
Selbstmitgefühl
Love yourself! Oft fügen wir zu unserem Leid noch mehr hinzu, in dem wir uns selbst verurteilen und gegen uns arbeiten. Diese Meditation hilft dir, Mitgefühl mit dir selber zu entwickeln und dich selber so zu behandeln, wie die liebste Person in deinem Leben. Nur das was wir uns geben, können wir auch anderen geben. Die Meditation kommt von Dr. Kristin Neff, die Gründerin der Selbstmitgefühlsforschung.
Transkription
Willkommen.
Schön,
Dass du dabei bist.
Mach es dir schon mal bequem,
Setz dich aufrecht hin und dann starten wir gleich.
Für die Meditation,
Wie immer,
Finde eine aufrechte Sitzhaltung.
Wenn dir heute nicht danach ist,
Dann kannst du dich auch immer gerne hinlegen.
Aber versuch eine Haltung zu finden,
In der du das Gefühl hast,
Nicht einzuschlafen.
Schließ langsam deine Augen,
Entspann deine Schultern,
Deinen Nacken,
Entspann alle Muskeln in deinem Gesicht.
Mach deine Stirn ganz glatt,
Entspann deine Augenhöhlen,
Deine Wangen,
Kiefergelenke und deine Zunge.
Um hier ganz entspannt anzukommen,
Lass uns drei Atemzüge gemeinsam nehmen.
Veratme jetzt ganz bewusst tief durch die Nase ein.
Aus durch den Mund.
Atme ein durch die Nase,
Nimm neue Kraft auf,
Neue Energie.
Ausatme,
Lass alles gehen,
Was du nicht in diesem Moment mitnehmen möchtest.
Noch mal einatmen,
Lang und tief durch die Nase,
Lade Entspannung und ein Gefühl des Wohlfühlens zu dir ein.
Und ausatmen,
Lass alles gehen,
Was du jetzt gerade nicht brauchst.
Noch ein letztes Mal,
Bonus Atemzug,
Einatmen,
Ausatmen,
Entspann deine Schultern,
Nackengesicht noch mal ein bisschen mehr.
Lass deinen Atem von ganz alleine fließen,
Komm ganz bewusst im Hier und Jetzt an,
Mach dich ganz präsent und dann lade ich dich ein,
An eine Situation in deinem Leben zu denken,
Die für dich schwierig war oder ist,
Die dir Stress bereitet oder bereitet hat.
Eine Situation,
Die entweder gerade in deinem Leben ist,
In der du dich befindest oder vielleicht eine Situation,
Die du noch nicht so ganz verarbeitet hast oder einfach merkst,
Da sind noch negative Gefühle da,
Deine Gedanken gehen öfters zu dieser Situation zurück.
Und wähl bewusst eine Situation,
In der du einfach merkst,
Da fühlst du was,
Es macht was mit dir oder du hast einfach sehr viele negative Gedanken zu dieser Situation.
Bereite dir Stress,
Bereite dir Leiden und dann geh mit deiner Aufmerksamkeit in diese Situation hinein.
Wo bist du gerade,
Wenn du an diese Situation denkst?
Es ist Tag oder Nacht,
Ist da jemand bei dir?
Was kannst du sehen,
Was kannst du fühlen und wenn es eine Situation ist,
Die sich einfach schon lange hinzieht,
Dann denk einfach an einen Moment in dieser Situation oder in dieser Phase und erinnere dich daran,
Wie hat sich das angefühlt oder wie fühlt sich das jetzt an,
Wenn du an diese Situation denkst?
Was für Gefühle kommen hoch?
Was für Gedanken?
Und wie kannst du das in deinem Körper spüren?
Wo spürst du diese Gefühle,
Diese Emotionen in deinem Körper?
Vielleicht ist da Trauer,
Da Wut,
Angst,
Scham oder Schuld,
Ekel.
Alles darf jetzt da sein.
Und egal wie stark oder wie schwach du die Gefühle für dich gerade fühlen oder erkennen kannst,
Alles ist vollkommen in Ordnung.
Du bist vollkommen in diesem Moment.
Und dann lade ich dich ein,
Dir selber folgenden Satz zu sagen.
Dabei kannst du dir vorstellen,
Dass du dich selber sanft berührst,
Dich umarmst oder du kannst gerne wirklich deine Hände nehmen,
Sanft deine Arme streichen oder ein anderes Körperteil,
Dich sanft umarmen,
Wenn du möchtest.
Und sag dir selber,
Das ist ein schwieriger Moment für mich.
Das ist ein schwieriger Moment für mich.
Erkenne vollkommen an,
Dass das ein schwieriger Moment für dich ist.
Und dann bleib mit dem Fokus auf dir,
Mit Freundlichkeit,
Sage dir,
Schwierige Momente sind ein Teil des Lebens.
Schwierige Momente sind ein Teil des Lebens.
Wenn dich dieser Satz nicht so ganz anspricht,
Kannst du dir auch sagen,
Anderen Menschen geht es genauso wie mir.
Oder ich bin nicht alleine mit meinen Emotionen.
Jetzt nimm eine Hand und leg sie auf dein Herz.
Für die Wärme deiner Hand,
Auf deinem Herzen,
Für diese sanfte Berührung deiner Finger und deiner Handflächen auf deinem Herzbereich.
Und dann sag dir selber,
Möge ich freundlich mit mir sein,
Möge ich freundlich mit mir sein.
Wenn dieser Satz nicht vollkommen mit dir resoniert,
Kannst du dir auch sagen,
Möge ich mich genauso annehmen,
Wie ich bin.
Möge ich geduldig sein.
Möge ich mir vergeben.
Und zusätzlich kannst du dich fragen,
Was genau möchte ich gerade noch von mir hören,
Damit es mir gut geht.
Und dann nimm hier nochmal tiefe Einatmung.
Ein durch die Nase,
Aus durch den Mund.
Noch zweimal einatmen durch die Nase.
Hol dich langsam in den Raum zurück.
Spür deinen Körper.
Aus durch den Mund.
Einatmen.
Einatmen.
Lass die Situation,
An die du gedacht hast,
Vollkommen gehen.
Komm zurück ins Hier und Jetzt.
Und ausatmen.
Komm vollkommen hier an.
Und dann in deiner eigenen Zeit.
Öffne langsam deine Augen.
Ich hoffe,
Die Meditation hat dir gefallen.
Und falls ja,
Würde ich mich unglaublich freuen,
Wenn du mir ein kurzes Kommentar da lässt,
Dass ich einfach weiß,
Wer du eigentlich bist und was die Meditation mit dir gemacht hat.
Und ich wünsche dir noch einen richtig schönen,
Entspannten Tag.
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