
Visualisierungsmeditation: Raum der Gefühle
by Isamadhi
Eine Einladung, rauszukommen aus dem Funktionieren und wieder bei sich selbst ankommen. Eine geführte Visualisierungsmeditation, die dir erlaubt, einen sicheren Raum in dir zu öffnen: Den Raum deiner Gefühle. Ohne Druck. Ohne Bewertung. Mit allem, was gerade da ist.
Transkription
Herzlich willkommen zurück zu deiner Visualisierungsmeditation.
Dein heiliger Raum der Gefühle.
Hier darfst du Transformationen erleben und dir wirklich erlauben durch dein Inneres zu gehen.
Deinen Gefühlen Raum zu bieten,
Sie zu erleben,
Zu fühlen,
Zu spüren.
Ich wünsche dir ganz viel Spaß und mache sie auf jeden Fall gemütlich.
Vielleicht magst du auch vorher einen Tee trinken,
Dir ein bisschen Wärme innerlich schenken.
Vielleicht brauchst du auch noch ein kurzes Durchschütteln bevor du startest.
Schau mal,
Was du gerade jetzt in diesem Moment brauchst,
Was dir einfach weiterhilft,
Um jetzt in diese Meditation zu starten.
Und wenn du soweit bist,
Dann komm in eine bequeme Sitzhaltung.
Schließ gerne die Augen,
Wenn du dich danach fühlst und wenn du soweit bist.
Beobachte mal deinen Atem,
Wie er ein- und ausströmt.
Und lass deinen Atem hier ruhig werden.
Vielleicht magst du dein Ausatmen so ein bisschen verlängern,
Länger gestalten als den Einatmen.
Ich lade dich auch dazu ein,
Deine Hände vielleicht auf deinen Unterbauch zu legen und spüre mal hier die Wärme,
Spüre die Sicherheit.
Vielleicht kannst du deinen Rhythmus des Atems wahrnehmen.
Ganz weich,
Ganz mühelos.
Komm mir ganz bei dir an.
Und dann lade ich dich dazu ein,
Dir mal vorzustellen,
Dass du einen langen Pfad entlang gehst.
Schau mal nach links,
Schau mal nach rechts.
Was kannst du sehen,
Was kannst du wahrnehmen?
Und dieser Pfad führt dich an einen ganz besonderen Ort.
Vor dir ist ein rundes Haus.
Dieses Haus strahlt Wärme aus.
Wie sieht die Tür aus,
Die dich einlädt,
Hinein zu treten?
Schau mal genau hin,
Schau mal,
Welche Strukturen hat diese Tür?
Was kannst du erkennen?
Was kannst du fühlen?
Und so öffne mal die Tür und schau mal hinein in diesen runden Raum.
Ein warmer Raum,
Ausgelegt mit Teppichen,
Ganz weiche Teppiche.
Und überall liegen weiche Kissen,
Samtkissen aus Wolle,
Ganz unterschiedliche Materialien,
Aber alles ganz weich.
Dieser Raum,
Der leuchtet in so einem rot-orangenen Ton.
Ein Licht,
Das ganz viel Liebe und Geborgenheit vermittelt,
Ganz viel Sicherheit.
Dieser Raum ist dein heiliger Raum der Gefühle.
Hier bist du sicher und hier darf alles sein.
In diesem Raum gibt es keine Bewertung,
Keine Schuld,
Kein zu viel sein.
In diesem Raum bist du genau richtig,
So wie du bist.
Und egal was du spürst,
Egal was du wahrnimmst,
Alles darf sein.
Und so such dir mal ein gemütliches Plätzchen,
Wo du dich wirklich schön hinsetzen kannst,
Ganz entspannt.
Setz dich hin und spür mal,
Wie sich dein ganzer Körper wirklich entspannen darf,
Wie du innerlich loslassen darfst.
Und hab hier wirklich keine Erwartungen oder irgendwelche Ansprüche.
Du darfst einfach mal sein.
Und schau mal,
Welche Gefühle du wahrnehmen kannst in dir.
Was kommt hoch,
Was kommt auf?
Was möchte dein Unterbewusstsein dir vielleicht vermitteln?
Und wenn da Wut ist,
Dann darfst du diese Wut fühlen.
Und wenn da Tränen sind,
Dann darfst du auch diese fließen lassen.
Vielleicht möchtest du innerlich ganz laut schreien.
Vielleicht möchtest du aber auch ganz still sein.
Und egal was da ist,
Alles ist erlaubt,
Alles darf sein.
Atme tief durch die Nase ein und gerne lösend durch den geöffneten Mund aus.
Und so schaust du einmal in die Mitte des Raumes.
In der Mitte erscheint eine Gestalt,
Es ist deine innere Kraft.
Wie kannst du sie wahrnehmen,
Wie kannst du sie sehen?
Wie sieht sie aus?
Wie fühlt sie sich an?
Vielleicht siehst du sie als ganz wilde Göttin,
Vielleicht als dein älteres Selbst.
Vielleicht merkst du oder spürst einfach nur eine Farbe oder ein Gefühl.
Alles darf sein.
Und sie sieht dich mit ganz liebevollen Augen an,
Ganz ehrlicher Augen und sagt dir,
Du bist nicht falsch.
Deine Gefühle sind heilig und deine Wahrheit ist kraftvoll.
Du bist genau richtig so wie du bist und du darfst alles fühlen.
Sag Ja zu dir selbst.
Und dann lass diese Worte mal ganz tief in deinen Körper sinken.
Schau mal,
Wo du sie wahrnehmen kannst.
Vielleicht in deinem Schoßraum,
In deinem Herzen,
In deiner Kehle,
In deinem Bauchraum.
Das rot-orangene Licht in diesem Raum fängt an,
Dich sanft einzuhüllen.
Es schützt dich,
Es nährt dich,
Es schenkt dir ganz viel Sicherheit.
Atme hier nochmal tief in den Bauchraum ein und aus.
So darfst du einmal aufstehen,
Wenn du soweit bist und deinen heiligen Raum verlassen und den langen Pfad zurückgehen.
Lass dir so viel Zeit,
Wie du brauchst.
Vielleicht magst du nochmal zurückblicken mit einem ganz liebevollen Blick.
Und wenn du soweit bist und bereit bist,
Dann öffne ganz sanft deine Augen.
Nimm deine Kraft mit zurück zu dir.
Dankeschön und bis zum nächsten Mal.
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