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Weichheit und Akzeptanz in schwierigen Situationen

by Margit Alt

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Meditation
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Diese Meditation hilft dir, in schwierigen Situationen Akzeptanz und Hingabe zu finden. Ich lade dich ein, Gefühle oder Lebensumstände, die dir Schmerz verursachen, die du aber momentan nicht ändern kannst, mit anderen Augen zu sehen. Indem du deinen Blick veränderst, kannst du aufhören, gegen sie anzukämpfen. Im Atem findest du die Möglichkeit, Frieden mit schwierigen Situationen zu schließen.

Transkription

Hi,

Schön,

Dass du da bist.

Herzlich willkommen zu dieser Meditation,

Bei der es darum geht,

Schwierige Situationen,

Schmerzhafte Gefühle oder Zustände,

Unter denen du wirklich leidest,

Die du aber nicht verändern kannst,

Mit anderen Augen zu sehen.

Es geht in dieser Meditation also um die Themen Hingabe und Akzeptanz.

Oft geraten wir in unglaublich anstrengende Kämpfe,

Wenn wir Gefühle,

Die wir nicht fühlen wollen oder Lebensumstände,

Die uns nicht gefallen,

Unter denen wir leiden,

Bekämpfen,

Uns dagegen wehren.

Manches können wir ändern und das ist gut,

Dann sollten wir das auch ändern,

Aber es gibt einfach auch Umstände,

Auf die wir keinen Einfluss haben.

Und dann ist es ganz,

Ganz wichtig,

Einen gesunden Umgang mit solchen Umständen zu finden.

Das wollen wir jetzt gemeinsam versuchen.

Ich bitte dich erst mal,

Deine Meditationshaltung zu finden.

Du kannst im Sitzen meditieren.

Sorg dafür,

Dass deine Haltung wirklich bequem ist.

Du kannst dich anlehnen,

Du kannst dich auf einen Stuhl setzen,

In den Schneidersitz,

In den Fersensitz,

Was immer jetzt für dich angenehm ist.

Und wenn du soweit bist,

Dann bitte ich dich,

Die Augen zu schließen und dann beginn,

Deine Sitzhöcker zu spüren,

Die Unterlage,

Auf der du sitzt.

Nimm den Boden wahr,

Die Erde,

Die dich hält,

Die dich trägt.

Vielleicht möchtest du dich noch mal gut aufrichten,

Die Schultern entspannen,

Die Arme und die Hände entspannen.

Und dann beginne,

Deinen Atem zu finden.

Ohne das Atemgeschehen zu verändern oder einzugreifen.

Und bemerke deinen Atem.

Beobachte ihn.

Nimm wahr,

Wie der Atem kommt und geht,

Jetzt in diesem Moment.

Und auch schon hier in diesen ersten paar Momenten des Ankommens in dieser Meditation kannst du im Atem Akzeptanz und Hingabe finden,

Indem du einfach nur die Qualität deines Atems wahrnimmst.

Ist der Atem ruhig?

Ist der Atem tief oder flach?

Ist er schnell oder langsam?

Fühlt sich das Atmen jetzt gerade leicht an oder ein bisschen schwer?

Was auch immer du bemerkst,

Was auch immer du beobachtest,

Schließe Frieden damit und erlaubt dem Atem einfach so zu sein,

Wie er jetzt ist.

Vielleicht kannst du mit jedem Ausatmen ein bisschen mehr Spannungen lösen.

Vielleicht die Schultern noch einen Hauch tiefer sinken lassen.

Vielleicht die Anspannungen in deiner Mimik lösen.

Den Raum zwischen deinen Augenbrauen weit werden lassen.

Entspanne deine Augen,

Deine Wangen,

Deinen Mundraum,

Die Zunge.

Und dann bitte ich dich,

Die nächsten Momente durch deinen Körper zu wandern,

Durch die einzelnen Bereiche deines Körpers und einfach zu bemerken,

Wo im Körper fühlt es sich vielleicht noch eng an.

Gibt es Bereiche,

Die kühl oder kalt sind?

Gibt es Bereiche deines Körpers,

Die Spannung tragen,

Die du momentan vielleicht nicht lösen kannst?

Spürst du vielleicht sogar irgendwo Schmerz,

Unwohlsein?

Und wo im Körper fühlt es sich warm an,

Weich?

Wo fühlt es sich gut an?

Wo bist du mit dir selbst verbunden?

Und auch hier lade ich dich ein,

Nur zu bemerken.

Widerstehe dem Impuls,

Die Dinge zu verändern.

Erlaub dir,

Für ein paar Momente wirklich nichts zu tun,

Außer wahrzunehmen.

Jetzt wandere im Geiste in eine Situation oder in ein Gefühl,

Das dir unangenehm ist,

Das dir Schmerz verursacht,

Das dich vielleicht ängstigt,

Das dich traurig macht.

Vielleicht taucht eine Situation auf,

Gegen die du schon lange ankämpfst,

Ein Zustand,

Ein Lebensumstand,

Den du nicht haben willst.

Etwas,

Was dir zu schaffen macht,

Was dich belastet.

Hol dir die Situation oder dieses Gefühl für ein paar Momente wirklich nah ran und tauche ein.

Fühle alles,

Was dazu gehört.

Löse jede Kontrolle.

Wenn es Augenblicke gibt,

Da du dich überwältigt fühlst von unangenehmen oder schmerzhaften Gefühlen,

Dann kannst du jederzeit sanft wieder zurückfinden zu deinem Atem und für ein paar Momente einfach wieder nur den Atem wahrnehmen.

Was fühlst du?

Wo in deinem Körper findest du das Gefühl wieder?

Vielleicht in Form von Enge,

Von Schmerz,

Von Spannung,

Von Hitze oder Kälte.

Und jetzt lade ich dich ein,

Eine Gleichzeitigkeit entstehen zu lassen,

Während du mit deiner Aufmerksamkeit in dieser unangenehmen Situation oder bei deinem schmerzhaften Gefühl bleibst.

Finde den Atem wieder und beginne Weichheit im Atem zu kreieren.

Lass den Atem sanft,

Gleichmäßig,

Vielleicht ein bisschen tiefer werden.

Lass dich mit deinem Bewusstsein immer mehr hineinfallen in deinen Atem,

In die sanften Wellen deines Atems und spüre,

Wie diese Wellen dich tragen,

Wie diese Wellen dich auch durch schmerzhafte Situationen tragen können.

Vielleicht magst du dir vorstellen,

Wie du Licht auf die Wellen deines Atems legst und erlaubst,

Dass diese lichtdurchfluteten Wellen deines Atems deinen ganzen Körper weich durchströmen und durchspülen.

Bleibe mit dieser Vorstellung ein paar Momente.

Immer wenn du merkst,

Dass sich wieder Spannung aufbaut,

Lass mit jedem Ausatmen diese Spannung wieder gehen und versuche in dieser Weichheit zu bleiben.

Bemerke,

Was sich verändert.

Wo entsteht Bewegung in dir?

Wo entstehen Weite und Raum?

Wo in dir beginnt sich langsam Stille und Akzeptanz auszubreiten?

Was hat sich vielleicht schon ein bisschen beruhigt,

Ein bisschen entspannt?

Wann immer du soweit bist,

Vertiefe deinen Atem jetzt.

Atme tiefer ein und aus und beginne auch deinen Körper wieder mehr und mehr wahrzunehmen,

Von den Füßen bis hoch zu deiner Kopfkrone.

Spüre wieder den Boden unter dir,

Die Erde.

Beginne den Raum um dich herum wahrzunehmen,

Die Luft,

Die dich umgibt.

Leg deine linke Hand auf die Mitte deiner Brust und die rechte Hand auf deine linke.

Erlaube hier noch einen Moment der tiefen Verbindung mit dir selbst.

Vielleicht auch einen Moment der Dankbarkeit,

Des Segens,

Mit dem Wissen,

Dass wann immer du in Situationen gerätst,

Da du ins Kämpfen kommst,

Du vielleicht im Atem ein bisschen Beruhigung,

Ein bisschen Akzeptanz finden kannst.

Atme jetzt noch mal tief ein und lass mit dem nächsten Ausatmen deine Stirn Richtung Herz sinken und wann immer du soweit bist,

Öffne langsam wieder deine Augen.

Vielen herzlichen Dank fürs gemeinsame Meditieren.

Ich wünsche dir noch einen wunderschönen Tag.

Alles Liebe.

Namaste.

4.6 (199)

Neueste Bewertungen

Dirk

January 24, 2025

Das hat wunderbar gut getan, nach ei er harten Woche. DANKE 🙏 🙏 🙏

Artemis

December 9, 2024

Von Herzen Danke für diese kleine Auszeit 💚🙏

Nelli

June 30, 2024

Die Stimme ist sehr angenehm, die Anleitung einfühlsam - ein wohltuendes Meditationserlebnis! Noch eine kleine Anregung: der Übergang ins Hier und Jetzt am Schluss dürfte für mein Empfinden etwas mehr Zeit in Anspruch nehmen

Sandra

December 20, 2023

Sehr gute Anleitung in die Entspannung🙏

Claudia

December 3, 2023

Vielen lieben Dank

Marianne

July 30, 2023

Sehr beruhigend! Vielen Dank.

Antje

July 18, 2023

Sehr gut. Vielen Dank 🙏

Marion

July 16, 2023

Sehr tolle Meditation 🥰Dankeschön

Susanne

July 16, 2023

Eine sehr schöne Stimme mit lievollen Worten. Hinterlässt bei mir ein heilsames Gefühl. Dankeschön!🙏

Colette

June 4, 2023

Wunderschön geführt! 🙏🏻☀️

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