
Achtsam urlauben - damit du nicht auf der Stresswelle surfst
Kathrin, Hospizbegleiterin, und Gerhard, Resilienztrainer, möchten sich mit dir auf eine Reise begeben. Dass du schon vor dem Urlaub deine Gedanken so in den Koffer packst, dass du dich wirklich erholen oder dir sogar ein dauerhaftes, ehrliches Urlaubsgefühl in den Alltag holen kannst. Mal ändern sich Pläne, mal hast du Angst, etwas zu verpassen oder der Urlaub muss alles auf einmal sein. Wir geben dir Tipps, wie du trotzdem entspannt aufbrichst. Am Ende findest du die perfekte Urlaubscheckliste
Transkription
Hallo und herzlich willkommen zu Fullstop Forward,
Dem Podcast für Achtsamkeit und die bewusst andere Perspektive.
Wir sind Katrin,
Ehrenamtliche Hospizbegleiterin und Gerhard,
Zertifizierter Resilienztrainer Und wir freuen uns,
Dass du den Weg zu uns in dieser Folge gefunden hast.
Wir hoffen,
Dass auch diese Folge ein kleiner Urlaub für dich ist.
In dieser Folge geht es um die schönste Zeit des Jahres,
Um den Urlaub.
Wir haben Sommer,
Die heiß ersehnte Urlaubszeit steht bevor und während wir sonst im Alltag von Stresswelle zu Stresswelle surfen,
Ist der Urlaub für uns oft die rettende Insel.
Im Urlaub haben wir dann den Kopf frei,
Wir haben Ruhe und wir haben Muse und auf einmal ist alles möglich und doch wissen wir manchmal nicht,
Was wir dann zuerst tun sollen.
Die Fear of missing out schlägt zu,
Die Angst etwas zu verpassen und schon sind wir wieder mit Stress konfrontiert.
Oder Erwartungen werden nicht erfüllt,
Das heißt wir stehen vor Planänderungen und neue Situationen fuchsen uns erneut,
Wenn zum Beispiel das Wetter schlecht wird im Urlaub.
Wir möchten uns mit euch,
Liebe Zuhörerinnen und liebe Zuhörer,
Gerne auf eine Reise begeben,
Wie wir achtsam urlauben können.
Dass wir schon vor dem Urlaub unsere Gedanken so in den Koffer packen,
Dass wir uns dann auch wirklich erholen.
Wenn das Feld der Achtsamkeit für dich noch ganz neu ist,
Laden wir dich ein,
Erst noch oder auch unsere siebte Folge zu hören.
Achtsamkeit,
Die Kunst für diesen Moment präsent zu sein.
Und du kannst dich jetzt fühlen,
Wie kurz vor deinem Abflug oder vor deiner Abreise die Vorfreude packt dich,
Dein Herz schlägt und du träumst schon von all dem,
Was jetzt auf dich zukommt.
Ja,
Für unsere aktuelle Folge könnte der Zeitpunkt gar nicht besser passen,
Denn ich habe im Moment Urlaub bzw.
Ich bin kurz vor einem zweiwöchigen Urlaub,
Auf den ich mich wirklich sehr freue,
Eine kleine Auszeit.
Und ja,
Zu Beginn jetzt möchte ich gleich für den Moment der Woche von einem kleinen Phänomen erzählen und zwar,
Mir passiert es oft,
Dass wenn ich Menschen in meinem Umfeld erzähle,
Dass ich Urlaub habe,
Dass sie mich dann direkt fragen,
Ah schön,
Du hast Urlaub,
Wo geht's denn hin?
Und ich freue mich natürlich darüber,
Dann signalisieren wir,
Dass mein Gegenüber natürlich Interesse hat und es ihn oder sie auch interessiert,
Was ich dann einfach Schönes geplant habe.
Ja,
Und ich bin der Frage ein bisschen überdrüssig,
Denn genau darum soll es ja heute in unserer Folge gehen.
Also der Urlaub als Insel sozusagen,
Als Ort oder als Zeitphase,
In der alle Möglichkeiten vor mir liegen,
In der was Besonderes passieren kann,
Dort,
Wo mein Glück auf mich wartet.
Es ist eben eine Ausnahmezeit,
Aber ja,
Genau das ist dann immer mein Gedanke dabei,
Dass natürlich in dieser Zeit ich irgendwohin fahren kann,
Aber es natürlich nicht muss und so ein bisschen eben meine Haltung,
Was erwarte ich mir selber denn vom Urlaub?
Also erwarte ich von mir auch,
Dass ich direkt wohin fahren muss oder was Bestimmtes machen muss oder dass ich es vielleicht auch einfach mal fließen lassen kann,
Was ich diesmal tatsächlich probieren möchte.
Das finde ich eine ganz tolle Idee,
Dass du einmal sagst,
Ich nehme mir eigentlich nichts vor.
Ich denke,
Der Hintergrund bei allen Leuten,
Die dich fragen,
Ist natürlich erstmal Freundlichkeit oder Höflichkeit,
Aber es ist auch so,
Dass natürlich ein Urlaub auch ein Prestigeobjekt ist.
Also es gilt natürlich immer noch weiter,
Exotischer,
Länger,
Cooler,
Abenteuerlicher und dann ist der Urlaub mindestens so stressig oder mindestens so ein Leistungswettbewerb,
Wie eigentlich unser Arbeitsalltag.
Da finde ich deine Lösung deutlich entspannter und da würde ich auch lieber deine Lösung eigentlich nehmen wollen.
Ja,
Hast du einen Moment der Woche mitgebracht?
Ich habe ganz viele Momente der Woche dabei,
Weil ich möchte einmal das Thema virtuellen Urlaub in den Raum stellen.
Ich habe ja eine Playstation und tatsächlich kann ich eigentlich jeden Abend,
Wenn ich die anschalte,
Ja irgendwo hinreisen und ich spiele sehr gerne Fantasy-Spiele und wenn du Fantasy-Spiele spielst,
Dann landest du ja immer in irgendwelchen Welten,
In irgendwelchen Landschaften und ein großer Spaß ist tatsächlich das Erkunden und das Entdecken und das ist nicht anders,
Wie wenn du in ein fremdes Land reist,
Weil du beginnst irgendwo und du hast keine Ahnung,
Was Sache ist,
Gehst irgendwelche Wege,
Wenn du Glück hast,
Bekommst du auch irgendwo ein Reittier und dann kannst du noch weiterkommen und dann fragst du dich durch und dann kommen irgendwann die ersten Abenteuer und die ersten Aufträge.
Es ist insofern gar nicht mal so viel anders als das,
Was du gerade erzählst,
Weil du ja nicht mit einem Plan reist.
Also wenn du in dem Spiel unterwegs bist,
Lässt du dich täglich oder in dem Fall stündlich überraschen,
Wen treffe ich,
Was sind meine Möglichkeiten,
Wo gehe ich hin,
Was will ich entdecken,
Was will ich tun und das finde ich eigentlich auch extrem spannend und ja,
Es gibt Spiele,
Die spiele auch ich 140 Stunden lang und wenn ich Spiele 140 Stunden lang spiele,
Dann kenne ich die auch auswendig,
Aber es ist so,
Bis dahin ist auch tatsächlich dieser Reiz des Neuen einfach da und ich finde,
Urlaub ist schon hauptsächlich die Möglichkeit,
Eben etwas zu tun oder etwas zu entdecken,
Was eben nicht Alltag ist.
Selbst dein Ausstieg ist nicht Alltag,
Also dein Alltag ist Arbeiten oder Dinge erledigen,
Dinge tun und einfach zu sagen,
Nein,
Das finde ich auch eine ganz tolle Idee.
Das ist cool,
Ja,
Weil Urlaub ist ja eben vielleicht sieht man Urlaub auch eher als Auszeit vom Erwerbsleben,
Also egal,
Ob man jetzt eine Festanstellung hat oder selbstständig ist,
Wenn man selbstständig ist,
Ist es vielleicht manchmal ein bisschen schwieriger,
Sich selber an den Urlaub zu erinnern,
Dass man es nicht vergisst,
Aber genau,
Urlaub ist eine Auszeit auf jeden Fall,
In der andere Dinge möglich sind.
Insofern geht es um unsere Erwartungshaltung.
Was will ich mit meiner freien Zeit anfangen?
Und da stellen sich ganz viele Fragen.
Da stellt sich die Frage,
Was fehlt mir eigentlich?
Was soll mir vielleicht der Urlaub erfüllen,
Was ich sonst nicht erfüllt bekomme oder wovon soll mich der Urlaub entlasten,
Was mich sonst sehr belastet?
Und diese Frage,
Die stellt sich mir allerallerspäterstens,
Wenn ich meinen Koffer packe.
Also,
Die spannende Frage an dich,
Katrin,
Lautet jetzt,
Was packst du in deinen Koffer?
Und das erinnert natürlich an ein Kinderspiel.
Ich glaube,
Das kennt jeder.
Ich packe meinen Koffer und ich packe hinein.
Ja,
Also ich bin ein Mensch,
Ich packe eigentlich tatsächlich sehr viel in meinen Koffer.
Also ich mache mir dann vorher schon irgendwie so ein bisschen einen Plan,
Welche Schuhe passen zu welchem Kleid und so weiter.
Aber an der Stelle möchte ich gleich von einem Erlebnis auch berichten.
Ich bin vor vielen Jahren mal über die Alpen gefahren mit dem Rad,
Also habe eine Alpenüberquerung gemacht und da galt tatsächlich nicht viel mitzunehmen,
Weil ich keinen Transport hatte,
Der irgendwie einen Koffer oder eine Reisetasche sozusagen von Etappe zu Etappe mit uns mitgefahren hat,
Sondern wir hatten alles,
Was wir brauchten in unseren Rucksäcken,
Die wir eben während der ganzen Woche,
Es war eine Woche und es waren sieben Etappen,
Mitgefahren haben.
Und da galt es schon,
Einfach weniger mitzunehmen,
Also ein leichtes Gepäck zu haben und einfach mal auf das eine oder andere noch zu verzichten.
Und neben den Klamotten und Dingen,
Die man anhatte,
War dann zum Beispiel noch so ein kleines,
So eine kleine Tube Waschmittel dabei,
Um eben dann einfach abends in der Unterkunft den Oberteil zu waschen und das am nächsten Tag dann einfach wieder anzuziehen.
Fällt es dir dann leicht,
Auf Gepäck zu verzichten,
Wenn du deinen Koffer packst?
Mir fällt es immer leichter,
Weil ich mich vorher,
Wenn ich Koffer packe oder meine Dinge einfach zusammensuche,
Schon ein bisschen mit dem Gedanken hineinbegebe,
Hey,
Jetzt nimm diesmal nicht so viel mit,
Sondern guck mal,
Was du wirklich zu Hause lassen kannst,
Was ja wieder so ein bisschen,
Um wieder einen Bogen zur Achtsamkeit zu schlagen,
Auch so das Thema Loslassen ist.
Also brauche ich wirklich alles,
Was ich mitnehmen möchte?
Muss es jetzt das Lieblingsparfum sein oder kann ich vielleicht darauf verzichten,
Weil ich im Urlaub sowieso für andere Erinnerungen schaffe?
Ja,
Also es fällt mir nicht immer ganz leicht,
Aber es fällt mir immer leichter.
Wie geht es dir dabei?
Bei mir ist es meistens so,
Dass ich das Packen sehr weit hinaus schiebe,
Also ich packe sehr spät und vielleicht ist das eine kleine Erziehungsmaßnahme,
Vielleicht ist es auch nur eine schlechte Gewohnheit.
Tatsächlich ist es so,
Dass wenn ich spät packe,
Dann nehme ich einfach weniger mit und ich überlege mir schon im Vorfeld,
Was ich brauche,
Aber ich habe keine ausführliche Liste,
Also ich schreibe nur Dinge auf,
Von denen ich mir denke,
Die solltest du wirklich nicht vergessen,
Also mein Ausweis zum Beispiel,
Aber ansonsten bin ich da eigentlich relativ frei,
Sage ich jetzt mal,
Und ich nehme trotzdem immer etwas zu viel mit,
Also ich merke immer,
Dass ich wieder etwas zurückbringe und ich denke mir,
Ja,
Hättest du vielleicht noch weniger mitnehmen können.
Auf der anderen Seite frage ich mich natürlich,
Ist es wirklich immer nötig,
So wenig mitzunehmen?
Man könnte ja auch sagen,
Im Urlaub will ich aus dem Vollen leben und nehme einfach richtig volle Koffer mit.
Ich möchte mich anders zeigen,
Ich möchte etwas ganz anderes erleben,
Ich habe deswegen ganz andere Kleidung dabei,
Ganz andere Ausrüstung dabei,
Also ich lebe so aus vollen Zügen und auch das zeigt mir dann mein Koffer.
Und ich finde,
Das ist auch okay,
Aber in meinem Fall ist es auf jeden Fall so,
Ich bin noch aus meiner Zeit als Backpacker drauf trainiert,
Wenig nehme wenig mit,
Am besten fast nichts.
Und auch das ist ja total okay,
Denn zu sagen,
Jetzt bin ich im Urlaub und jetzt möchte ich,
Wie du sagst,
Aus dem vollen Repertoire des Kleiderschranks oder der Ausrüstung schöpfen und genau,
Wir wollen es hier jetzt in unserer Folge gar nicht bewerten,
Sondern einfach so ein bisschen die verschiedenen Facetten aufzeigen.
Ja,
Ich denke,
Das ist eine Frage der Erwartung,
Also in dem Augenblick spätestens,
In dem Augenblick,
In dem ich meinen Koffer packe,
Muss ich mir die Frage stellen,
Was will ich von meinem Urlaub?
Also ich kann ja nicht nur einfach den Koffer packen,
Weil ich es muss,
Klar,
Aber ich packe sozusagen meine Erwartungen hinein,
Also meine Wünsche,
Meine Hoffnungen,
Meine Pläne,
Die stecken schon in meinem Koffer.
Und die entscheidende Frage ist vielleicht auch genau die,
Was will ich von meinem Urlaub,
Was soll er mir bringen,
Was soll er mir erfüllen?
Ich habe vorhin ja erwähnt,
Dass ich für diesen bevorstehenden Urlaub relativ wenig geplant habe und möchte es diesmal wirklich fließen lassen.
Also ich möchte früh in den Tag hinein starten,
Ich habe natürlich ein paar Kleinigkeiten habe ich trotzdem geplant und muss auch ein paar Dinge erledigen,
Aber ich möchte mit dieser freien Zeit einfach tanzen und mal gucken,
Was kommt.
In meinen Koffer packe ich all meine Erwartungen an den Urlaub,
Meine Hoffnungen und meine Wünsche.
Du hast jetzt die Erwartung,
Dass du Zeit für dich hast und dass du eigentlich erst einmal nichts tun musst,
Sondern einfach Zeit findest.
Und es kann sein,
Dass wenn man am Urlaubsort ankommt,
Dass man feststellt,
Dass man noch viel mehr mitgenommen hat,
Ein unsichtbares Gepäck,
Das können Probleme sein,
Die man bisher nicht so gesehen hat,
Das können Grübeleien sein,
Das kann sein,
Dass ich merke,
Dass in mir etwas arbeitet,
Was ich bisher noch gar nicht so zeigen konnte.
Und dann merke ich,
Dass ich mir Zeit nehmen muss für diese Herausforderungen.
Im Alltag bleiben diese oft im Hintergrund,
Weil ich meine normalen Abläufe habe,
Weil ich mich um viele Dinge kümmere,
Viele Dinge erledige und genau jetzt im Urlaub zeigen sie sich.
Und dann wird es wirklich Zeit,
Sich ihnen zu widmen und sie nicht wieder wegzuschieben,
Sondern zumindest anzuerkennen,
Dass sie da sind,
Auch wenn momentan keine Lösung da ist,
Sondern die vielleicht erst in den nächsten Wochen kommen kann.
Aber so kann der Urlaub auch wirklich erholsam werden,
Wenn ich wirklich Zeit für mich habe und mich wieder mit mir neu verbinden kann.
Und im Idealfall gelingt es mir vielleicht auch schon in der Urlaubszeit,
Den einen oder anderen Ballast,
Den ich entdeckt habe,
Hinter mir zu lassen oder in dem Urlaubsort stehen zu lassen.
Der unsichtbare Koffer,
Den du gerade beschrieben hast,
Ist ja wie unsichtbares Übergepäck,
Für das wir sozusagen kein Geld bezahlen müssen,
Aber sozusagen ja mit unserer seelischen Währung ein bisschen was bezahlen müssen.
Das ist eigentlich wie Sperrgepäck.
Wie Sperrgepäck,
Super.
Und dazu fällt mir ein,
Dass es auch ein schönes Ritual gibt,
Bei einer Wallfahrt oder den Pilgern ist es üblich,
Dass man am Ziel etwas ablegt,
Vielleicht einen Stein vom Wegesrand.
Und dieser Stein symbolisiert all das,
Was du im Alltag mit dir schleppst.
Und all das kannst du nun stehen lassen,
Ablegen,
Du musst es nicht mehr weitertragen.
Jetzt haben die Pilger beispielsweise auf dem Jakobsweg schon viele,
Viele Kilometer zurückgelegt und auch diese Kilometer und die Zeit,
Die sie da verbracht haben,
Waren sicher nötig,
Um sich schrittweise zu lösen und um auch wirklich diese Lasten zu erkennen und diese Lasten loslassen zu können.
Und vielleicht gelingt dir,
Zumindest im kleinen Maßstab,
So etwas Ähnliches auch in deinem Urlaub.
Ja,
Das ist,
Finde ich,
Schön,
Am Ende einer Pilgerreise oder eines bestimmten Weges tatsächlich auch was abzulegen,
Da steckt ja noch viel mehr drin.
Mir kommt jetzt gerade noch eine Übung in den Sinn,
Die ich kennengelernt habe in der Zeit meiner Hospizbegleiterausbildung.
Jetzt gehe ich noch einen Schritt weiter oder noch einen Schritt tiefer,
Und zwar ist das ein Gedankenspiel,
Das mir Klarheit bringen kann,
Was mir in meinem Leben einfach wichtig ist,
Also welche Haltung mir wichtig ist oder welche Erinnerungen ich pflegen möchte.
Und zwar nennt sich die – das ist eine Übung – die nennt sich Mein letzter Koffer.
Und wenn man sich jetzt mal vorstellt,
Dass wir Menschen ab einer bestimmten Reise unseres Lebens an dem Punkt stehen,
Wo wir vielleicht mit unserer Endlichkeit konfrontiert sind oder beispielsweise auch in ein Pflegeheim ziehen und uns ja dann auch ganz schmerzlich bewusst sind,
Dass das jetzt vielleicht die letzte Station oder das letzte Kofferpacken ist für die letzte Station,
Oder bei einer lebensbegrenzenden Diagnose vielleicht,
Wenn wir dann in ein Hospiz gehen und dann eben unsere Habseligkeiten durchgucken und dann eben schauen,
Was möchte ich denn in diese Phase oder auf diese letzte Reise mitnehmen.
Und jetzt genauer kannst du dich fragen,
Was würdest du in deinen letzten Koffer packen?
Also sind das vielleicht Fotos oder Briefe,
Die dir am Herzen liegen oder Urlaubssouvenirs oder ist es vielleicht einfach das Lieblingspaar dicke Socken oder ein Lieblingsduft?
Bei mir wäre es zum Beispiel Lavendel oder Zitrone.
Oder ist es vielleicht auch eine bestimmte Musik,
Die du dir mitnimmst,
Um sie dann auch immer irgendwie gern hören zu können.
Also man sagt ja,
Die schönsten Dinge im Leben sind nicht Dinge,
Sondern Erinnerungen.
Und ja,
Wie du es gerade so toll beschrieben hast,
Es gibt genügend Dinge im Leben,
Die uns schwerer Ballast sind für unsere Seele oder einfach auch Dinge,
Die wir mitnehmen.
Und ja,
Da kann man sich innerhalb dieser Übung,
Finde ich,
Sehr gut Gedanken darüber machen.
Der Gedanke,
Dass du etwas mitnimmst,
Vielleicht in die andere Welt oder in die Welt,
Die vielleicht jenseits des Lebens auf uns wartet,
Ist ja eigentlich ein total schöner und tröstlicher Gedanke.
Und auch sich da jetzt schon Gedanken zu machen,
Was das wohl sein könnte,
Macht einem ja auch klar,
Was ist was wert oder wofür lebe ich eigentlich jetzt.
Und ich war neulich bei einem Konzert.
Und wer öfter Podcast oder unseren Podcast hört,
Weiß ja,
Dass ich ab und an auf Metal-Konzerten bin.
Und diesmal war ich bei Wardruna.
Wardruna ist eigentlich kein klassischer Metal,
Sondern ist eigentlich eher so Folk,
Alte norwegische Gesänge,
Fast schamanistisch.
Also ich war da in München auf dem Tollwood-Festival und es gibt da ein ganz tolles Lied,
Von dem der Sänger immer sagt,
Dass es davon handelt,
Dass man jemand auf die andere Seite singt.
Also das Lied soll dich quasi begleiten und dich,
Deine Seele,
Auf die andere Seite in die Welt,
Jenseits unseres Lebens begleiten.
Und das fällt mir deswegen ein,
Weil ich das auch so schön finde,
Wo du eben sagst,
Vielleicht ist es Musik,
Was du mitnimmst.
Und das war auch da ganz wunderbar und ist auch wirklich ein schönes Lied,
Wo einem das auch so klar wird,
Dass auch letztlich vielleicht da am Ende nochmal eine Reise stattfindet,
Eine letzte Seelenreise.
Und zum Thema allerletztes Gepäck erinnere ich mich,
Dass zum Beispiel,
Nachdem mein Vater gestorben war,
Der war schon längere Zeit im Halben,
Dann sammelt man natürlich aus dem Zimmer so die letzten Gegenstände ein und das war eine kleine Kiste.
Mehr Inhalt war nicht mehr da,
Weil er in den Jahren davor schon vieles abgeben musste oder loslassen musste aufgrund von Erkrankung und Alter.
Und deswegen merkt man eigentlich,
Ja,
Das ist so ein langer Weg und dieses Loslassen und immer leichter werden und woanders hin sich bewegen,
Ist ein gemischter Prozess.
Das ist mit Schmerz und Trennung verbunden,
Aber es ist auch mit einer Verheißung vielleicht verbunden.
Und letztlich ist es im Urlaub vielleicht ähnlich,
Weil es geht ja nicht nur darum,
Was schleppe ich mit,
Sondern was erwartet mich vielleicht an neuen Dingen?
Also wie kann ich vielleicht nochmal was Neues für mein Leben finden oder ein neues Erlebnis für mich entdecken?
Die Tatsache,
Die du gerade beschrieben hast,
Dass man das vielleicht auch sogar aktiv angeht und in seinem Leben schon ein bisschen abwägt,
Was hilft mir noch,
Was ist mir hilfreich,
Was ist mir nützlich und welche Dinge,
Also welche wirklichen Dinge jetzt möchte ich vielleicht als Ballast in der Tat auch schon hinter mir lassen.
Es hat sogar einen Namen,
Das ist ein Trend,
Es nennt sich nämlich Death Cleaning,
Beziehungsweise ist es auch so ein Phänomen,
Was sich jetzt in Schweden,
Glaube ich,
Entwickelt hat und zwar hat es auch dort einen Begriff,
Nämlich Döstätning,
Ich weiß jetzt nicht,
Ob ich es richtig ausspreche,
Aber da geht es in der Tat auch darum,
Sich zu Lebzeiten schon für sich selbst einfach zu überlegen,
Was ist mir wichtig,
Irgendwie dann das abzuregen und dafür sich einfach ein bisschen Klarheit zu bekommen.
Ich stelle mir das gar nicht so leicht vor,
Mich auf die letzten Dinge vorzubereiten,
So wie du das gerade von der Methode in Schweden geschildert hast.
Ich denke,
Es ist immer extrem schwierig,
Etwas hinter sich zu lassen,
Etwas loszulassen und etwas aufzugeben.
Das ist meistens doch auch mit Trennung oder mit Schmerz verbunden und wir sind natürlich auch Gewohnheitsmenschen und all das aufzugeben,
Ist sicher nicht einfach,
Aber umgekehrt,
Denke ich,
Fühlt man sich danach sehr frei,
Sehr gelassen,
Sehr leicht und daher ist es sicher eine sehr wichtige Übung.
Und ich finde,
Im Urlaub könnte das ähnlich sein.
Im Urlaub habe ich ja jeden Tag etwas Neues,
Ganz egal,
Wie ich verreise,
Ob ich pauschal verreise,
Sehr individualistisch verreise,
Mehr Abenteuer will,
Mehr irgendwie Erholung,
Entspannung.
Ich bin immer an einem anderen Ort,
In einem anderen Hotel oder überhaupt einer anderen Unterkunft,
Es gibt vielleicht anderes Essen,
Es sind andere Menschen um mich herum und ich muss eigentlich mich ständig auf etwas Neues einstellen.
Und das ist ja auch eine Chance.
Es kann ja ganz harmlos sein,
Also ich probiere etwas Neues zu essen aus oder ich lasse mich mal auf eine andere Art etwas zu organisieren ein,
Weil es in dem Land eben ganz anders üblich ist und ich das nicht so leicht machen kann oder so,
Wie ich es gewohnt bin zumindest.
Ich muss anders sprechen,
Ich kann vielleicht auch mal eine andere Sprache ausprobieren oder muss eine andere Sprache ausprobieren und so geht es ja eigentlich den ganzen Tag.
Alles ist anders,
Meine ganzen Gewohnheiten finden nicht statt und das kann ja eine schöne Chance sein,
Wieder etwas offener zu sein,
Flexibler zu sein,
Sich auch mal darauf einzulassen und auch auf eine ganz leichte Art generell mit Herausforderungen oder Anforderungen an mich umzugehen.
Da sprichst du ja auch einen super Aspekt der Achtsamkeit an,
Nämlich den Anfängergeist,
Also wie ein Anfänger auf etwas blicken,
Also eben dieses auf etwas Neues einlassen,
So wie als würdest du es wirklich das allererste Mal tun.
Und wir haben ja in der letzten Folge,
Als wir über Achtsamkeit und die verschiedenen Aspekte eben auch unter anderem den Anfängergeist gesprochen haben,
Das schon auch erwähnt.
Und jetzt im Urlaub,
Wenn man wirklich wo ist,
Wo man tatsächlich wo ganz neu ist und eine ganz neue Situation vorfindet,
Kann man das eigentlich perfekt üben.
Das ist gleich eine sehr praktische,
Gute Anwendung.
Ja,
Und weil wir im Urlaub in solchen Situationen,
Wie du sie gerade umschrieben hast,
Ja auch ständig mit neuen Verhältnissen konfrontiert sind oder auch mit Anforderungen,
Auf die wir uns vorher vielleicht gar nicht so vorbereiten konnten,
Was wir,
Glaube ich,
Als Menschen schon so mental irgendwie ganz gern machen oder ich kann zumindest von mir so sprechen,
Kann ich jetzt natürlich nicht auf andere beziehen.
Andere sagen vielleicht auch,
Nee,
Ich will gar nicht so viel planen,
Sondern will in den Tag hineinleben.
Aber dennoch kann gerade auch im Urlaub,
Wenn wir uns natürlich vornehmen,
Dass es dann genau im Urlaub perfekt laufen soll und so nach unserem Plan,
Vielleicht wie wir uns das vorgestellt haben,
Dass dann Unwägbarkeiten kommen können.
Also es gibt immer irgendwas,
Was dann nicht klappt.
Und wenn es vielleicht die Fähre ist,
Mit der ich fahren will,
Die aber dann genau an dem Tag einen Wartungsausfall hat oder so.
Also es gibt ja ganz viel.
Und wir haben uns im Vorfeld zu dieser Folge ja ein bisschen schon ausgetauscht.
Und Gerhard,
Du hast einen Satz gesagt,
Den finde ich im Rahmen der Resilienz,
Was ja dein Thema ist,
Super interessant.
Vielleicht magst du da noch mal ein bisschen drauf eingehen.
Denn du hast gesagt,
Dass dann auch gewisse,
Also dass im Urlaub gewisse Fixpunkte entfallen und das sozusagen wie so kleine Krisen sind,
Die im Alltag oder dann eben im Urlaub auch auftreten können.
Vielleicht kannst du das mal näher umschreiben.
Ja,
Gern.
Also Resilienz ist ja eben die Fähigkeit,
Mit Krisen umzugehen oder Krisen zu meistern und vielleicht sogar im Idealfall an Krisen zu wachsen.
Und jetzt bin ich Resilienztrainer.
Das heißt,
Da steckt ja die Behauptung darin,
Dass man Resilienz üben kann.
Also die Widerstandskraft einem nicht einfach so zufällt,
Sondern dass man die bewusst aufbauen kann und stärken kann.
Und ein großer Punkt ist natürlich,
Dass man Herausforderungen oder Schwierigkeiten,
Die auf einen zukommen,
Aktiv ergreift.
Dass man nicht immer so in der Opferrolle ist und sich denkt,
Oh Gott,
Es passiert schon wieder was oder es verändert sich schon wieder was.
Jetzt kommt eine neue Krise.
Ich meine,
Wir erleben das ja auch gerade in der Gesellschaft,
Ob es ein Krieg ist,
Ob es irgendwelche Energieengpässe sind etc.
Gefühlt kommt so eine Krise nach der anderen und auch im Leben ist es ja immer wieder so.
Und da ist es eben wichtig,
Sich zu trainieren oder zu üben,
Diese Perspektive einzunehmen und zu sagen,
Ja,
Die kommen und ich ergreife die aktiv und ich vertraue dann darauf oder entwickle die Kraft,
Eine Krise zu bewältigen.
Und im Urlaub ist es halt die spielerische Art und Weise.
Es fallen Fixpunkte weg.
Also ich muss eben nicht um so und so viel Uhr aufstehen.
Ich muss nicht da und da hingehen.
Ich muss nicht diesen und jenen Job machen,
Sondern eigentlich bin ich erst mal total frei.
Und wenn diese Fixpunkte alle wegfallen,
Dann kann ich auch neue Möglichkeiten und neue Potenziale in mir entdecken.
Also wenn die Fähre nicht fährt,
Kann ich natürlich also jetzt mich hinsetzen und 24 Stunden jammern.
Eine Möglichkeit.
Ich kann aber auch sagen,
Gut,
Dann wurden mir jetzt 24 Stunden geschenkt.
Völlig unvorbereitet in einer Stadt,
In der ich gar nicht so lange sein wollte.
Aber dann gucke ich mal,
Was mache ich aus diesen 24 Stunden?
Und vielleicht entdecke ich was ganz Neues in der Stadt.
Vielleicht entdecke ich was ganz Neues für mich.
Und das ist eigentlich ideal.
Also wirklich dieses Einüben,
Diesen Blick gewinnen und sagen,
Ich kann immer etwas daraus machen.
Ich höre da jetzt raus,
Der Weg ist das Ziel,
Sagt man ja auch so schön.
Oder das Glück findest du nicht im Ziel,
Sondern das Glück findest du auf dem Weg sozusagen bei dir selbst.
Das heißt,
Sich hinzusetzen und in sich hineinzuheuchen,
Was brauche ich?
Und dann eben auch zu gucken,
Vielleicht mit der Frage,
Die wir vorhin schon gestellt haben,
Warum verreise ich?
Oder warum verreise ich gerade vielleicht auch manchmal nicht?
Kann man sich,
Glaube ich,
Da ganz gut annähern.
Also der Weg ist das Ziel.
Und das ist auch eine ganz schöne Erfahrung,
Weil man muss sich ja um nichts kümmern.
Ich bin noch nicht angekommen.
Ich muss noch nichts tun,
Nichts organisieren,
Mich noch nicht neu einstellen.
Und ich habe mein altes Leben,
Meine alten Gewohnheiten,
Meinen Alltag schon hinter mir gelassen.
Und deswegen so zwischen den Welten zu sein,
Einfach wirklich unterwegs zu sein,
In Bewegung zu sein,
Finde ich,
Ist ein ganz schönes Gefühl.
Es ist so ein richtiges Reisegefühl.
Und ich mag das auch ganz gern zum Beispiel,
Einfach herumgefahren zu werden in einem Zug,
In einem Bus,
In einem Auto,
Weil dann kann ich einfach nur da sitzen und zum Fenster hinaussehen und das Gefühl haben,
Ich bin unterwegs.
Insofern auch das Reisegefühl selbst ist,
Glaube ich,
Ein ganz wunderbares Gefühl.
Wenn ich an meine letzten Urlaubsreisen denke,
Dann habe ich auch für die Anreise eigentlich schon ganz schöne Erinnerungen.
Ich bin dann ja immer in Freude gewesen,
Die Freude aufzubrechen oder auch die Sehnsucht nach dem Neuen oder nach dem,
Was mich dann sozusagen erwartet.
Ich habe noch einen Buchtipp dabei,
Auch diesmal wieder.
Und zwar,
Der Autor Christian Schüle hat ein Buch geschrieben mit dem Titel Vom Glück unterwegs zu sein.
Und da geht er genau auf diese verschiedenen Aspekte ein.
Die Sehnsucht nach dem Ungesehenen,
Nach Pilgerwegen zum Beispiel.
Wir hatten vorhin schon den Jakobsweg erwähnt oder ich habe von meiner Alpenüberquerung mit dem Rad gesprochen.
Du hast von Backpacking gesprochen.
Also er geht da auf viel ein und sagt eben auch,
Auf der Reise sein ist ja auch vielleicht die Suche nach uns selbst.
Unterwegs sein ist wirklich eine Freude und ein Glück und auch deswegen,
Weil ich ständig etwas Neues erlebe.
Das heißt,
Ich bekomme dauernd Input.
Also Reisen,
Wenn man so will,
Ist doch die beste Inspiration.
Ob ich jetzt fix an einen Punkt fahre oder ob ich mich durch ein Land bewege,
Ist ja eigentlich total egal,
Weil ich habe täglich etwas Neues,
Was ich erlebe.
Und es kann auch mal ein kleines Gespräch sein.
Also ich erinnere mich,
Dass ich mich in Finnland mal mit dem Inhaber von einem Lebensmittelgeschäft über die kleinen Mikrobrauereien unterhalten habe,
Die es alle in Finnland gibt.
Also wo ganz,
Ganz viel Craft Beer hergestellt wird.
Das ist doch wunderbar.
Das habe ich hier nicht zu Hause.
Und also weder das Bier noch die Gespräche.
Und insofern,
Das ist,
Glaube ich,
Ein sehr,
Sehr gutes Beispiel.
Es kann natürlich auch sein,
Dass ich ein Megamuseum sehe,
Was es so hier nicht gibt.
Also was vielleicht ganz,
Ganz tolle Dinge mir präsentiert oder zeigt.
Oder es kann einfach sein,
Dass ich vielleicht im Urlaub irgendwo tatsächlich wandere oder mich auf dem Rad bewege oder auf dem Wasserfahrt bewege.
Und auch das alles Dinge sind,
Die ich nicht kann.
Und ich habe ständig was Neues.
Und wenn ich das erkenne,
Dass das wirklich was Neues für mich ist,
Dann kann da halt total der Impuls entstehen,
Auch das in den Alltag weiterzutragen und wirklich so einen kleinen Neustart für sich zu erleben und zu sagen,
Hey,
Ich lasse was Altes hinter mir.
Haben wir gerade erst drüber gesprochen.
Und das schafft Raum.
Und es schafft Raum dafür,
Dass ich auch wieder wachsen kann,
Mich weiterentwickeln kann und was Neues aufgreifen kann.
Kann auch einfach sein,
Dass ich ein Kochrezept mitnehme und mir denke,
Hey,
Das probiere ich aus.
Und das ab sofort in meinem Repertoire.
Genau der Input durch die verschiedenen Kulturen oder durch Land,
Leute und Gespräche bringen uns ja die Erinnerungen,
An die wir uns einfach später im Leben auch vielleicht an unserem Lebensende noch erinnern und die einfach dann Teil unserer Lebensreise oder unseres Lebensweges sind.
Ja,
Und jetzt müssen wir uns an der Stelle aber auch fragen,
Können wir auch das üben oder können wir üben,
Uns auf die neuen Situationen einzulassen und tatsächlich vielleicht auch uns den Input zu holen,
Also uns inspirieren zu lassen.
Denkst du,
Da gibt es im Alltag vielleicht auch eine Möglichkeit?
Mir fällt spontan dazu der Begriff des Mikroabenteuers ein.
Du kennst den Begriff,
Ich kenne den Begriff.
Damit ist nicht gemeint,
Dass man sich in Lebensgefahr begibt oder überhaupt etwas Gefährliches tut,
Sondern damit ist gemeint,
Dass man aus seinem Alltag ausbricht.
Und das geht oft schon im kleinen Rahmen.
Also die einfachste Möglichkeit ist mit Sicherheit,
Einfach einmal andere Wege zu gehen oder zu fahren.
Andere Wege in die Arbeit,
Andere Wege zum Einkaufen,
Andere Wege zum Sport,
Ganz egal,
Neue Wege gehen,
Neue Wege fahren.
Das kann wirklich ganz spannend sein,
Weil man seine Stadt oder seine Umgebung komplett neu entdeckt und damit natürlich auch sich selbst neu entdeckt.
Ich selbst mache das dieses Jahr so,
Dass ich mir Zeit nehme,
Neue Kunstwerke in München zu entdecken.
Ich wohne hier schon sehr lange,
Aber ich habe ein Buch bekommen und dort sind viele Kunstwerke beschrieben und ich habe festgestellt,
Oh,
Du dachtest,
Du kennst vieles,
Aber du kennst vieles ja doch noch nicht und vieles entsteht neu.
Also es gibt auf den Straßen neue Kunstwerke,
Die ich noch nicht kannte.
Und jetzt mache ich das so,
Dass ich mit dem Fahrrad einen Schlenker fahre oder dass ich mit der U-Bahn einen Umweg nehme,
Um mir dieses Kunstwerk jeweils anzusehen.
Ich habe bestimmt schon 25 neue Kunstwerke entdeckt und das finde ich wahnsinnig spannend für mich,
Weil ich einfach sehe,
Hey,
Da gibt es immer wieder was Neues.
Die Stadt verändert sich,
Alles wandelt sich und man selber fühlt sich auch gleich freier und denkt sich,
Hey,
Du kannst auch wieder ein paar neue Schritte gehen und deswegen einfach mal das,
Was du vor der Haustür legst,
Ändern und neu angehen.
Das sind so kleine Fluchten im Alltag.
Fluchten im Alltag,
Die wenig Planungsaufwand bedeuten,
Die also auch eine niedrige Hürde sind,
Wirklich sich auf den Weg zu begeben und loszugehen.
Also Unternehmungen,
Mir fällt auch gerade ein,
Ich habe vor kurzem von einer Familie mal gelesen in einer Zeitschrift,
Die im eigenen Wohnzimmer gezeltet hat.
Das fand ich ganz nett.
Muss vielleicht nicht im eigenen Wohnzimmer sein oder vielleicht hat man den Garten,
Also einfach mal irgendwie im Garten ein Zelt aufstellen und im August,
Wir haben ja jetzt gerade August und da gibt es ja auch viele Sternschnuppen.
Das heißt,
Man kann da auch mal eine Sternschnuppennacht unter freiem Himmel verbringen,
Genau.
Oder einfach das Fahrrad aus dem Keller holen und vielleicht von der eigenen Stadt in die nächste Stadt fahren oder mit der S-Bahn einsteigen und gucken,
Wie weit man fährt,
Vielleicht bis zur Endstation oder wenn es sich vielleicht so ergibt,
Auch einfach mit dem Zug zu fahren und zu schauen,
Wie weit komme ich mit einem 15-Euro-Ticket.
Also ich glaube,
Da gibt es viel,
Um sozusagen vor die Haustür zu treten und sich einfach auf den Weg zu begeben und loszugehen.
Und im Endeffekt,
Wir müssen ja eigentlich auf nichts warten.
Also wir können sofort los.
Es kostet in der Regel auch wenig.
Wir müssen es dann nur tun.
Und dafür sind Urlaubszeiten oder Auszeiten auch prima Zeitphasen,
In denen wir uns wirklich die Zeit dafür auch nehmen können,
Wenn manchmal im Alltag nicht so die Zeit dafür bleibt.
Ich glaube,
Was man hier so heraushört,
Ist,
Dass der Unterschied zwischen Urlaub und Alltag nicht so groß sein sollte.
Also dass man das nicht so klar trennt.
Man sagt,
Hier ist mein Alltag und da muss ich funktionieren und da leiste ich und da habe ich meinen festen Rahmen.
Und hier ist mein Urlaub,
Da bin ich ein anderer Mensch und da ist alles ganz anders.
Sondern wir haben ja im ersten Teil des Podcasts darüber gesprochen,
Dass es mir passieren kann,
Dass ich im Urlaub merke,
Dass ich meinen Alltag dabei habe als unsichtbares Gepäck,
Dass Dinge,
Die bisher noch nicht bewältigt sind oder dass Dinge,
Die mich beschäftigen,
Plötzlich in den Vordergrund treten und dann ist der Urlaub doch der Moment,
Wo ich mich genau dem stelle und das verarbeite.
Und umgekehrt,
Wenn ich im Alltag immer nur mache,
Mache,
Mache,
Dann kann mir eben passieren,
Dass ich das als zu belastend,
Als zu stressig empfinde.
Und da sollte man wirklich die Chance nutzen,
Neue Wege zu gehen,
Mal etwas ganz anders zu machen und dadurch vielleicht zu sehen,
Okay,
Es ist immer Wechsel möglich,
Es ist immer Änderung möglich,
Es ist immer ein Neuaufbruch möglich.
Und so ein guter Mix sollte das vielleicht sein.
Also Urlaub ruhig auch mal verstehen als etwas,
Wo ich Zeit für mich habe und vielleicht auch mal ein bisschen was Schwereres bearbeite und Alltag vielleicht einfach mal die Zeit,
Wo ich auch sage,
Hey,
Ich muss mich um mich selber kümmern und das darf auch erholsam sein.
Ja,
Ich finde es super,
Denn ganz oft ist für uns der Urlaub ja eben auch eine Zeit,
In der wir plötzlich alle Möglichkeiten haben.
Also ich habe eine gewisse Zeitphase und vor mir liegt der ganze große,
Breite Teppich an Möglichkeiten,
Was ich vielleicht schon in meinem Kopf habe von Unternehmungen oder also gar nicht so unbedingt der To-Do-Liste,
Was ich erledigen muss,
Sondern auch ich möchte Bücher lesen,
Ich habe einen Bücherstapel,
Ich will vielleicht an den See fahren,
Ich war schon lange nicht mehr in einem Museum und so weiter.
Und was dann passieren kann,
Ist natürlich,
Dass sich auch die berühmte Fear of Missing Out sofort ergibt.
Also die Angst,
Etwas zu verpassen oder auch neudeutsch FOMO,
Gibt ja auch dafür einen Begriff.
Und ich finde inzwischen,
Das ist so ein bisschen zu meinem Game Changer geworden,
Wenn ich mir sage,
Dass ich gar nicht alles erleben kann.
Also ich kann gar nicht jeden Kurs besuchen,
Ich kann gar nicht auf jedes Konzert gehen,
Ich kann nicht zu jeder Konferenz,
Ich kann nicht irgendwie im Urlaub jeden Tag Dinge unternehmen.
Das ist dann einfach zu viel.
Ich finde,
Wenn man sich das bewusst macht,
Dann ist das,
Dann ist das echt ein Riesenbrocken an Erkenntnis,
Weil dann startet ein Mann oder ich,
Mir geht es so,
Dann starte ich ganz anders in den Tag hinein,
Wenn ich irgendwie mir sage,
Okay,
Ich habe jetzt zwei Wochen Urlaub und ich kann gar nicht alles das machen,
Was ich machen will,
Sondern ich suche mir jetzt die Dinge aus und mache vielleicht aus meiner Urlaubs Bucket List eine Wish List und sage nicht,
Ich muss und ich soll dahin,
Sondern ich möchte oder ich möchte dies und jenes erleben und ich möchte zum See fahren und möchte auch einfach mal einen Tag gar nichts machen.
Die Idee von einer To-Do-Liste eher zu einer Wunschliste zu switchen,
Ist,
Glaube ich,
Für das ganze Leben die perfekte Idee,
Egal ob ich im Urlaub bin oder ob ich im Alltag bin,
Nämlich alles,
Was auf einen zukommt,
Eher wieder als Möglichkeit zu sehen und nicht als etwas,
Was abgehakt werden muss,
Was getan werden muss und das Müssen,
Müssen,
Müssen muss man mal nämlich hinter sich lassen und ja,
Die Angst hat trotzdem jeder etwas zu verpassen,
Aber ein gutes Gegenmittel ist schlichtweg Langeweile,
Also einfach einmal absolut nichts zu tun.
Also selbst dieses ich muss mich erholen,
Ich muss Ruhe finden,
Ich muss mich regenerieren,
Auch noch hinter sich zu lassen,
Also sich praktisch einfach mal aus dem Verkehr zu ziehen,
Das,
Glaube ich,
Wäre der perfekte Tipp,
Also Langeweile,
Langeweile eigentlich als der perfekte Urlaubstipp.
Ja,
Das stimmt.
Langeweile ist ganz,
Ganz wunderbar und sehr wichtig auch für unser Gehirn,
Für unsere Seele,
Für unseren Geist.
Wir sind in unserer Folge zur Kreativität da auch schon näher drauf eingegangen,
Dass vor allem aus Phasen von wirklicher Langeweile auch wirklich Inspiration entstehen kann.
Wir wollen das,
Glaube ich,
Alle immer gar nicht so wahrhaben,
Weil wir Langeweile eher scheuen und eher sagen,
Hey,
Wir wollen was mit unserer Zeit anfangen,
Wir wollen was aus unserer Zeit machen.
Aber um wirklich die Qualität zu kreieren,
Dass man auch im Urlaub sozusagen eine bereichernde Zeit hat,
In der was entstehen kann,
Ja,
Da braucht es,
Glaube ich,
Wirklich die Langeweile.
Ja,
Zur Langeweile schießt mir jetzt gerade noch ein Gedanke oder ein Vergleich sozusagen ein bisschen in den Sinn.
Wenn ich mir so überlege,
Langeweile als Kind,
Das ist ja eine Sache,
Die furchtbar müßig und ganz zäh irgendwie zumindest mir in Erinnerung ist.
Also wenn ich mir so überlege,
Irgendwie wie ich als Kind mir manchmal dachte,
Oh Mann,
Mir ist so langweilig,
Ich weiß nicht,
Was ich spielen soll,
Dann bin ich zu meinen Eltern und meine Eltern haben mich dann so angeguckt und haben mir natürlich Vorschläge gebracht.
Und wenn ich das jetzt vergleiche mit der Zeit jetzt,
Also während ich in der Mitte meines Lebens stehe und mir dann jetzt denke,
Ich weiß gar nicht mehr,
Was Langeweile ist,
Ich hetze so gerne mal und dann jetzt vielleicht noch einen Schritt weiter,
Dann tatsächlich so ans Lebensende oder ans Alter gedacht.
Oder wenn ich jetzt noch einen Schritt weitergehe,
Da habe ich Erfahrungen aus meinen Hospizbegleitungen beziehungsweise aus dem Umfeld.
Und ältere Menschen sagen eben oft,
Ich fühle mich so einsam.
Ja,
Mein Umfeld stirbt gerade um mich herum weg und das ist dann wiederum ja auch eine Art von,
Also jetzt nicht Langeweile,
Aber von ruhiger Zeit,
Von stiller Zeit,
In der vielleicht auch so eine Art von Langeweile aufkommt.
Natürlich nicht,
Um sich zu fragen,
Was mache ich jetzt,
Sondern wo einem das einfach bewusst wird,
Dass es irgendwie oder dass auch stille Phasen oder ruhige Phasen zum Leben dazugehören.
Stille Phasen,
Ruhige Phasen,
Ja,
Das ist extrem wichtig,
Weil wir da anfangen,
Auch eben mit uns zurechtzukommen,
Uns neu zu sehen,
Uns neu zu erleben,
Uns neu zu spüren.
Und wir haben ja in dem Podcast wirklich auch schon viel über Stille und Achtsamkeit gesprochen und der berühmte Spruch,
Auch mit dem Frieden mit sich selbst machen,
Zu sich selbst finden,
Bei sich selbst ankommen,
Eigentlich als wichtigste Voraussetzung,
Um auch Glück zu finden im Leben,
Ist genau das,
Was jetzt auch in der Langeweile schon hier mitschwingt,
Eben diese Zeit zu haben,
Zeit für sich und auch mal überrascht zu sein,
Auch mal sich zu wundern,
Einmal auch nicht zu wissen,
Wo es genau weitergehen kann.
Das ist wirklich wichtig,
Weil sonst haben wir so diese Jagd nach dem Glück.
Das kennen wir alle.
Also wenn ich erst mal im Urlaub bin,
Dann bin ich glücklich.
Wenn ich erst mal am Strand liege,
Dann bin ich happy.
Wenn ich erst mal den Sonnenuntergang erlebe,
Dann ist alles ganz anders.
Und Schwierigkeit ist,
Ja,
Das kann sein.
Es kann aber auch nicht sein,
Weil aus irgendwelchen Gründen das gar nicht so eintritt.
Und es kann natürlich sein,
Dass,
Wenn der Sonnenuntergang vorbei ist und der Urlaub vorbei ist,
Mein Glück auch blitzschnell verschwunden ist.
Und da ist eben genau der Punkt.
Also auch hier ist der Urlaub eigentlich eine Übung,
Mir klar zu werden,
Jeden Augenblick und jeden Moment kann ich versuchen,
In meinem Leben Fülle zu sehen,
Da zu sein und einfach auch das wertzuschätzen,
Was mir gerade geschieht und was gerade passiert,
Ohne dass es ein Superlativ sein muss oder die vermeintlich Mega-Paradies-Erfahrung im Urlaub.
Ja,
Die Frage ist ja auch,
Was bleibt vom Urlaub oder von den Gefühlen und Emotionen im Urlaub,
Wenn der Alltag wieder startet?
Damit du einen guten Urlaub hast,
Haben wir für dich eine Checkliste zusammengestellt,
Die du fürs Kofferpacken benutzen kannst.
Und das ist unsere Übung,
Die wir für dich am Ende dieser Podcast-Folge vorbereitet haben.
Dein Urlaubs-Check-in.
Was packst du alles in deinen Koffer ein?
Lass dich inspirieren,
Dass auch du achtsam urlauben kannst.
Unser erster Tipp sind Affirmationen.
Affirmationen sind Sätze,
Die mir etwas erlauben,
Dass ich etwas sein darf.
Wir geben dir ein paar Beispiele.
Ich habe genug gearbeitet und darf mir Pause gönnen.
Ich darf den Urlaub so verbringen,
Wie ich das möchte.
Ich darf mich im Urlaub auch zurückziehen,
Auch wenn ich mit einer Gruppe unterwegs bin.
Ich darf eine große,
Kostenintensive Reise machen.
Wunderbar.
Wir haben auch einen zweiten Tipp für dich.
Der zweite Tipp unseres Check-ins ist eigentlich wie das Kinderspiel,
Das wir genannt haben,
Nur ganz anders.
Nämlich,
Ich mache eine Reise und packe aus meinem Koffer aus.
Lass doch einen Gegenstand ganz bewusst da.
Vielleicht einen Gegenstand,
Von dem du schon weißt,
Das werde ich sowieso nicht machen.
Oder einen Gegenstand,
Der für dich sehr viel Alltag symbolisiert.
Einen Gegenstand,
Wo du dir denkst,
Vielleicht wäre es generell besser,
Das einmal hinter mir zu lassen.
Also klassische Sachen sind,
Ich nehme noch etwas von meiner Arbeit in den Urlaub mit,
Das erledige ich dann noch ganz schnell.
Finde ich sollte man nicht.
Dinge dürfen unerledigt bleiben.
Eine andere Möglichkeit ist natürlich zu sagen,
Ich wollte schon immer dieses Buch lesen und gestehe dir doch einfach ein,
Du wirst es nie lesen und bleib offen und im Urlaub wird sich etwas ganz Neues für dich ergeben.
Das heißt,
Packe etwas aus und dafür nimmst du Raum mit.
Leeren Raum,
Der sich im Urlaub füllen darf.
Und jetzt der Tipp Nummer drei.
Was fange ich mit dem Raum an,
Den ich mitgenommen habe?
Was fange ich mit dieser Leerstelle an?
Naja,
Ich warte darauf,
Dass sich etwas erfüllt oder ich lasse meinen Wünschen Raum.
Wir haben davon gesprochen,
Dass wir nicht die große To-do-Liste,
Bucketlist,
Was muss ich alles gesehen haben,
Damit dies ein perfekter Urlaub wird.
Nein,
Diese Liste nimmst du nicht mit,
Sondern du nimmst dir eine Liste von Wünschen mit.
Und diese Wünsche können auch ganz anders sein.
Nämlich ich will etwas erleben,
Das mich überrascht.
Ich will Freiraum haben,
Um etwas Neues zu entdecken.
Ich will vielleicht ein bestimmtes Museum sehen oder einen bestimmten Strand besuchen.
Aber ich lasse mich überraschen,
Was ich dort zu sehen bekomme.
Oder ich gehe am Strand mal bewusst einen langen Spaziergang und versuche etwas Neues dort zu entdecken.
Mach dir Wünsche möglich,
Lass dir mehr Raum,
Um wirklich dem Zufall und dem Neuen eine Chance zu geben.
Tipp Nummer vier.
Stell dir bereits vor deine Urlaub ein Urlaubssouvenir vor.
Das dich richtig glücklich machen würde oder eine Erinnerung,
An die du im Nachhinein richtig gerne mit warmem Herzen zurückdenken würdest.
Warum tut das Urlaubssouvenir das?
Oder warum wird diese Erinnerung dir im Herzen bleiben?
Unser Tipp Nummer fünf bezieht sich auf die Übung in der Podcast-Folge Mein letzter Koffer.
Stell dir vor,
Du würdest deinen letzten Koffer packen.
Was würdest du in deinen letzten Koffer einpacken?
Und wenn du dir die Frage nach deinem letzten Koffer stellst,
Dann denke doch vielleicht einfach daran,
Was wir im Podcast erzählt haben,
Dass dort vielleicht eine Musik,
Ein Duft sein könnte,
Etwas,
Was dich wirklich begeistert.
Und wir kommen zum Tipp Nummer sechs.
Und dieser Tipp heißt,
Der Urlaub endet nicht mit dem Urlaub.
Wenn du den Koffer für deine Reise packst,
Dann packe doch auch schon für die Zeit nach deiner Rückkehr.
Wie kannst du ein Tourist in deinem eigenen Leben sein,
In deinem eigenen Alltag?
Plane Möglichkeiten,
Wie du dich selber neu entdecken kannst,
Als ob du eine Reise zu dir selbst unternimmst.
Wie könntest du dich kennenlernen?
Wie kannst du dich von einer neuen Seite erleben?
Wie kannst du dich selbst inspirieren?
Sei ein Tourist in deiner Stadt,
Sei ein Tourist in deinem Leben.
Dann wirst du auch erleben,
Dass der Urlaub nicht einfach nur eine kurze Episode ist,
Sondern dass Urlaub ein Startschuss sein kann.
Ein Aufbruch,
Eine Inspiration,
Ein Neustart.
Es geht im Leben nicht darum,
Sich von Urlaub zu Urlaub zu hangeln,
Zum Start einer neuen Woche sich schon auf den Freitag zu freuen oder auf das zu warten,
Dass das scheinbare Ziel ist.
Es geht doch vielmehr ums Dazwischen.
Genau das Dazwischen ist kostbares Leben.
Wenn dir die Folge gefällt,
Hinterlasst im Podcast doch gerne ein paar Sternchen bei Apple Podcasts oder Spotify und teile diese Folge gern mit einer Person,
Die sich ebenso wie wir auf ihren Urlaub freut.
Denn so kann der Podcast am meisten wachsen und wir können möglichst viele Leute mit unseren Themen erreichen.
Und wir gehen jetzt erst einmal selbst in den Urlaub.
Und du kannst dich überraschen lassen,
Mit welchem neuen Thema wir in der neuen Folge auf dich zukommen.
Wir wünschen dir eine schöne Zeit,
Ganz gleich,
Ob du vielleicht schon Urlaub hattest oder ob dein Urlaub noch bevorsteht.
Nimm dir Zeit für dich,
Nimm dir Raum und habe einen schönen Neustart.
Bis zum nächsten Mal.
Treffen Sie Ihren Lehrer
