
Vom Funktionieren ins Sein – Arbeit gedanklich loslassen
Diese Abend-Meditation ist für dich, wenn du zwar „Feierabend“ hast, aber innerlich noch im Arbeitsmodus bist: der Kopf voll mit To-dos, Gesprächen und offenen Schleifen. Statt einfach nur müde aufs Sofa oder direkt ins Bett zu fallen, lädt dich diese Praxis ein, den Tag bewusst abzuschließen – körperlich, mental und emotional. Du kannst diese Meditation im Liegen oder Sitzen machen – so, wie es für deinen Abend am angenehmsten ist. Sie passt besonders gut • nach intensiven Arbeitstagen, Meetings oder Launch-Phasen • wenn du abends schlecht „abschalten“ kannst • wenn du das Gefühl hast, ständig zu funktionieren und dir bewusste Übergänge im Alltag wünschst. Hinweis: Am besten kurz vor dem Schlafengehen oder als Feierabend-Ritual nutzen. Es gibt hier nichts zu „leisten“ – du darfst einfach nur sanft aus dem Tag herausgleiten.
Transkription
Willkommen zu deiner Abendmeditation.
Arbeit loslassen,
Nervensystem gesund runterfahren.
Dein Tag ist also vorbei und ich hoffe,
Du musst jetzt nichts mehr leisten.
Jedenfalls in den nächsten paar Minuten.
Mach es dir bequem und gemütlich.
Vielleicht möchtest du dich sogar hinlegen oder dich anlehnen.
Lass deine Augen sanft zufallen oder den Blick weich werden.
Atme bewusst und tief durch die Nase ein und erst mal langsam durch den Mund aus.
Du kannst dir vorstellen,
Als würdest du eine Tür hinter diesen Tag zufallen lassen.
Du öffnest die Tür mit der Einatmung und schließt sie hinter dir mit deiner Ausatmung.
Noch einmal einatmen,
Ausatmen.
Der Tag darf gehen.
Stell dir nun vor,
All deine To-dos,
Offenen Tabs oder Gespräche liegen wie ein Zettel in deinen Händen und du musst nichts wegschmeißen.
Du legst sie nur für diese Nacht auf einen imaginären Stapel neben dich.
Du darfst innerlich sagen,
Morgen kümmere ich mich wieder darum,
Aber jetzt darf ich aus dem Modus funktionieren in den Modus Sein wechseln.
Ganz bewusst stell dir deinen Zettel vor.
Er ist präsent,
Er ist da und er darf auch da bleiben,
Aber nun vielleicht nicht mehr ganz bei dir.
Auf einen schönen Tisch,
Den man morgen wieder abholen kann.
Spüre deinen Atem in der Brust,
In jeder Bewegung deines Bauches.
Lass alles sanft werden.
Mit jeder Ausatmung wird er ruhiger,
Weicher und auch tiefer.
Lenke deine Aufmerksamkeit zu drei Punkten in deinem Körper,
Zu deinem Schultern und Nacken.
Lass den Nacken weich und locker werden und die Schultern senken sich meist ganz automatisch.
Sie dürfen schwer werden.
Als zweites zu deinem Bauch.
Erlaub ihm,
Sich bei der Einatmung zu heben und bei der Ausatmung zu senken.
Und als drittes zu deinen Beinen.
Spür das Gewicht,
Wie sie dich tragen.
Und wenn Gedanken kommen,
Bedanke dich innerlich.
Ja danke,
Aber später.
Und lass sie wie eine Wolke weiterziehen.
Zum Abschluss darfst du leise sagen oder in Gedanken wiederholen.
Für heute habe ich genug getan.
Ich darf ausruhen.
Mein Körper und Geist haben Pause verdient.
Noch zwei tiefe Atemzüge.
Ein und aus.
Und dann bleib einfach noch liegen oder sitzen,
Solange wie du magst.
Den Rest des Körpers weich werden.
Denn genau das,
Wenn Körper und Geist zusammenkommen,
Wissen sie,
Was zu tun ist.
Ich wünsche dir einen wundervollen Abend und einen erholsamen Schlaf.
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