
Abendliche Dankbarkeit
by Jule Wandel
Dankbarkeit ist eine sehr wirkunsvolle Praxis, um sich mit dem gelassenen, mutigen und positiven Selbst zu verbinden. Diese 6-Minuten-Meditation eignet sich für kurze abendliche Dankbarkeit, die uns hilft voller Vertrauen den Tag zu beenden.
Transkription
Mach es dir bequem für diese abendliche Dankbarkeitsübung.
Vielleicht im Sitzen oder im Liegen.
Vielleicht legst du bereits jetzt in deinem Bett.
Wenn du legst,
Dann lass deine Arme entspannt neben dem Körper oder vielleicht zur Körpermitte Richtung Boden sinken oder Richtung Bauch.
Wenn du sitzt,
Dann lass deine Arme auf den Oberschenkeln ruhen und schließe jetzt deine Augen.
Atme dreimal tief und bewusst ein und spüre dabei,
Wie sich dein Bauch hebt und senkt.
Lass mit jedem Ausatmen alle Anspannung des Alltags los und lass jetzt Zeit,
Hier in diesem Moment anzukommen.
Und dann bring einmal deine Aufmerksamkeit auf deinen Herzraum.
Spüre in deinem Herzbereich.
Vielleicht kannst du sogar deinen Puls wahrnehmen.
Vielleicht spürst du eine wohlige Wärme oder ein Licht im Herzbereich.
Nimm einfach mal wahr,
Was hier ist und lass gerne genau dieses Gefühl,
Was sich jetzt hier im Herzraum vorfindet,
Sich ausbreiten im ganzen Körper.
Vielleicht ist das noch ganz schwach,
Vielleicht nur ganz klein.
Und dann lass nun einmal vor deinem inneren Auge dein Tag Revue passieren.
Zähle nacheinander drei Dinge,
Drei Menschen oder Umstände auf,
Für die du dankbar bist.
Nehme dir bei jedem Punkt einen Moment Zeit,
Um das Gefühl von Dankbarkeit tief im Herzen zu spüren.
Warum bist du dankbar dafür?
Wie fühlst du dich dadurch?
Was ermöglicht es dir oder anderen?
Visualisiere dabei,
Wie sich ein warmes Licht immer heller,
Immer wärmer in deinem Herzraum ausbreitet.
Gehe nacheinander drei oder mehr Dinge,
Menschen oder Umstände durch,
Für die du heute dankbar bist.
Und vielleicht tauchen auch zwischendurch wieder Gedanken auf,
Die relativieren wollen oder die abschweifen.
Dann ist das ganz normal.
Bring deinen Fokus,
Deine Aufmerksamkeit immer wieder zurück zu dem Gefühl der Dankbarkeit.
Vielleicht kommen nach und nach immer noch mehr Dinge,
Umstände oder Menschen,
Für die du dankbar bist.
Vielleicht auch nicht,
Dann ist das auch völlig in Ordnung.
Und dann lege nun deine Hände auf dein Herz.
Genieße noch einmal das volle Gefühl des warmen Lichts im Herzraum,
Das sich durchströmt.
Lass ein Lächeln auf deinen Lippen entstehen und sage dir innerlich,
Ich bin so dankbar.
Danke,
Danke.
Genieße dieses wohlige Gefühl.
Und dann mach dich langsam bereit,
Wieder zurückzukommen.
Atme noch mal tief ein und aus.
Komm langsam in Bewegung und öffne in deinem Tempo deine Augen.
Vielleicht möchtest du dir genau diese drei Dinge,
Die du eben visualisiert hast,
Für die du dankbar bist,
Noch in ein kleines Buch,
In ein Journal schreiben,
Damit du jederzeit,
Wenn du vielleicht mal nicht so gut gelaunt bist,
Dieses Büchlein aufschlagen kannst und dich verbinden kannst mit all den Dingen,
Für die du dankbar bist.
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