
Deep Rest Meditation – Tiefes Ruhen Zum Einschlafen
Erlaube dir dich auszuruhen, wenn du erschöpft bist! Erlebe beim Tiefen Ruhen im Liegen wie dein gelöster Körper dir emotionale Ruhe und Geborgenheit schenkt. Du darfst dich fallen lassen, ohne Druck und Erwartungen – lass dich einfach von meiner Stimme führen. Der Druck, etwas leisten zu müssen, fällt weg. Das Nervensystem kann sich beruhigen und der Körper kann endlich tief entspannen. Regelmäßig vor dem Schlafengehen durchgeführt, verbessert sich das Einschlafen und die Schlafqualität.
Transkription
Wie schön,
Dass du jetzt hier bist und die bewusste Entscheidung getroffen hast,
Dir jetzt Ruhe zu gönnen.
Und ich freue mich sehr,
Dich dabei zu begleiten.
Wenn du diese Deep-Rest-Meditation,
Tiefes Ruhen zum Einschlafen,
Zu deiner regelmäßigen Abendroutine werden lässt,
Wirst du damit deinen Geist und dein Herz immer mehr auf das tiefe Ruhen einstimmen.
Am Ende dieser Meditation gibt es keinen Klang,
Sodass du so lange wie du magst in der Stille verweilen kannst.
Die Ausrichtung dieser Meditation ist,
Den Körper zu entspannen und das Nervensystem zu regulieren.
Dann begib dich in eine ganz bequeme Haltung im Liegen.
Die Beine können ausgestreckt sein,
Die Beine können auch aufgestellt sein,
Sodass die Knie zusammenfallen.
Schau,
Welche Haltung ist jetzt wirklich wohltuend?
Wie liegen deine Hände?
Wie liegt der Kopf auf auf dem Kissen?
Nimm dir wirklich Zeit,
Die Haltung zu spüren und es dir ganz bequem zu machen.
Dann gib dir selbst die Erlaubnis,
Tief in Entspannung und Weichheit einzutauchen,
Ohne ans Einschlafen zu denken,
Sondern nur daran,
Dass du dich jetzt ganz fürsorglich um deinen Körper kümmern wirst und ihm das tiefe Ruhen schenken wirst,
Das er sich so sehr wünscht.
Erlaube dir ausdrücklich,
Dich auf diesen Moment des Loslassens einzulassen,
Ihn geschehen zu lassen.
Und erlaube dir,
Dich von meinen Worten führen zu lassen.
Und dann lausche dem Klang der Klangschale,
Der dich in die Stille begleitet.
Nimm dir Zeit,
Einmal ganz tief ein- und auszuatmen und zu spüren,
Wo du liegst und wie du liegst.
Ist die Unterlage weich,
Warm?
Möchtest du dich zudecken?
Wie fühlt sich das an?
Wohlig,
Geborgen,
Gemütlich?
Wie liegt dein Kopf auf dem Kissen?
Gut gehalten?
Lass dich in deinem Körper ankommen,
Zur Ruhe kommen.
Gib dir die Erlaubnis,
Anspannung zu spüren und so gut es eben geht,
Loszulassen.
Lass dich in die Unterlage einsinken,
Geborgen wie ein Baby im Schoß der Urmutter Erde.
Und spüre,
Wie das Baby,
Wie die Erde dich hält und trägt.
Wie das Baby sich tragen und halten lassen.
Und dann beginne,
Dein Atem wahrzunehmen.
Wenn möglich durch die Nase ein- und ausatmen und schau,
Wie ist die Qualität deines Atems.
Warm,
Kühl,
Lang,
Kurz.
Wie und wo bewegt der Atem den Körper,
Den Brustkorb,
Den Bauch,
Den Atem von der Nase in den Körper gleiten lassen.
Erlaube dem Bauch,
Weich zu werden,
Loszulassen.
Nimm wahr,
Wie die Atemzüge sich verlangsamen,
Vertiefen.
Nimm wahr,
Wie du ganz sanft vom Atem gehalten wirst.
Nutze die Aufmerksamkeit auf den Atem,
Um ganz und gar hier in diesem Moment deines Lebens anzukommen.
Auch wenn in diesem Raum vielleicht viele Gefühle und Gedanken auftauchen,
Ist dennoch Platz,
Einfach so zu sein,
Wie du jetzt gerade bist.
Einfach nur atmen.
Dann nimm deinen Körper als Ganzes wahr.
Lass dir vom Atem helfen,
Mit einem Genussseufzer den Körper immer tiefer in die Entspannung einsinken zu lassen.
Einen richtig tiefen Ausatemgenussseufzer entstehen lassen.
Mach das zwei,
Dreimal und beobachte,
Wie dein Körper weicher wird.
Kannst du einen Unterschied spüren?
Gibt es überhaupt einen Unterschied?
Und dann probiere deine Fäuste zu ballen,
Den ganzen Körper fest anzuspannen und mit Genussseufzer und Ausatem loslassen.
Auch das zwei,
Dreimal.
Du musst nun nichts mehr halten.
Die Erde trägt dich.
Und dann bring langsam deine Aufmerksamkeit zur Kopfkrone.
Nimm den Scheitel wahr und wie sich dein Kopf anfühlt,
So auf dem Kissen aufliegend.
Geh weiter zur Stirn,
Zur Stirnplatte und den Schläfen.
Wandere in diesen Raum zwischen den Schläfen und hinter der Stirnplatte.
Lass dich mit Weichheit dort nieder,
In diesem Bereich zwischen den Augenbrauen,
Den Augen und den Schläfen.
Auch hier kannst du die Entspannung geschehen lassen,
Indem du den Bereich zusammenziehst,
So als hättest du in eine Zitrone gebissen und loslassen.
Auch das zwei,
Dreimal.
Festhalten und lass dein fühlendes Wahrnehmen im Bereich zwischen den Schläfen und hinter der Stirnplatte ruhen und ganz und gar loslassen.
Beobachte,
Wie der Bereich weich wird.
Lass deine Aufmerksamkeit dann zu den Augen wandern.
Die Augen sinken in die Augenhöhlen.
Die haben jetzt überhaupt nichts zu tun und ruhen geschürzt und sanft unter den geschlossenen Lidern.
Während die Augen immer tiefer und tiefer sinken,
Bewege leicht die Hüften und drück dein Po in die Unterlage.
Spür die Lebendigkeit deines Körpers,
Ganz flexibel,
Auch im Liegen.
Komm langsam zurück zum Kopf.
Bring deine Aufmerksamkeit zur Zunge.
Lass die Kiefergelenke sich lösen.
Spür deine Lippen so,
Als würde ein Reiskorn sanft zwischen ihnen liegen.
Und lass diesen Impuls des weicher Werdens in der Zunge ankommen.
Weicher Zungengrund,
Zungenmitte,
Zungenspitze.
Die Zunge hat jetzt nichts zu tun und liegt gemütlich und warm in der Mundhöhle.
Lass innerlich ein liebevolles Lächeln entstehen.
Hebe zart die Mundwinkel an und spüre,
Wie das Lächeln die feinen Augenmuskeln erreicht.
Dieses Lächeln ist nur für dich.
Lass es in die Tiefen deines Körpers einsinken.
Wie fühlt sich die Zunge dabei an?
Speichelfluss.
Wie fühlen sich die Augen dabei an?
Der Raum zwischen Stirnplatte und Schläfen.
Dein sanftes Lächeln ist immer noch da.
Lächelnd begleitest du das Loslassen durch den Körper.
Lauter kleine Genussseufzer mit Lächeln.
Nimm den Körper als Ganzes wahr.
Gibt es irgendwo Verspannungen?
Mit dem Ausatmen lassen.
Lösen lassen.
Anspannung loslassen.
Dann schau mal,
Wie ist deine Gestimmtheit gerade jetzt?
Ist da eventuell innere Strenge und emotionale Anspannung zu spüren?
Ein Leistungsanspruch,
Unbedingt etwas erreichen zu wollen?
Wir haben jetzt eine ganz klare Absicht.
Wir liegen jetzt hier,
Weil wir dem erschöpften Körper,
Und dem aufgewühlten Geist Ruhe schenken wollen.
Wir liegen jetzt hier,
Weil wir auch unserem Gefühlsleben einen Raum der Entspannung bieten möchten.
Einen inneren,
Heiligen Raum,
In dem wir ruhen können.
Ein ruhiger,
Innerer Raum der Geborgenheit,
Des Vertrauens,
In dem du zur Ruhe kommen kannst.
In dem du auch emotional entspannen kannst und in dem alle Gefühle mit Wohlwollen und Mitgefühl gehalten werden.
Erlaube dir jetzt,
Dass du in dieser liegenden Haltung vollkommen in Ordnung bist.
Es gibt nichts für dich zu tun oder zu erreichen.
Der Körper ist dein Zuhause,
Also richte dich ganz liebevoll und behaglich in ihm ein.
Und immer noch lächelnd bewege deine Aufmerksamkeit zu Nacken und Schultern und spüre,
Ob es dort Anspannung gibt.
Eventuell presst die Schulterblätter zusammen.
Auch hier wieder halten,
Halten,
Halten und loslassen.
Wieder zwei,
Drei Mal den Schulterblättern.
So zeigst du dem Körper,
Wie loslassen geht und er erinnert sich sofort.
Schau mal,
Wie fühlen sich Schultern und Nacken jetzt an?
Und immer wieder den Atem nutzen,
Um auch hier noch tiefer loszulassen.
Und jetzt und hier gibt es nichts weiter zu tun,
Als wohlwollend wahrzunehmen,
Was im Körper passiert.
Was nimmst du wahr?
Gibt es mehr Weichheit irgendwo?
Bring deine Aufmerksamkeit dann weiter zum Bauch.
Ist er fest oder ist er weich?
Du kannst jetzt jegliche Anstrengung loslassen und dem Einatmen erlauben,
Die Bauchdecke zu wölben.
Und die Bauchdecke loslassen mit dem Ausatmen.
Und auch die inneren Organe in das Weichwerden einbeziehen.
Sie dürfen auf ihren natürlichen Platz einsinken.
Lass diese sanfte Bauchatmung zu,
Denn dadurch wird unser Ruhesystem aktiviert,
Der Parasympathikus,
Der für die Ruhe zuständig ist.
Kannst du das wahrnehmen?
Vielleicht sogar genießen?
Dein Körper weiß,
Wie tiefes Ruhen geht.
Und liebevoll unterstützt du ihn dabei.
Dein Körper,
Der so oft durch den Alltag getrieben wird,
Darf jetzt weich werden.
Schmelze lächelnd und atmend immer mehr in dich hinein.
Erlaube deinem Körper,
In diesen natürlichen weichen Zustand zurückzukommen.
Weicher Bauch,
Weiche Muskulatur,
Weicher Nacken,
Schultern.
Lass deinen Körper sich erinnern,
Dass er loslassen kann und sinke immer tiefer in die Unterlage.
Welcher Körperbereich möchte vielleicht noch gelöst werden?
Die Absicht ist,
Loszulassen.
Den Körper sanft und weich werden zu lassen und zu beobachten,
Wie das geschieht,
Was geschieht und ob etwas geschieht.
Dann lass dich einfach so sein,
Wie du gerade bist.
Richte deine Achtsamkeit auf das Lauschen in den Raum,
In dem du liegst.
Es gibt nichts weiter zu tun,
Als hier zu liegen und in die Weite des Raumes zu lauschen.
Körper und Geist dürfen sich ganz und gar entspannen.
Dann leg deine Hände weich und liebevoll auf dein Herz oder an eine andere Stelle deines Körpers,
Wo es sich jetzt wohltuend und beruhigend anfühlt.
Spür deine Hände.
Möge ich sicher und geborgen sein.
Treffen Sie Ihren Lehrer
4.8 (33)
Neueste Bewertungen
More from Isolde Schwarz
Ähnliche Meditationen
Trusted by 34 million people. It's free.

Get the app
