken.
Fühlt sich der Hals eng oder entspannt an?
Fühlt sich der Kopf schwer oder leicht an?
In die Kopfhaut spüren.
Die Stirn.
Die Wangen.
Die Augen.
Und den Bereich um die Augen.
Der Kiefer.
Die Lippen.
Die Zunge.
Wie fühlt sich das Gesicht an?
Das ganze Gesicht spüren.
Und nun die Aufmerksamkeit vom Gesicht lösen.
Das Bewusstsein öffnen.
Um den ganzen Körper einzuschließen.
Wer hier liegt.
Von den Fußsohlen bis zum Scheitel.
Das Gefühl des Lebendigseins in sich aufnehmen.
Einatmen.
Und ausatmen.
Den Atem als ständigen Begleiter wahrnehmen.
Wie er den ganzen Körper zusammenbringt.
Der Atem ist ein so konstantes Merkmal des Lebens,
Dass er leicht übersehen wird.
Sich den Atem vielleicht als Luftstrom vorstellen.
Der durch den gesamten Körper fließt.
Vom Kopf hinunter bis zu den Zehen.
Und wieder zurück.
Den Rücken des Körpers oder die Füße auf dem Boden spüren.
Das Gefühl geerdet zu sein.
Hier im gegenwärtigen Moment.
In den letzten Momenten dieser Meditation lade ich dich ein dir ein paar Momente Zeit zu nehmen,
Um über die Erfahrungen,
Empfindungen beim Bodyscan nachzudenken.
Ohne die Erfahrung als gut oder schlecht zu beurteilen.
Ihr erlauben,
So zu sein,
Wie sie war.
Vielleicht gab es einige neue Dinge auf dem Weg zu lernen.
Bereiche des Körpers mit Freundlichkeit und Fürsorge zu begegnen.
Vielleicht entsprachen die Empfindungen nicht den Erwartungen.
Und nun langsam anfangen,
Wieder etwas Bewegung in den Körper zu bringen.
Was immer sich gut anfühlt.
Vielleicht mit den Fingern und Zehen wackeln.
Den Körper dehnen oder strecken.
Wie es gerade angenehm ist.
Und wenn du bereit bist,
Die Sinne öffnen und die Aufmerksamkeit den Geräuschen im Raum zu wenden.
In den Raum zurückkehren und langsam die Augen öffnen.
Die Bodyscan Meditation ist jetzt abgeschlossen.
Danke dir selbst,
Dass du dir diese Zeit für dich genommen hast.
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