
In der Mitte des Tages — Geführte Meditation
Eine Pause in der Mitte des Tages — für wenige Minuten. Um dich zu besinnen, hineinzuspüren und wahrzunehmen. Um jetzt schon loszulassen, was du nicht bis in den Abend hinein mit dir tragen möchtest. Energien auftanken und entspannen. Ein tägliches Ritual in wenigen Minuten.
Transkription
Begib dich in eine Position,
In der du dich entspannen kannst und das ist diesmal sitzend oder liegend.
Stehen würde ich dir hierfür heute nicht empfehlen,
Weil wir wirklich ein Stück weit im Körper loslassen wollen.
Und dann schließe deine Augen und dann nimm erstmal nur die Geräusche,
Alles das,
Was du um dich herum hören kannst wahr.
Ob das etwas ist,
Was weiter weg ist,
Nicht in dem Raum,
In dem du dich befindest oder vielleicht sogar direkt an dir dran.
Und dann schau mal im nächsten Schritt,
Ob du das Geräusch wirklich nur als Geräusch wahrnehmen kannst.
Als würdest du gar nichts damit verbinden.
Als würdest du dieses Geräusch das erste Mal hören.
Es von dem Sinn entkoppeln,
Dem du dem Geräusch gerne geben würdest.
Einfach nur wahrnehmen,
Was ist.
Und dann gehe ein klein bisschen weiter und spüre die Kleidung auf deiner Haut.
Den Druck,
Den deine Kleidung ausübt.
Vielleicht sogar die verschiedenen Lagen deiner Kleidung.
Und wo spürst du gar nichts,
Wo hast du gar nichts an.
Und dann gehen noch einen Schritt weiter.
Wir gehen in das Innerste des Körpers und dann gönnen dir ein paar Atemzüge.
Tief ein und vollständig aus.
Was auch immer das gerade bedeutet.
So tief wie möglich,
So vollständig aus wie möglich,
Ohne ein Bild zu haben oder ein Gefühl,
So musst du jetzt atmen können.
Einfach ein paar mal tief ein und aus.
Und dann lass deine Atmung ruhiger werden und zu ihrem natürlichen Rhythmus zurückkehren.
Und vielleicht merkst du ja,
Dass du aufgrund von irgendetwas schon ziemlich außer Atem bist.
Oder hier irgendein Druck ist,
Der dich nicht tief atmen lässt.
Und was du machst,
Ist einfach sanft hineinatmen.
Und vollständig wieder aus.
Und dann spüre mal in deine Schultern hinein.
Kannst du tief einatmen,
Bis in die Schultern und ausatmend die Schultern nach unten sinken lassen?
Kannst du ausatmend die Spannung aus deinem Gesicht rauslassen,
Aus den Augen,
Aus dem Kiefer,
Aus dem gesamten Gesichtsmuskulatur?
Und vielleicht nimmst du wahr,
Wie verspannt du hier bist,
Was sich hier womöglich schon aufgebaut hat.
Und dann geh mal eigenständig durch deinen Körper und lass ausatmend Stück für Stück los.
Einzelne Teile Stück für Stück nach unten sinken.
Und vielleicht begegnet dir dabei ein Festhalten oder eine Festigkeit,
Eine Verspannung.
Ausatmend lässt du sie los.
Etwas,
Was sich womöglich aufgebaut hat im Laufe des bisherigen Tages.
Vielleicht weißt du auch warum.
Du atmest vollständig ein und lässt ausatmend los.
Und für die letzten Atemzüge hier.
Atme tief,
Gefühlt bis in den Kopf hinein und ausatmend alle Gedanken aus.
Atme tief,
Gefühlt bis in den Kopf hinein und ausatmend alle Gedanken aus.
Atme tief,
Gefühlt bis in den Kopf hinein und ausatmend alle Gedanken aus.
Einatmend schaffst du den Raum,
Ausatmend lässt du los.
Und jetzt beobachte mal deinen Körper.
Beobachte mal deine Atmung.
Hat sich womöglich etwas verändert?
In diesen wenigen Minuten,
Durch deinen Fokus und das ganz bewusste Loslassen und das ganz bewusste Atmen.
Wenn du möchtest,
Kannst du noch länger hierbleiben oder du beginnst langsam wieder deine Finger zu bewegen,
Deine Füße,
Die Bewegung größer werden zu lassen,
Dich zu strecken oder vielleicht sogar ganz klein zu machen,
Die Knie zu dir heranzuziehen.
Und dann öffne deine Augen.
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