
Verwandlung - Wie du dein inneres Potenzial entfaltest
Manchmal spürst du, dass sich in dir etwas verändern will. Dann fragst du dich vielleicht: Warum ich? Warum gerade jetzt? Lass dir von dieser neuen Podcastfolge erzählen, wie du dich verwandeln lässt. Wir sprechen über den Weg, neue Seiten an dir zu entdecken.
Transkription
Hallo,
Schön,
Dass du wieder reinhörst in unserem Podcast Fullstop Forward,
Dem Podcast für Achtsamkeit und die bewusst andere Perspektive.
Wir sind Kathrin und Gerhard,
Ehrenamtliche Hospizbegleiterinnen und Resilienztrainer und psychologischer Berater und sagen dir herzlich Willkommen zu unserer 13.
Folge.
Diesmal machen wir einen kleinen Ausflug in die Welt der Numerologie.
Wir berichten,
Was Kunstausstellungen und Sommer mit Transformation zu tun haben und sprechen über die Phasen der Verwandlung.
Genau,
Und wie immer gibt es am Ende auch eine Übung für dich.
Diesmal haben wir Fragen dabei,
Die dir vielleicht helfen,
Den Blick nach vorne zu richten.
Es ist schon die zweite Jahreshälfte und da ist es ein guter Zeitpunkt,
Einfach mal zu sehen,
Wo stehe ich und wohin kann ich mich noch verwandeln?
Jetzt bin ich selber schon ganz gespannt,
Kathrin,
Auf deinen Moment der Woche.
Das Schöne an dem Podcast ist ja,
Dass nicht nur du,
Liebe Hörerin und lieber Hörer,
Wahrscheinlich wissen wollen,
Was haben denn die Kathrin und der Gerhard wieder Schönes erlebt?
Es geht uns ja genauso.
Wir freuen uns auch immer,
Uns gegenseitig die neuesten Geschichten aus unserem Leben zu erzählen.
Also Kathrin,
Was ist dein Moment der Woche?
Ja,
Mein Moment der Woche diesmal ist,
Ich hatte im Rahmen meines Jahreskreises,
Von dem ich in der vorherigen Folge ja schon mal berichtet hatte,
Wieder ein Treffen und zwar das Sommertreffen.
Dieses Jahreszyklus-Seminar ist mir zu Beginn des Jahres mehr oder weniger zufällig begegnet,
Es ist mir regelrecht zugefallen.
Wir treffen uns pro Jahreszeit in einer Gruppe einmal und tauchen da in die Lehre des Medizinrates ein.
Vielleicht noch kurz zur Erklärung,
Das Medizinrat,
Das wird auch Lebensrat oder Seelenkompass genannt,
Ist ein artzyklisches Modell.
Es hat vier Richtungen,
Die den Jahreszeiten,
Den Elementen,
Den Himmelsrichtungen und vier verschiedene Qualitäten zugeordnet werden.
Und mich spricht es dieses Jahr irgendwie so besonders an,
Weil mich auch der natürliche Kreislauf von dem Jahr irgendwie so in seinen jahreszeitlichen Ritualen einfach sehr einbettet.
Ich fühle mich da irgendwie sehr getragen und der Sommer steht von seiner Qualität zum einen für das Element Wasser,
Also für das Fließenlassen,
Der Sommer steht für die Himmelsrichtung Süden,
Also für die heiße Sommersonne,
Im Sommer verlagert sich ja auch alles nach draußen,
Frühling war das Aufblühen und Sommer ist für mich irgendwie so eine Art Umstülpen,
Wenn das Jahr oder auch irgendwie so die Fülle auf dem Zenit steht und es gibt ja auch diverse Assoziationen zur Sommersonnenwende zu dieser Zeit,
Also Ende Juni und das Wort Sommersonnenwende meint ja auch schon eine Wende,
Also eine Verwandlung von etwas zu etwas,
Deswegen habe ich jetzt auch diesen Moment der Woche für heute mitgebracht.
Und last but not least lebt der Sommer auch die Qualität von Lebendigkeit und Wachstum,
Also wirklich so dieses Leichtigkeit,
Lebenslust und auch das Ziellose hingeben,
Also der Sommer,
Der hat eine gewisse Ziellosigkeit,
Das kennen wir glaube ich alle aus den Sommerferien oder aus dem Sommerurlaub,
Man hat keine Agenda,
Es ist kein Ziel etwas zu erreichen und da schließt sich für mich dann der Kreis,
Weil gerade in Wandelzeiten oder auch in Phasen von einem persönlichen Prozess,
Also von einer Veränderung ist das ja auch eine große Herausforderung,
Weil wir natürlich gerne Sicherheit möchten und irgendwie den Plan und auch unser Bedürfnis nach Orientierung stillen möchten,
Aber der Sommer lebt uns auf gute und liebevolle Art und Weise vor,
Dass es vielleicht auch nicht immer den Plan braucht,
Also so Stichwort Vertrauten.
Also ich denke faul sein,
Um es mal mit dem Namen zu nennen,
Ist ein super Plan im Sommer und tatsächlich ist faul sein und Langeweile oft die Voraussetzung für Kreativität und etwas Neues,
Weil unser Hirn tatsächlich so geschaltet und gebaut ist,
Dass es halt im Alltag immer Lösungen findet für bekannte Probleme oder bekannte Wege und etwas Neues kann oft erst entstehen,
Wenn wir uns so treiben lassen,
Wenn nichts passiert und einfach mal Träume,
Gedanken,
Assoziationen kommen.
Insofern hast du das glaube ich ganz gut beschrieben und ich finde,
Faul sein kriegt eine ganz neue Qualität,
Also man kann jetzt mit Stolz faul sein.
Mit Stolz faul sein,
Genau.
An der Stelle vielleicht auch noch an unsere Zuhörerinnen und Zuhörer auch die Empfehlung zu unserer Podcastfolge der Kreativität,
Da sind wir auch auf das Thema eingegangen,
Was Gerhard gerade gesagt hat,
Genau.
Ja Gerhard,
Jetzt weiß ich von dir,
Dass du auf Reisen warst und auch ein bisschen Urlaub gemacht hast zum faul sein,
Aber so viel faul sein war da gar nicht,
Du warst nämlich unterwegs.
Was ist dein Moment der Woche?
Ja,
Ich war tatsächlich unterwegs,
Also mit meiner Frau zusammen,
Wir waren in Polen unterwegs,
Wir waren in Krakau,
Warschau und Danzig,
Super Land,
Super nette Leute,
Also wirklich Polen,
Ganz ganz wunderbar und in Krakau gibt es sehr sehr viele Kirchen und ich bin ja Theologe und überall wo was mit Spiritualität und Religion ist,
Bin ich auch dann doch immer unterwegs und schaue dann hin und schaue dann rein und in Krakau gibt es eine Verklärungskirche,
Also gibt es relativ oft.
Die Verklärung ist eine Geschichte aus der Bibel,
Aus dem Neuen Testament und Jesus steigt auf einen Berg und zeigt sich ein paar Jüngern in einer ganz neuen Gestalt,
Ganz hell verklärt,
Eben ganz neu,
Ganz anders,
Strahlend,
Himmlisch und dieses Motiv ist dort in der Kirche abgebildet.
Und jetzt Vorsicht,
Jetzt kommt ein bisschen Kunstgeschichte.
Bei der Verklärung kann man eine Perspektive einnehmen als Maler und damit auch wir als Betrachter,
Dass wir von unten nach oben in den Himmel sehen und wir sehen dann auch den Jesus von unten nach oben,
Das heißt seine Fußsohlen zuerst und sozusagen er wird immer weiter von uns entfernt,
Der Kopf ist sozusagen schon ganz ganz ganz weit oben,
Also wir blicken wirklich über die Füße nach oben in den Himmel,
Als ob ein gläserner Boden da wäre.
Und dieses Motiv hat zum Beispiel der Salvador Dali im Surrealismus aufgegriffen und hat sich selber mal so gleich gemalt in seiner unglaublich bescheidenen Art,
Hat er sich mal mit Jesus gleichgesetzt und hat sich oft so gemalt,
Dass man eben genau diese Perspektive von unten hat und in einem Bild zum Beispiel die Einfahrt des Zuges am Bahnhof von Perpignan,
Da ist genau diese Perspektive zu sehen und es ist aber so,
Dass er scheinbar fällt.
Das ist ganz interessant,
Also es ist dieselbe Einstellung,
Dasselbe Motiv der Verklärung,
Aber bei ihm geht es nicht nach oben,
Sondern er fällt,
Er steht kurz davor,
Dass er abstürzt.
Und ich glaube,
Das ist ein super Thema für uns,
Weil mit der Verwandlung ist es natürlich auch oft so,
Wenn wir uns wandeln und wirklich total verändern,
Dann hoffen wir zu wachsen und wir wachsen auch meistens,
Aber der Weg dorthin kann auch mit ein paar Stürzen oder Abstürzen gepflastert sein,
Sage ich jetzt mal.
Und insofern hängen wir in der Luft im wahrsten Sinne des Wortes.
Und auch das kann man so an diesem Motiv sehen,
Also Verklärung heißt vielleicht sein Potenzial voll entfalten,
Aber umgekehrt heißt auch,
Ich hänge in der Luft und es kann auch sein,
Dass es mal im Luftloch nach unten geht.
Und das fand ich eben ganz spannend,
Das in dieser Kirche zu sehen und damit hatten wir ein Thema für unseren Podcast.
So ist es genau.
Ja,
Da haben wir beide ganz unabhängig voneinander in den letzten Wochen das Leben draußen,
Sowohl in der Natur als auch auf Reisen erlebt und haben beide auf unterschiedliche Art und Weise zum Thema der Verwandlung gefunden.
Ja,
Und es war eine WhatsApp und eine WhatsApp zurück und wir wussten,
Wir sind mal wieder auf der gleichen Wellenlänge unterwegs.
Genau,
Wir wussten das Thema für die 13.
Folge unseres Podcasts ist safe und ist gefixt.
Und das finde ich an der Stelle auch ganz besonders schön,
Weil genau wie wir auch in der Vorbereitung der Folge dann festgestellt haben,
Ist es eben unsere 13.
Folge.
Da ist uns ein Aspekt über den Weg gelaufen.
Also das heißt,
Wir haben bereits zwölf Folgen veröffentlicht,
Was uns sehr stolz macht.
Und die Zahlen 12 und 13,
Die stehen in der Numerologie nämlich für eine Art Übergang.
Absolut.
Und 12 und 13 sind eigentlich fast zwei Pole,
Kann man fast sagen,
In einer gewissen Weise.
Also die 12,
Die kennen wir alle,
Das ist das Dutzend.
Das Dutzend gibt es in den Western oft als Team,
Um wieder auf die Bibel zu kommen.
Es gibt die zwölf Stämme Israels,
Es gibt die zwölf Jünger Jesu.
Warum ist es so?
Zwölf ist einfach so eine für uns vollkommene Zahl.
Da ist Dutzend,
Ist immer etwas,
Was rund ist,
Was passt,
Was vollkommen ist und was von Dauer ist.
Und jetzt haben wir schon die zwölfte Folge und da hoffen wir,
Dass die von Dauer ist.
Jetzt kommt die 13.
Und da glaube ich,
Katrin,
Hast du eine Idee,
Was die 13.
Folge uns sagen will?
Ja,
Genau.
Die 13 ist nämlich tatsächlich unsere Glückszahl,
Beziehungsweise wir haben 13 zu unserer heutigen Glückszahl auserkoren.
Denn die 13,
Die will ja eben in der Numerologie ein oder nicht mehr ein harmonierender Teil sozusagen von dem Großen Ganzen,
Von irgendwie dem Puzzle sein,
Sondern man kann sich dann auch mit der 13 sozusagen in dem Zusammenhang eben die Frage stellen,
Was passiert,
Wenn man so eine beschützende Struktur verlässt.
Also das,
Was,
Gerd,
Was du uns gerade mit der 12 eben auch gesagt hast.
Und Fragen,
Die da auftauchen,
Sind ja ganz oft so,
Wenn man irgendwie so eine Struktur,
So etwas Gewohntes verlässt,
Also Thema Verwandlung,
Wird mir dann ein Unglück passieren,
Dann kommt Unsicherheit oder wohin wird mich der Weg führen,
So wie an so einer Weggabelung sozusagen.
Genau,
Also die 13 steht für die Auflösung der Strukturen,
Löst sich auf,
Ist befreiend,
Ist aufbrechend.
Also es ist eigentlich die Zahl der Verhandlungen und der Transformation.
Das Spannende ist eben,
Dass das eine Zahl ist,
Bei der man aus dem Gleichgewicht ist.
Also 13 ist 6 und 7.
Dutzend ist immer 6 plus 6 oder 3 plus 3 plus 3 plus 3.
Das sind ganz viele Harmonien und Symmetrien und bei der 13 nicht.
Ich bin aus dem Gleichgewicht und aus dem Gleichgewicht zu sein,
Ist eine Voraussetzung,
Mich zu bewegen,
Zu wachsen,
Vorwärts zu kommen und mich wandeln zu können.
Also erstmal bin ich aus dem Gleichgewicht,
Damit ich wieder frei sein kann und Bewegung spüren kann.
Das finde ich sehr,
Sehr spannend.
Also im stabilen Zustand bleibt eben alles stabil.
Stimmt und die 13 ist auch eine ungerade Zahl,
Ja.
Guter Aspekt,
Hatte ich jetzt gar nicht dran gedacht.
Sehr gut.
Ja,
Das ist mein Rest Mathewissen.
Oh ja,
Daher kam ich nicht drauf,
Okay.
Ich glaube,
So vierte Klasse ungefähr,
Das geht noch.
Gerhard,
Du machst ja gerade mal wieder eine Ausbildung und bildest dich weiter zum psychologischen Berater.
Erzähl uns doch mal,
Was das für eine Art von Weiterbildung ist,
Also was du da lernst und was du dann da auch tust.
Ja,
Also mal wieder eine Ausbildung,
Das stimmt.
Aber ich glaube,
Das ist was Gutes,
Wenn man sich weiter bewegt.
Bei mir war das vor drei Jahren der Punkt,
Dass ich einfach gedacht habe,
Hey,
Bewegt dich ein bisschen.
Es gibt auch noch andere Ideen,
Möglichkeiten in dir und dazulernen kann nie schaden.
So kam der Resilienztrainer,
Also die Beschäftigung mit der inneren psychischen Widerstandskraft und die Erweiterung ist eigentlich jetzt der psychologische Berater.
Man kann auch Coach sagen,
Also jemand,
Der in allen möglichen Lebensfragen berät.
Das tue ich auch schon.
Ich habe jetzt auch gerade die Abschlussberatung gemacht und gebe meine Arbeit dazu ab.
Das ist sehr,
Sehr spannend,
Weil in dieser Ausbildung bekommt man zunächst mal so einen Crashkurs in der Psychologie durch alle möglichen Sachen,
Entwicklungspsychologie etc.
Und in jedem Fall ist es natürlich so,
Du liest es und du denkst nach,
Ah,
Ist das bei mir auch so.
Das klingt spannend.
Da musst du jetzt mal tiefer einsteigen.
Da bin ich jetzt ganz oha.
Ja,
Du kriegst eben einen Haufen Modelle,
Also wirklich viele.
Man denkt sich,
Ah,
Okay,
Psychologie gibt es auch schon lange,
100 Jahre.
Und von daher kannst du gar nicht anders,
Als zu sagen,
Ja,
Sehe ich das auch so?
Ist das bei mir auch schon mal so abgelaufen?
Könnte ich mich da einordnen?
Also ich fand zum Beispiel super,
Ich habe eine ganze Reihe von Persönlichkeitstests kennengelernt und die sind manchmal nicht anders,
Wie sie früher in Zeitschriften auch waren.
Man kann es jetzt alle online machen und das macht eigentlich super Spaß,
Weil du ein bisschen was über dich herausfindest und du wirst da so in bestimmte Kategorien eingeteilt.
Und lustigerweise,
Also bei einem ganz bekannten Persönlichkeitstest,
Also Maya Briggs,
Wen es interessiert,
Den kann man auch im Internet ganz easy machen.
Da kriegst du danach auch einen Persönlichkeitstyp und ich bin eben als Persönlichkeitstyp ein Protagonist.
Und das ist insofern lustig,
Weil meine E-Mail-Adresse damit beginnt.
Also ich das schon immer so gesehen habe und einen Protagonist kennt man eigentlich aus den Dramen oder vom Theater oder vom Film,
Das ist der Held.
Aber ein Protagonist ist immer jemand,
Der Menschen motiviert,
Menschen mitnimmt und Menschen fördert.
Also das unterschreibe ich bei dir,
Wir kennen uns ja sehr gut,
Passt wie der Deckel auf den Topf.
Ganz genau.
Und das fand ich dann auch ziemlich verblüffend eigentlich,
Dass du dich da eigentlich mal bestätigt aussiehst.
Also das fand ich irgendwie ganz cool und das ist natürlich auch letztlich der Job von dem Berater.
Also fördern,
Mitnehmen,
Zuhören,
Da sein,
Mitgehen.
Und so sehe ich mich auch.
Ja,
Weil bei der Beratung ist es natürlich so,
Die Lösung,
Die findet immer der Klient oder die Klientin selber.
Es gibt nie Patentlösungen im Leben,
Sondern man entdeckt die für sich selbst.
Und ich glaube,
Das ist auch so ein bisschen Thema,
Gerade bei uns heute mit der Verwandlung.
Wenn du spürst,
Du veränderst dich und du bewegst dich und du bist unterwegs,
Am Ende findest du deinen Weg.
Am Ende findest du deine neuen Ziele,
Deine neuen Fähigkeiten.
Aber es ist natürlich schön,
Wenn jemand dabei ist.
Ja,
Das wäre jetzt auch mein Gedanke gewesen.
Das heißt,
Es kommen Menschen zu dir,
Die stecken irgendwo fest,
Wissen vielleicht nicht mehr weiter,
Stehen so vor ihrem eigenen Nadelöhr und wissen nicht,
Wie sie da durchkommen können.
Und genau,
Du begleitest sie und stellst Fragen.
Und die Lösung,
Oder muss ja nicht immer eine Lösung sein,
Aber genau,
Die Entwicklung sozusagen,
Also das,
Was ihnen weiterhilft,
Das ist eigentlich in ihnen selber.
Da hast jetzt du nicht irgendeine Lösung,
Die du ihnen präsentierst,
Sondern sie kommen dann durch deine Begleitung in sich selber sozusagen einen Schritt weiter.
Ganz genau.
Also das ist auch das Spannende,
Finde ich,
An dem Job.
Also klassisches Feld ist natürlich auch tatsächlich Berufsentwicklung oder Arbeit.
Wenn ich mich verändern muss oder wenn ich mich verändern will,
Ist beides möglich.
Dann kommen natürlich immer die Fragen auf,
Oh,
Wie geht das?
Und dann kommt ein Schwimmen.
Wir sind eben aus dem Gleichgewicht.
Da hilft es natürlich wieder,
So ein bisschen Boden unter die Füße zu bekommen und eine Richtung zu entwickeln.
Beziehungen ist natürlich auch immer ein großes Thema,
Egal welcher Art,
Ob freundschaftlich oder romantisch und so weiter.
Familie,
Da tauchen auch immer wieder Konflikte auf.
Aber wir wissen,
Es ist alles ganz unterschiedlich,
Ganz individuell.
Und zu sehen,
Wie die Leute so schrittweise selber den Weg finden,
Das finde ich toll.
Also das ist absolut begeisternd.
Ja,
Und ich könnte mir vorstellen,
Dass jetzt gerade ja auch irgendwie so ein bisschen so eine Zeit ist,
Also schon seit mehreren Jahren,
Jetzt auch durch die Pandemie,
Die uns irgendwie gezeigt hat,
Hey,
Es ist aus der Zwölf herausgeraten.
Also die Balance ist nicht mehr da,
Es ist aus dem Gleichgewicht.
Und jetzt sozusagen ist so ein bisschen die Zeit der 13,
Um jetzt mal im Sprech der heutigen Folge zu bleiben,
Dass da irgendwie sich so eine alte,
Gewohnte Struktur irgendwie auflöst und irgendwie was Neues kommt,
Wo wir vielleicht alle noch nicht wissen,
Wo es hingehen darf.
Und ich finde es toll,
Dass du das machst und Menschen da irgendwie helfen möchtest,
Die vielleicht da,
Also gerade jetzt auch jobtechnisch da in der Berufswelt ist ja jetzt auch gerade viel am Neuentstehen oder sich einfach am Umstrukturieren,
Dass du da Menschen begleitest und helfen kannst sozusagen auf ihrem Weg.
Total,
Also es ist sicher zu spüren gerade,
Es ist überall Umbruch,
Vor allem auch in der Arbeitswelt,
Ist gar keine Frage.
Und das Spannende ist ja erstmal,
Man nimmt oft die Veränderung erstmal als was Unangenehmes wahr,
Weil man halt aus seinem Alltag rausgerissen ist,
Weil nicht mehr alles so routinemäßig weiterläuft.
Und deswegen ist es erst einmal das Problem.
Wenn man aber halt Schritt für Schritt so durch die Beratung geht,
Dann kann sich wirklich diese Perspektive entwickeln,
Dass es eigentlich eine Chance ist.
Und das klingt so,
Ja,
Das klingt so typisch so,
So was die Coaches und die Berater immer erzählen.
Ein bisschen nach Motivationsrede,
Irgendwie in jeder Herausforderung liegt auch eine Chance,
Aber es ist ganz oft,
Wenn man da drinsteckt.
Wenn es eben mehr ist als nur ein Satz,
Sondern wenn du wirklich diesen Weg gehst oder dir die Mühe machst,
Mal aus verschiedenen Perspektiven auf dich und auf deine Welt zu blicken,
Dann verstehst du wirklich oft,
Dass da eine Fülle da ist,
Dass da Möglichkeiten da sind,
Dass was wachsen darf und dass du dich natürlich bewegen darfst.
Dass Stillstand auch manchmal Erstarrung bedeutet.
Und das merkst du vielleicht auch oft erst im Rückblick,
Dass du denkst,
Also die letzten Jahre richtig viel war da eigentlich nicht los und ich glaube,
Es tut mir mal ganz gut,
Dass ich jetzt mal sprichwörtlich einen Tritt in den Hintern bekomme.
Klingt ein bisschen gemein oder klingt auch so ein bisschen allgemein,
Aber bei dir und deinem Weg ist es tatsächlich oft so.
Und da kann man auch halt eben wirklich gut begleiten und mitgehen und eben sagen,
Hey,
Das kenne ich auch.
Ja,
Jetzt bist du ja auch Theologe und kennst dich in den Religionswissenschaften aus,
Hast du vorher schon auch Bezug dazu genommen und beruflich bist du Konzeptioner und Texter,
Also sprich,
Du bist im Geschichtenerzählen zu Hause.
Gerade jetzt im Thema Geschichtenerzählen,
Also auch Drehbuchschreiben oder in so eine Richtung,
Gibt es ja die sogenannte Heldenreise.
Die Heldenreise,
Das ist ein Modell oder so ein Grundmuster,
Nachdem auch viele erfolgreiche Hollywoodfilme aufgebaut sind,
Aber auch Mythen,
Also um wieder beim Religiösen zu bleiben,
Zum Beispiel der Odysseus.
Genau,
Jetzt würden wir gerne in der heutigen Folge mit euch nämlich auch ein bisschen auf die Phasen der Verwandlung eingehen innerhalb der Heldenreise.
Und Gerhard,
Das ist jetzt dein Thema.
Ich hoffe doch,
Dass es auch dein Thema ist und dass du auch deine eigenen Erfahrungen gleich erzählst und einfließen lässt.
Das heißt,
Der Gerhard erzählt dir wieder Geschichten.
Heldenreise ist tatsächlich so auch die letzten Jahrzehnte,
Muss man sagen,
Gerade im Medienbereich immer so ein typisches Schlagwort geworden,
Wenn man sagen wollte,
Man will eigentlich eine interessante Geschichte erzählen.
Und Fakt ist,
Dass auch viele neuere Disney-Filme sich an dem Modell orientiert haben.
Das liegt,
Glaube ich,
Schlichtweg daran,
Dass es ein ganz offenes Modell ist und dass es wirklich aus der Betrachtung von alten Mythen kommt.
Und Mythen sind halt keine Märchen,
Sondern Mythen sind so Urgeschichten der Menschheit.
Du hast gerade den Odysseus erwähnt.
Jeder weiß,
Das gibt es in allen Kulturen,
Auch in Südamerika oder in Afrika und so weiter.
Und das heißt,
Da steckt immer eine tiefe menschliche Erfahrung dahinter.
Das ist dann verlegt in eine Art Vorzeit oder so was.
Aber Mythen wollen immer unsere Zeit und unseren Zustand deuten,
Obwohl es ganz weit zurückliegt.
Selbst bei Herr der Ringe ist das noch so,
Wo ja vieles aus der Zeit vom Ersten Weltkrieg eingeflossen ist.
Ja,
Die Heldenreise ist natürlich so,
Du bist am Anfang eigentlich keine Heldin,
Sondern du fängst halt irgendwie an.
Du lebst in einem normalen Zustand.
Und das ist an sich schon das Interessante.
Und dann kriegst du den Ruf zum Abenteuer.
Und den kannst du auch erstmal ignorieren.
Und in den Geschichten wird der auch oft ignoriert.
Und das ist an sich schon mal ein spannendes Thema,
Nämlich der Ist-Zustand hat eine Schwerkraft und hält dich fest.
Und die Veränderung ist immer erstmal lästig.
Und vor allem,
Du musst sie überhaupt spüren.
Du musst halt spüren,
Was in dir vorgeht und dass sich da vielleicht etwas verschiebt.
Und deswegen sage ich,
Da weißt du bestimmt auch was dazu zu erzählen,
Oder?
Zu diesem Gefühl.
Ja,
Wir haben in einer der letzten Folgen ja auch über meinen Entschluss zu einer beruflichen Auszeit berichtet.
Und tatsächlich kann ich das super unterschreiben,
Weil ich habe mir jetzt auch ein bisschen eben Gedanken gemacht,
Welche Erfahrungswerte habe ich aus der Zeit.
Und das,
Was du jetzt gerade sagst,
War genau eben das.
Also ich war so in meinem stinknormalen Leben und habe mich dann dazu entschlossen,
Weil ich irgendwie einen Ruf in mir hatte.
Mensch,
Also wir zitieren immer alle so das Hamsterrad und sagen immer irgendwie so der Trubel im Alltag und so weiter.
Aber mein Ruf war dann eben so,
Hey,
Ich habe keinen Einfluss auf die Länge meines Lebens,
Aber ich habe sehr wohl einen Einfluss auf die Breite und auf die Tiefe.
Ich glaube,
Das Zitat hatte ich auch in der damaligen Folge gebracht.
Und da war auch so dieser Anfangspunkt so da,
Dass es irgendwie ganz viel Wahrnehmung und Achtsamkeit für mich erstmal gebraucht hat,
Irgendwie zu merken,
Das ist jetzt irgendwie eine andere Phase,
Aber der Ruf war eben auch da.
Das ist immer wieder beim Faulsein,
Oder?
Also ich meine,
Wenn du in deiner Hängematte liegst und einfach mal nichts tust,
Dann kann sein,
Dass du viel eher spürst,
Ups,
Irgendwas tut sich bei mir,
Irgendwas wünsche ich mir,
Irgendwas will da raus,
Irgendwas ist anders als sonst.
Im normalen Alltag geht es immer klack,
Klack,
Klack,
Klack,
Klack.
Und da spürst du es vielleicht auch gar nicht oder schiebst es einfach weg.
Also wie ich mir gedacht habe,
Ich könnte noch eine Ausbildung machen oder mich noch mal verändern,
Ist auch das Erste natürlich,
Was wird das kosten,
Wo soll ich das überhaupt machen,
Bringt das überhaupt was,
Bringt das in meinem Alter was und,
Und,
Und.
Und da bist du in dem klassischen Fall,
Der Ruf ist da,
Aber du willst ihn einfach noch nicht hören.
Genau,
Man geht dann so schnell über diese Gedanken weg,
Beziehungsweise,
Also eigentlich hat man dann ja schon wieder so Scheuklappen auch ein bisschen auf.
Wie du sagst,
Was kostet das und wie lange dauert das und so.
Das ist ja logisch,
Wir müssen ja unser Leben auch planen,
Das ist total klar,
Dass man die Gedanken hat.
Aber an der Stelle ist wieder genau der Punkt,
Das zu erkennen.
Ich denke natürlich darüber nach,
Was es kostet,
Aber mach mir das jetzt nicht als Hindernis oder als eigenen Stein in den Weg.
Genau.
Und in den Mythen ist es oft so,
Dass der Held auch unfreiwillig loszieht.
Also der wird einfach mitgenommen,
Entführt oder muss fliehen.
Also der Druck ist einfach so groß,
Dass gar keine andere Wahl bleibt.
Also du musst dich in Bewegung setzen,
Weil wir eben wissen,
So als Menschen,
Wir stürmen ungern in was Neues rein und freuen uns blitzartig,
Sondern diese Schwerkraft,
Glaube ich,
Die bleibt erst mal an uns haften.
Und wenn wir denn dann unterwegs sind,
Dann sind wir im fremden Land als Phase.
Also wir sind aus unserer Heimat draußen,
Also kommt in jeder Geschichte vor,
Die Leute sind unterwegs,
Die Heldin ist unterwegs und auf einmal,
Man kennt sich erst mal nicht mehr aus.
Das Land erscheint dir fremd.
Du bist auch ein bisschen verunsichert.
Jetzt habe ich gerade überlegt,
Ob ich was zur Begleitung sage.
Trau dich.
Ja,
Das mit dem,
Dass man sich dann vielleicht fremd fühlt oder einem etwas fremd vorkommt,
Das kenne ich auch aus meiner Hospizbegleitung.
Ich bin ja ehrenamtliche Hospizbegleiterin und habe jetzt auch meine berufliche Auszeit dafür genutzt,
Die eine oder andere Begleitung auch zu übernehmen,
Was mir sonst jetzt einfach in einer Festanstellung in Vollzeit unter der Woche nicht möglich ist.
Und wir haben ja auch in unserer Vorbereitung auf die Folge eben diese Phasen schon so ein bisschen oder uns über diese Phasen ausgetauscht.
Und ich muss sagen,
Ich finde es ganz kurios,
Weil die Phasen der Heldenreise,
Die wir jetzt gerade durchgehen,
Die lassen sich ziemlich gut auch auf den Verlauf einer Begleitung,
Also fast 1 zu 1,
Legen.
Das,
Was du jetzt gerade vorher auch mit dem Anfang beschrieben hast,
Das ist ja auch,
In welche Situation komme ich hinein in einer Hospizbegleitung?
Also ist die Person oder wer ist die Person?
Welche Erkrankung hat sie?
Welchen Lebensraum hat sie?
Ist sie zu Hause,
Auf einer Palliativstation,
Im Pflegeheim und so weiter?
Und wenn ich dann sozusagen in diese neue Situation hineingekommen bin,
Auf die ich ja auch nur bewusst sozusagen Einfluss habe,
Welche Situation es ist,
Klar,
Ich entscheide mich dann auch dafür,
Eine Person zu begleiten.
Aber irgendwann komme ich dann eben auch in dieses fremde Land,
Wie du es jetzt beschrieben hast,
Und habe auch so ein bisschen so dieses Thema eigentlich bei jeder Begleitung auch gefühlt,
Dass ich irgendwie kurz mal im Wald stehe.
Nämlich in dem Moment,
Wenn vielleicht mit der Person kein Dialog möglich ist,
Weil sie nicht sprechen kann oder nicht mehr sprechen kann.
Und dann schieben sich mir schon auch Gedanken in den Weg,
Im Sinne von,
Ach,
Was soll ich denn jetzt noch erzählen?
Und ist es jetzt ein Monolog,
Was ich mache?
Oder auch vielleicht,
Wenn es eher eine Begleitung ist,
Die jetzt nicht die erkrankte Person betrifft,
Sondern eher eine Angehörigenbegleitung,
Dann stellen mir Angehörige auch manchmal eine Frage,
Die ich gar nicht beantworten kann.
Also wie ist es denn dann,
Wenn man tot ist?
Oder eben solche Themen.
Und da habe ich dann oft schon auch so einen ganz,
Ganz kleinen Miniknackpunkt an,
Ich nenne es jetzt mal Orientierungsverlust,
Um jetzt in diesen Phasen zu bleiben.
Ja,
Orientierungsverlust ist auch tatsächlich das,
Was Heldinnen und Helden erleben.
Im fremden Land machen wir erst mal so weiter,
Wie wir es gewohnt sind.
Sehr klar.
So wie wir bisher gelebt haben,
So versuchen wir weiter zu leben.
Und wir versuchen mit ähnlichen Strategien auch im fremden Land,
In der unbekannten Umgebung zurechtzukommen.
Und in den Filmen oder in den Geschichten funktioniert es zunächst auch.
Oft kommt man ein Stück weit,
Aber es kommt dann immer der Moment,
Was du als Orientierungsverlust bezeichnest,
Wo du am Ende bist.
Du bist am Ende mit deinem Latein,
Du bist am Ende mit deinen bisherigen Methoden,
Du bist am Ende mit dem,
Was du gewohnt bist.
Du stehst eigentlich ziemlich blank oder nackt da.
Und das ist auch der Moment oft in den Mythen,
Wo der Held oder die Heldin ganz am Boden ist.
Und sie haben auch oft wirklich nichts mehr.
Sie sind vielleicht ausgeraubt worden,
Haben Anschluss an ihre Gruppe verloren,
Sind buchstäblich nackt.
Du weißt es nicht.
Auf jeden Fall,
Es kommt genau dieser Moment.
Deine bisherigen Muster sind weg und du hast noch keine Ahnung,
Was das Neue sein könnte.
Und dann bist du blank,
Orientierungsverlust.
Und das,
Glaube ich,
Wollen wir am allerwenigsten erleben.
Aber die Mythen erzählen uns,
Hallo,
Da musst du durch.
Das geht nicht ohne.
Ja,
Und sag,
Dann kommt bestimmt als Nächstes auch so eine Art Wendepunkt oder könnte ich mir jetzt vorstellen.
Also was ist dann sozusagen die Qualität oder der Punkt sozusagen während der Heldenreise,
Wo man dann,
Wo sich das Blatt dreht quasi?
Ja,
Also es sind oft zwei Sachen.
Das eine ist eben das Elixier.
Das ist sozusagen der Zaubertrank.
Das kann alles Mögliche sein.
Das kann eine neue Taktik sein.
Das kann eine neue Waffe sein.
Das kann in einem Mythos auch wirklich etwas zum Trinken sein.
Also wir kennen alle Asterix und Obelix.
Der Zaubertrank.
Ganz genau.
Also etwas Neues kommt auf dich zu.
Eine neue Strategie,
Eine neue Waffe,
Eine neue Möglichkeit,
Ein neuer Trank,
Eine neue Qualität.
Eben etwas,
Was du bisher in deinem Leben noch nicht hattest.
Und das ist genau der Wandel.
Dieses Neue kommt auf dich zu und du musst den Umgang damit lernen.
Und das lernst du dann tatsächlich im Umgang mit deinem Schatten.
Und das ist ganz interessant.
Also der Gegenspieler in den Mythen und auch in den Filmen ist oft ein dir bisher unbekannter Teil deiner Persönlichkeit.
Also der wirkt erstmal wie eine Kraft von außen und ganz böse und man will mit dir überhaupt nichts damit zu tun haben.
Man muss vielleicht gegen ihn kämpfen.
Aber es kommt dann der Moment und der kommt durch dieses Blanksein,
Durch diesen Orientierungsverlust,
Dass man feststellt,
So ganz anders als ich ist mein Gegenspieler nicht.
Er ist oft nur eine Verzerrung oder eine Vergrößerung einer Seite in mir,
Die ich nicht wahrhaben wollte.
Und in dem Augenblick,
Wo ich sage,
Ja doch,
Das bin ich auch.
Ja,
Leider.
Ich bin nicht nur strahlend.
Ich habe auch diese dunkle Seite.
Ich habe auch sowas in mir.
Wenn das anerkannt ist,
Wenn diese Seite anerkannt ist,
Wenn dieser Schatten anerkannt ist,
Dann gelingt die vollkommene Verwandlung.
Also weil dann bist du sozusagen ganzheitlich verwandelt.
Du hast was Neues über dich verstanden.
Etwas,
Was dir bisher sehr,
Sehr unangenehm war.
Und genau daraus kann die neue Kraft dann erwachsen.
Ja,
Und ich denke,
Diese Teile,
Die haben wir ja auch alle in uns.
Wir haben,
Glaube ich,
Nur von diesen Teilen die Meinung,
Dass sie irgendwie weggehören,
Dass sie uns nicht dienlich sind.
Aber das,
Was du jetzt beschrieben hast,
Ist ja auch eben dieses,
Das ist ja dann wahrscheinlich auch in deiner Beratung auch ein großer Punkt,
Das zu finden,
Wie einem dieser innerliche Teil oder dieser Teil von einem selbst auch eben dienlich sein kann.
Die wollen ja auch irgendwie so das Beste für uns.
Nur sehen wir das in dem Moment dann vielleicht auch gar nicht.
Na ja,
Klar.
Also wenn du jetzt einen Wandel anstehen hast in deinem Job und du kommst einfach mit deiner Chefin,
Deinem Chef nicht aus,
Dann ist das quasi deine Antagonistin.
Und wenn du dir mal die Mühe machst,
Den Chef oder die Chefin zu verstehen oder ein bisschen auch in ihre Haut zu schlüpfen,
Was du garantiert erstmal nicht willst,
Dann kann es sein,
Dass du was entdeckst über die,
Was du verstehen kannst und was du vielleicht sogar in dir nachempfinden kannst.
Das will man natürlich nicht.
Fakt ist aber,
Dass dir das neue Kraft geben kann,
Weil du dich und deine Situation und auch dein Gegenüber komplett neu verstehst.
Und vielleicht kommt sogar der Moment,
Wo du sagst,
Wir sind gar nicht so unterschiedlich.
Ich hätte es nur gern gewollt,
Dass wir unterschiedlich sind.
Wir sind es aber eigentlich nicht.
Und da gibt es auch,
Also ich mache immer wieder was mit integraler Spiritualität.
Tut mir leid für diesen Namen,
Es ist kompliziert.
Integrale Spiritualität hat eine tolle Übung,
Die heißt 3-2-1-Schattenarbeit.
Und da machst du in drei Schritten genau das,
Dass du das,
Was du an anderen nicht magst,
Was du anderen vorwirfst und was du an anderen hast,
In dich mal zurückholst und sagst,
Eigentlich ist da etwas in mir,
Was auch so ist.
Sorry.
Also es ist immer dieser Gedanke,
Dass das Böse,
Was uns von außen böse erscheint oder das Gegenüber,
Was uns schwierig erscheint,
Am Ende doch etwas mit uns zu tun hat oder zumindest dir etwas über dich erzählt.
Und diese Offenheit musst du haben und dafür musst du erstmal blank sein.
Lea.
Also auch so ein bisschen sich selber wieder erlauben oder den Gedanken zuzulassen,
Die Person,
Die gerade in mein Leben gekommen ist,
Die jetzt vor mir steht oder die in der Situation jetzt einfach auch da ist,
Was will sie mir sagen bzw.
Was kann ich anhand dieser Person über mich erfahren?
Ja,
Wenn du Filme siehst,
Also James Bond,
Die letzten Zwei oder Batman,
Die ja eh auch ein bisschen dunklere Themen verhandelt haben,
Da kommt am Ende immer der Bösewicht und sagt dir sinngemäß,
Du bist nicht anders als ich.
Hey,
James Bond,
Schau mal,
Was du alles angestellt hast.
Du hast sozusagen eine Spur von Toten und Verwüstung hinterlassen.
Ja,
Und bei Batman ähnlich.
Egal,
Wer da kommt,
Der Joker oder jemand anders,
Sagt genau das Gleiche.
Er sagt,
Hey,
Du glaubst nur,
Dass du für die Gerechtigkeit kämpfst,
Aber blick dich mal um,
Was du hier alles angerichtet hast.
Und das ist der Moment der Wahrheit und dem musst du dich stellen.
Ja,
Vielleicht,
Vielleicht nicht,
Vielleicht entteilen,
Aber tatsächlich musst du erkennen,
Wir sind schon auch ein bisschen zwei Seiten einer Medaille.
Ja,
Und um den Bogen wieder zu meinen Hospizbegleitungen zu schlagen,
Im Endeffekt ist es so ein bisschen für mich auch die Erkenntnis,
Klar,
Ich gehe zu einer Person hin,
Die ich begleite,
Um für sie da zu sein,
Um ihr in der Situation,
In der sie ist,
Eben auch Lebensqualität zu geben.
Aber im Endeffekt bin auch ich hier eine Sterbende.
Also ich kann mich in dem Moment nicht über die andere Person stellen,
Weil ich noch lebe und gesund bin.
Die andere Person lebt auch,
Hat aber vielleicht eine Erkrankung und sie hat sich auf ihren letzten Weg,
Auf ihre letzte Reise begeben.
Aber wir sind beide komplett gleiche Menschen.
Also das ist eigentlich,
Ja,
Passt auch wieder ganz gut.
Ja,
Also sicher eine extreme Situation,
Aber es ist genau das,
Also ich finde das unglaublich,
Wie du das gerade so erzählst.
Genau das,
Wir sind beide Sterbende.
Wahrscheinlich,
Wenn du das akzeptierst,
Ist die Begegnungssituation anders,
Ist die Gesprächssituation anders,
Ist es in deiner Seele vielleicht auch ein bisschen anders in dem Moment,
Oder?
Ja,
Klar,
Weil ich bin ja,
Oder ich stelle mich auf die gleiche Stufe wie die Person vor mir.
Also ich bin da nicht irgendwo anders,
Sondern das Gespräch kann eben,
Wie man so schön dann eben auch sagt,
So ebenbürdig sein.
Super.
Ja,
Es ist wirklich spannend und spannend,
Glaube ich,
Ist bei dir auch eben in der Begleitung auch mal zu sehen,
Dass diesen Moment des Elixiers,
Also wo dir eine neue Kraft zuwächst oder wo du eine neue Qualität entdeckst.
Und ich denke,
Da hast du bei dir auch schon was gefunden oder nimmst da was für dich mit?
Ja,
Also zum einen ist es auf jeden Fall das Vertrauen in mich und in meine Intuition.
Das war auch nicht von Beginn da,
Das hat sich auch im Laufe meiner Reise während meiner Begleitungen so für mich ergeben oder sich gezeigt.
Aber eben das Vertrauen in mich,
Dass ich an jeder Situation wachsen kann und auch darf,
Also dass ich mir das auch selber natürlich wieder erlaube.
Und so wie ich es auch im Moment der Woche jetzt heute schon beschrieben habe,
So das Vertrauen darin,
Dass in der Natur – und wir sind ja alle irgendwie ein Teil der Natur als Menschen,
Als Lebende und als Sterbende – dass die Natur oder auch so ein Jahr,
Die Bäume,
Die Pflanzen und so,
Die wissen schon,
Was natürlich so passieren darf.
Und einfach dem Rhythmus des Lebens irgendwie zu vertrauen und auch sich daran zu erinnern,
Dass Veränderung ganz normal ist,
Also dass es nicht so ein lineares Leben ist,
Was man einmal startet und dann bleibt es für immer.
Sondern für mich ist es irgendwie so eine Art,
Ich nenne es jetzt mal,
Praktizierende Endlichkeit.
Und da hatte ich tatsächlich eine ganz schöne Begebenheit.
Ich habe nämlich in einer sehr schönen Begleitung letzten Sommer,
Also vor einem Jahr,
Wöchentlich auf dem Nachhauseweg von einem Pflegeheim,
In dem ich die Frau besucht habe,
Am Wegesrand immer ein Blümchen gepflückt.
Und irgendwie hat sich das so beim ersten Mal,
Hatte ich auch so ein bisschen diesen Ruf und dachte mir,
Ach,
Jetzt pflücke ich das Blümchen.
Das war jetzt irgendwie heute so ein schöner Besuch.
Und das nehme ich jetzt mit nach Hause,
Stelle es mir in der Vase auf meinen Schreibtisch.
Und dort erinnert mich das einfach bis zur nächsten Woche,
Bis ich wieder meine Frau besuche,
An die Lebendigkeit des Lebens,
An die Kostbarkeit des eigenen Seins.
Und dass ich irgendwie echt ganz schön dankbar sein kann für das,
Was ich habe,
Für meine feste familiäre Basis,
Für meine Gedanken,
Für all meine Herzensmenschen,
Die ich um mich herum habe.
Und das hat sich dann so ein bisschen weitergeführt,
Weil ich dann,
Das fand ich so ein schönes,
Ja tatsächlich,
Elixier,
Nenne ich es jetzt ganz ganz bewusst.
Und das habe ich dann die weiteren Wochen auch gemacht.
Die Begleitung war eine eher sehr längere oder eine längere Begleitung.
Und ich habe dann jede Woche,
Immer wenn ich auch mit dem Radl nach Hause gefahren bin,
Habe ich kurz angehalten,
Habe mir ein Blümchen gepflückt und das hat mich dann bis zum nächsten Besuch immer daran erinnert.
Und für mich waren diese Blümchen tatsächlich wie so Endlichkeitsbegleiter oder Endlichkeitsreminder,
Die mich eben immer wieder daran erinnern,
Auch unter der Woche,
Wenn ich vielleicht wieder kurz in den Trubel des Alltags abgebogen bin.
Dass einfach jede Sekunde unseres Lebens echt ganz schön einzigartig und kostbar ist.
Super,
Ja.
Und das ist tatsächlich genau der Punkt.
Also du bist diesen Schritt weitergegangen.
Du hast sozusagen das Leere hinter dir gelassen,
Auch das Bekannte,
Sondern hast für dich etwas Neues entdeckt.
Das war jetzt ja auch nicht eine Methode oder Stand irgendwo,
Sondern das hast du für dich gefunden.
Und das ist tatsächlich,
Das ist ein Elixier und das ist wunderbar und hat dir auch geholfen.
Und es gibt vielleicht noch einen zweiten Aspekt auch.
Du bist ja Begleiterin und auch in der Heldenreise sind Begleiterinnen und Begleiter so unglaublich wichtig.
Also die Ruhm und Ehre kriegt immer die Heldin und der Held.
Fakt ist aber,
Dass die oft Begleiter an ihrer Seite haben und die sind einfach unglaublich wichtig.
Und in der Beratung ist es oft auch,
Finde ich,
Ein ganz wichtiger Schlüsselmoment,
Den Leuten zu verstehen,
Zu geben,
Du bist nicht allein.
Du musst deine Aufgabe auch nicht alleine bewältigen,
Weil wir haben das so im Kopf.
Also ich muss da durch.
Und das ist aber nicht so.
Also Begleiter und Begleiterinnen sind überall da und man darf die mitnehmen und man darf sich auf die verlassen und man darf gemeinsam den Weg gehen.
Und du als Begleiterin bist auf jeden Fall schon mal für die andere Person eine ganz wertvolle Begleiterin.
Genau,
Man fühlt sich nicht alleine.
Und an der Stelle kann ich jetzt auch noch mal eine Erfahrung aus meiner beruflichen Auszeit anbringen.
Ich habe in der Zeit,
Also mir sehr viel Zeit für mich genommen,
Für meine Familie,
Habe es tatsächlich einfach mal schließen lassen.
Das hat mir sehr gut getan.
Aber ich habe in der Zeit auch gelernt,
Dass wir uns eigentlich nicht immer einreden müssen,
Alles alleine schaffen zu müssen,
Sondern dass wir,
Egal ob wir einfach nur simple Fragen haben oder an Stellen sind,
An denen wir nicht weiterkommen,
Dass wir auch andere um Hilfe fragen dürfen.
Und in dem Moment,
Wo wir das aussprechen und jemandem anderen sagen,
Hey,
Ich stecke hier gerade voll fest,
Merkt man ganz schön oft,
Finde ich,
Und so habe ich es erlebt,
Dass es andere Personen gibt,
Die entweder die gleiche Situation haben oder irgendwie einen anderen Blickwinkel einnehmen können und dadurch sozusagen dann helfen.
Also wieder so der Mut,
Sich dann sichtbar zu zeigen,
Dem Begleiter oder der Begleiterin,
Das stößt auch manchmal bei anderen was an oder löst bei anderen was aus und zeigt einem selber,
Hey,
Ich muss das alles gar nicht irgendwie alleine schaffen.
Das habe ich zum Beispiel darin gemerkt.
Ich habe mir eine Webseite erstellt und hatte,
Wer sich auch selbst schon mal eine Webseite erstellt hat,
Kann das bestimmt bestätigen.
An dem einen oder anderen Punkt stande ich da und habe echt gestruggelt und kam nicht weiter.
Und dann dachte ich mir auch,
Warum erlaube ich mir gerade nicht,
Andere Leute zu fragen,
Hey,
Du hast auch eine Webseite.
Wie hast du das denn gelöst?
Absolut.
Und ich meine jetzt auch bei dir,
Du bist in einem Team als Hospizbegleiterin,
Zu Recht.
Also du bist ja auch da aufgefangen.
Und umgekehrt bei mir in der Beratung,
Wir machen viel Live-Design und das ist eigentlich ein Gruppenerlebnis.
Das kommt ja auch aus dem Design-Thinking und da vertraut man auf die Kraft der Gruppe.
Man lässt sich von allen anderen Ideen schenken.
Wie toll,
Wie wunderbar.
Also ich muss mir nicht allein alles Mögliche ausdenken,
Sondern nein,
Da ist eine ganze Gruppe und die sagt,
Hey Katrin,
Wir haben eine Idee und die haben wir noch und die haben wir noch und die haben wir noch.
Und das auch zu erleben und zu sehen,
Wow,
Da kommt so eine irre Auswahl auf mich zu.
Das kann halt auch wirklich,
Wirklich beglückend sein und einen totalen Schub nach vorne geben.
Und gerade in der Hospizarbeit,
Wir haben im Rahmen vom Ehrenamt zum Beispiel monatlich auch eine Supervision.
Auch das fällt mir jetzt gerade als Punkt an der Stelle ein.
Das ist ja sozusagen die Begleitung zur Begleitung.
Sprich,
Wenn ich jetzt irgendwie vielleicht ein Erlebnis in einer Begleitung habe,
Was mich irgendwie sehr berührt oder wo ich tatsächlich auch einfach länger darüber nachdenken muss,
Als ich das von mir gewohnt bin,
Dann kann ich das jederzeit da mit reingeben oder mit in diese Supervision in den nächsten Termin nehmen.
Und ja,
Tatsächlich macht die Supervisorin oder der Supervisor oder die,
Die die Gruppe leiten,
In dem Moment gar nicht so arg viel,
Sondern wir helfen uns auch eher in der Gruppe.
Und irgendjemand von uns in der Gruppe hat entweder sowas auch schon mal erlebt,
Dann kann ich aus dem Erfahrungsschatz schöpfen.
Oder man überlegt gemeinsam,
Wie man vielleicht das nächste Mal mit so einer Situation umgehen kann.
Und dann wiederum haben die anderen auch was davon,
Weil sie haben das dann ja auch mitbekommen und können das in ihren eigenen Rucksack so,
Wie kann ich mit so einer Situation umgehen,
Dann auch mit reinpacken.
Wunderbar,
Also perfekt.
Von dort aus können wir,
Glaube ich,
Noch ganz gut auch über das Ende der Heldenreise sprechen,
Weil wir kennen in den Filmen das berühmte Happy End,
Das ist auch manchmal ganz kurz.
Also man will eigentlich nur am Ende wissen,
Es passt wieder alles.
Aber in den Mythen ist es ein ganz langer Abschnitt,
Das ist die Heimkehr.
Und bei der Heimkehr geschieht auch oft sowas wie eine göttliche Hochzeit oder eine mystische Hochzeit,
Also wirklich noch mal ein Bild,
Dass da neue Qualitäten zusammenkommen,
Dass etwas ganz Neues entstanden ist,
Dass die Verwandlung wirklich komplett ist.
Oder es gibt die Apotheose,
Also die Vergöttlichung,
Damit wären wir wieder beim Anfang bei der Verklärung,
Wo Jesus auf dem Berg steht und leuchtet und strahlt und ganz anders aussieht als sonst.
Das heißt,
Das gesamte Potenzial,
Was in dir steckt,
Ist plötzlich aktiv.
Du hast dich komplett verändert und gewandelt.
Du bist eine Neue geworden.
Und das wird sichtbar auch für alle anderen.
Es strahlt nach außen.
Jetzt auch alle anderen sehen,
Ja,
Die Katrin,
Die begonnen hat,
Ihre Heldenreise,
Und die Katrin,
Die jetzt hier ankommt,
Das sind andere Katrins.
Da ist was passiert dazwischen,
Und das wird jetzt sichtbar.
Und das finde ich auch ganz schön,
Sich das mal klarzumachen,
Auch dieser Moment,
Wo wir zu leuchten beginnen,
Wo die Verwandlung komplett ist.
Wo es dann sichtbar wird,
Ja.
Und zu diesem Thema göttliche Hochzeit bzw.
Diesem Ich leuchte jetzt,
Fällt mir jetzt auch noch ein,
Wir feiern uns ja ganz,
Ganz,
Ganz selten selbst.
Also an alle,
Die zuhören,
Auch der Impuls oder der Appell,
Wir müssen uns mehr feiern.
Also das wird es nicht überspringen und uns denken,
Ja,
Es hat ja jetzt gepasst.
Es ist jetzt quasi nichts passiert,
Womit ich nicht gerechnet habe.
Also kann ich schnell darüber hinweggehen.
Sondern,
Dass man auch mal stolz auf sich ist,
Was man gerade geleistet hat.
Egal,
Ob es vielleicht eine berufliche Veränderung ist oder in meinem Fall jetzt eine Hospizbegleitung.
Ich bin tatsächlich inzwischen nach einem Besuch ganz oft stolz auf mich und denke mir,
Mensch,
Das habe ich jetzt irgendwie gut gemeistert.
Und der anderen Person hat es gut getan.
Und man hat ja immer so schöne Glaubenssätze wie Eigenlob stinkt und so.
Aber die darf man,
Glaube ich,
An der Stelle auch gut beiseite lassen und sich einfach feiern und sich das auch zugestehen,
Dass man da echt was Gutes geleistet hat.
Genau.
Und ich finde es eben mit dem Leuchten und Strahlen so schön.
Man darf strahlen,
Man darf leuchten.
Und es tut auch den anderen gut,
Weil man für die anderen dann auch so ist.
Man ist warm,
Man ist hell,
Man ist leuchtend.
Ja,
Genau.
Und es ist eine schöne Qualität,
Wenn wir uns wieder erlauben,
Das nach außen zu tragen,
Dass wir nicht nur in uns das Leuchten haben und uns selbst in uns gut fühlen,
Sondern das ist ja auch ansteckend,
Wenn wir dann anderen berichten und sagen,
Mensch,
Ich habe jetzt irgendwie dies und jenes und das war so schwer,
Der Weg dahin,
Das war so,
So,
So steinig.
Aber jetzt fühlt sich es irgendwie so gut an.
Und dieses Thema,
Dass andere auch daran teilhaben lassen,
Dann gibt ja schon auch die Begriffe,
Dann springt der Funken über und ich sehe dich und du strahlst so.
Und das ist ja,
Glaube ich,
Dann so die Qualität,
Die du gerade beschrieben hast.
Absolut,
Total.
Und nach der Feier wissen wir alle,
Was kommt,
Nämlich die Heldenreise geht weiter.
Irgendwann kommt der nächste Ruf zum Abenteuer und wir werden wieder sagen,
Nicht gerade jetzt.
Aber in der Heldenreise ist es so,
Also Mythen sind Zyklen.
Es ist wirklich so.
Also wir wissen auch,
Klar,
Es gibt vielleicht größere und kleinere Reisen,
Aber am Ende,
Leben ist Verwandlung.
Und ich sage es nochmal,
Das kann eine Chance sein.
Ja,
Genau.
Und jetzt fällt mir gerade wieder die Zahl zwölf ein und kommt mir so spontan in den Sinn.
Es gibt ja auch zwölf Monate,
Also ein Jahr sind zwölf Monate und auch die Natur beginnt ja irgendwann wieder im Kreislauf von vorne.
Also wenn wir im Herbst jetzt bald,
Dann im Herbst die Ernte einfahren und uns zurückziehen,
Dann wird es auch irgendwann wieder ein Frühling geben,
In dem wir uns nach draußen orientieren und Aufbruch und Wachstum erleben dürfen.
Ich glaube,
Du baust schon ein bisschen vor für unsere Abschlussgedanken heute.
Ja,
Das stimmt.
Wir sind langsam am Ende der Folge angekommen und wir haben ja zu Beginn schon angekündigt,
Dass wir wieder Reflexionsfragen heute dabei haben.
Also unsere kleine Übung am Ende.
Wir haben Reflexionsfragen dabei,
Die,
Wir sind jetzt ja gerade in der,
Ziemlich in der Jahreshälfte.
Also wir hatten vor kurzem Sommersonnenwende.
Es steht jetzt die zweite Jahreshälfte noch vor uns und das ist auch ein wunderbarer Moment,
Um zu reflektieren.
Also,
Um ein bisschen zurückzublicken in die erste Jahreshälfte,
Um sich daraus vielleicht den einen oder anderen Gedanken mitzunehmen und damit in die zweite Jahreshälfte zu gehen.
Nimm dir ein bisschen Zeit,
Schaff dir einen schönen,
Gemütlichen Raum.
Vielleicht hast du auch ein Notizbuch,
Was du dir gerne zurechtlegst.
Du kannst jetzt auch gerne an der Stelle auf Pause drücken und später nochmal weiterhören oder du hörst dir das erstmal angeschreiben,
Die Reflexionsfragen auch in die Shownotes.
Und ja,
Wenn du magst,
Schnapp dir eine Tasse deines Lieblingstees oder ein anderes Getränk deiner Wahl.
Und genau,
Hier kommen für dich,
Von uns,
Unsere Reflexionsfragen zur Jahresmitte.
Wo standest du zum Jahresbeginn vor sechs Monaten?
Welche Gedanken hattest du zu Beginn des Jahres?
Was fühlt sich in deinem Leben stimmig an?
Was schon länger nicht mehr?
In welchem Lebensbereich darf ein neues Feuer entfacht werden?
Welche Erfahrungen und Gefühle nimmst du mit in die zweite Jahreshälfte?
Was möchtest du in sechs Monaten feiern,
Reflektieren und erleben?
Wie kannst du noch ehrlicher mit dir sein?
Das war unsere 13.
Folge Verwandlung.
Wir freuen uns,
Dass du uns bis hierher gelauscht hast und hoffen,
Dir hat die Folge gefallen.
Ja,
Und auch ich möchte mich verabschieden und heute mit dem Gruß Peace & Love.
Warum heute Peace & Love?
Ich denke,
Die Katrin und ich,
Wir haben einen Lieblingsregisseur wegen Twin Peaks,
Das ist der David Lynch.
Und der David Lynch hat eine Stiftung,
Die setzt sich sehr stark für die Verbreitung von Meditation ein.
Deswegen finde ich die auch ganz toll und bin da auch Follower.
Und vor kurzem hatte ein Beatles-Mitglied,
Der Ringo Starr,
Geburtstag.
Und anlässlich dieses Geburtstags hatte die Stiftung darum gebeten,
Dass alle Menschen weltweit an diesem Tag Peace & Love denken.
Peace & Love sprechen,
Peace & Love fühlen.
Und das machen wir jetzt auch.
Wenn du diesen Podcast gehört hast,
Dann denkst du oder sprichst du jetzt bitte einfach Peace & Love für uns und für alle Menschen.
In diesem Sinne,
Bis zum nächsten Mal.
Einmal laut,
Peace & Love.
Bis zum nächsten Mal.
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