57:47

Neuanfänge - Zeit zum Aufblühen und Wachsen

by Gerhard Hross

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Frühlingszeit ist die Zeit der Neuanfänge. Zum Aufwachen und Wachsen. Doch, wie geht das? Fragst du dich auch manchmal, wie sich all die anderen Menschen immer wieder verändern und sehnst dich selbst nach ein wenig Gleichgewicht im Leben? In dieser Podcastfolge versprühen Kathrin und Gerhard jede Menge Aufbruchs-Vibes und räumen Blockaden weg. Wie immer gibt's am Ende der Folge eine Übung : diesmal ein praktisches Tool, damit du deine ganz persönlichen Wunder finden kannst.

Transkription

Hallo!

Ja,

Hallo!

Ich bin auch da,

Der Gerhard und die Katrin ist hier.

Wir begrüßen euch zu unserer neuen Folge.

Schön,

Dass du bei uns wieder reinhörst bei Fullstop Forward,

Dem Podcast für Achtsamkeit und die bewusst andere Perspektive.

Und wir freuen uns wie immer sehr,

Dass du heute hier dabei bist.

Heute widmen wir uns dem Thema Neuanfänge.

Wenn du also gerade passend zum Frühling Aufbruch-Vibes verspürst oder es dich in Sachen Veränderung sogar in den Fingerspitzen kitzelt oder du gerade vielleicht vor einem Hindernis stehst und nicht weißt,

Wie du es umschiffen kannst,

Bist du genau goldrichtig.

Ja,

Klar bist du da goldrichtig,

Weil uns geht es genauso.

Unsere Neuanfänge laufen eigentlich auch meistens so ab,

Dass wir nicht wissen,

Wie es geht.

Vielleicht hast du Menschen in deinem Umfeld,

Freundinnen,

Bekannte,

Deinen besten Kumpel oder andere liebe Menschen,

Die auch gerade dieses Thema im Leben haben,

Dann teile diese Episode gerne.

Damit hilfst du uns und unserem Podcast zu wachsen.

Aber bevor es gleich mit der Folge so richtig losgeht,

Kommen wir wie immer zu unserem Moment der Woche.

Gerhard,

Welchen Moment der Woche hast du mitgebracht?

Ich habe einen Taiji-Moment dabei.

Ich mache eigentlich schon jahrelang Karate,

Viele Jahre Karate und ich liebe Karate.

Es macht wirklich Spaß.

Aber in letzter Zeit hatte ich einfach viel zu tun und ich habe gemerkt,

Das ist schon anstrengend.

Also immer dieses Stop and Go und Vollgas geben und sich auspowern.

Und ich hatte irgendwie das Gefühl,

Ich hätte einfach mal gerne was so ein bisschen zum Runterkommen.

Also ich bin ja Resilienztrainer und erzähle allen Leuten,

Wie man runterkommt und selber mache ich das dann vielleicht doch gar nicht mal so oft.

Und dann war gerade ein Kurs an der Volkshochschule Taiji.

Da bin ich hin und Taiji ist eigentlich Karate in Zeitlupe.

Das heißt,

Man macht sehr viele Körperbewegungen in absoluter langsamer Zeitlupe.

Und das ist am Anfang völlig ungewohnt,

Aber macht dann total Spaß.

Und man macht es auch ohne Kraft.

Also gefühlt macht man eigentlich nichts.

Und das war eigentlich die Idee.

Das ist dann ein bisschen komplexer und ein bisschen spannender.

Aber wie gesagt,

Das ist mein Taiji-Moment.

Nichts tun,

Kraftlos sein.

Da hattest du einen Ruf und bist ihm gefolgt.

Ja,

Genau.

Einen Ruf.

Eigentlich schon ein Neuanfang.

Heute wollen wir über Neuanfänge sprechen.

Ein echter Neuanfang.

Ich habe mal eine neue Sportart ausprobiert.

Cool.

Das klingt gut.

Ja,

Ist es auch.

Und ich habe es angefangen.

Man weiß ja nie,

Was einen erwartet.

Welche Leute sind da?

Kann man das?

Liegt einem das?

Aber in so einem Fall kann man ja nicht viel falsch machen.

Schlimmstenfalls gefällt es einem nicht.

Aber hier einfach mal gestartet,

Ausprobiert.

Und ich finde es super.

Das wollte ich gerade sagen.

Das ist ja auch super wichtig beim Thema Neuanfänge.

Einfach mal loslegen und gucken.

Und wenn es einem nicht taugt,

Genau,

Dann kann man ja auch wieder davon ablassen.

Ganz genau.

Das ist das Schöne.

Jetzt frage ich dich gleich mal.

Was ist denn dein Moment der Woche,

Katrin?

Ja,

Weil wir jetzt gerade beim Thema Ruf waren.

Ich habe auch einen kleinen Ruf in mir verspürt.

Bin auch im Moment etwas aufgeregt,

Weil mir bald eine ganz aufregende Zeit bevorsteht.

Aber ich lasse das jetzt mal direkt so stehen.

Wir kommen nämlich nachher da noch darauf.

Sophie,

Vielleicht als kleiner Cliffhanger.

Es ist keine familiäre Veränderung.

Es ist kein Umzug oder auch kein Jobwechsel.

Genau,

Lasst euch einfach mal überraschen.

Okay,

Aber jetzt bin ich schon ein bisschen enttäuscht.

Jetzt wollte ich eine Story hören und ich höre gar keine.

Ich glaube,

Ich habe so eine Ahnung,

Was du später erzählen wirst.

Und ich glaube,

Da freue ich mich schon jetzt drauf.

Aber ja,

Jetzt bleibt uns nichts anderes übrig.

Du spannst uns auf die Folter und dann erzählen wir erst mal was anderes.

Genau.

Und schon sind wir,

Würde ich sagen,

Mitten in der Folge und zwar den Neuanfängen.

Herr Gerhard,

Du bist ja jetzt Live-Design-Coach.

Da hast mir jetzt schon viel erzählt.

Magst du uns mal daran teilhaben lassen?

Was macht man als Live-Design-Coach oder mit welchen Themen beschäftigst du dich denn da?

Ja,

Natürlich zum Beispiel mit dem Thema Neuanfang.

Darum nehmen wir auch das Live-Design jetzt in diese Episode mit rein.

Und das ist auch ein Grund,

Warum ich überhaupt Live-Design gemacht habe.

Zu meinem eigenen Neuanfang,

Als Berater tätig zu sein,

Als Coach tätig zu sein.

Und mit dem Live-Design habe ich selber sehr vieles für mich entdeckt.

Ich würde mal sagen,

Live-Design ist eine tolle Methode,

Wenn du in deinem Leben spürst,

Dass alles nicht mehr so richtig matcht.

Wenn so die Lebensbereiche überhaupt nicht mehr so zusammenpassen.

Wenn du das Gefühl hast,

Es läuft einfach nicht mehr rund.

Und das könnte vielleicht auch der Startschuss sein,

Wo du spürst,

Ich müsste mal was ändern oder ich müsste mal was Neues machen.

Ich glaube,

So geht es vielen von uns.

Das,

Was du gerade beschreibst,

Im Leben gibt es ja super viel Veränderung.

Manchmal läuft etwas nicht mehr rund,

Man hat ein Gefühl.

Oft ist es eben auch ein Gefühl.

Aber was mache ich?

Wie gehe ich denn damit um?

Wie gehst du damit um?

Du machst Live-Design bei mir.

Das allererste ist natürlich,

Dass du es wahrnimmst.

Das ist,

Glaube ich,

Immer das Allerwichtigste,

Dass du nicht einfach weiter durch dein Leben rennst,

Immer irgendwie unzufrieden bist oder immer das Gefühl hast,

Irgendwas fehlt und stimmt nicht.

Sondern du hast erstmal gesagt,

Stopp,

Stopp,

Stopp.

Es passt gerade nicht.

Ich muss mal was tun.

Irgendwas muss passieren.

So kann es nicht weitergehen.

Das ist für mich das Allerwichtigste.

Und ich glaube,

Das ist oft der Grund für einen Neuanfang.

Der Neuanfang ist oft nicht so,

Hey,

Super,

Ich möchte was Neues entdecken und alles neu machen.

Ja,

Hat man manchmal.

Aber eigentlich ist es oft aus so einem Gefühl von,

Ich muss was ändern.

Es ist wirklich,

Wie soll man sagen,

Ein Schmerzpunkt eigentlich erreicht.

Mir fällt jetzt gerade ein Zitat von der Frida Kahlo an der Stelle ein.

Ich beschäftige mich gerade ein bisschen intensiver mit der lieben Frida.

Ich mag ein Zitat von ihr super gerne,

Und zwar,

Nichts ist absolut,

Alles ändert sich,

Alles bewegt sich,

Dreht sich,

Alles fliegt und geht weg.

Das ist jetzt natürlich erstmal ein Satz,

Der ganz schön reinhaut eigentlich.

Aber sie sagt auch,

Letztlich sind wir fähig,

Sehr viel mehr auszuhalten,

Als wir uns vorstellen können.

Wer jetzt die Vita oder den Lebenslauf auch ein bisschen von Frida Kahlo kennt,

Sie hat ja unglaublich viel durchleiden müssen.

Die hat eine wahnsinnig dramatische Biografie und ich würde fast sagen,

Ihr Leben reicht für zehn.

Sie hat wahnsinnig viel erlebt.

Zehn reicht wahrscheinlich gar nicht.

Das ist ja wirklich unglaublich.

Man kann ja auch ihre Bilder sehen.

Viele kennen ja ihre Bilder.

Letztlich legt sie ja auch viel von ihrer Veränderung und von ihrem Leid rein.

Aber was ich noch spannender finde,

Das Zitat,

Was du am Anfang vorgelesen hast von ihr,

Das ist ein Zitat,

Was du selber auch sagen könntest.

Du bist ja selber eben oft mit dem Thema Endlichkeit,

Vergänglichkeit befasst und hier alles fliegt weg.

Also das könnte auch sein Zitat Katrin.

Ja,

Danke dir.

Klar,

Also durch meine Endlichkeitsarbeit bin ich da natürlich auch irgendwie voll im Thema.

Da hast du recht.

Wir Menschen haben ja auch so ein,

Ich sage es mal,

Linear ausgerichtetes Weltbild.

Also immer so dieses,

Wir werden geboren,

Das Leben findet statt,

Es kommt zum Tod.

Oder wie jetzt vielleicht auch irgendwie in anderen Ebenen betrachtet,

Ich habe eine Idee,

Dann habe ich einen Prozess der Gestaltung und irgendwann bin ich fertig.

Oder ich sage jetzt einfach mal,

Ich starte vielleicht einen neuen Job,

Dann beginne ich ihn und bin im Job und habe aber auch gleichzeitig das Bedürfnis oder das Ziel in mir,

Dass es jetzt dieser Job sein soll.

Also es soll jetzt gut sein.

Und das,

Was du jetzt vorhin ja auch schon angesprochen hast beim Live-Design,

Finde ich,

Ist dann eigentlich genau der Knackpunkt,

Dass es ja eben immer Wandelphasen gibt oder wir Menschen oft irgendwie denken,

Okay,

Irgendwas beginnt und dann ist es das auch.

Und sobald dann der Moment kommt,

In dem wir spüren,

Wie wir eingangs auch gesagt haben,

Oh,

Irgendwas ist da,

Ich spüre gerade irgendwas,

Ich habe ein Gefühl,

Dann,

Das ist ja eigentlich der Moment of Magic.

Ja,

Genau.

Man kann ihn als solchen sehen.

Da bist du ja einen großen Schritt weiter,

Wenn es wirklich ein Moment der Magie oder des Zauberers für dich ist und nicht erst mal ein riesen Schreck,

Weil du halt weißt,

Oh,

Es läuft einfach nicht mehr so,

Wie es laufen sollte.

Und da ist eben Live-Design auch eine schöne Sache.

Live-Design kommt vom Design-Thinking.

Das ist eine Methode,

Um neue Produkte oder auch neue Prozesse zu finden und das machst du immer in der Gruppe.

Und das ist natürlich super,

Weil du hast viele,

Viele Leute oder in einer kleinen Gruppe halt vielleicht nicht ganz so viele,

Aber du hast Leute,

Mit denen du dich dauernd austauscht,

Die dir Ideen geben,

Die dir Erfahrungen mitteilen.

Das heißt,

Alles,

Wovor du bei einem Neuanfang zurückscheust,

Weil du denkst,

Das schaffe ich im Leben nicht und alleine schon gleich gar nicht,

Ist dir da schon mal genommen.

Du machst es zusammen.

Und das finde ich schon mal sehr,

Sehr hilfreich.

Das finde ich richtig cool,

Dass es in der Gemeinschaft passiert,

Dass man nicht so in der eigenen Suppe vor sich hinschwimmt und immer überlegt mit,

Was kann jetzt kommen und irgendwas taugt mir an meiner Situation jetzt nicht,

Aber was ist es?

Also dann auch Personen oder eine oder mehrere Personen zu haben,

Die einen auch ein bisschen spiegeln und man dann eben so einen Partner oder mehrere Partner hat,

Mit denen man gemeinsam durch den Prozess gehen kann.

Ja,

Die Frida,

Die hat ja dann auch nicht einfach aufgehört.

Also die sagt dann,

Alles fliegt weg,

Alles verändert sich,

Aber hat dann nicht einfach Stopp,

Nie mehr malen,

Nie mehr etwas tun,

Kopf in Sand.

Die hat ja auch etwas gemacht,

Oder?

Ja,

Genau.

Also im Endeffekt kann man es eigentlich so unterbrechen,

Dass sie ihren eigenen Schmerz oder ihr Leid,

Das sie im Leben erfahren hat,

Was natürlich einfach sehr tief und intensiv war,

Durch ihre Bilder in Schönheit verwandelt hat.

Jetzt ist das irgendwie auch so eine Transformation natürlich,

Aber ich weiß nicht,

Kann man sagen,

Sie hat damit ihrem Leben einen Sinn gegeben?

Bestimmt.

Ja,

Klar.

Also weil sie erfährt es erst mal als sinnlos oder als schwierig,

Als aufregend,

Als sehr vergänglich und sie schafft etwas und teilt es mit und dadurch gewinnt es plötzlich Sinn,

Zumindest für sie in ihrem eigenen Leben.

Das ist ja auch,

Glaube ich,

Das,

Wofür wir die Frau bewundern,

Weil die halt einfach nicht aufgibt,

Sondern im Gegenteil eigentlich das noch ausdrückt in ihren Bildern.

Und da kann man sicherlich,

Wie soll man sagen,

Eine Scheibe abschneiden von diesem Spirit,

Von diesem Nicht-Aufgeben-Weitergehen.

Jetzt hat die Frieda ja vor langer Zeit gelebt oder etwas längere Zeit schon zurückliegend gelebt,

Aber bei ihr waren es ja auch existenzielle Momente in ihrem Leben.

Also sie hat sehr früh einen sehr prägenden Unfall gehabt,

Der ihr ganzes Leben verändert hat.

Sie hatte eine wahnsinnig schwierige Beziehung oder auch Ehe.

Also das sind auch bei uns im Leben ja oft die Punkte oder die Themen,

Die uns ins Leben kommen,

Nenne ich es mal,

Weil wir es ganz oft so sehen,

Dass wir uns da fremdbestimmt fühlen in dem Moment.

Also vielleicht durch einen Jobverlust oder durch eine Veränderung im Außen im Job oder durch Trennungen in Beziehungen oder eben auch bis hin zum Tod oder Verlust.

Ich finde eigentlich auch das Wort Wandel ein bisschen schöner als Veränderung.

Ich bin ja bei uns hier immer die Frau,

Die die Wörter zerlegt.

Oder es gibt ja auch so den Spruch,

Leben ist das,

Was passiert,

Wenn du irgendwie Pläne schmiedest und zack,

Kommt irgendwie das Leben ums Eck.

Aber ja,

Ich in meinem Leben eben auch durch meine Endlichkeitsarbeit,

Nenne ich es jetzt mal,

Habe ich mir da schon ein bisschen auch so einen Sinn rausziehen können.

Denn im Endeffekt ist oder zeigt uns die Endlichkeit ja auch die Tatsache,

Dass unser Leben irgendwann zu Ende gehen wird.

Und sie lädt uns dadurch ein,

Uns im Leben schon der Veränderung hinzugeben beziehungsweise schon zu üben,

Zu vertrauen,

Reinzuspüren.

Dann kommt jetzt natürlich an der Stelle auch wieder das große Wort Loslassen oder ein bisschen aktiver formuliert auch vielleicht das Freigeben.

Und ja,

Eigentlich ist die Endlichkeit so ein bisschen die Hebamme,

Die uns hilft,

In dieses Veränderungsthema irgendwie hineinzuspüren und dass wir sie nicht wegschieben,

Sondern dass wir – ja.

Ja,

Da kann man es eben sehr positiv sehen.

Ich glaube,

Es ist immer beides.

Also wenn ich berate,

Ich berate auch bei Jobwechsel.

Ich habe vielleicht den Wunsch,

Den Job zu wechseln,

Aus welchen Gründen auch immer,

Weil ich was Neues entdecken will oder was Neues erlebt habe oder was Neues für mich erarbeitet habe.

Aber manchmal muss ich mich auch verändern,

Weil sich die Firma verändert,

Weil sich das ganze System verändert,

Weil sich die Beziehung verändert.

I don't know.

Das ist genau dieses Hin und Her.

Ich will eigentlich,

Das kann was Schönes sein,

Das kann Magic sein,

Das kann aber auch einfach nur ein Zwang sein.

Und dann ist es schön,

Finde ich,

So wie du sagst,

Wenn man den Wandel als Hebamme begreift und nämlich sagt,

Okay,

Das gibt mir jetzt gerade zur richtigen Zeit den richtigen Tritt in den Hintern,

Um mal ein bisschen nach vorne zu schauen und wieder vorwärts zu gehen.

Ja.

Und falls ihr,

Liebe Zuhörerinnen und liebe Zuhörer,

Euch jetzt fragt,

Puh,

Das sind jetzt alles schon wieder so große Themen und so große Themenkomplexe,

Was ist denn jetzt vielleicht so ein ganz kleiner Moment,

Also jenseits der großen existenziellen Momente,

Wo ich jetzt da vielleicht auch gerade mal reinspüren kann.

Also heute,

Hier und jetzt.

Ich bringe dann gern das Beispiel auch,

Dass ja eigentlich jeder Tag ein kleiner Endlichkeitszyklus ist.

Also jeder Tag bringt uns Veränderungen.

Früh geht die Sonne auf,

Dann erleben wir gewisse Dinge am Tag oder wir machen auch einfach mal nichts und wir bringen den Tag auf der Couch.

Aber wir haben an diesem Tag spüren wir Leben und abends geht dann die Sonne unter.

Also ist im Endeffekt ja,

Ich sage jetzt mal,

Der Sonnenuntergang oder auch im Sommer habe ich das ganz oft,

Wenn dann der Tag sich dem Ende neigt und ich so einen kleinen Wehmuts oder so ein Wehmutsgefühl in mir habe.

Mensch,

Jetzt ist der Tag schon vorbei,

Er war so schön.

Aber es gibt mir auch wieder die Möglichkeit eben,

Ja,

Zu,

Ich sage jetzt,

Zu üben oder eben in diese Veränderung,

In dieses Gefühl hineinzukommen,

Dass eben etwas zu Ende geht und dann aber auch am nächsten Tag ein kleiner Neuanfang kommt.

Ja,

Das ist total schön so.

Also da auch gerade dieses in mich reinfühlen und wenn wir jetzt eben mal beim Live-Design bleiben,

Als ein Beispiel,

Wie man einen Neuanfang gestalten kann,

Da fängst du auch damit an,

Dass du in dich rein spürst und mal dir wirklich auch aufschreibst auf vielen,

Vielen,

Vielen,

Vielen bunten Post-its,

Was du eigentlich tust und dann auch mal,

Was du gerne tust.

Also wir sprechen davon im Sweetspot,

Das,

Was dich eigentlich ausmacht,

Ja,

Was treibt dich an,

Was interessiert dich,

Wofür begeisterst du dich,

Ja,

Was sind deine Werte,

All das versuchen wir mal herauszufinden,

Damit du auch so einen Ankerpunkt wieder hast.

Wer bin ich eigentlich?

Was macht mich aus?

Was zeichnet mich aus?

Was macht mich besonders?

Und von dort aus findest du sehr leicht eine Richtung,

Weil wir schwimmen ja,

Wenn was Neues kommt,

Alles fliegt weg.

Ja,

Und sich die Frage zu stellen,

Was ist mir wichtig,

Ne,

Das kommt,

Da kommt man dann ganz schnell wieder in das Wertethema,

Also welche Werte sind mir wichtig,

Aber ja,

Sich zu fragen,

Was ist mir wichtig,

Was will ich irgendwie,

Das geht so oft im Alltag unter irgendwie.

Ja,

Und wenn man dich fragt,

Was willst du,

Dann weißt du es sowieso nicht,

Also zumindest ich weiß es nicht,

Muss ich anfangen und dann erzähle ich vielleicht,

Ja,

Okay,

Was will ich,

Einen Haufen Geld,

Ja,

Irgendwie,

Aber es ist ja alles verbunden mit etwas.

Und deswegen in der Gruppe zusammen mit vielen Post-its,

Mit vielen Gesprächen und auch wirklich einfach mal anschauen,

Was mache ich denn schon?

Also was tue ich denn den ganzen Tag?

Das werden nicht alles Dinge sein,

Die man ganz furchtbar findet.

Da steckt bestimmt schon viel von deinem Leben und deinen Wünschen drin und es ist einfach ein tolles Gefühl,

Das mal vor sich zu sehen,

Weil das ist echt Fülle.

Also man selber ist wirklich viel,

Weil es viele Menschen auf einmal eigentlich.

Und man ist viel mehr,

Als man wahrscheinlich an der Oberfläche zu denken glaubt oder meint.

Ja,

Also ganz sicher ist das so und ich selber weiß das aber eben auch nicht und das,

Glaube ich,

Muss man sich immer klar machen.

Du kannst in den Spiegel schauen und sagst,

Wer bist du?

Und du sagst,

Das weiß ich nicht.

Also das geht nicht.

Das musst du dir wirklich erarbeiten und das musst du mit anderen entdecken.

Geht gar nicht anders.

Ja,

Spannend.

Ja,

Jetzt reden wir ja die ganze Zeit schon über Neuanfang.

Das heißt,

Wenn wir jetzt gerade,

Jetzt ist April,

Wir gucken aus dem Fenster,

Überall sprießt es,

Alle Knospen stehen in den Startlöchern.

Das ist der Frühling draußen.

Wir haben jetzt schon über Jahreszeiten auch viel gesprochen.

Es steht ja auch Ostern bevor.

Also Ostern als Fest der ultimativen Verwandlung.

Ja,

Kann man so sehen,

Oder?

Also es ist natürlich auch das Fest der Ostereier und der Schokohasen.

Das ist super.

Auf jeden Fall.

Ne,

Finde ich auch sehr essentiell.

So will ich weiter durchs Leben gehen und weiter durchs Jahr gehen.

Aber tatsächlich,

Finde ich auch,

Hat das was von Verwandlung.

Also Ostern,

Natürlich ist wie ein Jahreszeitenfest.

Der Frühling kommt,

Alles wächst.

Du hast es gerade total schön gesagt.

Man kann es aber auch religiös oder spirituell ja eben sehen.

Also Ostern ist ja ein Fest der Auferstehung.

Und letztes Jahr war ich ja in Oberammergau bei den Passionsspielen.

Das stimmt.

Aha.

Dort geht es fast bis zur Auferstehung.

Die wird am Ende nur angedeutet.

Also es endet mit dem Kreuzestod und man sieht dann doch das leere Kreuz.

Und eine Person,

Eine Jüngere trägt eine Feuerschale vom Kreuz weg in die Nacht.

Und es ist vielleicht so ein Bild,

Dass es irgendwie weitergeht nach dem Tod.

Auch dass so ein Spirit weitergeht.

Und ich selber habe mir in Oberammergau zum Entsetzen und zur Verwunderung vieler Menschen eine Holzfigur gekauft.

Das verbindet man eher mit,

Sage ich mal,

Anderen Generationen,

Dass man sich eine Holzfigur,

Eine religiöse Holzfigur kauft.

Aber die gibt es halt in Oberammergau an jeder Ecke.

Und ich habe einen auferstandenen Christus mir gekauft.

Warum kaufe ich mir den auferstandenen Christus?

Der hat an Händen und am Kopf und an den Füßen überall Flammen.

Da leuchten Flammen raus,

Weil der ist verwandelt.

Der ist auferstanden.

Das heißt,

Man kann das für mich wirklich so sehen.

Vielleicht ist der Tod eben nicht das Ende,

Sondern der Tod im Durchgang eine allerletzte Verwandlung.

Das ganze Leben verwandelt uns und dort werden wir vielleicht wirklich zu Feuer im Sinne von vollem Leben,

Voller Kraft,

Voller Energie verwandelt,

Von innen heraus.

Also so würde es ich mal sehen,

Mal ganz mutig.

Ja,

Mir fällt auch ein,

Über das Element Feuer,

Also jetzt im Sinne von im Vergleich zu Luft oder Erde oder Wasser.

Es steht ja das Feuer auch für Veränderung,

Aber auch für Transformation.

Also man kann eigentlich auch wunderschön seine Dinge,

Die man loslassen möchte im Leben,

In ein Feuer geben.

Das könnt ihr mal ausprobieren,

Wenn ihr im Sommer an einem Lagerfeuer sitzt mit Freunden und dann vielleicht irgendwie irgendwas in euch habt,

Wo ihr ja wirklich sagt,

Das würde ich irgendwie mal wirklich gerne abgeben.

Dann kommt ja auch so schön dieser aktive Part wieder ins Spiel,

Dass man eben etwas oder ein Ding oder ein Gefühl oder was auch immer ins Feuer gibt und das Feuer dann für einen transformiert,

Indem die Feuersäule so nach oben spratzelt.

Genau,

Das kannst du ja an Ostern überall sehen.

Es gibt ja überall Osterfeuer.

Nicht nur bei den Kirchen,

Sondern auch bei uns macht es der Verein zum Beispiel,

Gibt es ein riesiges Feuer auf dem Feld.

Also das ist genau die Idee.

Das Alte wird verbrannt,

Das Neue darf entstehen,

Deswegen Osterfeuer.

Und klar,

Man muss nur meistens relativ früh aufstehen dafür oder relativ lang aufbleiben,

Um die Osterfeuer zu sehen.

Ja,

Stimmt.

Ja,

Toll.

Wie gesagt,

Kleiner Ausflug,

Finde ich,

Mal ins Religiöse oder ins Spirituelle.

Aber finde ich beim Thema Endlichkeit ja immer auch ein ganz gutes Thema.

Für mich ist es sowas absolut Plausibles,

Dass alles sich wandelt.

Warum soll sich nicht durch den Tod auch nochmal was wandeln?

Und Wandel bringt ja eben nicht nur schlechte Dinge,

Sondern Wandel ist immer ein Neuanfang.

Und warum sollte da nicht der letzte Neuanfang stattfinden?

Nur leider,

Wir wissen es nicht genau.

Eine Frage der Hoffnung.

Ja,

Stimmt.

Und es ist ja auch immer so ein bisschen mein Thema eben bei Finiti oder durch die Endlichkeitsbrille betrachtet.

Bei uns Menschen ist ja,

Oder andersrum,

Wir haben im Leben so ein natürliches Werden und Vergehen und haben aber einfach durch unseren hochtechnisierten Alltag,

Durch unser Hamsterrad und so weiter,

Wir kennen das alle,

Irgendwie auch den Blick dafür einfach ein bisschen verloren und wissen gar nicht mehr so,

Wie wir da irgendwie hinspüren.

Und ich finde,

Wir haben es jetzt ja schon wirklich aus vielen Blickwinkeln jetzt heute bei unserem Thema auch angesprochen,

Sowohl aus der Natur oder eben,

Ja,

Wenn Dinge passieren,

Dann entstehen auch wieder andere Dinge,

Die mit aufs Spielfeld kommen.

Und dann können auch die Karten wieder so ein bisschen neu gemischt werden.

Und dann ist eben,

Ja,

Wie wir jetzt schon gesagt haben.

Und das Lustige ist ja eigentlich,

Das wissen wir alle,

Wenn ich was neu anfange,

Habe ich gar keine Ahnung,

Was rauskommt.

Also ich mache es,

Weil ich vielleicht was bewirken will.

Also ich will einen neuen Job,

Eine neue Ausbildung,

Was auch immer und habe schon eine Idee,

Wie das ungefähr sein könnte oder entwickle eine Idee.

Aber meine Erfahrung ist,

Mache was Neues und es passieren so viele andere neue Sachen,

Das kannst du überhaupt gar nicht kontrollieren und das ist gut so.

Das heißt,

Du bringst ganz viel ins Rollen.

Eine Veränderung löst eine irre Veränderung aus.

Ich finde das super.

Also mir ging es selber so mit meinen Weiterbildungen und Ausbildungen,

Da ist genau das passiert.

Ich hatte mir bestimmte Sachen gewünscht oder erhofft und passiert ist noch viel,

Viel,

Viel,

Viel mehr.

Das wusste ich überhaupt gar nicht.

Ja,

Weil du dadurch,

Dass du ins Tun gekommen bist,

Ja auch so eine Tür geöffnet hast oder vielleicht sogar Türen,

Verschiedene,

Die sich dadurch erst mal überhaupt geöffnet haben,

Dass du dich für vielleicht das Erste,

Den ersten Punkt entschieden hast und dann hat sich die Tür,

Die sozusagen an drei Stellen dahinter kommt,

Ja dadurch erst ermöglicht.

Ja,

Die offenen Türen sind ein wirklich tolles Bild und ich habe neulich an der Volkshochschule,

Haben wir das in der Gruppe gemacht,

Mal offene Türen zu identifizieren.

Wann haben wir im Leben schon offene Türen entdeckt?

Das Schöne ist,

Man denkt da gar nicht dran,

Weil man immer denkt,

Man muss alles sich selber erarbeiten.

Also man muss alles irgendwie selber kontrollieren,

Selber machen,

Selber finden und lustigerweise viele Sachen im Leben,

Gerade vielleicht sogar entscheidende Sachen,

Sind eigentlich nicht Zufall,

Sondern Geschenk.

Es ist einfach,

Dass plötzlich Türen aufgehen und jemand sagt,

Hey komm oder mach doch mal so oder geh doch mal mit mir da und dahin.

Und auch das finde ich ist total schön,

Wenn du weißt,

Ich bin erst mal bereit für den Neuanfang,

Aber ich muss nicht alles selber machen.

Vielleicht kommt eine Tür,

Irgendwo wird sich eine öffnen,

Etwas wird geschehen und deswegen,

Das finde ich so eine total schöne Übung,

Offene Türen.

Ja,

Auch mit einer Ziellosigkeit,

Dass man nicht von vornherein schon die Einstellung oder den Gedanken hat,

Ich gehe nur durch diese Tür,

Wenn dahinter auch ein Ziel liegt,

Das ich erreichen will.

Sondern diese Leichtigkeit,

Sich zu erlauben,

Irgendwie mal durchzugehen,

Vielleicht eben auch mit wem anderen und nicht alleine.

Das hast du vorhin ja auch schon gesagt und dann schauen,

Was passiert.

Und im Endeffekt ist es ja alles immer eine Erfahrung,

Mit der ich weiterkomme.

Manchmal ist es vielleicht nicht so angenehm,

Manchmal ist es irgendwie super cool,

Aber alles ist eine Erfahrung.

Ja,

Im Regelfall,

Genau,

Passiert ja nicht so viel.

Und der zweite Teil der Übung ist,

Wir starren auf Türen,

Auf geschlossene.

Wenn uns was misslingt,

Dann starren wir weiter dahin,

Eine Tür hat sich geschlossen und wir denken uns,

Oh,

Und dann sehen wir die offene Tür nicht mehr.

Und umgekehrt,

Manchmal stehen wir vor einer Tür und trauen uns nicht durch.

Und die meisten Spezialisten,

So wie ich auch,

Fangen erst mal an,

Sich auszumalen,

Was da Schlimmes hinter der Tür sein könnte oder welches Risiko ich eingehe,

Wenn ich durch diese Tür gehe.

Die ganzen Abers.

Alle,

Alle,

Genau,

All das Zeug.

So,

Und dann mach doch doch mal die Übung und sag,

Okay,

Was könnte denn alles Schönes hinter dieser Tür warten?

Was könnte denn da Tolles auf mich zukommen?

Immer hemmungslos träumen,

Weil es genauso berechtigt ist,

Wie sich immer die schlimmste Katastrophe ausmalen.

Und ein Neuanfang ist eine Tür,

Die ist noch geschlossen.

Ich darf durchgehen,

Aber ich weiß nicht,

Was kommt.

Und mal dir doch einfach aus,

Es könnten die schönsten Dinge passieren.

Jetzt habe ich gerade mit den ganzen Abers direkt so ein Bild vor meinem geistigen Auge.

Die Abers sind sozusagen das Absperrband,

Das am Türrahmen klebt.

Und eigentlich dürfen wir uns erlauben,

Diese ganzen Absperrbänder abzureißen,

Sodass wir die ganzen Abers wirklich mal beiseite lassen.

Und ich fand es gerade super schön,

Dass du gesagt hast,

Es ist eigentlich gleichgewichtig.

Also es kann natürlich was Schwieriges hinter der Tür sein,

Aber zumindestens genau dem gleichen Anteil kann auch was Wunderschönes dahinter sein.

Und das nehme ich mir jetzt als Impuls tatsächlich mit,

Dass ich 50-50,

Also es ist nicht irgendwie 30-70,

Sondern einfach,

Es darf genauso oder kann genauso was Cooles hinter jeder Tür sein.

Ja.

Und wer hat denn das Absperrband hingemacht,

Bitte?

Ja,

Vermutlich ich selbst.

Ja,

Ganz genau.

Ich glaube nicht.

Es gibt keine Polizei,

Die Neuanfänge verhindert,

Sondern es bist schön du selber.

Ich sage,

Mache ich genauso,

Kennen wir alle.

Also umso besser,

Wenn du mal siehst,

Weg damit.

Also braucht keiner,

Weil du weißt es einfach nicht.

Ja,

Super cool.

Dinge aus einem anderen Blickwinkel betrachten,

Ist ja auch so ein bisschen unser Ziel hier im Podcast.

Cool.

Jetzt waren wir gerade schon beim Thema anderer Blickwinkel.

Also wir haben auch schon ein bisschen die Hindernisse und Blockaden angerissen.

Was sind denn jetzt so Hindernisse oder Blockaden konkret?

Also hast du noch einen Tipp vielleicht für uns?

Ein Tipp für ein Hindernis?

Ein Tipp für ein Hindernis,

Wie man es umgeht.

Ja,

Wie man es umgeht.

Aber das weißt du wahrscheinlich genauso.

Was sind Klassiker?

Klassiker,

Wenn du was Neues machen willst,

Was hast du im Kopf?

Also da hast du auch eine Idee,

Kathrin.

Was hast du da so vor im Kopf?

Oh,

Da habe ich auf jeden Fall,

Glaube ich,

Ganz viele Glaubenssätze im Kopf.

So,

Ich kann doch jetzt dies und jenes nicht tun oder… Ich muss es ganz genau wissen,

Bevor ich was mache,

Ist so ein Klassiker.

Ich kann doch jetzt nicht einfach mal losgehen.

Ich muss es doch erst mal genau durchdacht haben.

Da zum Beispiel,

Da gibt es ja dann wirklich den Spruch aus dem Design Thinking und dann im Live Design,

Act first,

Think later.

Also erst machen,

Dann denken.

Und wenn man das sagt,

Dann sind immer alle ganz bestürzt.

So nach dem Motto,

Das kannst du doch nicht machen.

Und dann sage ich doch.

Also weil wir bewegen uns meistens in Bereichen,

Die nicht lebensgefährlich sind.

Also da natürlich schon,

Wenn ich gerade in Lebensgefahr bin,

Mache ich nicht Act first,

Think later.

Aber im normalen Leben mache ich das schon.

Wenn ich ein Gefühl habe,

Da könnte was sein oder da könnte eine Tür sein,

Die aufgeht.

Ja,

Dann gehe halt.

Und dann schaue,

Was passiert.

Also das,

Glaube ich,

Ist so mal ein großer Punkt zum Thema.

Ich brauche immer erst den großen Mega Masterplan.

Ich muss immer erst alles bedacht haben.

Nö.

Das heißt,

Ich öffne die knarzende Tür und spitze mal durch und gucke mal,

Ob es wirklich nicht so schlimm ist.

Ja,

Genau.

Also ob der Wind pfeift oder nicht.

Und selbst wenn er pfeift,

Vielleicht kann ich ja trotzdem schon mal weitergehen oder ob die Sonne scheint auf der anderen Seite.

I don't know.

Aber ja,

Es ist so einfach,

Wenn man sich selber zugesteht,

Dass man auch Fehler macht,

Wenn man sich selber zugesteht,

Dass man eigentlich was lernen kann.

Gibt es auch ja viele,

Viele Sinnsprüche dazu.

Also einer steht auch in einem Raum für Trainings.

Da steht sometimes you win,

Sometimes you learn.

Also nicht sometimes you win and sometimes you lose.

Also nicht manchmal gewinnst du und manchmal verlierst du,

Sondern manchmal gewinnst du und manchmal lernst du.

Und das,

Finde ich,

Ist vielleicht ein Spruch,

Der irgendwie mal anstrengend ist und einen nervt,

Wenn man gerade quasi links und rechts eine mitbekommen hat.

Aber nichtsdestotrotz ist da eine Wahrheit dran,

Weil ich habe es gemacht.

Ich habe eine Erfahrung gemacht und das hilft mir viel,

Viel mehr,

Als immer noch vor der Tür zu stehen und an meinem Masterplan zu arbeiten.

Ich weiß ja jetzt dann schon ungefähr,

Was mich da erwartet.

Ja,

Ja,

Genau.

Also Puh,

Das war jetzt irgendwie eine blöde Situation,

Aber gut,

Habe ich wieder was gelernt.

Und sag mal,

Es gibt doch bestimmt auch so Glaubenssätze oder sind es dann auch Glaubenssätze,

Wenn man irgendwie auch sagt,

Ich wollte immer schon mal nach Dänemark reisen.

Ja,

Sag doch mal einen.

Was wolltest du schon immer,

Außer nach Dänemark reisen?

Sag mal einen echten,

So einen gemeinen Glaubenssatz.

Ich wollte schon immer oder ich habe immer gedacht.

Ich habe immer,

Fällt mir nichts ein.

Macht nichts.

Na,

Ich sage mal was.

Also wenn du kannst,

Dann mal weiter überlegen.

Vielleicht fällt dir noch was ein.

Ich sage mal was.

Also ich komme aus einer Beamtenfamilie,

Lehrerfamilie.

Ich habe immer gedacht,

Ich muss alles in Noten haben und ich muss gute Noten haben und ich muss ein Zeugnis haben und ich muss alles,

Was ich tue,

Belegbar haben.

Also klar,

Warum wohl?

Das ist so ein Klassiker.

Ich habe immer gedacht,

Ich brauche ein gutes Zeugnis,

So mal ganz simpel gesagt.

Lustigerweise,

Ich brauche das überhaupt gar nicht und für viele Sachen sowieso nicht und das ist genau so ein Punkt,

Dieses ich wollte schon immer oder ich habe immer gedacht,

Das oder so.

Da gibt es halt noch viele,

Viele andere Beispiele.

Ich habe immer gedacht,

Ich muss ein perfekter Vater sein.

Ist nichts Falsches dran.

Wenn du versuchst,

Das komplett umzusetzen,

Dann wirst du halt einfach merken,

Das hält dich davon ab,

Spontan zu sein,

Zu reagieren,

Zu lernen,

Dich zu verändern.

Das ist so ein bisschen die Krux des Problems an diesem ich wollte schon immer,

Ich habe schon immer gedacht.

Ja,

Ich glaube,

Man kommt dann auch in so eine Verbissenheitshaltung,

Oder?

Weil man ja genau dieses Ziel erreichen will und auf dem Weg sozusagen in Gedanken zu diesem Ziel siehst du halt das Links und Rechts nicht mehr.

Ja,

Klar.

Und das sind ganz viele Sachen.

Also,

Wenn man sich die mal aufschreibt,

Wenn man einfach mal sich den Spaß macht,

Sätze aufzuschreiben,

Die das immer drin haben,

Wird man merken,

Dass man dadurch viel,

Viel stärker geprägt ist,

Als man das gedacht hat ursprünglich.

Weil,

Wenn man die Leute fragt,

Sagen sie meistens schon so,

Ja,

Ich bin schon eher spontan oder ich bin eher offen und so weiter.

Oder,

Ja,

Ich würde gern mal was Neues machen.

Aber tatsächlich hat das eine ganz hohe Schwerkraft,

Diese schon immer,

Immer gedacht,

Immer wollte ich und so weiter.

Das merkt man oft erst in dem Augenblick,

Wo die Krise da ist.

Das war einfach übernommen.

Meistens aus der Familie oder aus dem Umfeld,

War nie in Frage gestellt da.

Das ist dann das beliebte Thema,

Loslassen.

Unser Lieblingsthema.

Ja,

Genau.

Ja,

Und jetzt,

Wo du es gerade ansprichst mit Loslassen,

Das bringt ja auch wieder diese Perspektive vom Lebensende mit rein.

Also,

Es gibt ja diverse Bücher oder auch Posts,

Also ich finde wahnsinnig viel auch dazu.

Wir hatten,

Glaube ich,

Hier im Podcast auch schon mal ein Buch auch dazu vorgestellt.

Also,

Dieser Blick vom Sterbebett,

Diese Reue dann irgendwie.

Man stellt sich so vor,

Man sitzt da und liegt da und denkt sich,

Mensch,

Ich habe so viel gearbeitet in meinem Leben.

Ich habe mich vielleicht gar nicht genügend um meine Beziehungen,

Freunde,

Familie gekümmert.

Oder ich habe immer vielleicht irgendwie eher für die anderen gearbeitet,

Aber immer nicht so auf mich geguckt.

Also,

Das,

Glaube ich,

Hilft einem da auch noch mal ein bisschen in dieses Gefühl zu kommen,

Ich wollte doch immer schon dies und jenes tun.

Und dann aber vom Lebensende betrachtet,

Oh,

Aber dann ist jetzt der Punkt,

Wo ich es noch ändern kann.

Ich lebe ja noch.

Also,

Ich muss gar nicht so lange warten,

Bis ich es irgendwann bereue.

Ja,

Ich glaube,

Das ist so,

Auf dem Sterbebett wird das größte Bedauern.

Oder so dieses,

Ich habe zu viel gearbeitet und ich habe zu wenig Zeit in meinen Beziehungen verbracht.

Wie ist da so deine Erfahrung?

Ja,

Also,

Klar,

Das ist schon natürlich sehr präsent.

Aber da muss man jetzt vielleicht gar nicht ans Sterbebett denken oder an Situationen da.

Ich habe es auch in meinem aktuellen Umfeld.

Ich bin jetzt irgendwie auch so in der Mitte des Lebens angekommen und auch irgendwie in so einer Phase,

Wo auch viele in meinem Umfeld einfach sagen,

Mensch,

Jetzt habe ich schon eine gewisse Zeit einen Job gehabt.

Oder ich habe schon eine gewisse Zeit eine bestimmte familiäre Situation gehabt und irgendwie ergibt sich jetzt gerade irgendwas.

Irgendwas scheint im Wandel zu sein und dann kommt man in vielleicht auch,

Ja,

Weiß nicht,

So ab Ende 30,

Anfang 40 ist vielleicht auch nochmal so ein Neuanfang-Wandelpunkt.

Ja,

Da muss man jetzt,

Glaube ich,

Auch gar nicht immer ans Sterbebett irgendwie sofort gleich denken.

Aber es hilft auf jeden Fall,

Sich den Gedanken mal kurz zu machen und eben auch diesen kurzen kleinen Endlichkeitsaspekt einzuladen,

Um jedem Moment dann letztendlich auch wieder eine Bedeutung zu schenken.

Absolut.

Und ich meine,

Früher hat man dann noch die Midlife-Crisis genommen als so ein Wendepunkt.

Und mittlerweile weiß man eigentlich,

Also,

Dass dauernd Krisen kommen,

Massive.

Also auch schon mit Ende 20,

Dann eben mit Mitte,

Ende 30,

Dann nochmal mit Anfang,

Mitte 40 und so weiter.

Weil wir leben auch in so einer Zeit,

Wo immer wieder Wendepunkte kommen.

Ja,

Die Phasen sind schneller geworden,

Die Phasen verändern sich.

Wir können auch viel mit unserem Leben machen.

Deswegen ist eigentlich die Krise ja so ein bisschen schon etwas,

Was dauernd im Leben vorkommt.

Ja,

Also und dann sind wir wieder beim Thema vom Anfang.

Wie sehe ich die Krise?

Vielleicht als Hebamme.

Also Krise kann auch etwas sein,

Wo ich eben sage,

Okay,

Da kann ich jetzt was draußen machen.

Die will mir zeigen,

Irgendwas stimmt nicht mehr.

Es ist Zeit,

Den nächsten Schritt zu gehen.

Zeit,

Durch die nächste Tür zu gehen.

Und ich glaube,

Wenn man es so begreift,

Dann kommt man auch durch diese Krisen besser durch.

Ja,

Es war ja auch so ein Bild,

Was zu Beginn der Pandemie auch ziemlich oft genannt wurde.

So,

Krise hat zwei Aspekte.

Eben,

Da steckt auch eine Art Chance drin oder Möglichkeit oder nennen wir es jetzt vielleicht mit unserem Beispiel die offene Tür.

Ja,

Ja,

Absolut.

Und naja,

Wir werden jetzt am Ende noch eine Übung wieder euch mitgeben.

Diese Übung wird euch auch ein bisschen helfen,

Hoffentlich genau mit diesen Blockaden umzugehen,

Die man normalerweise hat,

Wenn man startet.

Also ich finde,

Das ist so,

Man will losrennen und hinten ist so ein Gummiband an einem und man denkt,

Ich komme irgendwie nicht weg,

Ich komme irgendwie nicht weg.

Und am Ende hilft es nichts.

Also so wie ich mir anschaue,

Bei einem Neuanfang,

Wo will ich eigentlich hin?

Was macht mich aus?

Wer bin ich?

Was ist mein Sweetspot?

Was sind meine Interessen?

Was sind meine Werte?

So schaue ich mir dann auch an,

Was hält mich.

Das will man nicht anschauen,

Aber es hilft total,

Was hält mich eigentlich zurück.

Ist auch ein Haufen Post-its übrigens,

Wenn man das so macht,

Dann ist mindestens so viel wie Ziele hat man auch,

Auch Hindernisse,

Blockaden.

Das ist einfach so.

Ja,

Gerhard,

Ich glaube,

Wir müssen jetzt noch was auflösen.

Ja,

Stimmt.

Ich habe meinen Moment der Woche so angeteast,

Beziehungsweise so einen schönen Cliffhanger zu Beginn gegeben.

Jetzt weiß ich von dir ja auch,

Weil wir uns ja auch oft drüber unterhalten,

Aus dem Live-Design,

Dass es ein Tool gibt und das nennt sich Prototyping.

Also dass man eben,

Haben wir jetzt auch schon öfters angekratzt in unseren vergangenen Minuten,

Eben,

Dass man auch einfach mal macht.

Also dass man einfach mal losgeht,

Dass man,

Genau,

Einfach startet.

Und da ist ja jetzt das Prototyping ein Tool.

Magst du da vielleicht noch kurz was dazu sagen?

Ja,

Klar.

Also klingt auch cool,

Oder?

Prototyping,

Was machst du so?

Prototyping.

Heißt eigentlich rumexperimentieren.

Heißt eigentlich,

Entdecke die Freude am Ausprobieren.

Ein Prototyp,

Das wissen wir,

Das kennen wir,

Ja,

Ist immer das erste Modell von etwas,

Sozusagen das erste Mal,

Wenn ein Produkt irgendwie zustande kommt.

Also der Prototyp von einem Auto,

Der Prototyp von einem Computer ist immer das erste.

Und was macht man mit dem Prototyp?

Man probiert ihn aus.

Dafür ist er da.

Es wird einmal gebaut,

Mehr schlecht als recht vielleicht noch,

Und dann schaut man mal,

Was geht.

Funktioniert das schon?

Funktioniert das?

Ah,

Überraschenderweise kann der Prototyp sogar noch dies und das.

Damit haben wir gar nicht gerechnet.

Und dieses Denken nehmen wir mit in unser Leben.

Wenn ich Prototyping mache oder mir zugestehe,

Dann brauche ich wiederum einfach keinen perfekten Masterplan,

Nichts super ausgearbeitetes,

Sondern ich habe Freude am Experimentieren.

Das ist eigentlich das Schöne.

Und alles,

Was du tust in deinem Leben,

Kann ein Prototyp sein.

Probier es aus.

Lerne etwas,

Lass dich überraschen und schau,

Was zurückkommt.

Und dann modifizierst du es,

Bastelst an deinem Prototyp weiter und es passiert dasselbe wieder.

Ausprobieren,

Überraschen lassen,

Grenzen kennen,

Lernen,

Möglichkeiten verstehen und umbauen,

Neu machen und ausprobieren und so schön immer wieder weitergehen.

Und das macht es halt viel einfacher.

So kommt man dann auch in den Flow,

Oder?

Kann ich mir vorstellen.

Ja,

Schon.

Du kommst halt ins Handeln.

Anstatt da ewig zu grübeln und ständig noch ein Wenn und noch ein Aber und noch eine Möglichkeit.

Der Prototyp,

Der ist ja schon ein bisschen durchdacht,

Sonst ist es ja kein Prototyp.

Du wirst dir auch schon Gedanken gemacht haben,

Was du ungefähr machen willst.

Aber dir das eben zuzugestehen und zu sagen,

Ich muss nicht perfekt sein,

Ich darf einfach mal loslegen und schauen,

Was passiert und aus meinen Erfahrungen lernen,

Das ist eigentlich das Normalere.

Und oft haben wir so diesen Kopf,

Ja,

Aber ich muss doch immer erst nachdenken,

Aber ich muss das doch immer erst durchplanen.

Nein,

Musst du nicht.

Ich hatte vor kurzem in meinem Postfach eine Newsletter-Ausgabe von einer Schreibcoachin,

Die,

Ich glaube,

Es war so auch der Betreff oder sogar irgendwie die eine der ersten Überschriften.

Schreiben lernt man nur durchs Schreiben.

Und das ist jetzt eigentlich genau auch das,

Was du sagst.

Also ich könnte jetzt oder wir könnten jetzt auch sagen,

Machen lernt man nur durchs Machen,

Also dass man es tatsächlich einfach tut.

Genau.

Und du tust ja jetzt bald was,

Weil jetzt müssen wir es wirklich mal auflösen.

Jetzt müssen wir es auflösen,

Genau.

Also ich habe mich dazu entschlossen,

Ein Sabbatical anzutreten und zwar schon ganz bald.

Mitte April werde ich in eine berufliche Auszeit starten und bin schon jetzt ganz aufgeregt.

Super,

Ja,

Also das ist ja wunderbar.

Ich finde es ganz,

Ganz großartig,

Dass du das machst.

Und das ist schon ein Schritt.

Jeder träumt immer so davon.

Aber das wirklich zu tun,

Wie war das so?

Wie fühlt sich das an bei dir?

Ja,

Die Idee hatte ich relativ lange schon.

Also die ist schon so ein bisschen in mir gegärt,

Muss ich auch gestehen.

Aber jetzt hatten wir es gerade vom Tun und vom Machen.

Man hat dann immer die Idee oder ich hatte die Idee,

Hey Mensch,

So eine berufliche Auszeit wäre doch vielleicht mal was.

Genau.

Und es aber dann auch einreichen auf den Vorgesetzten oder auf den Arbeitgeber zugehen und das Thema ansprechen und sagen,

Ich hätte da einfach einen Wunsch und wie können wir es organisieren?

Wann ist der richtige optimale Zeitpunkt fürs Team und so weiter?

Genau.

Ja,

Das klingt jetzt trotzdem noch so einfach.

Ich denke,

Es ist trotzdem nicht so einfach,

Weil da bist du ja schon sehr weit,

Wenn du wirklich dich mit dem Team absprichst und so was.

Aber es ist ja immer eigentlich der große Schritt,

Besteht er da drin?

Ich unterbreche meinen normalen Alltag,

Meine normale Arbeit.

Es ist auch nicht nur Urlaub,

Sondern ich steige jetzt mal für eine bestimmte Zeit wirklich komplett aus.

Und da an der Schwelle würde es mich schon noch mal interessieren,

Ob du da ein bisschen Muffensausen gekriegt oder warst du immer so,

Hey,

Hier,

Super und alles wird gut.

Wie ging es dir da so an dieser Schwelle?

Naja,

Da kamen natürlich auch schon wieder genügend Glaubenssätze in mir hoch.

So,

Ich kann doch nicht einfach drei Monate nicht arbeiten oder ich kann doch jetzt nicht ein Sabbatical planen und vielleicht mir für die Zeit nichts vornehmen.

Also,

Da kamen schon viele innere Bilder,

Die wieder irgendwie so ein erlerntes Bild vom Außen irgendwie waren,

Die mir das dann schon kurzzeitig,

Muss ich sagen,

Schon erschwert haben.

Aber irgendwann kam ich dann an den Punkt und dachte mir,

Hey,

Ich bin es aber irgendwie total wert,

Dass ich mir selbst eine Auszeit nehme.

Weil wenn ich sie jetzt nicht tue,

Wann,

Auf was will ich denn warten?

Also,

Ich darf mich auch irgendwie frei fühlen und muss jetzt vielleicht nicht sofort für die Zeit was planen oder ich plane was,

Je nachdem.

Da hat jeder ja auch andere,

Also tatsächlich andere Pläne.

Aber es mir zu erlauben und die Glaubenssätze beiseite zu schieben,

Eben gibt ja auch immer so lustige Postkartensprüche irgendwie,

Das Leben ist kurz für irgendwann und Zeit hat man nicht,

Die nimmt man sich und so.

Aber eben dafür,

Ja,

Sich für sich selber eigentlich zu entscheiden,

Das ist eigentlich so ein,

Es war schon ein bisschen eine Herausforderung eben,

Aber der Wunsch war eigentlich stärker und genau,

Dazu kam es jetzt dazu.

Ja,

Und wie hat das Umfeld reagiert,

Wenn du sagst,

Also hier,

Hallo,

Ich mache jetzt ein Sabbatical,

Ich bin mal raus,

Ich traue mich das.

Wie reagiert das Umfeld?

Ja,

Das Umfeld hat wirklich so reagiert,

Dass mir,

Ich würde fast sagen,

Also 100 Prozent aller meiner Personen,

Die es gesagt haben,

Haben wirklich gesagt,

Boah,

Cool,

Das will ich auch machen.

Und dann habe ich sie direkt auch gefragt so,

Und warum machst du es nicht?

Und dann kommt immer erst mal ein bisschen Stille.

Also das war schon auch so ein fast witziger Moment eigentlich.

Wir mussten dann auch immer beide irgendwie lachen.

Ja,

Also viele reagieren dann so,

Dass sie natürlich sagen,

Hey,

Das ist super cool.

Aber ich glaube,

Ich glaube,

Man ist einfach so im Alltag gefangen und nimmt seinen eigenen Alltag,

Also das viel zitierte Hamsterrad,

Einfach so normal als eine normale Sache an und denkt gar nicht dran,

Sozusagen da kurz mal anzuhalten und irgendwie sich einfach nur den Gedanken zu erlauben,

Wie es wäre,

Wenn ich da aussteige.

Weil ich muss jetzt dazu sagen,

Ich kenne tatsächlich wenige,

Die sich eine kürzere oder längere Auszeit genommen haben.

Bei mir ist es auch seit ganz,

Ganz,

Ganz vielen Jahren eigentlich,

Seit ich im Beruf stecke,

Die allererste Auszeit.

Ansonsten bin ich immer von dem einen Job in den anderen.

Und das ist halt auch so eine Gewohnheit dann in mir.

Also warum sollte ich jetzt als Katrin mir erlauben,

Einfach mal drei Monate nichts zu tun oder irgendwie einfach ein Sabbatical einzuplanen?

Ja,

Ich habe immer gedacht,

Man geht halt zur Arbeit und verdient so sein Geld und schaut,

Dass man vorwärtskommt.

Ganz klar.

Ja,

Mit dem Umfeld,

Da hast du wahrscheinlich Glück,

Wenn die eher so positiv reagieren,

Weil es ist ein Erfahrungswert,

Dass da oft sehr viel Skepsis aufkommt.

Also es kann dir eben genau passieren,

Du ringst dich selber zum Neuanfang durch,

Startest ein Projekt,

Was für dich aufregend genug ist,

Erzählst es anderen und die bringen dann alle Abers.

Und das ist oft der Fall aus meiner Sicht,

Weil die sich erst mal in Frage gestellt fühlen.

Also ich arbeite jetzt gerade noch mal.

Dann kommst du und sagst,

Du machst es ganz anders.

Dann ist oft die Begeisterung gar nicht mal so hoch,

Weil man sich denkt,

Wieso macht die das jetzt?

Wieso kann ich das nicht machen?

Hätte ich das nicht auch mal machen sollen?

Kann die sich das überhaupt leisten?

Und so weiter und so weiter.

Das sagt dir halt keiner ins Gesicht.

Aber es kann dir passieren,

Dass du einen Neuanfang machst und gerade dein engeres Umfeld zum größten Hindernis erstmal überhaupt wird,

Weil die dich gar nicht loslassen wollen oder dich gar nicht ausbrechen lassen wollen.

Also damit muss man leben.

Es gibt dann nicht immer nur Jubelrufe.

Ja,

Da hast du recht.

Das habe ich jetzt so nicht erlebt,

Aber es ist natürlich ein Aspekt,

Der auch da mit reinspielt.

Ich hatte eher die Situationen,

Dass ich dann so ganz flapsig auch gesagt habe auf Kolleginnen oder Kollegen,

Die dann auch mir selber geäußert haben,

Oh,

Dann bist du drei Monate weg.

Was machen wir dann ohne dich?

Dann war meine Standardwahrantwort eben ganz,

Ganz flapsig immer so,

Hey,

Jeder ist ersetzbar.

Irgendwie glauben zwar ganz viele nicht von sich selbst,

Aber es ist so.

Und mir wurden dann halt natürlich oft Komplimente entgegnet,

Was ja natürlich auch schön ist.

Es ist dann das Gefühl des Gebrauchtwerdens und so.

Und was machen wir dann die drei Monate?

Du hast immer so einen Durchblick und so.

Aber ich finde,

Wir Menschen suchen immer unser ganzes Leben lang irgendwie unsere Freiheit.

Und eigentlich steckt sie ja in jedem Moment.

Auch wenn ich jetzt sage,

Hey,

Jeder ist ersetzbar.

Ihr werdet in den drei Monaten locker ohne mich zurechtkommen.

Und ich komme ja wieder.

Es ist ja nicht so,

Dass ich gekündigt habe.

Dann ist das eigentlich die wirkliche Freiheit,

Die ich mir geben kann,

Indem ich mir selbst genehmige,

Zu sagen,

Ich bin ersetzbar.

Total.

Das ist natürlich immer ein Schock,

Wenn ich weiß,

Ich bin ersetzbar.

Aber du bist total ersetzbar.

Und das ist aber umgekehrt auch die Freiheit.

Und ja,

Niemand will das hören.

Jetzt ist es tatsächlich so,

In diesem Podcast bist du natürlich unersetzbar,

Katrin.

Da gibt es wirklich niemanden anders.

Aber ich glaube,

In vielen anderen Lebensbereichen und speziell im Job ist man immer ersetzbar.

Man weiß es,

Weil wenn jemand durch Krankheit ausfällt oder durch andere Sachen,

Es ist ersetzbar.

Ich habe es auch erlebt,

Wenn Kollegen gekündigt werden,

Sind sie weg.

Und man denkt auch,

Sind unersetzbar.

Nein,

Sind sie nicht.

Und das ist,

Wie gesagt,

Ein Schock.

Aber es ist umgekehrt Freiheit.

Also dann kann ich auch mal gehen und kann auch immer sagen,

Nee,

Geht auch ohne.

Ich weiß,

Ihr kriegt das hin.

Ich bin nicht böse,

Wenn ich das tue.

Ja,

Ja.

Ja,

Und es gibt auch noch so einen Satz,

Der mir irgendwie vor Kurzem,

Ich weiß nicht mehr wo,

Über den Weg gelaufen ist.

Es war irgendwie eine Headline.

Wenn du morgen stirbst,

Ersetzt deinen Arbeitgeber nach spätestens einer Woche.

Der haut wirklich rein.

Aber der gibt einem die Möglichkeit,

Von einem anderen Blickwinkel drauf zu gucken.

Weil natürlich ist jeder im Job wichtig und jeder bringt sich ein mit seinen Stärken und Talenten.

Und jeder arbeitet auch mal super hart und macht Überstunden.

Aber im Endeffekt ist es ja so,

Wenn wir immer uns nur Pläne machen und diese Wenn-Dann-Formel sozusagen leben.

Im Sinne von,

Wenn ich mal Zeit habe,

Dann mache ich ein Sabbatical,

Zum Beispiel.

Ich habe die Zeit ja nie,

Wenn ich sie mir nicht nehme.

Und dann wirklich auch zu sagen,

Okay,

Ich mache das jetzt.

Ich wäre letztendlich oder ich bin in dem Moment einfach dann für eine gewisse Zeit auch ersetzbar und das Leben läuft weiter.

Und ich kann mir in dieser Zeit einfach Dinge einplanen oder auch einfach mal Ruhe geben.

Oder auch vielleicht nicht jeden frei gewordenen Moment auch wieder gleich mit anderen Dingen voll stopfen,

Sondern da überlegen,

Was ist mir wichtig.

Genau,

Dann ist das doch auch eine gute Möglichkeit.

Ja,

Also die Wenn-Dann-Sachen,

Das sind immer die schlimmsten,

Weil die treten nie ein.

Ich habe immer gedacht,

Wenn das so und so ist,

Dann mache ich das so und so.

Das ist auch so ein Klassiker,

Ein Immer-Satz.

Und man weiß aber,

Es tritt nicht ein oder es tritt nur in anderer Form ein oder es tritt ein und es ist gar nicht so toll,

Wie ich gedacht habe.

Deswegen,

Wie du sagst,

Man muss es dann für sich planen.

Man muss den Schritt wagen und man muss einfach mal vorwärts gehen.

Und beim Vorwärtsgehen finde ich halt auch spannend.

Das kann anstrengend sein.

Man will neu anfangen.

Man wagt es endlich.

Man geht vorwärts und man denkt,

Man ist dauer happy.

Nein,

Ist man vielleicht gar nicht.

Das kann auch anstrengend sein oder es kostet dich was in dem Augenblick.

Oder du kriegst Gegenwind.

Das ist leider trotzdem immer noch so.

Also Leben bleibt Leben.

Und das kann ich aber mit einkalkulieren.

Ich kann einfach sagen,

Ja,

Ich gehe den Schritt,

Weil ich weiß,

Ich will das.

Ich bin auf der richtigen Spur.

Dadurch nehme ich es auch in Kauf,

Wenn es mal nicht so lustig ist,

Wenn es mal unangenehm wird,

Wenn ich es schwierig finde,

Wenn die Zweifel kommen.

Also es ist aber keine Garantie.

Also Neuanfang ist keine Garantie für Dauerhappiness.

Ja,

Das stimmt.

Ja,

Haben wir wieder mal den Spaß gebremst.

Kathrin,

Du machst ja ein Sabbatical und Sabbatical heißt ja freie Zeit.

Und da kommt natürlich immer die Frage,

Was machst du in der freien Zeit?

Und ich glaube,

Bei dir ist es ein bisschen anders und ein bisschen besonders.

Ja,

Richtig.

Ich habe für die drei Monate mir nichts vorgenommen.

Und ja,

Hau mir mit jedem Tag mehr auf die Finger.

Nichts zu planen,

Damit einfach – Du machst wirklich nichts.

Also du hast eigentlich nicht so den Megaplan einfach am Start.

Nein,

Ich habe mir tatsächlich keinen Plan zurechtgelegt,

Weil es für mich das erste Mal in meinem Leben ist,

Wo ich quasi durch einen Außen keine Struktur vorgegeben habe.

Und es ist für mich eine unglaubliche Herausforderung,

Mir wirklich insofern quasi nichts einzuplanen,

Als dass ich jetzt sage,

Ich reise einen Monat dorthin oder ich besuche eine Freundin in Hamburg oder ich möchte in die Berge oder so verschiedene Dinge irgendwie.

Das Einzige,

Was ich mir wirklich vorgenommen habe,

Ist,

Ein Langeweilegefühl zu provozieren.

Ich möchte einmal in meinem Leben,

Seit ich neun Jahre alt bin oder so,

Ein Langeweilegefühl wieder fühlen tatsächlich.

Also wenn ich mich so erinnere irgendwie an früher,

Dann war ja so dieses,

Mama,

Mir ist langweilig.

In der Kindheit,

In einer Zeit der Sommerferien,

Die unendlich schienen,

So ein ganz klassisches Gefühl.

Und ja,

Das war jetzt auch so in Gesprächen mit meinen Kollegen und all den lieben Menschen um mich herum,

Habe ich das ganz oft gesagt.

Und das hat echt für ganz viel Humor auch gesorgt.

Und ich muss dazu sagen,

Ein Ziel oder eine Idee fürs Sabbatical habe ich.

In der Tat,

Das ist,

Dass ich mich einfach mehr um mein oder intensiver um mein Ehrenamt kümmern möchte.

Also ich möchte da ein bisschen mehr Zeit investieren,

Weil mit einem Vollzeitjob habe ich da einfach immer nur Zeit am Wochenende und kann dann entsprechend der Zeitvorgabe auch halt nur in bestimmte Begleitungen gehen.

Und das möchte ich einfach ein bisschen erweitern und da auch mehr Erfahrung sammeln.

Und genau,

Bin dann sozusagen auch,

Ich sage jetzt mal,

Für die Koordinatoren unseres Hospizvereins auch anfragbar mal für eine Nachtwache oder einfach Dinge,

Die ich jetzt so gar nicht machen kann.

Genau.

Ja,

Also du bist wirklich unersetzbar,

Was das betrifft,

Weil ich weiß,

Es gibt,

Also bei mir,

Ich kenne nicht viele Leute,

Die sagen würden,

Was machst du im Sabbatical?

Ich will Langeweile erleben.

Das glaube ich,

Das bist du,

Katrin,

Das finde ich super.

Man sagt ja auch,

Langeweile ist oft die Basis für Kreativität oder um mal wirklich frische Ideen zu bekommen.

Insofern aber echt mutig,

Weil die meisten Leute,

Glaube ich,

Die denken einfach bei Sabbatical,

Da geht jemand auf Reisen,

Oder?

Ja,

Das war auch,

Also kann ich ganz klar sagen,

Sofort wie aus der Pistole geschossen,

90 Prozent aller Leute,

Denen ich das bislang erzählt habe,

Haben mich gefragt,

Und wohin reist du?

Das war die Top-Antwort,

Steht auf Platz eins auf jeden Fall.

Und kurioserweise waren es ungefähr zwei Drittel dieser Personen,

Die mich gefragt haben,

Ob ich nach Australien verreise.

Das fand ich auch irgendwie ganz nett und dachte mir,

Ja,

Australien scheint einen Aussteiger- und Sabbatical-Image zu haben,

Auch ganz nett.

Ja,

Also ich meine,

Im Endeffekt ist natürlich so dieses Langeweile-Gefühl-Provozieren,

Also wie ich jetzt gerade gesagt habe,

Das ist ja auch so ein Humor-Ding und so.

Aber im Endeffekt ist es eine,

Ja,

Auch einfach mir selber die Erlaubnis geben,

Dass ich das jetzt gar nicht so vollpacken muss.

Und du hast recht,

Oder ich stimme dir da auch zu,

Dass es jetzt vielleicht nicht alle,

Die ein Sabbatical antreten oder planen,

So angehen.

Aber für mich fühlt sich es jetzt einfach ganz stimmig an.

Und ich werde gucken,

Was sich in diesen Monaten ergibt,

Welche Ideen ich habe oder durch welche Türen ich gehe,

Hinter welchen es leuchtet und mal nicht regnet und welche Absperrbänder ich sozusagen auch einfach abreißen oder durchschneiden kann.

Toll.

Also da bin ich total gespannt,

Was du dir erzählst.

Und du wirst es sicher auch im Podcast erzählen,

Was die Langeweile mit dir macht.

Und da bin ich selber sehr gespannt drauf.

Ich finde es super.

Also ich finde es ganz toll,

Dass du das eben so angehst und dich da erstmal reinfallen lässt und eben nicht Pläne gleich machst.

Das ist ein ganz besonderer Neuanfang,

Finde ich.

Und ja,

Wir werden es sehen.

Also vielleicht in der nächsten oder übernächsten Folge wirst du schon was dazu sagen können,

Könnte ich mir vorstellen.

Genau,

Das kann ich jederzeit gerne tun.

Und natürlich jeder,

Der mir folgen mag,

Genau,

Guckt einfach bei Finiti in Instagram vorbei.

Da werde ich mit Sicherheit auch das eine oder andere teilen oder meine Abonnenten und Abonnentinnen auf die Reise mitnehmen.

Genau.

Ja,

Sehr gut.

Wir sind mit der Reise durch unsere Podcast-Folge ans Ende gekommen.

Also ich hoffe,

Es hat euch als Hörerinnen und Hörer wirklich auch so mitgenommen,

Wie es uns mitgenommen hat.

Ich denke,

Neuanfang ist wirklich was absolut Spannendes und so dieser Mix aus Aufbruchsstimmung und so ein bisschen Huh,

Was wird mich da wohl erwarten?

Ich glaube,

Den kennen wir alle und das ist auch so ein Kick,

Der einfach unvergleichlich ist.

Also vielen Dank fürs Zuhören in dieser wunderbaren Episode.

Und wir hätten wie immer am Ende einer Folge eine Übung.

Die Übung heißt Wunderbox und das ist eine Übung,

Die natürlich jetzt passend zu dieser Folge aus dem Live-Design stammt.

Und zwar haben diese Übung die Daniela,

Der Magnus,

Die Monika und ich entwickelt als angehende Coaches.

Und die geht folgendermaßen.

Stell dir mal vor,

Du hast eine wunderbare Box,

Eine Schachtel oder am besten holst du dir wirklich eine oder bastelst du dir eine.

Und diese Box ist dafür da,

Dass dort all das,

Was dich bei einem Neuanfang zurückhält,

Platz findet.

Du nimmst dir Post-its,

Ganz ganz viele Post-its und schreibst auf jedes Post-it,

Was dich gerade zurückhält,

Den nächsten Schritt zu gehen.

Das sind vielleicht diese Immersätze,

Über die wir gesprochen haben,

Diese Glaubenssätze.

Es ist vielleicht aber auch irgendwo das Gefühl,

Vielleicht mehr Geld,

Vielleicht das Gefühl,

Dass dann Zweifel ist.

Egal,

Dass da vielleicht noch eine Erwartungshaltung von jemand auftaucht.

Schreib einfach auf,

Ohne zu bewerten,

Was hält mich gerade zurück und leg die Post-its in die Schachtel.

Und wenn du das getan hast,

Dann machst du einen Deckel auf die Schachtel und dann nimmst du noch eine Schnur,

Bindest sie da rum und verschnürst deine Box.

Dann sind alle deine Abers,

Alle deine Hindernisse,

Alle deine Blockaden mal weggesperrt.

Und darum legst du diese Wunderbox auch einfach in eine Ecke von deinem Raum,

In die Garage,

In den hintersten Winkel vom Speicher oder vom Keller und lässt es dort ruhen.

Dann hast du mal Raum für dich geschaffen,

Bist vielleicht frei.

Und kannst dich dann fragen,

Wie geht es mir jetzt gerade,

Macht es mich nervös oder wie fühle ich mich?

Fühle ich mich vielleicht freier?

Ich muss gestehen,

Als Gerhard mir das erste Mal von der Wunderbox erzählt hatte,

War mein allererster Impuls tatsächlich,

Dass es genau andersrum funktioniert.

Und auch das möchten wir dir gern mitgeben.

Denn ich hatte den Impuls,

Eine Box zu nehmen und alle Wunder für einen Neuanfang reinzupacken.

Alle Wunder aufzuschreiben,

Alle Träume,

Alle Visionen,

Alle guten Gedanken,

Die ich zum Wachsen sozusagen geben kann,

Um sie da reinzulegen,

Um sie zu säen,

Damit sie vor sich hin wachsen können.

Und auch da möchten wir dich einladen,

Wenn dich das auch oder vielleicht anders anspricht,

Kannst du hierfür eine zweite Box nehmen und auch die füllen,

Mit einem schönen Schleifchen garnieren und auch die in deinen Raum stellen.

Tolle Idee,

Tolle Idee,

Eine Wunderbox auch noch zu machen.

Und die Wunderbox,

Die hältst du schön bei dir,

Weil da guckst du jeden Tag rein und lässt dich verzaubern und inspirieren von den möglichen Wundern,

Die alle auf dich warten.

Und die andere Box,

Wie gesagt,

Die stellst du weit,

Weit weg und du kennst bestimmt ja den Effekt von Umzügen,

Dass du Kisten hast und Schachteln hast,

In die du dann doch nie mehr hineinblickst,

Weil du sie nicht brauchst.

Und wer weiß,

Vielleicht ist es auch so mit der Wunderbox,

Mit deinen ganzen Hindernissen.

Vielleicht ist das Wunder dann auch,

Dass die Hindernisse gar nicht eintreten,

Dass die Hindernisse umsonst sind und dass du ganz gut ohne diese Hindernisse zurechtkommen kannst.

Also lass dich mal überraschen,

Probiere es aus,

Mach deine beiden Schachteln fertig und freue dich auf deinen nächsten Schritt.

Genau,

Und wenn du dann ein bisschen freier bist oder dich freier fühlst,

Dann kannst du dir noch ein paar Fragen stellen,

Die wir dir jetzt noch mit auf den Weg geben wollen.

Was ist mir wichtig?

Was bringt mich an mein Ziel?

Welche Früchte will ich ernten,

Deren Samen ich jetzt ausbringen darf?

Traue ich mich loszugehen,

Auch wenn ich vielleicht scheitere?

Und welche Samen,

Die ich jetzt sähe,

Tragen mich durchs folgende Jahr?

Wunderbar,

Sehr schön.

Und es passt ja mal wieder dann genau zu unserer Osterstimmung,

Das Aussehen,

Das Wachsen,

Das Weitergehen.

Wunderbar.

Das war unsere 11.

Folge Neuanfänge.

Wir freuen uns,

Wenn du uns bis hierher zugehört hast und hoffen,

Dir hat die Folge gefallen.

Lass uns wissen,

Wenn du Feedback zur Folge hast,

Deine Gedanken mit uns teilen möchtest oder manches vielleicht auch ganz anders siehst.

Vielen Dank fürs Unterstützen und bis zur nächsten Folge.

Jetzt aber wünschen wir dir erst einmal einen wundervollen,

Farbenfrohen und lebendigen Start in den bevorstehenden Frühling.

Alles Liebe,

Gerhard und Katrin.

Tschüss!

© 2026 Gerhard Hross. All rights reserved. All copyright in this work remains with the original creator. No part of this material may be reproduced, distributed, or transmitted in any form or by any means, without the prior written permission of the copyright owner.

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