
Herzöffnung durch Meditation & Yoga
by Sean Green
In diesem Talk teile ich meine intensiven, körperlichen Erfahrungen vom Meditationsretreat and dem ich gerade teilgenommen habe und wie ich durch Yoga, Atemübungen und gezielte Meditation mein Herz (zumindest ein Stück weit) öffnen konnte. Während des Retreats wurde mir klar, wie tief alte Verletzungen und Verspannungen in meinem Körper verankert sind, insbesondere im mittleren Rücken- und Brustbereich. Ich erzähle, wie diese Blockaden sich auf mein emotionales Wohlbefinden auswirkten und wie ich lernte, mein Herz wieder zu öffnen, um mehr Energie und Lebendigkeit in mein Leben zu bringen. Diese persönliche Reise zeigt, wie wichtig es ist, sich seinen Ängsten und Schmerzen zu stellen, um innere Freiheit zu erlangen. Ich lade dich ein, deine eigene Herzregion zu erkunden und die heilende Kraft der Herzöffnung zu entdecken.
Transkription
Hallo,
Guten Morgen.
Ich komme gerade von einem dreitägigen stillen Meditationsretreat zurück und merke gleich,
Dass ich so begonnen habe mit dem Namaste oder indischen Gruß.
Ich möchte erzählen,
Wie ich bei diesem Retreat mit meinem Körper zu tun hatte.
Ich stelle mir vor,
Ich bin relativ fit an und für sich und biegsam und so,
Aber ich habe eine Verspannung im mittleren Rücken und nach vorne,
Brustbereich,
So das Herz.
Und das war ziemlich herausfordernd für mich.
Und zeitgleich habe ich ein Buch gelesen,
Wo es darum geht,
Dass wir unser Herz verschließen,
Dass wir diese Angewohnheit haben,
Unser Herz zu verschließen und dass wir besser fahren im Grunde,
Wenn wir es öffnen.
Und genau darüber möchte ich jetzt reden,
Weil das so konkret hier bei mir jetzt erfahrbar war.
Heute in der Früh habe ich Yoga gemacht und nachher so eine Dehnungsübung mit so Massagebällen am Rücken und das hat wirklich geschmerzt und da ist ganz viel Energie ins Fließen gekommen.
Und jetzt merke ich,
Dass ich hier vorne so im Zwerchfeldbereich und bis zum Herz nach oben irgendwie mehr Energie spüre,
Aber auch irgendwie es sich verletzlicher anfühlt.
Und ich merke auch,
Wie ich dann oder jetzt auf äußere Eindrücke,
So Nachrichten,
Die ich lese oder so was,
Sensibler reagiere und so was Schreckhaftes und was Ängstliches aufkommt.
Und genau das ist ja der Grund,
Weshalb ich und weshalb wir unser Herz schließen.
Wir wollen keine schmerzhaften Gefühle erleben oder beunruhigenden Gedanken erleben.
Und ich stelle mir vor,
Ich habe die letzten eineinhalb Jahre ziemlich intensiv negative äußere Erlebnisse gehabt mit dem Anwaltsschreiben und Verfahren mit der Mutter meiner Kinder und noch anderen Dingen.
Jetzt kommt gleich das Flugzeug.
Ich lasse das mal kurz vorbeifliegen.
Ja,
Und das hat wohl dazu geführt,
Dass ich eine besonders starke Panzerung jetzt habe.
Man nennt das ja auch Körperpanzerung,
Um zu schützen.
Das kann von einer unmittelbaren Erfahrung kommen oder aus der Kindheit natürlich,
Aus traumatischen Erlebnissen oder anderen negativen Erlebnissen aus der Kindheit.
Und lange Zeit habe ich mit diesem ganzen Herz öffnen und Herz fühlen und Energie im Herz und so nicht so viel anfangen können,
Wenn ich mir gedacht habe,
Worüber reden die ganzen spirituellen Leute.
Das physische Herz,
Was soll das und so.
Und gleichzeitig merke ich,
Ja,
Aber ich spüre es ja.
Jetzt kann ich es spüren.
Aus dieser Region hier kommen diese Gefühle.
Und diese Region macht der Körper zu und verengt sich.
Und dann wird auch das ganze Leben ein bisschen blasser,
Ein bisschen monotoner,
Sicherer,
Aber eben auch nicht so lebendig.
Und das ist mir eben beim Meditationsretreat besonders aufgetaucht.
Um das Herz zu öffnen,
Gibt es natürlich verschiedene Übungen.
Yoga,
Dehnungsübungen,
Atemübungen,
Meditation,
Auch aufs Herz direkt meditieren.
Und größtenteils geht es aber darum,
Dass wir merken,
Wenn wir zumachen oder merken,
Wenn es zu ist und merken welche,
Wenn Momente da sind,
Wo etwas Äußerliches geschieht,
Wo wir dann so uns verschließen wollen.
Und dass wir lernen,
Da wieder rein zu entspannen und zu öffnen.
Und die Gefühle,
Die dann kommen oder die Energieflüsse,
Die dann kommen,
Da uns aber auch nicht drauf zu hängen.
Also nicht so dem nachzugehen,
So wie traurig oder wie schrecklich oder wie auch immer,
Sondern einfach wahrnehmen,
Okay,
Da ist ein Schmerz und durchatmen.
Das sind Gedanken und durchatmen und lösen.
Und wenn wieder die Tendenz kommt zu schließen,
Wieder lösen.
Eine Zeit lang habe ich dieses Lösen ein bisschen so gesehen,
Als müsste ich da jetzt immer mich rein,
Voll in dieses Gefühl reinlassen und da in dem Gefühl mich auflösen.
Und jetzt sehe ich,
Dass es nicht unbedingt so ist,
Sondern dass ich durchaus präsent und ruhig und in der Mitte bleiben kann und das halt fühlen kann,
Aber ohne mich da so nach unten zu verlieren.
Dieses nach unten verlieren kann so ein Traumastrudel sein,
Kann einen so in die Tiefe ziehen,
In etwas Depressives,
Wo man immer mehr drinnen bleibt und es immer tiefer wird.
Also merken,
Wenn du dich schließt,
Reinatmen,
Entscheiden zu öffnen.
Und das ist es.
Es ist eine Entscheidung zu öffnen.
So,
Wir kriegen das ja relativ wenig vorgelebt,
Dass wir offen leben können.
Und da in der Welt draußen wird viel gekämpft und viel verschlossen und es scheint eine gute Strategie zu sein zum Überleben,
Aber wir müssen gar nicht mehr so fürs Überleben kämpfen.
Also offen lebt es sich besser.
Genau,
Und ich mache dich jetzt einladen,
Nachdem dieses Flugzeug vorbei ist.
Scheinbar kommt alle drei Minuten ein Flugzeug.
Schlimm.
Aber das ist eine andere Geschichte,
Die Mengen an Flugzeugen,
Die über unsere Köpfe fliegen.
Genau,
Ich mag dich einladen,
Dass du für dich wahrnimmst,
Wie ist es um mein Herz bestellt,
Wie ist es um diese Region in meinem Körper bestellt.
Brust,
Zwerchfell,
Mittlerer Rücken.
Spüre ich das und wann mache ich zu,
In welchen Momenten und kann ich wieder öffnen,
Atmen,
Rein entspannen.
Danke dir,
Dass du da bist.
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