
Aus der Stabilität zur Leichtigkeit - freudige Aufrichtung
by Vilas Turske
Eine Atemmeditation, die uns aus der Rückseite nach oben, in eine fein erfahrbare Aufrichtung führt, die uns große Leichtigkeit vermittelt. Prana Vayu und Udana Vayu ermöglichen mit der Einatmung die Leichtigkeit in der Aufrichtung. Apana Vayu lässt uns die Erdung und Stabilität erfahren. Das "doppelte" Einatmen schafft Klarheit und befreit von der Enge der vorgegebenen Erfahrungswelt.
Transkription
Nehme mich wahr,
Wie ich hier und jetzt sitze.
Wann findet meine Erfahrung statt?
Jetzt.
Wo findet sie statt?
Hier.
Das Einzige,
Was real ist.
Ich bin jetzt hier und mache meine Erfahrung mit mir.
Ich atme jetzt und erfahre eine tiefe Atmung,
Die aus dem Bauch über dem Brustkorb nach oben steigt.
Atme ganz bewusst ein,
Die Bauchdecke hebt sich.
Der Brustkorb weitet sich aus.
Der obere Brustkorb reagiert sanft.
Und beim Ausatmen ziehe ich die Bauchdecke etwas rein und erfahre,
Wie die Luft von unten nach oben entweicht.
Und wenn ich mich ganz auf diese Wahrnehmung des Körpers,
Der atmet,
Konzentriere,
Dann ist das ein ganz achtsames Präsenzsein.
Und ich erfahre jetzt,
Wie sich der Körper ringsherum beim Einatmen ausdehnt und beim Ausatmen zusammenzieht.
Und wenn ich mich hier sitzend jetzt so wahrnehme,
Atme ich ein und diese Einatmung führt mich nach oben.
Und ich atme aus und die Ausatmung lässt mich erden,
Führt nach unten.
Einatmen nach oben,
Ausatmen nach unten.
Jetzt möchte ich euch bitten,
Den nächsten Atemzug aus der Rückseite über die Seite nach vorne oben zu lenken und wahrzunehmen.
Ich initiiere den Atem auf der Rückseite und der Körper dehnt sich über die Seite nach vorne oben aus und der Ausatemzug erdet nach unten.
Und das ist jetzt,
Wann sich zurechtfinden mit der Atmung im Körper,
Der Atem aus der Rückseite über die Seite nach vorne oben und ausatmend erdend nach unten.
Einatmen nach oben,
Ausatmen nach unten.
Beobachte,
Wie dieser Atemzug,
Der nach oben strebt,
So beim Hals irgendwo inne hält und dann das Ausatmen mich nach unten führt,
Fest geerdet.
Wohl!
Einatmen nach oben,
Ausatmen nach unten.
Beim nächsten Atemzug bitte ich euch,
Etwas Neues zu machen,
Was wir noch nicht geübt haben.
Wir atmen wieder ein,
Aus der Rückseite über die Seite nach vorne oben und jetzt,
Wenn der Atemzug zu Ende ist,
Atmen wir nochmal nach,
Sozusagen ein Nacheinatmen,
Durch ein bewusstes Forcieren durch die Nase.
Also wir atmen ein,
Über die Seite nach vorne oben und dann nochmal ein Stückchen weiter hoch und dann atmen wir wieder nach unten aus.
Einatmen nach oben und dann nochmal,
Obwohl wir meinen,
Das Einatmen ist zu Ende,
Atmen wir nochmal so ein bisschen nach und dann lassen wir es sanft nach unten wieder gehen.
Auch dieses Nachatmen ist behutsam,
Das bringt uns nicht in irgendeine Atemnot,
Sondern wir atmen ein und geben einfach noch so ein bisschen dazu,
Obwohl wir meinen,
Wir sind eigentlich am Ende mit dem Einatmen.
Wenn wir das Ungewohnte ein paar Mal probiert haben,
Mag es uns gelingen oder es stört uns,
Dann lassen wir es wieder.
Und wenn wir feststellen,
Das macht was,
Das führt uns noch ein ganzes Stück weiter nach oben,
Bis zur Krone des Kopfes in der Wahrnehmung,
Dann kann es sein,
Dass wir das gerne weitermachen,
Weil uns das wirklich nach oben führt,
So ein Pitzeln im Kopf unter der Kopfhaut in der Wahrnehmung von Öffnung nach oben.
Einatmen aus der Rückseite über die Seite nach vorne,
Oben,
Oben,
Dann vielleicht ein Moment der Stille und dann ein weiches,
Sanftes Ausatmen und wieder ein Moment der Stille,
So wie es sich anbietet.
Einatmen,
Nach oben,
Oben,
Stille.
Ausatmen,
Nach unten,
Stille.
Wir gewöhnen uns an das Ungewohnte,
Das Atmen wird ganz weich,
Ganz sanft.
Nach oben,
Oben,
Nach unten.
Wenn wir den Atem so lassen,
Sagt er uns den eigenen Rhythmus an.
Wir folgen diesem Rhythmus mit dem nach oben,
Oben,
Mit den Pausen,
Mit der Erdung.
Das,
Was sich jetzt gut anfühlt,
Macht der Körper.
Ein ganz sanftes,
Friedliches Rauskommen,
Aufrichten,
Ausatmen,
Erden,
Langsam das Kinn senken und die Augen öffnen.
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