
Wenn es laut wird, dann meditiere (Meditation mit Geräuschen)
Meditation im Alltag - Teil 1/10: Ein Feuerwehrauto mit Sirene rauscht vorbei, du erschrickst und denkst: Was ist passiert? Lerne, wie du Geräusche neutral bewertest und sie als das wahrnimmst, was sie sind. Ich gebe dir Anleitung, innerlich ruhig zu bleiben, auch wenn es im Außen mal laut wird. Ich freue mich über Feedback!
Transkription
In dieser Meditation geht es darum,
Dass wir mal die Geräusche unserer Umgebung dazu verwenden,
Um zu meditieren.
Das Ganze ist Teil 1 einer Meditationsserie,
Die ich nenne Meditation im Alltag,
Tipps und Tricks.
Ja,
Du kennst es wahrscheinlich,
Draußen fährt ein Feuerwehrauto oder die Ambulanz vorbei und du erschrickst,
Fragst dich,
Oh Gott,
Was ist denn jetzt passiert?
Tatsache ist,
Dass jedes Geräusch in uns eine bestimmte Reaktion auslöst.
Mit bestimmtes Gefühl auslöst,
Also vielleicht Wut,
Ärger,
Schock,
Angst,
Vielleicht aber auch Freude,
Ja,
Positive Erinnerungen.
Und in der Meditation geht es jetzt darum,
Dass wir die Geräusche von unserem Alltag oder eben von unserer jetzigen Umgebung dazu nutzen,
Um runterzukommen und lernen,
Diese Geräusche neutral zu bewerten und sie wirklich als das wahrzunehmen,
Was sie sind.
Dann find erstmal einen guten,
Aufrechten Sitz,
Wo du jetzt die nächsten circa 10 bis 12 Minuten ganz gemütlich sitzen kannst.
Der Oberkörper ist aufgerichtet,
Die Schultern sind entspannt,
Dein Kiefer,
Deine Zähne sind entspannt und ebenso sind deine Augen und die Augenpartien auch entspannt.
Und hier wieder eine kleine Erinnerung,
Du hast jetzt gerade nichts Besseres zu tun,
Als hier zu sitzen,
Den Fokus auf dich zu lenken und einfach mal kurz inne zu halten und still zu werden.
Nimm zu Beginn ein paar Atemzüge,
Ganz bewusst für dich,
Um wirklich mit jeder Einatmung hier anzukommen und mit jeder Ausatmung das loszulassen,
Das abzugeben,
Was du jetzt für die nächsten circa acht bis zehn Minuten nicht brauchst.
Und dann bring für die nächste Minute zunächst mal deine Aufmerksamkeit auf deinen Atem und nimm ganz bewusst wahr,
Wie du einatmest und wie du ausatmest.
Und dann bring von dort deine Aufmerksamkeit auf deine Ohren.
Versuch einmal dein linkes Ohr zu erspüren,
Also einfach versuchen wahrzunehmen,
Dass es überhaupt existiert,
Links von deinem Gesicht und dann ebenso auch das rechte Ohr.
Also wirklich erstmal nur wahrnehmen,
Dass da zwei Sinnesorgane sind,
Mit denen du deine Geräusche,
Die Geräusche deiner Umgebung wahrnimmst.
Und dann lenkst du ganz bewusst deine Aufmerksamkeit auf das,
Was du hörst,
Also auf alle Geräusche,
Die um dich herum passieren.
Und die Aufgabe ist zunächst mal nur wahrzunehmen,
Was da überhaupt für Geräusche da sind.
Die Idee hinter dem Ganzen ist,
Dass du dir vorstellst,
Dass du wie so ein Fels,
Wie so ein Stein bist und dass die Geräusche auf dich zukommen.
Das heißt,
Du hier sitzt,
Ganz ruhig,
Ganz still,
Ganz entspannt und dass du all die Geräusche auf dich zukommen lässt.
Also du rennst den Geräuschen nicht hinterher,
Sondern du sitzt hier und beobachtest die Geräuschkulisse deiner Umgebung.
Du bewertest die Geräusche nicht,
Sondern du beobachtest die Geräusche.
Wenn da zum Beispiel ein Vogel zwitschern ist,
Den nimmst du wahr.
Okay,
Da zwitschert ein Vogel und dann bleibst du bei deiner Aufmerksamkeit,
Bei deinen Ohren und hörst du dieses Geräusch weiter an.
Und genauso auch mit den eher unangenehmen Geräuschen.
Und übrigens kann es natürlich auch sein,
Dass bei dir gar keine Geräusche sind und dann kannst du dir die Stille anhören.
Wie ist es,
Wenn es ganz ruhig,
Ganz still ist?
Kannst du diese Stille gut ertragen?
Was macht die mit dir?
Und dann kannst du den Fokus langsam loslassen von den Ohren,
Von den Geräuschen.
Kannst nochmal für einen ganz kurzen Moment zu deiner Atmung zurückkehren.
Bewusst einatmen,
Bewusst ausatmen.
Und hier nochmal den Moment zu genießen,
Dass du dir heute Zeit für dich genommen hast.
Dass du vielleicht mal was Neues ausprobiert hast und dass du vielleicht,
Hoffentlich,
Dich ein Stück weit entspannter und ruhiger jetzt fühlst.
Und dann komm langsam aus deinem Sitz raus.
Streck dich,
Streck dich.
Danke,
Dass du dabei warst und danke,
Dass du so offen warst und das mit den Geräuschen mal versucht hast.
Treffen Sie Ihren Lehrer
4.5 (33)
Neueste Bewertungen
Ähnliche Meditationen
Trusted by 35 million people. It's free.

Get the app
