
destressU - Wie Du durch mehr Präsenz im Kontakt Deine Ressourcen stärkst
by Nadine Horn
Kerstin ist Ergotherapeutin und begleitet insbesondere Mütter schon seit einigen Jahren im achtsamen Umgang mit ihren Kindern. Im Gespräch erzählt Kerstin, wie Bindung entsteht und was es braucht, sich wohl und geborgen zu fühlen. Du erhältst hilfreiche Tipps, wie Du wieder in Verbindung kommst — mit Dir und auch mit den Menschen um Dich herum, so dass Du Dein "Ressourcenfass" — wie Kerstin es nennt — wieder gut füllen kannst.
Transkription
Hallo und herzlich willkommen bei Distress You,
Deinem Interview-Podcast für mehr Gelassenheit durch Achtsamkeit und Natur.
Ich bin Nadine Kurz,
Organisationspsychologin und Stressberaterin.
Mein Schwerpunkt liegt auf Achtsamkeits- und naturbasiertem Stressmanagement.
In diesem Podcast spreche ich mit Experten aus anderen Bereichen,
Die mit ihrer Arbeit genauso wie ich die Mission verfolgen,
Menschen auf dem Weg zu mehr Gelassenheit im Stressalltag zu unterstützen.
Schön,
Dass du eingeschaltet hast.
Vielleicht,
Weil du auch etwas mehr Gelassenheit in dein Leben bringen möchtest.
Heute habe ich die fantastische Kerstin Margens bei mir zu Gast.
Ursprünglich als Ergotherapeutin hat sich Kerstin auf den Weg gemacht,
Menschen zu unterstützen,
Mit herausfordernden Situationen im Lebensalltag besser zurechtzukommen.
Nun berät sie vor allem Mütter im Kontakt mit ihren Kindern.
Ihr Motto lautet in ihrer Arbeit wie auch privat,
In Verbindung sein.
Kerstin erklärt im Gespräch,
Wie Bindung überhaupt entsteht und wie mangelnde Bindung in frühkindlicher Zeit nachgeholt werden kann.
Außerdem erfährst du,
Warum es denn überhaupt so wichtig ist,
Für unser Wohlbefinden im Kontakt zu sein.
Dabei hält sie ganz viele hilfreiche Tipps für dich berat,
Wie du wieder mehr in einen achtsamen Kontakt kommst,
Zu dir und auch zu den Menschen um dich herum.
Ich wünsche dir ganz viel Freude beim Zuhören und es würde mich riesig freuen,
Wenn du die ein oder andere Empfehlung für dich mitnehmen kannst.
Hallo Kerstin,
Ich freue mich total,
Heute mit dir zu sprechen.
Du bist Ergotherapeutin und arbeitest mit Müttern,
Mit ihren Sorgen,
Die sie haben,
Gerade so kurz nach der Geburt vielleicht auch.
Dein Motto ist,
In Verbindung sein.
Ich finde das besonders spannend,
Weil aus meiner Sicht die total wenig in Verbindung sind.
Man hat auch so ein achtsamer Verbindung.
Wenig in Verbindung mit uns selbst,
Wenig in Verbindung mit anderen Menschen und auch wenig in Verbindung mit der Natur.
Ich finde,
Da braucht es einfach wieder viel mehr davon.
Und ich habe total Lust,
Mit dir heute einfach mal darüber zu sprechen,
Was genau heißt es denn,
In Verbindung zu sein und was braucht es auch,
Um wieder in Verbindung zu kommen.
Aber vielleicht magst du auch erstmal kurz erzählen,
Was dich so umtreibt,
Was so dein Arbeitsfeld ist,
Warum das für dich so wichtig ist,
In Verbindung zu sein.
Ja,
Also mich,
Dieses in Verbindung sein,
Ist ja so daraus gewachsen aus meiner Arbeit und quasi der Begegnung mit den Menschen in meiner Arbeit,
Mit denen ich zu tun hatte,
Dass ich da schon gemerkt habe,
Als Ergotherapeutin habe ich,
Muss ich es mal so anfangen,
Mit schwer schädel-hirnverletzten Patienten angefangen,
Also auch,
Oder schwer neurologisch betroffenen Patienten,
Die wirklich ganz wenig nur noch konnten oder im Locked-in-Syndrom hatten,
Koma,
Wachkoma waren und so,
Das hat mir total viel Spaß gebracht,
Aber ich habe einfach gemerkt,
Ja,
Dass das Leben schnell sich verändern kann und dass es super wichtig ist,
Gut für sich zu sorgen und ja,
Gut auf sich aufzupassen.
Und einfach auch den Moment zu genießen,
Weil es kann sich einfach von einer Sekunde auf die nächste ganz schnell verändern.
Und so habe ich auch angefangen zu arbeiten und habe ziemlich schnell auch als Angestellte noch schon meine Stunden reduziert,
Wo alte schon damals gesagt haben,
Das geht noch nicht.
Junge,
Du kannst auch 40 Stunden arbeiten und so und das,
Ne,
Denk an die Rente.
Und ich habe gesagt,
Nein,
Ich denke an mich und schaue,
Dass ich genug,
Ja,
Dass,
Was ich jetzt immer sage,
Mein Ressourcenfass gut gefüllt ist,
Um eben auch gute Arbeit machen zu können,
Weil wenn ich ausgepowert bin,
Kann ich auch nicht mehr gut für andere da sein und das,
Ja,
Habe ich schon ziemlich früh gemerkt.
Ich bin jetzt schon seit bald 20 Jahren Ergotherapeutin.
Jetzt inzwischen arbeite ich jetzt nicht mehr so richtig als Ergotherapeutin.
Ich habe mich vor einigen Jahren selbstständig gemacht,
Weil ich genau später angefangen habe,
Auch mehr mit Kindern und Familien in Praxen zu arbeiten und da ich dann auch gemerkt habe,
Warum,
Also es kamen immer mehr Kinder mit sogenannten Verhaltensauffälligkeiten und ich habe dann immer gedacht,
Mensch,
Irgendwie ist es doch das ganze System.
Das ist nicht nur dieses Kind,
Sondern es hat auch Gründe,
Warum es so ist,
Wie es ist.
Ich habe die immer zum Psychologen weitergeschickt,
Da wurde dann wieder nur ein Kind rumgetüdelt und das hat mich genervt und dann habe ich gedacht,
So,
Ich muss mich weiterbilden,
Muss mal schauen,
Was steckt dahinter,
Wie kann ich diese Familie auch mit ins Boot holen und habe ganz viele Ausbildungen gemacht und bin auch darüber immer mehr dazu gekommen,
Immer kleiner zu werden,
Also immer mehr an den Anfang zu gehen,
Weil da schon,
Ja,
Weil eben ganz oft diese Kinder,
Die später im Schulalter quasi als auffällige Kinder zu mir kamen,
Hatten meist schon auch einen schweren Start ins Leben und da fängt es eigentlich schon an.
Und was ich jetzt mache,
Ist,
Dass ich,
Ich habe unter anderem eine Schreibabyambulanz,
Auch mit Anführungsstrichen,
Weil ich dieses Wort eigentlich nicht so mag,
Aber weil es das ist,
Wonach einfach auch gesucht wird,
Ich begleite Familien,
Genau,
Wenn das Baby weint oder im Grunde begleite ich Familien,
Ja,
Schon mit der Schwangerschaft oder auch gerne auch schon Frauen,
Inspiriere ich auch schon so ein bisschen vorher und bis,
Genau,
Wenn man Kinder hat,
Bis zum jugendlichen Alter,
Wenn man nicht versteht,
Was dieses Verhalten des Kindes soll und da übersetze ich quasi,
Genau und da,
Ja,
Wie gesagt,
Es kam immer das,
Die Kleinen sind mir einfach,
Ja,
Da schwingt so mein Herz mit,
Weil man einfach so viele Leidenswege schon ganz früh verhindern kann und das ist mir ein großes Anliegen,
Dass man schon den Babys zuhört.
Ja,
Also über die Selbstversorgung,
Dass du so rüberkommst,
Richtig.
Ich habe es einfach in diesem,
Einfach gemerkt,
Wie schnell das Leben endlich ist,
Was man so machen kann und,
Ja,
Und dann sehe ich,
Habe ich eben auch gemerkt,
Okay,
Selbstversorgung tut ja nicht nur mir gut,
Sondern allen und das ist eben auch das,
Was ich auch vermittle in meiner Arbeit,
Gerade so bei Eltern mit Schreibabys,
Das ist ganz,
Ganz wichtig,
Dass die auch bei,
Na,
Eigentlich ist das das Allerwichtigste,
Dass die bei sich gucken und ihr eigenes Alarm System runterfahren können,
Dass sie Strategien bekommen,
Wie sie da wieder mehr zur Ruhe kommen können,
Damit das einfach aufs Baby übertragen wird,
Weil die manipulieren sich über uns.
Und das ist eben ganz wertvoll,
Wenn die Eltern eine Idee kriegen,
Wie die auch besser für sich sorgen.
Ja,
Und Selbstversorge heißt für mich dann irgendwie auch in Verbindung mit sich selber sein,
Weil sonst wahrscheinlich eine gute Selbstversorgung gar nicht so gelingt,
Oder?
Da wir alle ja meist noch nicht so bindungs- und bedürfnisorientiert aufgewachsen sind,
Haben wir häufig vergessen,
Was sind eigentlich meine Bedürfnisse oder wann gehe ich eigentlich über meine Grenzen oder darf ich mir eben auch mal was gönnen,
In Anführungsstrichen,
Oder darf ich mir mal was Gutes tun,
Weil häufig ist es ja so,
Dass wir noch so aufgewachsen sind,
Man hat zu verheuchen,
Oder schon als Baby,
Wenn das Weinen unterdrückt wird,
Da kann ich auch vielleicht später nochmal was dazu sagen,
Das macht schon was,
Da fängt schon etwas an,
Dass Gefühle unterdrückt werden und dass man seine eigenen Bedürfnisse gar nicht mehr so richtig spüren kann.
Und das ist ganz,
Ganz wichtig,
Da wieder hinzukommen.
Also ich bin eigentlich auch noch übers Yoga,
Das hat mir auch noch ganz viel gebracht,
Dass ich mich und meinen Körper noch besser spüre,
Dass ich mir mit meinem Körper in Verbindung komme,
Über die Meditation,
Mal die Satteltasche im Kopf mal ein bisschen abschalte und mal richtig in mich hinein spüre,
Was ist es eigentlich gerade wirklich,
Und das hilft,
Da wieder mehr hinzukommen.
So kann man das lernen,
Wenn man jetzt als Kind nicht leicht,
Nicht in Verbindung oder wenig in Verbindung war,
Oder auch nicht gelernt hat,
In Verbindung mit sich zu sein,
Das ist auch im Erwachsenenalter wieder erlernbar.
Absolut,
Ja,
Also da kann ich,
Da bin ich vielleicht auch ein gutes Beispiel,
Ich bin auch immer noch auf dem Weg,
Aber ich bin zum Beispiel auch zu früh geboren,
Vier Wochen und lag sechs Wochen allein im Krankenhaus,
Das ist eigentlich so bindungstechnisch ziemlich ungünstig.
Heute achtet man ja drauf,
Dass Eltern und Kind nicht getrennt werden,
Dass gleich Bonding stattfindet.
Und ich war aber auch ein ganz liebes,
Braves Baby und Kind,
Das heißt,
Ich habe aber auch ganz früh gelernt,
Meine Bedürfnisse zu unterdrücken.
Da natürlich im Krankenhaus,
Wenn da so viele Babys sind und ich komplett getrennt von meiner Mama,
Mit der ich noch verbunden war kurz vorher,
Auch nicht gehört wurde,
Sicherlich mit meinem Weinen.
Wahrscheinlich habe ich am Anfang mal geweint und ziemlich schnell gemerkt,
Oh,
Jetzt kommt hier keiner.
Mist.
Also ich muss ganz still sein,
Damit ich zumindest nicht vom Säbelzahntiger gehört werde.
Und ja,
So war ich auch jahrelang als Kind,
Als Jugendliche war ich sehr schüchtern,
Sehr zurückhaltend,
Ängstlich,
Aber ich hatte immer einen inneren Antrieb,
Der mich auch nach dem Abi in die Welt hinausgetragen hat und sodass ich ganz viele Erfahrungen machen konnte,
Dass ich das schon kann und dass das einfach,
Dass das Leben eigentlich ganz gut funktioniert,
Wenn man es so sein lässt und einfach auch ein bisschen vertraut und laufen lässt.
Und ja,
Deswegen möchte ich das einfach immer so ein Stück weit auch mitgeben,
Dass es nie zu spät ist,
Also wieder zu sich selber zu finden,
Zu schauen,
Wer bin ich eigentlich,
Was steckt in mir,
Was ist meine innere Motivation,
Wie spüre ich mich auch richtig.
Also das finde ich,
Es ist nie zu spät,
Da hinzugucken,
Wie kann man sein Leben dann noch nachholen.
Ja,
Du hast gesagt,
Dass du so den Zugang zu dir oder zu deiner Verbindung zu dir bekommen hast über Meditation und Yoga zum Beispiel.
Eine sehr intensive Form von der Wahrnehmung,
Von der Körperwahrnehmung,
Vom Körpergewahrsein auch in der Meditation.
Was meinst du denn,
Was kann man noch machen,
Um da wieder dem ein Stück näher zu kommen?
Also macht es auch Sinn,
So die frühkindlichen Erfahrungen mal anzugucken und wenn ja,
Wie macht man das?
Ja,
Absolut.
Also dadurch,
Dass ich ja so viele Weiterbildungen gemacht habe,
Beruflich,
Habe ich mich selber mit meiner eigenen Geschichte eben auch beschäftigt und mal nachgefragt,
Wie war denn das eigentlich.
Ich habe dadurch viel verstanden,
Warum ich so war,
Wie ich war und warum ich immer noch so bin,
Wie ich bin.
Ich könnte zum Beispiel jederzeit schlafen,
Das funktioniert bei mir super,
Das war so meine Strategie,
Das habe ich als Baby schon genutzt,
Einfach um mich wegzubiegen.
Habe ich immer noch drin,
Deswegen habe ich manchmal ein bisschen wenig Energie und schaue gerade,
Wie kriege ich meinen Energiehaushalt anders geregelt,
Damit ich wacher werde,
Damit ich mir Energie brauche.
Ja und auch zu verstehen,
Warum vielleicht auch die Verbindung zu meinem Umfeld oder zu meinen Eltern ja auch.
Es sind ja ganz viele in meiner Generation und auch in den vorangegangenen Generationen,
Die so das Gefühl haben,
Meine Eltern,
Die verstehen mich nicht.
Also wir leben auf einem anderen Planeten manchmal.
Das kommt ja daher,
Dass einfach da ganz früh diese Verbindung schon nicht stattgefunden hat.
Und die sind ja selber,
Ich sage mal,
Die sind eigentlich alle traumatisiert und die haben ja nochmal einen Schlag mehr mitbekommen als Nachkriegsgenerationen.
Die schleppen noch eine ganze Klettererdatsch von ihren Eltern mit,
Die im Krieg waren und haben noch weniger Körperkontakt und Nähe und so bekommen.
Und es lohnt sich,
Genau,
Total,
Das einfach mal herauszufinden,
Warum ist das so.
Ich weiß jetzt,
Warum das so ist.
Ich kann dadurch viel besser mit meinen Eltern auch umgehen,
Auch mit meiner Mutter,
Und auch besser verstehen,
Warum die in bestimmten Situationen so reagiert hat,
Weil die natürlich auch ein Bindungsdefizit hat,
Ganz klar.
Ja,
Ich kann mich und mein Umfeld dadurch einfach besser verstehen.
Brauchst du dafür eine Begleitung oder schafft man das auch allein,
Sich damit auseinanderzusetzen?
Das kann man auch alleine schaffen,
Aber oftmals ist ja so eine Begleitung ganz gut,
Um so ein bisschen Anleitung zu haben und zu sehen,
Okay,
Wie komme ich jetzt weiter.
Wenn es jetzt darum geht,
Eine gute Beziehung oder eine gute Bindung aufzubauen,
In so einer frühkindlichen Beziehung,
Was braucht es dafür?
Also,
Ich sage immer,
An allererster Stelle braucht es ganz viel Körperkontakt,
Nähe,
Eine ganz viel liebevolle,
Entspannte Nähe.
Und darüber wird eben auch mein Lieblingshormon,
Das Oxytocin,
Ausgeschüttet.
Das ist das Bindungshormon,
Was so ein Gefühl von Vertrauen und Sicherheit vermittelt.
Ich habe mal eine Studie gelesen,
Die besagte mit Blick auf Stressreduktion,
Wenn man beispielsweise in der Arbeit nach Hause fährt und 20 Minuten im Stau steht,
Das ist ja für den Körper pure Stress.
Das ist ja nicht so,
Dass wir den selben Zahntiger vor uns stehen haben.
Nichtsdestotrotz macht unser Körper genau das Gleiche und die Stresshormone können ja im Auto schlecht abgebaut werden.
Eher im Gegenteil,
Man dreht sich häufig in die Stressspirale noch weiter rein,
Weil man sich darüber aufregt,
Dass der Vordermann nicht schnell genug weiterfährt zum Beispiel.
Und da besagte eine Studie,
Dass diese Stresshormone einerseits über Bewegung natürlich abgebaut werden können,
Aber andererseits auch,
Wenn man nach Hause kommt und da ist ein lieber Mensch,
Sei es der Partner,
Die Kinder oder ein Freund.
Wenn man sich einfach 20 Sekunden in den Arm nimmt,
Hat das tatsächlich körperlich den Effekt,
Dass einfach diese Stresshormone so effektiv abgebaut werden,
Dass man in der Entspannung kommt.
Absolut.
Und das haben wir echt ja so ein bisschen verlernt.
Also ich sage auch immer,
Mein Freund nicht,
Der wurde schon von Anfang an,
Seitdem wir zusammen sind,
Von mir gezwungen.
Stellen zur Kuscheln.
Stellen zur Kuscheln,
Genau.
Halt,
Stopp.
Genau,
Weil wir vergessen häufig,
Dass wir viel mehr Körperkontakt eigentlich brauchen können.
Und das stimmt.
Es gibt sogar auch so Experimente,
Wo sich Leute,
Wollte ich eigentlich auch immer mal machen,
In die Fußgängerzone setzen und entweder Free Hugs anbieten,
Also freie Umarmung,
Oder aber auch Blickkontakt.
Dass man sich wirklich,
Dass man sich gegenüber setzt und zwei Minuten nur mal in die Augen schaut.
Und da werden nämlich auch Oxytocin ausgeschüttet und das macht ganz viel.
Das ist ganz berührend,
Wenn man solche Videos mal auf YouTube sieht.
Passiert nämlich auch ganz,
Passieren ganz wundervolle Sachen.
Ja.
Ja und wir sind so oft ja immer irgendwie in Hektik oder im Stress und man muss doch schnell dies machen und man muss schnell das machen.
Ist eben auch im Familienalltag ja häufig so.
Da hilft es,
Immer mal wieder Ruhepausen einzunehmen,
Zu kuscheln,
In die Augen zu schauen.
Genau.
Tatsächlich auch aus der positiven Psychologie,
Da gibt es so Empfehlungen für die Arbeitswelt,
Wie man auch einfach ein bisschen mehr wieder von dem grünen Bereich stärkt.
Du hast ja vom Ressourcenaufbau gesprochen.
Das ist halt auch,
Die positive Psychologie befasst sich ja auch eher mit dem Teil,
Wie kann ich wieder Ressourcen schaffen und was kann ich an Krankheit wegmachen oder an Störungen.
Und da gab es zum Beispiel auch meine Empfehlung,
Die ich gelesen habe,
Einfach mal ins Nachbarbüro gehen und mal kurz den Kollegen in den Arm nehmen.
Einfach so.
Ja.
Super.
Ja,
Es scheint tatsächlich auch da Untersuchungseffekte zu geben,
Dass es einfach auch für das Miteinander in der Arbeitswelt wesentliche Vorteile hat,
Wenn man sich im Fachschul anlächelt,
Guten Morgen sagt oder einfach mal den Kollegen wie gesagt in den Arm nimmt und auch viel Danke sagt,
Was ja auch häufig untergeht.
Was ich mich gerade gefragt habe,
Als du so erzählt hast,
Ja,
Du kuschelst jetzt auch deinen Freund und das ist so,
Da kommt ja jetzt nichts mehr rum und dir fehlte es eben so in der frühkindlichen Zeit,
In den ersten Wochen vielleicht.
Kann man das denn auch wieder nachholen?
Also kann man so dieses Defizit,
Was da vielleicht aufgebaut wurde,
Einfach so im Erwachsenenalter ausgleichen?
Ist das dann weg?
Ja,
Also,
Aber ich sage immer,
Das ist ja auch das Leben.
Wir haben ja eigentlich,
Jeder hat so seine Defizite oder Entwicklungstrauma da.
Ich habe total viel nachgenährt.
Ich bin auch der Überzeugung,
Dass man da wirklich richtig viel,
Viel nachholen kann oder integrieren kann.
Aber ich werde immer mal wieder in meinem Leben auch wieder drauf gestoßen.
Aber ich weiß,
Wie ich damit umzugehen habe.
Und das ist so das Wertvolle.
Zum Beispiel,
Nämlich auch noch ein Unterschied,
Es gibt ja auch Menschen,
Die können Körperkontakt nicht gut vertragen oder Babys.
Das fängt oft schon als Baby an,
Dass die Eltern denken,
Das Baby mag keinen Körperkontakt.
Und das ist so ein bisschen meine Mission,
Da schon früh anzusetzen und zu sagen,
Genau,
Das kann man anders machen.
Ich glaube,
Weil ich einfach das ja auch selber erlebt habe.
Und ja,
Von daher,
Ich finde,
Es hat immer alles so sein Positives auch.
Und es muss gar nicht alles komplett wieder weggemerzt werden,
Sondern es ist einfach ein Teil von mir.
Und ich habe es ins Positive gedreht,
Würde ich sagen.
Gibt es denn tatsächlich Menschen,
Die,
Also ich kenne das ja auch,
Das hört man ja häufig auf dem Spielplatz,
Wenn man irgendwie da mit Kindern unterwegs ist,
Dann sagen Mütter,
Der mag das nicht,
Angefasst zu werden.
Ich kenne es auch aus dem Erwachsenenalter.
Ich bin auch so ein Anfassmensch,
Wenn ich mit Menschen spreche und ich mag die,
Dann berühre ich die irgendwie am Arm oder so.
Und da kenne ich auch Personen,
Die dann mir so zurückschrecken.
Dass sie da nicht leiden können.
Wo kommt das her?
Oder gibt es das gar nicht?
Ist das so ein Konstrukt,
Was die Eltern dann den Kindern einreden,
Wenn die sagen,
Der mag das nicht,
Angefasst zu werden?
Ja,
Also das ist tatsächlich,
Das kann,
Also was ich so erlebe,
Ist,
Dass eben schon im Babyalter,
Wenn so ein Schreibaby da ist oder ein Kind zu früh geboren wurde,
Dass die ganz oft Körperkontakt mit etwas Unangenehmen abspeichern.
Die Kleisten sind hier im Körperkontakt,
Das Baby liegt im Arm und schreit und die Eltern sind aber so unter Strom und selber so außer sich,
Dass das Baby keinen Halt erfährt.
Und zudem,
Ich sage auch immer,
Das Allerwichtigste ist es dem Baby zuzuhören und nicht das Schreien wegmachen zu wollen,
Sondern hinzuhören,
Weil das die einzige Möglichkeit ist,
Für dieses Baby zu kommunizieren.
Das Speichert sich in unserem Angstzentrum,
In der Amygdala ab und das reagiert rasend schnell,
Denn wir haben ja ein genetisches Grundbedürfnis nach Nähe und Körperkontakt eigentlich.
Und die Kinder spüren das auch,
Die wollen dann gehen dann häufig,
Auch wenn sie älter sind,
Häufig zu ihren Eltern hin,
Kommen so ganz kurz und dann sagt die Amygdala aber Stopp.
Macht ein schlechtes Gefühl und sagt,
Da war doch was.
Hier bist du nicht sicher.
Geh dann mal schnell wieder weg.
Und das Kind geht dann ganz schnell meistens wieder aus dem Körperkontakt raus und die Eltern lassen das dann auch,
Weil sie dann denken,
Oh mein Kind mag das nicht.
Und das kleine Kind geht dann wieder weg und geht aber mit einem unangenehmen Gefühl wieder aus diesem Körperkontakt.
Das heißt,
Es verstärkt sich immer weiter,
Dass Körperkontakt unangenehm ist.
Und das zieht sich dann durch bis ans Erwachsenheit.
Genau.
Und wenn das nicht korrigiert wird,
Zieht es sich durch und kann später eben auch,
Also was ich tatsächlich oft erlebt habe,
Dass man auch zum Beispiel mal bei einer Diagnose,
Wenn eine Diagnose Autismus da ist,
Dass man da mal gucken könnte,
Wie war der Start ins Leben.
Ist da nicht vielleicht schon was mit dem Körperkontakt verbunden worden,
Was unangenehm war?
Wenn ich gut für mich sorge und gut auf mich hören kann,
Verstehe,
Wie ich präsent mit mir bin,
Kann ich auch viel präsenter mit anderen sein,
Mit meinen Kindern,
Mit meinen Kollegen,
Mit Personen,
Die mich vielleicht herausfordern.
Aber das ist eben ein langer Weg,
Sich in dieser Präsenz zu üben.
Und du sagst selber,
Du bist auch auf dem Weg und dir gelingt es häufig über verschiedene Strategien und du sagtest aber vorhin auch zum Beispiel,
Du gehst ab und an dann auch doch mal wieder über deine Grenzen.
Wie merkst du das und was tust du dann?
Ja,
Also zum Glück nicht mehr so stark.
Früher hatte ich das oder zum Beispiel,
Ich kann zum Beispiel sagen,
Am Anfang meiner Selbstständigkeit,
Da hatte ich sehr viel Druck oder habe mir den selber gemacht und dann bin ich irgendwann mal heulend zusammengebrochen.
Da kam einfach über dieses Gefühl alles raus und danach konnte ich aber loslassen und dann hat es sich wieder sortiert und dann habe ich mich einfach so da reinfallen lassen in dieses Gefühl und geguckt,
Also das ist eigentlich wie so eine innere Reinigung mal und danach auch einmal wurde mir klar,
Wo ich eigentlich über meine Grenzen gegangen bin,
Dass ich mir selber viel zu viel Druck gemacht habe.
Und jetzt,
Das habe ich aber schon lange nicht mehr,
Das hat sich immer mehr reguliert.
Jetzt ist es bei mir zum Beispiel so,
Dass ich,
Ich habe ja eine Tochter und da hat man natürlich noch mehr,
Also es ist ja noch so,
Dass die Ressourcen noch schneller leer werden,
Weil da einfach noch ein zweiter Mensch ist,
Den man versorgt und ich muss dann,
Na und dann ist da natürlich auch noch mein Partner und der will dann auch,
Keine Ahnung,
Sich abends mit mir noch zusammensetzen,
Am liebsten noch vor die Kiste setzen und irgendwie einen Film gucken,
Was wir früher immer gerne gemacht haben.
Was wir gerade üben,
Dass wir uns begegnen,
Dass wir nicht die Kiste anmachen,
Weil er sich nämlich auch manchmal so rausfinden möchte aus dieser Begegnung und das ist jetzt so ein nächster Schritt,
Dass wir uns nicht ablenken mit irgendwas,
Sondern uns begegnen.
Wie schafft man das?
Das klingt spannend.
Ja,
Genau,
Wir machen uns einen Termin,
Wir haben das schon zweimal,
Haben das schon geschafft.
Das heißt,
Wir sitzen uns gegenüber,
Wir schauen uns in die Augen und berühren uns oder gucken einfach,
Was kommt aus einem heraus,
Was möchte man dem anderen geben.
Und wenn man das zulässt,
Ist es ganz wunderschön,
Da kommen wir wieder gut in Kontakt.
Wir spüren,
Man spürt sich gegenseitig und man berührt sich und da entsteht ganz viel Verbindung.
Aber wir sind noch am Üben,
Dass wir das regelmäßig hinkriegen.
Dass ich zum Beispiel an so einem Begegnungsabend nicht müde bin,
Sondern noch Energie habe.
Dafür brauche ich aber mehr Zeit,
Mehr Raum für mich,
Dass ich auch meine Dinge erledigen kann und nicht alles gleichzeitig noch machen muss mit Kind.
Das sind so Sachen,
Das sind so viele,
Ich spüre das so an immer verschiedenen kleinen Dingen und da gucke ich dann,
Dass ich erstmal schaue,
Was ist es denn jetzt eigentlich.
Und bei mir ist es jetzt so,
Dass ich klar sein muss,
Dass ich wirklich klar bin,
Dass mein Freund die Verantwortung übernimmt und ich nicht doch wieder einspringe oder irgendwie ihn dann doch wieder entlaste.
Genau,
Das ist gerade so unser Thema,
Wo ich dran bin,
Wo ich gucke.
Dass ich da mehr Freiraum bekomme,
Um die Dinge zu machen,
Die mir wichtig sind und dadurch auch wieder meinen Ressourcenfass zu füllen und nicht über meine Bedürfnisse drüber zu gehen.
Also ich merke es einfach,
Dass ich dann total müde bin und eben auch nichts mehr machen kann und eben dann auch mit meinem Partner nicht mehr gut in Verbindung bin.
Also in Verbindung sein heißt,
Seine eigenen Bedürfnisse im ersten Schritt auf jeden Fall zu kennen und erkennen,
Im zweiten Schritt auch für die Bedürfnisse einzustehen.
Aber was mache ich,
Wenn Bedürfnisse konkurrieren?
Wie kann ich in Verbindung bleiben mit mir und auch mit dem anderen?
Ja,
Also da finde ich hilft total gut,
Was wir immer machen.
Ich nenne das Gedankenaustauschgespräch.
Du kennst das ja auch.
Das ist eigentlich das Zwiegespräch nach Michael Lukas Möller.
Das heißt,
Ich finde den Namen aber nicht so toll.
Deswegen sage ich dazu,
Gedankenaustauschgespräch und wir setzen uns einmal in der Woche hin und jeder hat eine halbe Stunde Redezeit.
Der andere darf nicht unterbrechen und jeder bleibt bei sich.
Und das hilft ganz gut,
Erstmal bei sich selber zu gucken.
Okay,
Eine halbe Stunde kann schon lang sein und dann erzählt man vielleicht irgendwas.
Was ist gerade bei mir los?
Wie fühle ich mich gerade?
Und es sortiert sich dann von alleine im Kopf.
Man macht auch mal eine Redepause,
Der andere hört wirklich nur zu.
Und dann sortiert sich bei mir ganz viel.
Ich merke so,
Was macht das eigentlich mit mir und was brauche ich da eigentlich wirklich?
Und der andere kriegt wirklich mit,
Was in mir vorgeht.
Und dann ist der andere dran und macht das eben genauso.
Und oftmals finden sich daraus Lösungen,
Die für beide gut sind.
Dass man danach dann auch nochmal schaut.
Okay,
Du möchtest dies,
Ich möchte das.
Dass man entweder in seinem Gespräch da selber schon eine Lösung findet.
Also ich hätte die Idee,
Man könnte das so und so machen.
Du machst das so und so,
Was hältst du davon?
Also uns hilft dieses Gespräch total gut,
Wirklich nochmal zu verstehen,
Was gerade in dem anderen vor sich geht und den wirklich wahrzunehmen.
Und so dann zu gucken,
An anderer Stelle,
Wie kriegen wir dann,
Wie können wir denn was machen,
Sodass Bedürfnisse von beiden gut erfüllt werden.
Also dass wir einen guten Kompromiss finden sozusagen,
Der für beide stimmig ist.
Also mir und meinem Freund,
Uns helfen da wirklich diese Gespräche total gut.
Weil dann kommen automatisch einfach Lösungen,
Die für beide passend sind.
Das ist nicht mal so schnell,
Schnell im Dialog.
Aber du musst doch das machen,
Weil ich immer das mache oder so.
Sondern es wächst einfach aus.
Manchmal sagen wir auch gar nichts dazu,
Weil wir lassen es einfach so stehen,
Was der andere gesagt hat.
Und eine Lösung ergibt sich automatisch in der Woche bis zum nächsten Gespräch.
Weil das irgendwie weiterarbeitet.
Und dann sagt man,
Mensch,
Ich habe eine Idee.
Was meinst du?
Wollen wir das so und so machen?
Du machst das,
Ich mache das.
Oder was hast du da noch für eine Idee?
Und dann ergibt es sich automatisch.
Das hilft uns total.
Und das gebe ich tatsächlich auch immer den Familien mit.
Weil das für die meisten einfach auch ein super Gewinn ist.
Wir haben jetzt ganz viel darüber gesprochen,
Wie Verbindung entsteht und auch wie Bindung entsteht.
Wie wir das auch im Laufe des Lebens vielleicht auch hier und da noch nachholen können.
Warum das so wichtig ist.
Ich werde gleich mit dir,
Bevor wir dann bald zum Ende kommen unseres Gesprächs,
Nochmal so einen kleinen Gedankensprung machen.
Weil ich mich ja auch sehr mit dem Thema Natur beschäftige.
Man kann ja auch gut mit der Natur in Verbindung sein.
Das hat ja laut Studien aus Japan,
Die es ja auch schon ein bisschen länger gibt,
Obwohl es das ja jetzt erst kürzlich in den Medien zu lesen ist,
In der westlichen Welt,
Nicht so lange.
Das hat sehr positive Effekte auf unseren Körper,
Wenn wir einfach in die Natur gehen.
Weißt du denn auch Naturerfahrungen,
Die du gemacht hast?
Oder nutzt du die Natur auch für dich,
Um in Verbindung zu sein?
Absolut,
Also gerade der Wald,
Der ist für mich auch total wertvoll.
Und das wirkt einfach so,
Weil du einfach nur da bist oder machst du da auch was Bestimmtes?
Das kommt von ganz alleine.
Ja,
Ich glaube,
Wir sind eigentlich,
Ich denke auch immer,
Mensch,
Jetzt sitze ich hier auch in so einer,
Ich glaube hier vier Wände und ich spüre gar nicht den Wind draußen.
Ich spüre gar nicht,
Wie ist die Temperatur.
Und ich glaube,
Wir Menschen sind nicht unbedingt dafür gemacht,
So hermetisch abgeriegelt zu sein,
Sondern wir brauchen eigentlich die Natur.
Früher war ja noch viel mehr Wissen da,
Wenn man die Luft gerochen hat,
Dann weiß man,
Wie das Wetter wird.
Diese Verbindung,
Die haben wir ja auch schon ein großes Stück verloren.
Meine Hypothese ist auch,
Je stärker wir wieder auch verbunden sind mit der Natur,
Und das meine ich jetzt gar nicht im spirituellen Sinne,
Sondern tatsächlich physisch,
Physisch aussehen,
Sich einfach wieder viel mehr aufhalten,
Wieder mehr über die Sinne wahrnehmen.
Ich glaube,
Dass es unterm Strich auch dazu führt,
Dass wir einfach wieder einen achtsameren Umgang lernen.
Nicht nur mit uns,
Sondern auch mit unserer Umwelt sinnvoll.
Mit unseren Menschen,
Die in unserer Umwelt leben,
Aber auch mit der Natur,
Die dann da ist.
Und das finde ich so wichtig.
Ja,
Kerstin,
Ganz,
Ganz lieben Dank für deine Geschichten,
Die du dir erzählt hast,
Für deine Erfahrungen,
Die du gezeigt hast,
Für den Input,
Den du gegeben hast.
Hast du denn,
Ich sage mal so die Top 3-Tipps,
Wie schaffe ich es,
Im Alltag in Verbindung zu sein?
Okay,
Tipp Nummer 1,
Atmen.
Den habe ich bisher noch gar nicht gesagt,
Obwohl das eigentlich auch ein großer,
Eines der wichtigsten Teile meiner Arbeit ist,
Dass man,
Wenn man so merkt,
Mir schwirrt gerade der Kopf,
Oder irgendwie alles prasselt auf mich rein.
Einfach mal tief durchatmen,
In den Bauch atmen.
Und vor allen Dingen lange wieder auszuatmen,
Um das autonome Nervensystem mal wieder runterzufahren,
Zu regulieren.
Da ist die Atmung eigentlich super einfach,
Aber das vergessen wir total oft,
Machen es nicht,
Und sind eher kurzatmig dabei,
Und da hilft die Atmung.
Dreimal tief durchatmen,
Das ist schon mal Tipp Nummer 1.
Tipp Nummer 2,
Barfuß laufen.
Den Boden wirklich unter den Füßen spüren,
Mal fühlen.
Das ist eben auch ein Tipp.
Ich habe ein YouTube-Video,
Der gehört zu so einer Reihe,
Was mache ich,
Wenn mein Baby weint.
Und da sage ich halt auch,
In die Füße spüren.
Dass man einfach spürt,
Wie fühlt sich der Boden gerade an.
Wie sind meine Füße hier gerade auf dem Boden.
Dass man einfach mal den Fokus wieder zurück in seinen Körper lenkt und da hinein spürt,
Was fühle ich gerade da unten,
Ohne es zu bewerten.
Das ist eigentlich ein guter Trick,
Um einfach auch mal aus dem Kopf runter in die Füße zu kommen.
Das lenkt auch so die Energie mal runter und beruhigt häufig.
Ja,
Das war Tipp Nummer 2.
Tipp Nummer 3,
Kuscheln.
Wann würdest du selber kuscheln eigentlich?
Da sollte man sich lieber eine schöne Massage gönnen,
Würde ich sagen.
Ich kenne das aus dem Ayurveda,
Wenn man einfach zu flatterig,
Zu aufgeregt,
Zu gestresst unterwegs ist,
Sich einfach die Füße zu massieren.
Um da auch wieder so eine Erdung hinzubekommen.
Vielleicht ist das ja auch so eine Form von,
Man wird sich selber kuscheln.
Ja,
Genau.
Oder man kann auch die Arme alles mal so ein bisschen sich abstreichen.
Dass man sich einfach den Körper mal wieder spürt.
Das geht natürlich auch.
Ja,
Mich sehr gefreut.
Ganz,
Ganz vielen Dank für das Gespräch.
Schön,
Dass du heute dabei warst.
Ich hoffe,
Dir hat die Folge gefallen.
Nimm dir doch gleich kurz etwas Zeit,
Um mal zu reflektieren,
Was genau dich angesprochen hat.
Und was du vielleicht direkt ausprobieren oder schon verändern möchtest.
Und falls dich Kerstins Arbeit interessiert und du mehr darüber erfahren möchtest,
Schau doch gerne auf ihrer Website oder ihrem Instagram-Account vorbei.
Die Links dazu findest du in den Shownotes.
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Alles Liebe für dich.
Hab eine ganz wundervolle und vor allem entspannte Zeit.
Deine Nadine.
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