
Yoga Nidra - Innere Balance
by Laura Ritter
Yoga Nidra für innere Balance und Harmonie. In diesem Yoga Nidra nutzen wir den Atem um innere Ausgeglichenheit herzustellen. Wir bringen die verschiedenen Elemente und Energien in unserem Körper in Balance und sinken so in eine tiefe friedvolle Entspannung.
Transkription
Herzlich willkommen!
Ich bin Laura und ich begrüße dich zu diesem Yoga Nidra für Ausgleich und innere Balance.
Finde eine gute Position,
Am besten in Rückenlage.
Wenn das für dich nicht geht,
Dann eine andere Position,
In der du entspannt sitzen oder liegen kannst.
Wichtig ist,
Dass du dabei möglichst wenig Muskeln anspannen musst,
Denn du willst ja in die Entspannung kommen.
Und wenn du deine Position gefunden hast,
Schließe deine Augen.
Wende deinen Blick,
Deine Aufmerksamkeit nach innen und wende sie zuallererst deinem Atem zu.
Nimm wahr,
Wie sich deine Bauchdecke hebt und senkt mit jedem Atemzug.
Und während du deine Bauchdecke dabei beobachtest,
Wie sie sich hebt und senkt,
Lass deinen Atem ruhiger werden und gleichmäßiger.
Lass den Atem feiner werden und bekomme mehr und mehr das Gefühl,
Dass du geatmet wirst,
Als dass du aktiv atmest.
Beginne deinen Atem zu zählen.
Zähle von 27 Richtung 0.
Einatmen 27 und ausatmen 27.
Einatmen 26 und ausatmen 26.
Und so fährst du fort.
Wenn du zwischendrin nicht mehr weißt,
Bei welcher Zahl du warst,
Dann beginnst du einfach wieder bei 27.
Und mit jeder Zahl,
Die du nach unten zählst,
Wirst du ruhiger und entspannter.
Ganz egal,
Bei welcher Zahl du jetzt gerade bist,
Lass das Zählen gehen.
Nimm wieder deinen Atem wahr.
Das regelmäßige Ein- und Aus- deines Atems.
Wir lenken jetzt unseren Atem.
Wir machen das rein mental,
Gedacht,
Geistig.
Ohne Mudras,
Ohne Hände.
Wenn du das nächste Mal einatmest,
Dann atme durch deinen linken Nasenflügel ein.
Und atme aus durch deinen rechten Nasenflügel.
Atme dann auf der rechten Seite wieder ein und auf der linken Seite wieder aus.
Und so fährst du fort in diesem Muster der Wechselatmung.
Auf der einen Seite ein,
Auf der anderen aus.
Da,
Wo du ausgeatmet hast,
Wieder ein und auf der ersten Seite wieder aus.
Und diese Atmung gleicht den Körper aus,
Gleicht unsere Energien aus,
Bringt uns in Balance.
Zwischen rechts und links.
Zwischen unserer Feuerseite und unserer Wasserseite.
Aktiv und passiv.
Achte darauf,
Dass der Atem mühelos bleibt.
Und falls du das Gefühl hast,
Dass es nicht richtig funktioniert und du in Wahrheit immer noch durch beide Nasenflügel atmest,
Dann ist das in Ordnung,
Denn wir wollen hier Prana lenken.
Prana ist Lebensenergie und Prana folgt Aufmerksamkeit.
Das heißt,
Auch wenn deine Luft durch beide Nasenflügel strömt,
Kannst du Prana trotzdem durch eine Seite lenken.
Wenn du das nächste Mal auf der linken Seite einatmest,
Dann atme nicht nur über deine Nase,
Sondern über deine gesamte linke Körperhälfte ein.
Und genauso atmest du dann auch über deine gesamte rechte Körperhälfte aus und über die rechte Körperseite wieder ein und über die linke wieder aus und so fährst du fort.
Du machst das Muster der Wechselatmung weiter,
Als ob du atmest über den gesamten Körper,
Als ob du durch jede Pore deiner Haut atmen könntest,
Als ob dein Körper durchlässig werden würde für Luft,
Für Atem,
Für Prana.
Bleib dabei noch für etwa eine Minute.
Dann lass das gehen und atme jetzt über deine Körpervorderseite ein und über deine Körperrückseite aus,
Über die Rückseite wieder ein und über die Vorderseite aus.
Du fährst also fort in dem Muster der Wechselatmung,
Nur dass du jetzt über die Körpervorder- und Körperrückseite atmest.
Du atmest Luftenergie ein über die Körpervorderseite und gibst sie ab an die Erde auf der Körperrückseite.
Dann atmest du Erdenergie ein über deine Körperrückseite und gibst diese wieder ab an die Luft über deine Körpervorderseite.
Und so fährst du fort,
Ebenfalls für etwa eine Minute.
Wir verbinden alle vier Elemente,
Alle vier Richtungen.
Du atmest ein über deine Körpervorderseite und du atmest aus über deine rechte Körperseite.
Du atmest ein über deine rechte Körperseite und du atmest aus über deine Körperrückseite.
Von dort atmest du wieder ein und aus über deine linke Körperhälfte,
Über die linke Seite atmest du wieder ein und über deine Körpervorderseite atmest du aus.
Und du atmest diesen kompletten Kreis noch dreimal in deinem eigenen Tempo,
In deinem eigenen Rhythmus,
Ganz in Ruhe.
Und du gleichst damit alle vier Elemente aus.
Luft,
Feuer,
Erde und Wasser.
Und wenn du die drei Runden geatmet hast,
Dann wechselst du die Richtung.
Das heißt du atmest ein über die Körpervorderseite und aus über die linke Körperseite.
Dann ein auf der linken Seite und aus in die Erde unter dir.
Ein aus der Erde und aus auf die rechte Seite,
Die Feuerseite.
Und dann ein über deine Feuerseite und aus in die Luft über dir.
Und auch diesen Kreis machst du in deinem eigenen Rhythmus ohne Eile noch dreimal.
Und wenn du fertig bist mit den drei Durchgängen,
Lasse deine Aufmerksamkeit ruhen,
Tief,
Tief drin in deinem Herzen und bleibe dort für die nächsten zwei Minuten in vollständiger Stille,
Ruhe und Entspannung.
Nimm deinen Körper wieder wahr.
Vertiefe deinen Atem.
Bewege deinen Körper.
Die Hände und die Füße zuerst und dann auch Arme und Beine.
Strecke dich und regle dich.
Hole dich zurück aus dieser tiefen Entspannung.
Wenn du soweit bist,
Stelle deine Füße auf und rolle auf deine rechte Seite.
Verweile dort in der Embryohaltung für einen Moment.
Sammle dich.
Danke dir selbst für deine Praxis und spüre einmal in dich hinein,
In diese innere Ausgeglichenheit und Harmonie,
Diese innere Balance,
Die diese Praxis in dir schafft.
Ausgleich zwischen Aktivität und Passivität.
Ausgleich der Elemente.
Ausgleich zwischen Leichtigkeit und Erdung.
Wenn du soweit bist,
Komm langsam zurück zum Sitzen und hab noch einen wundervollen Tag.
Vielen herzlichen Dank.
Namaste.
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