
Mit negativen Gefühlen & Emotionen umgehen
Diese Übung wird Dir helfen, mit negativen Empfindungen besser umgehen zu können - wahrzunehmen: Was belastet mich? Was brauche ich? Was würde mir gut tun? Dieses Audio wurde durch die sehr erfahrenen Focusing Lehrerin und Dipl. Psychologin Susanne Kersig (www.achtsamkeit.info) und die Psychologin Tara Brach (https://www.tarabrach.com/) inspiriert.
Transkription
In der nachfolgenden Achtsamkeitsübung befassen wir uns mit negativen Emotionen und Gefühlen und wie du besser mit diesen umgehen kannst.
Es macht durchaus Sinn,
Eine bequeme Position einzunehmen,
Eine Position,
In der du gut zu dir sein kannst,
Sei es im Sitzen,
Im Liegen oder vielleicht auch im Stehen.
Schau,
Ob du deine Position noch bequemer machen kannst,
Vielleicht brauchst du noch ein Kissen oder eine Decke oder du möchtest das Fenster schließen,
Dann mach das einfach.
Wenn es sich gut für dich anfühlt,
Dann schließe deine Augen und stelle dir die Frage,
Wie geht es mir jetzt und jede Antwort ist okay,
Wenn es dir gut geht,
Dann ist es fein und wenn es dir nicht so gut geht,
Dann ist es vollkommen in Ordnung.
Ich möchte dich einladen,
Dass du deine Aufmerksamkeit auf deine Atmung richtest.
Falls dich deine Atmung unruhig werden lässt oder dich möglicherweise stresst,
Dann kannst du deine Aufmerksamkeit auch einfach auf deine Füße richten.
Tu nur das,
Was sich stimmig und gut für dich anfühlt.
Atme tief ein,
Wenn sich das gut für dich anfühlt und wenn du ausatmest,
Versuche mal alles loszulassen.
Atme ein und wenn du ausatmest,
Versuche alles loszulassen.
Vielleicht gibt es Anspannungen im Nacken oder vielleicht sind die Schultern angespannt oder leicht hochgezogen.
Vielleicht gelingt es dir,
Diese loszulassen oder vielleicht möchtest du beim Ausatmen deinen Beckenboden loslassen,
Vielleicht befindet sich dort ein wenig Anspannung.
Versuche mit jedem Ausatmen loszulassen.
Du kannst dabei auch an den Begriff loslassen denken.
Und wenn du soweit bist,
Dann möchte ich dich die Frage stellen,
Gibt es eine Situation,
Die dich momentan belastet?
Wer oder was ist involviert in dieser Situation?
Versuche offen und neugierig die Situation für dich bewusst zu beschreiben.
Worum geht es in dieser möglicherweise belastenden Situation für dich?
Ist es etwas,
Was gerade passiert ist oder etwas,
Was in der Vergangenheit liegt oder etwas,
Was vielleicht in der Zukunft kommt?
Versuche dir diese Situation einfach nur kurz vor das innere Auge zu führen.
Und wenn du an diese Situation denkst,
Wo in deinem Körper spürst du etwas?
Spürst du vielleicht etwas in einem großen Körperteil wie der Brust oder dem Bauch oder den Beinen?
Oder nimmst du vielleicht Empfindungen wahr in kleinen Körperteilen wie den Fingerspitzen,
Den Zähnen oder vielleicht sogar den Ohren?
Wo in deinem Körper spürst du etwas,
Wenn du an diese belastende Situation denkst?
Sei einfach offen und neugierig für alle möglichen Empfindungen,
Die du wahrnimmst.
Und falls du nichts wahrnimmst,
Ist das vollkommen in Ordnung.
Und was spürst du in dieser Körperregion,
In diesem Körperteil?
Wie würdest du die Empfindung dort beschreiben?
Ist das vielleicht Druck oder ein Stechen oder ein Gefühl von Enge?
Was spürst du in deinem Körper,
Wenn du an diese belastende Situation denkst?
Und stelle dir jetzt bitte die Frage,
Was will dir dieses Gefühl sagen?
Sei einfach offen und neugierig für diese Körperempfindung und bringe deine Aufmerksamkeit in die Mitte von diesem Gefühl.
Und falls dieses Gefühl zu intensiv werden sollte,
Dann kannst du jederzeit zurück zu deiner Atmung kehren oder auch diese Achtsamkeitsübung abbrechen oder unterbrechen.
Wenn es sich gut anfühlt,
Dann bringe deine Aufmerksamkeit in die Mitte von diesem Gefühl.
Und wenn du das tust,
Dann stelle dir bitte die Frage,
Was würde diesem Gefühl gut tun?
Was würde diesem Körperteil gut tun?
Was würde dir im Allgemeinen gut tun,
Um besser mit dieser Situation umgehen zu können?
Sei einfach offen und neugierig für alle Antworten,
Die in dir aufkommen.
Und ich möchte dich nun einladen,
Dass wir unseren Körper verlassen und zurück zu unserer Atmung kehren,
Oder falls es sich besser für dich anfühlt,
Zu deinen Füßen.
Und nimm ein paar tiefe Atemzüge und wenn du ausatmest,
Versuche erneut,
Alles loszulassen.
Versuche beim Ausatmen,
Alle Anspannungen loszulassen.
Du kannst auch den Begriff loslassen für dich selber sagen beim Ausatmen.
Atme ein und wenn du ausatmest,
Versuchst du alles loszulassen.
Und wir kommen langsam nun zum Ende dieser Achtsamkeitsübung.
Aber bevor wir das tun,
Möchte ich dich noch zwei Fragen stellen.
Die erste Frage ist,
Welche Erkenntnis hast du über dich gewonnen?
Und die zweite Frage lautet,
Wie geht es dir jetzt?
Und jede Antwort ist okay.
Ich möchte dich jetzt noch einmal einladen,
Drei tiefe Atemzüge zu nehmen in deiner Geschwindigkeit.
Und wenn du soweit bist,
Dann lass dir alle Zeit der Welt beim Öffnen deiner Augen,
Falls du diese geschlossen hattest.
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