
Meditation: Was brauche ich?
Innerhalb dieser Meditation wirst du Verbindung mit dir aufbauen. Du hast die Möglichkeit, sie zu festigen und ich hab' den großen Wunsch, dass du die Verbindung zu dir auch außerhalb dieser Meditation aufrecht erhalten kannst. Und selbst, wenn sie mal abbricht, du es bemerkst und sie wieder herstellen kannst. Bist du mit dir, deinen Gefühlen und deinen Bedürfnissen verbunden, kannst du auch eine ehrliche Verbindung zu Anderen aufbauen. Verbindung ist für mich das "Mittel" gegen Einsamkeit. Bist du mit dir verbunden, wirst du dich nie wieder einsam fühlen. Alleine, ja. Einsam, nein.
Transkription
Hallo und herzlich willkommen!
Ich bin Christine Karel und ich freue mich sehr,
Dass wir nun gemeinsam meditieren werden.
Es ist Dezember zum Zeitpunkt der Aufnahme,
Der zweite Adventssonntag.
Ich bin ein wenig erkältet,
Das hörst du an meiner Stimme und ich sitze hier gemütlich mit einer Decke und ich sage dir das,
Damit du weißt,
Welche Energie diese Meditation haben wird,
Wie sie schwingt,
In welchen Rahmen sie entstanden ist.
Dann kannst du schon anfangs entscheiden,
Ist das jetzt etwas,
Was du möchtest,
Was du brauchst oder stoppst du hier und suchst noch mal nach einer anderen Meditation.
Genau,
Du darfst nämlich deine Meinung ändern,
Zu jeder Zeit.
Wenn du sagst,
Ja genau das,
Das ist es jetzt,
Dann lade ich dich ein,
Mit mir die Augen zu schließen.
Nimm gern erst mal noch die Außengeräusche wahr.
Gibt es da irgendwo irgendwas?
Das darf da sein.
Und falls da nix ist,
Vielleicht kannst du das genießen,
Die Stille.
Und weil ich gerade bei mir merke,
Dass ich den Atem angehalten habe,
Gehen wir gleich mal mit der Aufmerksamkeit zu unserem Atem,
Zu unserer Atembewegung.
Nimm wahr,
Wie du jetzt atmen möchtest.
Brauchst du tiefe Atemzüge oder es ist angenehm für dich,
Deinen Atemfluss zu beobachten,
Ohne was zu verändern.
Was brauchst du,
Was tut dir gut in diesem Moment?
Ich merke,
Ich brauche ganz bewusste Atemzüge.
Ich atme durch die Nase ein und halte den Atem kurz an und atme dann geräuschvoll durch den Mund wieder aus.
Wunderschön,
Meine Nase macht auch Geräusche.
Das darf alles sein.
Vielleicht möchtest du einmal gemeinsam mit mir atmen,
Wenn es für dich stimmig ist.
Ansonsten atme so weiter,
Wie es für dich passt.
Einmal durch die Nase einatmen und den Atem kurz anhalten und durch den Mund ausatmen.
Reagiert mein Nervensystem mit einem Gähnen.
Dann kannst du den Atem kommen und gehen lassen,
Wie er möchte.
Nimm wahr,
Wo sich deine Zunge befindet.
Wenn du möchtest,
Kannst du probieren,
Sie vom Gaumen zu lösen,
Sodass sie locker im Unterkiefer liegt.
Vielleicht öffnen sich dadurch auch noch deine Lippen.
Ich habe mal irgendwo gehört,
Ich habe leider vergessen,
Wer das gesagt hat,
Dass die Anspannung in der Zunge beginnt.
Und wenn wir es schaffen,
Die Zunge zu entspannen,
Dann können sich auch alle Anspannungen,
Spannungen im Körper besser lösen.
Deshalb versuche ich jetzt hier erneut die Zunge zu entspannen,
Den Unterkiefer zu entspannen.
Kann sein,
Dass dadurch so ein doofer Gesichtsausdruck entsteht.
Gleichzeitig ist das ja jetzt egal.
Wir gehen nach dem,
Was sich angenehm anfühlt und nicht nach dem,
Was gut aussieht.
Vielleicht ist das generell etwas für die Adventszeit und Weihnachten und überhaupt generell im Leben,
Dass wir anfangen nach dem zu gehen,
Was sich angenehm anfühlt für uns selbst.
Und weniger,
Immer immer weniger nach dem,
Was nach außen hin gut aussieht.
Da atme ich gleich mal aus.
Dann lade ich dich ein,
Die Berührungspunkte wahrzunehmen zwischen Körper und Möbelstück,
Körper und Boden.
Nimm gern wahr,
Wo du dich selbst berührst.
Vielleicht möchtest du auch die Hand auf eine Körperstelle legen.
Bei mir berühren sich die Hände,
Die Finger und ich bewege auch Hände und Finger.
Das fühlt sich für mich gerade angenehm an.
So angenehm,
Dass mein Nervensystem mit einem Gähnen reagiert.
Und jetzt lade ich dich ein,
Die auszusuchen,
Wo du mit deiner Aufmerksamkeit sein möchtest.
Möchtest du bei deinem Atem sein,
Bei deiner Atembewegung?
Möchtest du bei deiner Zunge sein,
Die entspannt im Unterkiefer liegt oder es gerade probiert?
Du kannst mit der Aufmerksamkeit bei einem Berührungspunkt sein,
Der sich jetzt besonders angenehm anfühlt,
Weil er dir vielleicht Halt gibt,
Sicherheit,
Vielleicht auch Geborgenheit.
Ich spüre die Decke,
In die ich mich gekuschelt habe.
Und wenn dich das alles nicht anspricht,
Kann ich dir gerne Mantra geben,
Dass du denken kannst,
Wenn du das möchtest,
Dich darauf fokussieren kannst.
Das Mantra lautet So ham und bedeutet ich bin.
Du darfst wählen,
Du darfst dich ausprobieren.
Du brauchst nicht bei einer Sache bleiben.
Probier dich aus mit dem,
Dass du danach gehst,
Was sich für dich angenehm anfühlt.
Und dann gebe ich dir ein paar Momente,
Dass du ganz bei dir sein kannst und deshalb schweige ich jetzt erst mal.
Ich merke gerade,
Dass ich jetzt noch ewig so weitermachen könnte,
Gleichzeitig verbringen wir jetzt bereits zwölf Minuten miteinander.
Ich weiß,
Wir haben alle einen sehr,
Sehr vollen Alltag,
Deshalb werde ich jetzt gemeinsam mit dir die Meditation abschließen und du hast ja die Möglichkeit,
Hier immer wieder zurückzukehren,
Immer wieder mal Zeit zu nehmen,
Vielleicht auch mal nur ein paar Minuten,
Drei,
Vier Minuten,
Wenn der Tag nicht mehr hergibt,
Sage ich jetzt mal so und dich auch entweder auf deine Zunge zu konzentrieren oder mal zu gucken,
Wie du atmen möchtest oder das Mantra zu wiederholen.
So ham.
Für jetzt lade ich dich ein,
Einmal gemeinsam mit mir durch die Nase einzuatmen und den Atem kurz anzuhalten und durch den Mund ausatmen.
Jetzt darfst du dir den Weg raussuchen aus der Meditation,
Das heißt,
Dass du erst beginnst ein bisschen deinen Körper zu bewegen oder du zuerst die Augen öffnest.
Es ist deine Meditation,
Es ist dein Weg daraus,
Es ist dein Leben.
Alle anderen können Vorschläge machen und dich dabei unterstützen,
Dich dabei wahrnehmen.
Gleichzeitig geh nach dem,
Was für dich angenehm ist.
Das ist,
Vielleicht ist das mein Wunsch für Weihnachten und für die Rauhnächte,
Dass Menschen,
Vor allem Menschen,
Die so viel zu geben haben und ich weiß,
Du bist eine Person davon,
Die täglich so viel gibt,
Dass wir immer und immer und immer mehr nach dem gehen,
Was sich für uns angenehm anfühlt,
Was für uns stimmig ist.
Ja,
Vielen herzlichen Dank,
Dass du diese Zeit mit mir verbracht hast und ich freue mich schon aufs nächste Mal.
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