
Morgendliche Couch Meditation Vol.2
Gemütlich auf der Couch, eine Tasse Tee oder Kaffee duftet in der Nähe. So tauchen wir wieder ein in das, was uns sanft berührt. In dieser 2. Couch Meditation bringen wir die Aufmerksamkeit ins Herz und verbinden den Herzraum mit dem, was uns sanft von außen berührt. Mit einer Intention im Herzen starten wir entspannt, offen und friedvoll in den Tag.
Transkription
Guten Morgen.
Schön,
Dass du da bist und dass du wieder mit mir auf dem Sofa meditierst.
Mach es dir jetzt wieder ganz bequem und schau,
Dass du ein weiches Kissen im Rücken hast,
An dem du dich anlehnen und ein wenig aufrichten kannst.
Ansonsten bringen deine Beine in die Haltung,
Die für dich jetzt am aller bequemsten ist.
Der Duft des Kaffees oder des Tees in deiner Nähe erreicht deine Nase und du nimmst durch die Nase sozusagen noch einmal einen tiefen Schluck und genießt den Duft.
Dann fühl einmal hin,
Wo der sanfteste und weicheste Kontakt von außen kommend dich berührt.
Das mag der Stoff deines Schlafanzuges sein,
Vielleicht das weiche Kissen im Rücken oder vielleicht berührt deine Fußsohle ganz weich dein Sofa.
Vielleicht ist es auch die Luft auf der Haut,
Die dich ganz zart berührt und das ist der weichste Kontakt,
Den du jetzt wahrnehmen kannst.
Bleib mit deiner Aufmerksamkeit dort und lass dich hineinsinken mit jedem Ausatmen in diese Weichheit,
Die dich berührt.
Es ist,
Als würdest du hineintauchen in diese wohlige Empfindung,
In dieses Gefühl von der Zartheit umarmt zu werden.
Indem dein Atem jetzt diesen Ort und diese wohlige Empfindung berührt,
Lädt er sich förmlich auf mit dieser Empfindung und trägt sie im Ausatmen zu deinem Herzen.
Nimm nun die Empfindung wahr,
Die dein Atem in deinem Herz hervorruft.
Lass dich sanft von deinem Atem berühren.
Nimm wahr,
Wie dein Atem deinen Brustkorb einatmend ausdehnt und du ausatmend ganz entspannend nach innen sinkst.
Folge dem Ausatmen bis zum Ende und finde den Ort,
An dem du das Ende des Ausatems wahrnehmen kannst.
Erlaube dir für einen Moment in diese Pause am Ende des Ausatems hinein zu sinken und nun lass dich von deinem Zwerchfell unterstützen,
Im Einatmen etwas tiefer zu atmen und im Verlauf dieses Einatems den Atem ein wenig nach oben steigen zu lassen,
Wieder an den Ort unter deinem Brustbein.
Und ausatmend ist es,
Als würde sich jetzt dieser besondere Ort in alle Richtungen nach außen ausdehnen.
Der Einatem lässt den Atem tief einströmen,
Sodass er aufsteigen kann unter deinem Brustbein an diesem besonderen Ort.
Und hier dehnt es sich im Ausatmen wohlig durch alle Schichten deines Seins aus,
Um am Ende wieder mit dem zu verschmilzen,
Was dich von außen sanft berührt.
Einatmend vom Zwerchfell unterstützt tief nach innen und ein wenig nach oben ins Herz und ausatmend von innen nach außen mit der Weichheit um dich herum verschmilzen,
Indem du dich auf diese Weise mit dem,
Was dich jetzt sanft von außen berührt,
Verbindest,
Wirst du eins damit und wirst mehr und größer.
Vielleicht magst du eine Intention für diesen Tag in dir erzeugen,
Eine Intention,
Diesem größeren,
Mit dem du dich jetzt verbunden hast,
Zu dienen und in diesem Dienen größer wirst,
Stärker wirst,
Weil das,
Was du tust,
Du nicht mehr alleine tust,
Sondern Kraft und Weisheit empfängst.
Nur heute,
Um einmal zu schauen,
Wie es ist,
Sich einem Größeren in den Dienst zu stellen.
Atme tief ein und werde dir deiner selbst bewusst,
In deinem ganzen Körper wahr,
Deine Körperhülle,
Wie du jetzt auf dem Sofa sitzt und wieder ankommst,
In dem Raum und der Zeit um dich herum.
Ich bitte dich tief ein und auszuatmen und wenn du die Augen jetzt öffnest,
Bleibt ein Teil von dir in Verbindung mit deinem Inneren und in Verbindung mit dem Größeren,
Dem du dich vielleicht heute in den Dienst stellst.
Namaste.
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