
Trainiere Deinen Geist | Teil 2 der Beginner-Meditation für ein glücklicheres & gesünderes Leben
Du hast wahrscheinlich erkannt, dass Meditation nicht dazu dient, deine Gedanken zu stoppen. Es ist eher eine Fähig- und Fertigkeit. Es braucht Übung, um sich zu verbessern. Alles, was du tun solltest, ist, jeden Tag etwas Zeit einzuplanen. Und du wirst dich in kürzester Zeit wohler fühlen. Bei Meditation geht es nicht darum, deine Gedanken loszuwerden. Es geht darum zu lernen, wie man sich mit ihnen entspannt fühlt.
Transkription
Willkommen zurück.
In unserer letzten Sitzung hast du dir vielleicht das erste Mal Zeit genommen,
Deinen Geist frei zu lassen.
Für manche Leute ist das vielleicht etwas einfacher als erwartet und für manche Leute ist es vielleicht etwas schwieriger.
Wenn wir uns zum ersten Mal hinsetzen,
Kann es sich ein wenig ungewohnt anfühlen,
Nichts zu tun zu haben.
Nur beobachten der Gedanken,
Die kommen und gehen.
Denke daran,
Dass dies eine neue Fähigkeit ist und der Geist verändert sich ständig.
Und mit der Zeit wird sich der Geist beruhigen.
Im Moment geht es nur darum,
Deine Vertrautheit zu deinen Gedanken zu steigern und in einen Rhythmus mit der Praxis zu kommen.
Wir fangen an wie beim letzten Mal.
Nehme dir einen Moment Zeit,
Um es dir bequem zu machen.
Die Augen sind geöffnet.
Schöner,
Weicher Fokus.
Es spielt keine Rolle,
Ob auf einem Stuhl oder auf dem Boden.
Sitze aufrecht in einer entspannten und bequemen Position.
Mit ein paar schönen,
Tiefen,
Großen Atemzügen beginnen.
Einatmen durch die Nase und aus dem Mund aus.
Während du einatmest,
Nehme wahr,
Wie sich die Brust weitet,
Während sich die Lungen mit Luft füllen.
Und wenn du ausatmest,
Fühle,
Wie sich deine Muskeln im Körper entspannen.
Und mit dem nächsten Ausatmen einfach die Augen sanft schließen.
Spüre,
Wie das Körpergewicht nach unten drückt.
Dieser Kontakt zwischen dem Körper und der Oberfläche unter dir,
Die Empfindungen der Fußsohlen,
Die auf dem Boden ruhen.
Stelle fest,
Wo der Kontaktpunkt am stärksten ist.
Auf den Fersen,
Den Zehen,
Der Innen- oder der Außenseite des Fußes.
Fühle das Gewicht der Arme und der Hände,
Die auf deinem Körper ruhen.
Fange damit an,
Ein besseres Gefühl für den Raum um dich herum zu bekommen.
Nehme dir einen Moment Zeit,
Um die verschiedenen Geräusche um dich herum zu bemerken.
Lasse dich in diesen Raum fallen.
Und während du das machst,
Anstatt dich auf einzelne Geräusche zu fixieren,
Lasse nur zu,
Dass die Geräusche kommen,
Um sie einfach anzuerkennen.
Nicht in irgendeiner Weise festzuhalten.
Lasse sie einfach Teil der Übung sein.
Und wie immer,
Lasse zu,
Dass Gedanken kommen und gehen.
Versuche nicht,
Die Gedanken zu stoppen.
Bemerke nur,
Wenn der Geist wandert.
Und jetzt die Aufmerksamkeit wieder auf den Körper lenken.
Und genau wie beim letzten Mal,
Scannen wir vom Kopf bis Fuß,
Um ein Bild aufzubauen,
Wie sich der Körper gerade anfühlt.
Und während du nach unten scannst,
Nehme die Bereiche wahr,
Die sich entspannt anfühlen.
Nehme die Bereiche wahr,
Die sich auf irgendeine Weise intensiv anfühlen.
Nur wahrnehmen,
Während du dein Scannen nach unten fortsetzt.
Es ist normal,
Wenn der Geist wandert.
Bemerke es und lenke die Aufmerksamkeit zurück auf den Körper.
Und während du in Richtung der Zehen scannst,
Bemerkst du die Atembewegung im Körper,
Das hebende und senkende Gefühl.
Ob im Bauch,
In der Brust oder den Schultern.
Ändere nichts daran.
Nur beobachten,
Wo im Körper du diese Bewegung spürst.
Sind die Atemzüge lang oder kurz?
Fange damit an,
Den Fokus beizubehalten,
Indem du beginnst,
Deine Atemzüge zu zählen.
Denke eins mit dem hebenden Gefühl,
Zwei mit dem senkenden Gefühl,
Dann drei,
Dann vier,
Nur bis zehn und dann wieder bei eins beginnen.
Probiere das jetzt wieder alleine aus.
Erlaube den Gedanken,
Kommen und gehen zu können.
Die einzige Zeit,
Wo du nichts tun musst,
Ist,
Wenn du bemerkst,
Dass dein Geist abgelenkt wird,
Dein Geist abgeschweift ist.
Lasse in diesem Moment einfach die Gedanken los.
Bringe die Aufmerksamkeit sanft auf den Atem zurück und beginne einfach bei der Nummer,
Bei der du aufgehört hast.
Jedes Mal einfach nur sanft zum Atem zurückkehren und dann nur für einen Moment jeden Fokus loslassen,
Sogar den Fokus auf dem Atem und erlaube deinem Geist zu tun,
Was immer er tun will.
Wenn er denken will,
Lass ihn denken.
Du hast überhaupt nichts zu tun.
Lenke nun deine Aufmerksamkeit wieder auf deinen Körper.
Komme zurück zu den körperlichen Kontakt,
Die Empfindungen,
Der Körper gegen die Oberfläche unter dir,
Die Füße auf dem Boden und die Arme und Hände ruhen auf deinen Beinen.
Fange an Geräusche um dich herum zu bemerken,
Sogar die Gerüche.
Bringe deinen Geist einfach zurück in deinen Körper und in deine eigene Zeit,
Wenn du fertig bist,
Öffne sanft deine Augen und genauso wie gestern,
Bevor du dich bewegst oder etwas anderes machst,
Nehme dir einen Moment Zeit und nehme wahr,
Wie du dich gerade fühlst.
Fühlst du dich anders als vor der Übung?
In vielerlei Hinsicht ist dies eine einfache Übung,
Aber oft kommen wir mit so vielen Erwartungen,
So vielen Vorstellungen,
Was passieren soll,
So dass manchmal die Prozesse im Weg stehen können.
Denke also daran,
Dass es in dieser Übung nicht darum geht,
Deine Gedanken loszuwerden,
Sondern es geht darum,
Sich mit den Gedanken vertraut zu machen.
Lernen sich etwas mehr zu fokussieren,
Aber hauptsächlich darum,
Mit dem Geist im Einklang zu sein,
So wie er ist.
Ich freue mich aufs nächste Mal und wünsche dir einen schönen Tag oder eine gute Nacht.
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