
Meditation - Grenzen spüren, Grenzen setzen.
Selbst, wenn du deine Grenze spüren kannst, erlaubst du dir auch, diesen Raum und Gewichtung zu gehen? Sie vielleicht sogar einzufordern? Besonders anderen Menschen gegenüber? Wenn du auch ein Problem damit hast, dann ist diese Meditation perfekt für dich. Spüre erstmal hinein, nimm dich wahr und was mit dir verbunden ist. Grenzen nachgehen bedeutet Selbstfürsorge. Sie zu übergehen solltest du dir nicht leisten. Es geht an deine Substanz. Energie, die du für andere Dinge brauchst.
Transkription
Willkommen zu dieser sehr effektiven Übung,
In der wir wollen,
Dass Du Deine Grenzen wahrnimmst,
Sie Dir selbst zugestehst und sie einforderst.
Anders als in vielen Meditationen möchte ich,
Dass Du Dich für diese Meditation hinstellst an einem ruhigen Ort und zwar mit beiden Füßen fest auf dem Boden,
Wenn das für Dich möglich ist.
Wenn Du sitzen musst,
Dann nimm die Füße auseinander,
Sodass Du das Gefühl hast,
Okay,
Da ist eine gewisse Standfestigkeit und dann schließe Deine Augen und fürs allererste atme ein paar mal in Deinem eigenen Tempo,
In Deinem eigenen Rhythmus ganz tief ein und aus,
So wie es sich für Dich gerade gut anfühlt,
So wie es für Dich gerade möglich ist.
Spür,
Wie sich einatmend in Dir ein Raum bildet,
Sich etwas einatmend weitet und ausatmend Du diesen Raum wieder loslässt und sich etwas zusammenzieht.
Nimm wahr,
Wie Deine Atmung ganz rhythmisch durch Deinen Körper zieht und sich ein- und ausatmend etwas bei Dir verändert,
Wie Du einatmend vom Gefühl her ein Stück weit größer wirst,
Richtung Decke gezogen wirst und Du Dich ausatmend nach unten erdest,
Die Schultern loslässt,
Wie Du einatmend nach oben gehst und ausatmend spürst,
Wie Du die Verbindung zum Boden nicht verlierst.
Du nimmst den Raum ein,
Den Dein Körper braucht,
Nicht mehr und nicht weniger,
Ganz individuell,
An Dich und Deine Bedürfnisse gerichtet,
Ganz individuell,
Nicht zu vergleichen mit jemand anderem und jetzt möchte ich,
Dass Du Deine Hände nimmst und mit den Handflächen nach unten über Deinen Körper fährst.
Fang einfach mal auf dem Bauch an,
Atme tief hinein,
Ohne zu werten oder zu beurteilen,
Wie es sich anfühlt oder aussieht,
Einfach nur spüren,
Was ist da,
Wer bist Du,
Wie sich einatmend der Bauchraum weitet und ausatmend zusammenzieht,
Etwas was selbstverständlich ist.
Wander nun weiter zu Deinem Brustkorb,
Leg die Hände auf Dein Herz,
Spür wie Dein Herz schlägt,
Ganz individuell,
Wieder nicht zu vergleichen mit jemand anderem,
Such nicht nach Bestätigung oder Anerkennung,
Orientiere Dich nicht an anderen,
Wie Dein Herz schlagen soll oder wie groß Dein Brustkorb,
Dein Herzraum sein darf und vor allem wie bedürftig Du sein darfst.
Atme tief hinein und spüre wie sich einatmend alles weitet und ausatmend zusammenzieht.
Und dann wander weiter über andere Bereiche Deines Körpers,
Was für Dich gerade passt,
Dein Gesicht zum Beispiel,
Deine Nase,
Dein Kinn,
Deine Wange,
Hast Dir Zeit dabei,
Erkunde Dich,
Siehst Du wie einzigartig Du bist,
Taste Deinen Körper ab,
Atme ein und aus dabei,
Lass die Atmung fließen,
Spürst Du Deine Grenze,
Nimmst Du wahr wo Du anfängst oder aus einer anderen Perspektive endest,
Fahr über Deinen Körper,
Fühlt es sich warm an,
Weich,
Das bist Du,
Wie oft überschreitest Du Deine Grenzen,
Wie oft lässt Du Grenzen überschreiten und schaust dabei im Außen,
Ob das Empfinden okay ist,
Dass hier ein Stopp ist,
Dabei bist Du ganz individuell,
Ein eigener Mensch,
So aufrecht Du hier stehst,
Ganz groß,
Den Raum einnehmend,
Gibt Dir die Berechtigung,
Dass Du das tun darfst,
Dass es einen Stopp gibt,
Denn Du bist,
Wie Du gerade spürst,
Nicht grenzenlos,
Deine Energie ist begrenzt und damit das,
Was Du geben kannst,
Dein Atem reicht für vieles,
Aber eben nicht für alles,
Lass Deine Handflächen nun irgendwo auf Deinem Körper ruhen,
Dort wo es Dir gut tut und sag Dir innerlich,
Ich darf Grenzen setzen,
Ich bin nicht grenzenlos,
Es tut mir gar nicht gut und ich darf bedürftig sein,
Bedürfnisse haben,
Diese einzufordern und für diese einzustehen,
Das liegt an mir,
Dann löse Deine Hände nun von Deinem Körper und vielleicht fällt Dir auch eine Person ein oder eine Situation,
In der Deine Grenze überschritten wird,
Hält Deine Arme nun ein bisschen von Deinem Körper weg mit den Handflächen nach außen,
Deine Hände schweben nun in der Luft,
Kannst Du trotzdem noch Deine Grenzen spüren,
In Deinem Körper,
Physisch,
Emotional,
Mental,
Energetisch und dann stell Dir die Situation oder den Menschen vor Dir vor,
Vor Deinem inneren Auge und in Deinem Körper spürend,
Auch in Deine Hände,
In Deine Handflächen,
Sagst Du nein,
Nicht schreiend,
Nicht heftig fordernd,
Nicht wütend,
Ganz bestimmt und ruhig,
Nein,
Halt,
Stopp,
Hier ist meine Grenze,
Atme weiter,
Spür wie Du einatmend,
Groß wirst und bleibst und ausatmend,
Dich fest mit dem Boden unter Dir verbindest,
Spür den Raum,
Den Du einnehmen darfst,
Nein,
Stopp,
Halt,
Gib die Hände zurück auf Dein Herz,
Spür die Wärme hier,
Die größer,
Wie Dein Herz für Dich schlägt,
Atme noch ein paar mal tief ein und aus und spüre nach,
Grenzen spüren,
Sie sich zugestehen und dann einfordern,
Es hat sich verändert,
Habe einen schönen Tag.
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