
Dein Unperfekt Perfekter Körper
by Melissa Gein
Wir strugglen in unserem Alltag oft mit dem eigenen Körper. Zu dick, zu dünn, zu steif, zu was auch immer… Selten gibt es Momente in denen wir unseren Körper wertschätzen für das was er tagtäglich tut, selten wertschätzen wir dieses Wunderwerk, was uns ein Leben ermöglicht. Mit dieser Meditation können wir wieder in Verbindung treten mit unserem perfekt unperfekten Körper.
Transkription
Schön,
Dass du da bist.
Sag mal ganz bewusst Hallo zu deinem Körper.
Du kannst die Augen gerne kurz schließen,
Deine linke Hand auf die rechte Schulter legen und die rechte Hand auf die linke.
Und dann gib gerne etwas Druck in deine Hände hinein,
Greif dich,
Halte dich,
Spür dich.
Dein Atem fließt entspannt ein und aus und du landest in deinem Körper.
Und dann greif gerne mit etwas Druck,
Fest aber angenehm,
Deine Schultern nach unten zu deinem Oberarm,
Deine Ellbögen,
Deine Unterarme,
Drückend,
Massierend wieder nach oben zu deinen Schultern.
Und dann bring deine Hände an deinen Schultergürtel,
Deinen Nackenbereich und beginn sanft deinen Nacken zu massieren,
So wie dir es jetzt gut tut.
Vielleicht spürst du kleine Knubbel,
Vielleicht magst du es etwas fester oder etwas sanfter.
Das brauchst du jetzt.
Sehr gut.
Und dann schüttle deine Hände aus,
Löse die Anspannung von deinen Armen und deinen Fingern und fühle dich hinein.
Gibt es jetzt noch etwas,
Was dich unterstützen könnte?
Eine Decke,
Ein Kissen?
Vielleicht brauchst du auch noch einen Schluck Wasser?
Du kannst die Aufzeichnung gerne pausieren,
Um dir wirklich die Zeit zu nehmen,
Um in Verbindung zu kommen mit deinem Körper,
Um einzuchecken und zu fühlen,
Was brauchst du.
Wie kann ich dich,
Mein lieber Körper,
Jetzt gut versorgen?
Wie kann ich mich nun gut um dich kümmern?
Das ist die erste Wertschätzung bei dieser Übung.
Nicht nur eine mentale Wertschätzung,
Sondern eine physische Wertschätzung,
Ein physisches Agieren für deinen Körper.
Das ist Teil dieser Übung.
Auch wenn du dich jetzt vielleicht fragst,
Wann die Meditation endlich losgeht,
Das ist sie bereits.
Also was brauchst du?
Gibt es vielleicht doch noch ein Bedürfnis,
Das noch gestillt werden mag?
Und dann,
Wenn du soweit bist,
Nimm eine für dich und deinen Körper bequeme Position ein.
Das kann im Sitzen oder auch im Liegen sein.
Du spürst genau in dich,
Fühlst in dich und bemerkst,
Was braucht mein Körper jetzt gerade.
Etwas Aufrichtung,
Um wach und klar zu bleiben,
Oder eine liegende Position,
Um mal Anspannung loszulassen,
An den Boden abzugeben.
Richte dich ein und lass dir auch hier Zeit dafür.
Organisiere dich,
Rockle dich zurecht.
Streck dich gern auch nochmal.
Und dann mach deinen Mund einmal ganz weit auf,
Dehne deinen Kiefer und halte den Mund gern noch etwas länger auf und vielleicht kommt da ein Gähnreflex und dann lass den zu und schließ sanft deinen Mund wieder.
Manchmal gähnen wir auch,
Wenn wir nur daran denken oder können diesen Reflex auslösen,
Wenn wir die Zunge etwas im Mundraum nach unten drücken.
Probier das gerne aus.
Sehr gut.
Und schließ,
Wenn du magst,
Deine Augen.
Dein Körper ist nun in einer Position,
In der er sich sicher fühlt,
Wohlig und entspannt.
Du bist im Geist ganz klar und offen und bereit für diese Übung.
Dein Atem fließt durch deinen Bauch ein und aus.
Deine Bauchdecke ist entspannt und du kannst mit jedem Atemzug mehr und mehr bei dir ankommen.
Hier und jetzt,
In diesem Moment.
Die Luft strömt in dich ein,
Füllt deinen Körper,
Versorgt ihn mit frischem Sauerstoff.
Die Luft strömt aus dir heraus,
Leert deinen Körper.
Bringt alles wieder ins Gleichgewicht.
Deine Gesichtsmuskulatur ist entspannt,
Die kleinen Muskeln um deine Augen ganz gelöst.
Deine Stirn ist glatt und sorgenfrei.
Deine Kopfhaut ist entspannt.
Und du darfst dir von innen heraus ein ganz sanftes Lächeln schenken.
Ein friedliches,
Liebevolles Lächeln,
Ein Zeichen der Dankbarkeit.
Nimm wahr,
Wie du hier nun einfach sitzt und bist.
Du bist in diesem Moment.
Es gibt nichts zu tun.
Es gibt nichts zu erreichen,
Zu erschaffen.
Du bist perfekt,
Genauso.
Dein Körper,
Deine Hülle,
Die Form deines Körpers.
Ganz entspannt liegt dein Körper oder sitzt einfach da.
Dein Geist und deine Seele wohnen ganz geborgen und eingehüllt in dieser Körperform.
Du bist verbunden mit dir selbst.
Du bist da.
Dein Atem fließt durch die Nase ein und aus.
Du bist verbunden mit der Welt,
Mit der äußerlichen Welt.
Und du bist verbunden mit dir,
Mit deiner inneren Welt.
Dann stell dir einmal deinen Körper vor,
Wie er sich bewegt,
Morgens aus dem Bett aufsteigt,
Wie sich deine Arme und deine Beine bewegen,
Fast ganz automatisch,
Wie sich deine Hände bewegen,
Wenn du dir einen Tee oder Kaffee zubereitest,
Wie sich dein Körper bewegt,
Wenn du deinem Hobby nachgehst,
Wenn du arbeitest oder wenn du von A nach B gehst oder fährst.
Dann wertschätze einmal deinen Körper für diesen großartigen Bewegungsapparat,
Für die Mobilität,
Die es dir ermöglicht,
Die Welt zu entdecken.
Wertschätze deine Füße und deine Beine,
Die dich durch die Welt tragen,
Bei jedem Schritt begleiten.
Wertschätze deine Arme und Hände,
Die dir ein Erschaffen,
Ein Kreieren ermöglichen.
Deine Muskeln,
Die Knochen,
Deine Sehnen und Bänder,
Die Faszien,
Die alles zusammenhalten und dort trennen,
Wo es wichtig ist.
Und dann fühl mal zu deiner Atmung hin.
Das Einströmen der Luft an deiner Nasenspitze,
Auch das Wiederausströmen.
Deine Lungen,
Die die Luft aufnehmen,
Den Sauerstoff verarbeiten,
Dein Herz,
Das diesen Sauerstoff durch deinen Körper pumpt und somit all deine Organe versorgt.
Spür Dankbarkeit für diesen lebenswichtigen Prozess,
Der einfach so passiert.
Jede Sekunde deines Lebens,
In jedem Moment.
Dein Verdauungssystem,
Die Energiekanäle in deinem Körper,
Das komplexe Hormonsystem,
Dein Wunderwerkkörper.
Und dann gibt es vielleicht Körperteile,
Die du momentan nicht so gerne magst.
Vielleicht,
Weil sie nicht so aussehen,
Wie du es gerne hättest oder sie nicht optimal funktionieren.
Vielleicht auch,
Weil da ein Ungleichgewicht ist,
Ein Schmerz oder weil dein Körperteil nicht gesund ist.
Dann betrachte dieses Körperteil oder dieses Organ von außen und gehe in eine liebevolle,
Akzeptierende Haltung.
Du kannst gerne auch eine Hand auf einen Bereich auflegen,
Der sich jetzt gut anfühlt und dort mit deiner Hand Wärme und Liebe hineinschicken.
Es ist,
Wie es ist.
Und du bist,
Wie du bist,
Genau richtig für diesen Moment.
Und du weißt,
So viel an deinem Körper ist gut.
So viel an deinem Körper ist wunderbar,
Gesund und einfach schön.
Du bist für diesen Moment genau richtig.
Du bist genug.
Gut genug.
Nimm dir nun eine Hand auf deinen Bauchraum und die andere zu deinem Herzen.
Bemerkst du den Rhythmus deiner Atmung,
Den Rhythmus deines Herzens?
Spürst du die Wärme und den sanften Druck deiner Hände?
Bleib für einen Augenblick einfach beim Fühlen.
Du bist hier.
Du bist in Verbindung.
Dein Körper ist genau richtig so.
Dann nimm dir nun noch einen tiefen Atemzug durch die Nase ein und aus durch den Mund.
Atme frische Energie und frischen Sauerstoff in dich ein.
Fülle deinen Körper.
Und atme aus.
Lass alle Anspannung von dir abfließen.
Sehr gut.
Dann öffne nun langsam deine Augen wieder.
Orientiere dich im Raum.
Blicke um dich.
Betrachte deinen Körper.
Lächle.
Und dann kommen wir da ganz im Hier und im Jetzt an.
Du kannst dich gerne noch einmal ausstrecken.
Noch einmal tief,
Tief einatmen.
Und ausatmen.
Anspannung abfließen lassen.
Sehr gut.
Schön,
Dass es dich gibt.
Bis bald.
Deine Melissa
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