
Tiefen Entspannung zum Einschlafen & Entspannen
by Eva Peters
Erfahre mit dieser Meditation Entspannung, Ruhe, Stressabbau und Hilfe beim Einschlafen. Ob tagsüber oder abends vor dem Schlafengehen, mit dieser Meditation kannst du zurück zu dir selbst und zu einer entspannten Körper- und Geisteshaltung finden. Du kannst sie liegend, oder sitzend ausführen.
Transkription
Hallo und willkommen zu dieser Meditation.
Ich freue mich,
Dass du eingeschaltet hast und dass du dir ein wenig Zeit zum Spannen und Reflektieren nehmen möchtest.
Diese Meditation kannst du am Tag,
Aber auch abends vor dem Einschlafen gut üben.
Es ist eine kleine Reise,
Die dich ans Meer bringen soll und die dafür sorgen soll,
Dass du etwas weniger Durcheinander im Kopf hast und entspannter deinen Tag weiterleben oder entspannter einschlafen kannst.
Jetzt kannst du es dir schon mal bequem machen und dann können wir jetzt schon beginnen.
Du liegst jetzt auf deinem Rücken,
Mach es dir bequem,
Vielleicht liegst du auf dem Boden oder du liegst auf dem Bett.
Wo immer du bist,
Vielleicht bist du mit der Decke zugedeckt,
Sorg dafür,
Dass du absolut bequem liegst.
Bring deine Hände neben deinen Körper,
Lass die Beine schwer werden und schau,
Dass du wirklich bequem bist und mach alle möglichen oder nötigen letzten Bewegungen,
Wenn du nochmal dich bewegen musst und dann schließt die Augen.
Werde ruhig und bring deine Aufmerksamkeit zu der natürlichen Bewegung deines Atems durch deinen Körper.
Spür,
Wie sich der Körper mit jeder Einatmung etwas ausdehnt,
Wie sich die Brust hebt und der Bauchraum hebt und spür,
Wie du mit jeder Ausatmung etwas mehr loslässt und etwas tiefer in den Grundboden sinkst.
Im Yoga geht es häufig darum,
Dass wir uns bewegen,
So dass wir am Ende ein wenig einfacher still werden können.
Jetzt stell dir vor,
Du bist am Meer,
An einem weißen Sandstrand.
Die Luft hat eine angenehme Temperatur,
Es geht ein ganz leichter Wind und du kannst das Knistern der Palmenblätter hören,
Wenn der Wind durch die Palmenblätter weht.
Du stehst im Wasser und das Wasser reicht dir bis kurz vor die Knie.
Das Wasser ist ruhig,
Es ist kein starker Seegang,
Aber du kannst trotzdem die Bewegung der Wellen spüren,
Wenn das Wasser langsam höher steigt um deine Knie und dann wieder abfacht.
Schau nach unten und wenn du auf deine Füße schaust,
Siehst du deine Füße im Sand.
Das Wasser ist klar.
Jetzt bewege deine Füße im Sand,
Bewege deinen rechten Fuß,
Heb ihn hoch und lass ihn fallen.
Linker Fuß,
Heb ihn hoch,
Lass ihn fallen.
Wenn du so auf der Stelle im Sand herum stampfst,
Dann werden die kleinen Sandkörner aufgewirbelt unter Wasser und das Wasser wird ein bisschen trüb.
Wenn du jetzt ein paar Minuten so weiter stampfst,
Dann ist das Wasser irgendwann so trüb,
Dass du deine Füße gar nicht mehr sehen kannst.
Das ist jetzt der Moment,
In dem das passiert ist.
Du schaust nach unten und schaust auf deine stampfenden Füße im Wasser und dann hörst du auf zu stampfen,
Aber du siehst deine Füße nicht,
Weil,
Wie gesagt,
Der Sand so aufgewirbelt ist.
Dann wirst du still.
Lass deine Füße stehen,
Schaust weiterhin nach unten und wartest ab.
Dein ganzer Körper ist ruhig und bewegt sich nicht mehr.
Du spürst die Sonne auf deiner Haut angenehm warm und du kannst beobachten,
Wie das Wasser ganz langsam wieder klarer wird,
Wie die Sandpartikel einer nach dem anderen wieder auf den Meeresgrund sinken.
Nach einiger Zeit ist das Wasser wieder klar.
Die Sandpartikel haben sich wieder auf den Boden abgesetzt und du kannst wieder bis auf den Meeresgrund schauen und deine Füße sehen.
Und das ist das Gleiche mit den Gedanken,
Mit der Bewegung der Gedanken,
Mit deiner Fähigkeit klar zu sehen.
Häufig ist der Geist so aktiv wie die Füße im Wasser und wirbelt alle Gedanken auf im Kopf und dann entsteht ein kleines Sandsturmchaos im Kopf und man kann schon gar nicht mehr rausgucken.
Wenn man sich vorstellt,
Dass die Augen die Fenster sind,
Die die Welt sehen,
Dann ist da so viel Sandsturm vor,
Dass man gar nichts sehen kann.
Bei der Geist,
Die Gedanken werden durcheinanderwirbelt wie Sandkörner.
Wenn man es aber schafft,
Den Geist zur Stille zu bringen für eine Weile,
Dann sickern auch die Gedanken,
Die Gedankenpartikel wieder auf den Grund dahin,
Wo sie hergekommen sind.
Dann kann man plötzlich wieder klarer sehen.
Stell dir vor,
Diese Gedankenpartikel sind nicht nur in deinem Kopf,
Sondern in deinem ganzen Körper verteilt.
Mit jeder Ausatmung schaffst du es,
Dass diese Partikel Richtung Boden sinken.
Mit jeder Ausatmung entspannst du deine Muskeln mehr,
Entspannst du deinen Körper mehr und die Partikel sinken tiefer und tiefer und tiefer.
Mit jeder Einatmung schaffst du Raum,
Raum in deinem Geist für Stille und mit der Ausatmung sinken deine Gedankenpartikel Richtung Erde.
Irgendwann sinken die Partikel aus dir hinaus in die Erde hinein,
In den Boden.
Sie sinken tiefer und tiefer und tiefer durch die Erdkruste,
Bis sie irgendwann im heißen Kern der Erde angekommen sind,
Wo sie verbrennen,
Sich in Rauch auflösen.
Mit jeder Einatmung hast du Stille in deinem Körper ausgebreitet.
Mit jeder Ausatmung Gedankenpartikel Richtung Erde,
Richtung Erdmitte sinken lassen.
Somit breitet sich in deinem Körper Stille und Klarheit aus,
Die Fähigkeit klar zu sehen und klar zu denken und ruhig zu bleiben.
Du bist komplett,
Vollkommen entspannt.
Du hältst an nichts fest,
Weder körperlich noch geistig und entspannst dich in einen Zustand des Seins statt des Tuns.
Komm jetzt langsam zurück.
Bewege deine Hände und deine Füße.
Beginne tiefer einzuatmen.
Regel dich,
Streck dich lang.
Dann komm langsam aus der Entspannung zurück.
Ich hoffe,
Dass dir diese kleine Entspannungsreise gefallen hat.
Ich wünsche dir noch einen schönen restlichen Tag.
Namaste.
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