
Meditation statt Power Nap
Diese Stille-Meditation empfehle ich dir, im Liegen durch zu führen. Wenn du im Liegen sehr leicht einschläfst, kannst du dich auch angelehnt hinsetzten, am Besten mit einer Kopfstütze. Die Meditation führt dich langsam in einen Raum der Stille. Du kannst erleben, wie dein aktiver Geist loslässt — so wie du es vielleicht von den Momenten kurz vor dem Einschlafen kennst. Was anwesend bleibt, selbst wenn der aktive Geist ruht, kann dich zu einer tiefen Erfahrung des Losgelöstseins führen. Und dich erfrischt zurückkehren lassen in dein Hier und Jetzt.
Transkription
Herzlich willkommen jetzt zu dieser stille Meditation.
Diese Meditation ist eine wunderbare Alternative zu dem weit verbreiteten Powernapping,
Kann sogar das Powernapping ersetzen.
Bevor ich einige Worte zu dieser Meditation sage,
Lade ich dich ein,
Dich jetzt bequem hinzulegen.
Wenn du sitzen magst,
Ist wichtig,
Dass du angelehnt sitzt und im Idealfall auch dein Kopf angelehnt ist.
Finde also eine Position für deinen Körper,
In dem du maximal entspannt sein kannst.
Nimm dann einen tiefen Atemzug,
Spanne deine Muskulatur ein klein wenig an und lasse wieder los.
Hatten wir noch ein weiteres Mal.
Tief ein und aus.
Reck dich ein wenig,
Streck dich ein bisschen und lass deinen Körper von selbst seine ideale Position finden.
Und auch während ich jetzt weiterspreche,
Sind kleine Veränderungen willkommen,
Die dazu dienen,
Dass du in einer optimal entspannten Lage liegst oder angelehnt sitzt.
Nun,
Während du es dir jetzt ganz und gar bequem machst und auch schaust,
Dass du zugedeckt bist,
Alle Störungen ausgeschlossen sind.
Und das ist jetzt für diese Meditation besonders wichtig,
Dass du wie immer dein Mobile Phone ausgestellt hast,
Weißt,
Dass du dafür gesorgt hast,
Dass keine Störungen kommen.
Aber wie immer du auch jetzt dir ganz und gar bewusst bist,
Egal wie tief deine Meditation dich jetzt in die Stille zum universellen Geist führt,
Du bist jederzeit in der Lage,
Dich situationsgemäß hier,
Jetzt zu verhalten,
Auf Störungen,
Egal welcher Art,
Angemessen zu antworten.
Nun zur kurzen Einleitung.
Diese Meditation,
Die sehr,
Sehr dicht dran ist an einem Powernap und dir eine ähnlich tiefgreifende Erfrischung schenken wird,
Holt uns dort ab,
Wo wir wie vor dem Einschlafen in eine tiefe Erfahrung des Loslastens sinken.
Vielleicht gehörst du zu den Menschen,
Die diese wenigen Momente oder Sekunden mitbekommen,
Vor dem Einschlafen.
Vielleicht hast du auch schon bei deinem Powernappen erlebt,
Dass es manchmal gar nicht nötig war,
Wirklich einzuschlafen,
Sondern dass es eine ganz exquisite,
Besondere Form der Ruhe gibt,
Wo du richtig spüren kannst,
Wie dein Geist locker lässt.
Etwas mehr vom Gehirn her gesprochen könnte man sagen.
Wir erleben unmittelbar den Wechsel von einer Hirnfrequenz im Alpha- oder Beta- Zustand und plötzlich,
Langweilig im Delta-Modus,
Vielleicht sogar im Theta-Zustand,
Uns ganz und gar gelöst zu erfahren.
So können uns jetzt diese Meditation daran bewusst erinnern und anknüpfen,
Diesen Zustand,
Der nicht nur ausgesprochen erholsam ist,
Sondern uns auch mit der wahren Natur unseres Geistes verbinden kann,
Ganz willentlich bewusst einzuladen.
Nun,
Wo du weißt,
Worum es gehen darf jetzt in diesen nächsten etwa zehn,
Zwölf Minuten,
Dich sehr,
Sehr tief auszuruhen,
Beinahe einzuschlafen und,
Das sei dir jetzt schon vorweg gesagt,
Bei dieser Meditation ist es auch okay,
Mal für einige Augenblicke tatsächlich in den Schlaf zu kommen.
Die Einladung bleibt,
Vor dem Schlaf in tiefer Gelöstheit anwesend zu sein.
Mit anderen Worten,
Wir tauchen ein in die direkte Erfahrung unseres Bewusstseins- Stromes,
Abgelöst vom Strom unserer Gedanken,
Bilder,
Träume.
Unser Bewusstsein ist ganz und gar wach.
Nun,
Nach dieser orientierenden Einleitung lass dich ganz und gar,
Dein Körper,
Dich besinnen,
Vielleicht noch mal mit einem sanften,
Aber ausgefüllten Atemzug.
Du atmest ein,
Du atmest aus,
Du spürst die Empfindungen deines Körpers im Brustkorb,
Im Bauchraum,
Schultern und Nacken.
Du atmest ein und aus,
Spürst die Empfindungen deines Kopfes,
Deines Gesichtes.
Du nimmst wahr den Strom deines Atems,
Der wie von selbst in deinen Körper hinein und heraus strömt.
Du kannst deine Schultern und Arme spüren,
Deine Hände,
Deine Handflächen und während du weißt,
Dass es absolut nichts mehr zu tun gibt,
Kannst du tiefer sinken,
Dich hinein entspannen in die Empfindungen deines Körpers.
Deine Bauchdecke im Rhythmus deines Atems hebt und sinkt und so breitest du dich immer tiefer und entspannter aus in deinem Körper,
Dein Becken,
Deine Beine und während dein Atem ganz entspannt hinaus strömt und wieder hinein in deinen Brustkorb und Bauchraum,
Kannst du sogar die Empfindungen wahrnehmen,
Deine Unterschenkel,
Deine Fußsohlen bis in deine Zähne,
Bis in deine Ferse hinein.
Du bist einfach nur da und es kann sehr angenehm sein,
Losgelassen,
Spürend,
Empfinden,
Was da ist,
Dein Geist,
Losgelassen,
Vertrauend,
Dass diese Zeit jetzt ganz und gar dir gehört,
Du dich um nichts zu kümmern brauchst,
Nicht einmal um das Ende dieser Meditation,
Auch das bekommst du von außen signalisiert.
Es gibt nichts zu tun,
Was geschieht,
Geschieht von selbst.
Ganz vertrauensvoll kannst du dich deinen Empfindungen überlassen,
Anwesend und doch gleichzeitig losgelöst von allem,
Was ist,
Stille,
Tiefe,
Stille.
Nun ganz sanft wie das Meer,
Das nach der Ebbe frisch den Strand berührt,
Lässt du dich ganz allmählich in deinem Rhythmus wieder deines Atems gewahr werden,
Den Empfindungen deines Körpers lauschend und ganz bewusst und das Nichtstun müssen genießen,
Die Freiheit und Dankbarkeit spüren,
Die damit jetzt vielleicht für dich verbunden sein mag und dann mit etwas tieferen Atemzügen und spüre einmal deinen Brustkorb,
Deinen Bauchraum,
Deine Schultern und Arme,
Während du ein- und ausatmest,
Genussvoll,
Ausgebreitet und tief und vielleicht mit einem kleinen Recken kleinen Bewegungen deines Körpers,
Du dich darauf einstimmst,
Ganz organisch wieder deinen physischen Körper zu beleben,
Aus dieser Reise der Stille und leeren Weite wieder anzudocken,
Hier und jetzt in deinem physischen Körper und bewege jetzt bitte deine Arme und Hände,
Deine Finger,
Balle vielleicht einmal die Hand zu Fäusten und löse sie wieder,
Bewege deine Beine,
Deine Füße,
Den ganzen Körper,
Deine Wirbelsäule ein klein wenig hin und her und ganz egal,
Ob du liegst oder sitzt,
Erinnere dich an diesen Raum,
In dem du dich gerade befindest,
Öffne dann deine Augen,
Blicke mit weichem Blick ein wenig aus deinen Augen heraus und lass dich dann mit dem Bewusstsein,
Dass diese Meditation gleich zu Ende geht,
Noch einmal deinen Körper so weit aufrichten,
Dass du dich hinsetzt oder von der Lehne löst,
Dass du weißt,
Wenn jetzt gleich diese Meditation zu Ende ist,
Du ausgeruht,
Frisch und orientiert wieder zurückkehrst in deine nächste Lebenssituation.
Hab eine gute Zeit und bis zum nächsten Mal.
Wiedersehen,
Dein Martin
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