
Yoga Nidra - im Zyklus vode Jahresziite
Ein kurzes Yoga Nidra auf Schweizerdeutsch, welches dir dabei hilft, dich mit deiner zyklischen Natur zu verbinden, indem wir uns an den Zyklen der Jahreszeiten orientieren. Zum Schluss des Yoga Nidras hilft dir ein Koshi (Klangspiel) beim Zurückfinden.
Transkription
Willkommen zu dem Yoga Nidra in der Zykle der Natur.
Es wird in dem Yoga Nidra immer wieder Momente von Stille geben.
Ich komme aber immer wieder zurück zu dir.
Ganz am Schluss werde ich dich fein zurückholen mit dem Klang eines Koshis,
Eines Klangspiels.
Wenn während dem Yoga Nidra zwischendurch in deinem Körper das Bedürfnis nach Bewegung aufkommt,
Dann versuche das für einen Moment lang einfach wahrzunehmen.
Wenn es aber nicht schwindet,
Darfst du ganz fein und ruhig deine Position jederzeit für dich anpassen.
Spüre dann,
Wie du hier langsam ankommen darfst.
Vielleicht möchtest du dich nochmals etwas bequemer einrichten.
Etwas anders hinlegen oder sitzen.
So,
Dass du darin die Möglichkeit findest,
Alles loszulassen.
Schwer und weich in die Unterlage unter dir zu sinken.
Vielleicht nimmst du dir bewusst Zeit,
Deinen Nacken zu lösen.
Den Kiefer vielleicht etwas hin- und herzuschieben und dabei nochmals mehr zu entspannen.
Das Becken auf beide Seiten ganz gelöst.
So,
Dass dein ganzer Körper und dein Geist mit jedem Atemzug,
Den du machst,
Nochmals etwas ruhiger werden kann.
Vielleicht spürst du die Unterlage,
Auf der du liegst oder sitzt.
Vielleicht spürst du die Orte,
An denen dein Körper Kontakt hat.
Und die Orte,
An denen dein Körper einen kleinen,
Feinen Abstand zu der Unterlage hat.
Vielleicht kannst du die Orte,
Die aufliegen,
Mit dem nächsten Mal,
Wo du ausatmest,
Nochmals etwas verbreitern oder grösser werden lassen.
So,
Dass dein Körper nochmals mehr loslassen darf.
Alles in die Erde unter dir abgeben kann.
Ganz im Bewusstsein,
Dass er dreht und gehalten wird.
Komm dann hier in deinen Schossraum.
Den Ort von unserem inneren Wissen,
Von unserer inneren Kraft.
Und spür dann in deinem Schossraum das Wissen und die Kraft.
Als eine herausstrahlende Energie.
Vielleicht hat sie eine Farbe.
Lass diese Energie aus deinem Schossraum,
Durch deinen ganzen Körper kreisen.
Lass sie in deine linke Beckenseite fliessen.
Und von dort aus die Energie,
Die von innen herausstrahlt,
In dein linkes Knie.
Dein linkes Knöchel.
Und nach vorne zu allen Zehen von deinem linken Fuss.
Vom grössten bis zum kleinsten.
Über die Fusssohle langsam wieder.
Dein Bein rauf,
Zurück in dein linkes Becken.
Zurück über deinen Schossraum.
Den Ort von deinem inneren Wissen und Kraft.
Von unserer Intuition.
In dein rechtes Becken.
Und langsam durchab ins rechte Knie.
In den rechten Knöchel.
Und nach vorne zu allen Zehen von deinem linken Fuss.
Vom grössten Zehen bis zum kleinsten.
Über die Fusssohle streifend wieder hoch.
Zurück durch dein rechtes Bein.
In dein rechtes Becken.
Zurückfindend in die Mitte.
In deinen Schossraum.
Spüre,
Wie dein linkes Bein und dein rechtes Bein von innen heraus mit der Energie aus deinem Wissen und Kraft strahlen.
Lass die Energie aus deinem Schossraum höher und höher fliessen.
Bis sie dein Herzraum anfängt auszufüllen.
Von innen heraus strahlend.
In deine linke Schulter fliessend.
In den linken Ellenbogen.
Das linke Handgelenk kommt zu den Fingerspitzen.
Von allen Fingern deiner linken Hand zum Daumen.
In die Zeigefinger.
Mittelfinger.
In die Ringfinger und in die kleinen Finger.
Langsam wieder hoch.
Zurück in die linke Schulter.
Zurück in deine Mitte.
In deinen Herzraum.
Langsam nach aussen in deine rechte Schulter.
Durch den Ellenbogen rechts.
Und auch hier bis zu vorne an die Fingerspitzen deiner Finger.
Von deiner linken Hand zum Daumen.
In die Zeigefinger.
Mittelfinger,
Ringfinger und in die kleinen Finger.
Wieder hochfinden.
Zurück in deine rechte Schulter.
Zurück in dein Herzraum.
Spüre wie dein linker Arm und dein rechter Arm aus deinem inneren Wissen und Kraft nach aussen strahlen.
Komm zu deinem Grübeln zwischen deinen Schlüsselbeinen.
Und spüre die Energie langsam hochströmen in deinen Kopf.
Über dein Kinn.
Über deine Nasenspitzen.
Ins linke und ins rechte Auge.
Ins linke Ohr.
Ins rechte Ohr.
Ganz nach oben zu deiner Kopfkrone.
Den obersten Punkt deines Kopfes.
Und über deinen Hinterkopf dann durchab.
Über den Nacken.
Und von dort aus Wirbel für Wirbel für Wirbel tiefer.
Und tiefer.
Deine Wirbelsäule durchab.
Bis du ganz unten bei deinem Steissbein anlängst.
Und von dort aus wieder zurück nach vorne in deinen Schossraum.
Der Ort,
Von dem die Energie ihren Aussprung hat.
Spüre deinen ganzen Körper erfasst von dieser Energie aus.
Innerem Wissen und innerer Kraft.
Komm dann zurück zu deiner Atmung.
Spüre wie dein Körper atmet.
Ohne,
Dass du die Atmung veränderst.
Einfach beobachtend.
Nimm die Einatmung wahr.
Und die Ausatmung.
Und spüre dann auch die Momente zwischen deiner Einatmung und deiner Ausatmung.
Deine Atemfülle.
Und den Moment zwischen deiner Ausatmung und deiner Einatmung.
Deine Atemlehre.
Spüre die vier Teile deiner Atmung.
Als ein Kreis.
Als ein Zyklus.
Einer,
Der nie endet,
Sondern immer wieder und immer wieder aufs Neue anfängt.
Vielleicht ist deine Einatmung der Frühling.
Wenn alles anfängt zu erwachen.
Alles anfängt zu blühen.
Deine Ausatmung.
Der Herbst.
Die Zeit des Loslassens.
Deine Atemfülle.
Der Sommer in voller Energie.
Und deine Atemlehre.
Der Stillstand des Winters.
Mit jedem Mal einatmen spürst du die wachsende Energie des Frühlings.
Und mit jedem Mal ausatmen lässt du wie im Herbst ein bisschen los.
Die Atemfülle.
Der Sommer.
Und die Atemlehre.
Der Winter.
Stetig aufs Neue.
Ein immer wiederkehrender Zyklus der Natur.
Nimm so für dich noch zwei oder drei deiner Atemzyklen.
Spür die Energie der verschiedenen Jahreszeiten in deiner Atmung.
Und stell dir dann vor,
Du sägst draussen in der Natur.
An einem Ort,
Wo du dich unwohl und ganz sicher fühlst.
Vielleicht ist es ein richtiger Ort.
Vielleicht ist es aber auch ein imaginärer Ort.
In einem Wald.
In einem Garten.
In den Bergen.
Oder unter einem Baum.
Ein Ort,
Wo du die Natur um dich beobachten kannst.
Beobachten,
Wie sie sich verändert.
Und sehe dann vor deinem inneren Auge,
Wie sich die Natur im Verlauf der Jahreszeiten immer wieder anpasst.
Immer wieder verändern darf.
In all ihren Facetten.
In all ihrer Schönheit.
Vom Winter.
Über den Frühling.
Im Sommer.
Und im Herbst.
Und wieder von vorne.
Vielleicht siehst du es vor deinem inneren Auge wie in einem Zeitraffer.
Ganz schnell.
Und hast dafür Zeit,
Um mehrmals durch die Jahreszeiten zu kreisen.
Vielleicht nimmst du jedes Mal ein paar andere Details dabei wahr.
Oder aber du siehst die Veränderungen ganz langsam und in allen Feinheiten.
Bleib für dich.
Für einen Moment lang in deinen Bildern.
Lass sie kommen.
Und wieder ziehen.
Und wenn deine Gedanken abschweifen,
Findest du vielleicht für dich dann wieder zurück,
Wenn du es merkst.
Zurück zu deinen Bildern der Natur,
Die sich vor deinem inneren Auge stetig in den Zyklen des Jahres verändern.
Immer wieder.
Immer wieder etwas anders.
Aber in immer wiederkehrenden Kreisen und immer wiederkehrenden Zyklen.
Finde dann da ganz langsam wieder zurück.
Zurück zu dir.
Zurück in den Moment.
Vielleicht willst du anfangen,
Wieder vertieft zu atmen.
Und eventuell kommen ganz automatisch aus dem vertieften Atmen kleine,
Feine Bewegungen in deine Finger,
In deine Zähne dazu.
Und vielleicht fangen die kleinen,
Feinen Bewegungen aus deinen Fingern und Zähnen heraus,
Grösser werden und kommen in deine Hände und in deine Beine.
Vielleicht willst du aber auch lieber in deinem ganz kleinen,
Feinen bleiben.
Dann mach das.
Nimm dir die Zeit,
Die du brauchst,
Um zurückzufinden.
Vielleicht magst du aber nochmal ganz bewusst eine Hand oder zwei auf deinen Herz herumlegen,
Um für einen Moment lang schnell nach innen zu spüren.
Wenn du willst,
Darfst du dir dabei gleichzeitig die Zeit nehmen,
Dich bei dir selber zu bedanken.
Ich bedanke mich bei dir.
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