
Dich neu entdecken im Body Scan
Alles, was du erlebst, erlebst du über deinen Körper. Deine Sinne, deine Gefühle, all das macht dein Körper möglich. Zeit, ihn neu zu entdecken. Nicht immer nur denken, nicht immer nur im Kopf sein, sondern wieder aus dem Vollen schöpfen. Da draußen wartet eine ganze Welt auf dich. Im Body Scan gehst du Schritt für Schritt durch deinen Körper, lernst seine Empfindungen kennen - und entspannst dich dabei.
Transkription
Hallo und herzlich willkommen zu unserem Bodyscan.
Beim Bodyscan nehmen wir uns Zeit,
Schritt für Schritt durch unseren Körper durchzugehen und zu spüren,
Wie geht es mir,
Wie fühle ich mich.
All unsere Sinne,
Wie sehen,
Schmecken,
Hören,
Fühlen,
Sind im Körper zu Hause.
Und auch unsere Gefühle haben einen Platz im Körper.
Deswegen ist es so wichtig,
Unseren Körper bewusst und klar wahrzunehmen.
Wir sind oft in Gedanken und damit sind wir in unserem Kopf und vergessen eigentlich,
Dass wir einen Körper haben und mit ihm die ganze Zeit in einer Welt sind,
In einer schönen,
Großen Welt um uns herum.
Am besten suchst du dir jetzt einen ruhigen Platz,
An dem du gut liegen kannst.
Auf einer Matte am Boden,
Auf einer Decke oder auf dem Bett.
Ein Ort,
An dem du dich geborgen fühlst.
Du legst dich auf den Rücken.
Wenn du willst,
Kannst du ein Kissen unter dem Kopf verwenden.
Es kann auch ganz angenehm sein,
Ein Kissen unter den Knien zu haben.
Die Beine lässt du ganz normal nebeneinander liegen,
Nicht bewusst zusammendrücken oder parallel halten.
Bei den Armen genauso,
Du lässt sie seitlich am Körper entlang liegen.
Meistens drehen sie sich dann so,
Dass die Handflächen leicht nach oben zeigen,
Aber auch da einfach die natürliche Haltung,
Die sich ergibt,
Zulassen.
Und dann nimmst du dir erstmal einen Moment Zeit,
Um erst einmal froh zu sein,
Dass du jetzt nichts anderes tun musst,
Dass du einfach da liegen kannst und durchatmen kannst.
Ich werde jetzt von 5 bis 1 nach unten zählen.
Und bei jeder Zahl versuchst du,
Den Fokus auf das Ausatmen zu legen.
Lange auszuatmen,
Um vielleicht aber ein bisschen schwerer zu werden.
5 und ausatmen.
4 und ausatmen.
3 und ausatmen.
2 und ausatmen.
1 und ausatmen.
Und wenn du es nicht schon getan hast,
Dann ist jetzt ein guter Moment,
Die Augen zu schließen und noch einmal etwas loszulassen.
Du spürst den Kontakt zur Decke,
Zur Matte,
Zu deinem Bett und du spürst,
Dass du sicher und geborgen liegst.
Und nun richte deine Aufmerksamkeit auf deine Füße.
Von den Zehen über die Sohle bis zur Ferse.
Sei neugierig,
Sei ganz offen.
Was kannst du dort spüren?
Eher Wärme,
Eher Kälte,
Eher Lockerheit,
Eher Anspannung,
Vielleicht ein Kribbeln oder fast nichts.
Spür einfach in deine Füße hinein.
Bei der Wahrnehmung gibt es kein richtig oder falsch.
Es geht hier nicht darum,
Deine Haltung zu korrigieren oder sonst etwas zu ändern oder zu verbessern.
Du hast hier einfach Zeit,
Deinen Körper zu spüren und zu erleben.
Genauso,
Wie er sich jetzt gerade anfühlt.
Und dann richte deine Aufmerksamkeit auf das nächste Ausatmen.
Beim nächsten Ausatmen kannst du etwas mehr entspannen und locker lassen.
Und ausatmen.
Und dann gehst du weiter zu den Knöcheln,
Unterschenkel,
Schienenbein und den Knien.
Und auch hier bist du ganz neugierig.
Was kannst du dort spüren?
Knöchel,
Unterschenkel,
Schienenbein,
Knie.
Und wenn du dabei etwas entdeckst,
Was dir vielleicht eher unangenehm ist,
Vielleicht eine Anspannung,
Ein Ziehen oder einen kleinen Schmerz,
Dann kämpfe jetzt nicht dagegen an.
Mache dir nicht Gedanken,
Woher und warum,
Sondern nimm diese Empfindung erst einmal wahr.
Und dann stell dir vor,
Dass du dieser Stelle,
Die du gerade entdeckt hast,
Energie,
Kraft und freien Raum gibst.
Stell dir vor,
Dass du den Atem beim Einatmen bis an diese Stelle lenkst.
Du atmest in diese Stelle hinein.
Ganz ruhig dort hineinatmen.
Und vielleicht hast du nun ein Gefühl von freiem Raum,
Von Leichtigkeit.
Und dann lässt du diesen Körperbereich hinter dir und gehst weiter über den Oberschenkel in die Hüftregion,
Den Beckenbereich und den unteren Rücken.
Und auch dort spürst du einmal,
Was du wahrnehmen kannst.
Es sind dort vielleicht nicht nur Muskeln oder Knochen,
Es sind auch die inneren Organe.
Sei ganz offen,
Was kannst du dort spüren.
Und beim nächsten Ausatmen kannst du versuchen,
Etwas locker zu lassen.
Und ausatmen.
Und dann gehst du weiter zum Bauch,
Zum Solaplexus,
Deinem Sonnengeflecht.
Das ist die Stelle in der Mitte unter dem Brustbein.
Und du gehst zum Brustbereich selber,
Zum Brustkorb.
Bauch,
Sonnengeflecht und Brust.
Was nimmst du da wahr?
Vielleicht spürst du den Rhythmus und die Energie deines Kreislaufs,
Deines Körpers.
Vielleicht spürst du auch ein Gefühl.
Gerade um das Sonnengeflecht und den Bauch finden sich oft Gefühle.
Nimm sie einfach wahr.
Ganz gleich,
Ob du sie eher unangenehm oder angenehm empfindest.
Und auch hier kannst du in eine Stelle hineinatmen.
Eine Stelle,
Die dir besonders aufgefallen ist.
Beim Einatmen lenkst du den Atem bis in diesen Bereich.
Und dann gehst du mit der Aufmerksamkeit zu den Schultern,
Dem Rücken und den Armen.
Was nimmst du an Schultern,
Rücken und Armen wahr?
Beim nächsten Ausatmen kannst du wieder etwas locker lassen.
Und ausatmen.
Und nun gehst du über Hals und Nacken zu deinem Kopf.
Du spürst als erstes Mund- und Kieferpartie.
Auch dort bist du offen,
Was du wahrnimmst.
Du gehst über die Nase zum Bereich der Augen.
Und versuchst zu spüren,
Wie sich deine Augen gerade anfühlen.
Außen wie auch von innen.
Und auch hier denk daran,
Es gibt kein richtig oder falsch.
Du nimmst wahr,
Wie du jetzt gerade hier bist.
Und du gehst zur Stirn.
Was fühlst du da?
Kühle,
Wärme,
Spannung,
Entspannung.
Und von dort zur Kopfhaut bis zum Scheitelpunkt des Kopfes.
Was ist deine Wahrnehmung?
Du bist nun in deinem Körper angekommen.
Dein Körper ist immer für dich da.
Und dein Körper weiß oft sehr genau,
Wie es dir geht und was du brauchst.
Der Körper weiß dies fast immer schneller als dein Kopf.
Und deswegen genieße deinen Körper und dein Körpergefühl.
Du hast ein Gefühl von Vielfalt der Wahrnehmungen gerade durch diese Übung bekommen.
Nimm dieses Gefühl von Vielfalt mit in deinen Tag.
Auf dich wartet ein erfüllter Tag.
Und nun ist es Zeit,
Wieder in deinen Raum,
Dein Zimmer zurückzukehren.
Du bewegst die Finger und die Hände,
Die Zehen und die Füße.
Du streckst dich und dehnst dich.
Und wenn du bereit bist,
Öffnest du wieder die Augen und setzt dich auf.
Ich danke dir für das Mitmachen dieser Übung und wünsche dir noch einen schönen Tag.
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