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Meditation - Ein Moment am Ozean

by Melissa Gein

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4.6
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Aktivität
Meditation
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Alle
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Bei dieser Übung werden wir uns einen wunderschönen weiten Ozean vorstellen, der uns beruhigt, erdet, verbindet und abkühlt. Du kannst diese Meditation im Sitzen oder auch gerne im Liegen praktizieren.

Transkription

Herzlich Willkommen und schön,

Dass Du da bist zu dieser Meditation.

Egal ob Du nun sitzen oder liegen magst,

Ruckle Dich zurecht,

Mach es Dir so bequem wie möglich.

Organisiere Dich und nimm Dir alles,

Was Du brauchst.

Du kannst Dich nochmal strecken,

Räkeln.

Vielleicht machst Du auch nochmal Gähnen,

Ganz herzhaft,

Laut seufzen,

Sodass jegliche Anspannung nun aus Deinem Körper fließen kann,

Sodass Du vollkommen hier ankommen kannst,

Ganz hier,

Ganz jetzt,

In diesem,

In Deinem Moment.

Dann petz einmal die Augen zusammen,

Mach den Mund ganz spitz,

Rümpfe die Nase,

Kräusle die Stirn,

Atme tief ein und mit der Ausatmung lass Dein Gesicht weich werden.

Lass es von innen heraus ganz glatt streichen,

Gelöst von allen Sorgenfältchen.

Mach das gerne nochmal.

Zieh alles zur Mitte Deines Gesichts zusammen,

Mach Dich ganz eng,

Ganz klein,

Spann die Gesichtsmuskulatur an und dann lass ausatmend los.

Nun bring Deine Aufmerksamkeit zu Deinem Atem und fühl,

Wie der Atem durch die Nase ein und die Nase ausströmt.

Bewegt sich Dein Brustkorb dabei oder Dein Bauch?

Wie fühlt sich Dein Körper an im Rhythmus der Atmung?

Wie fühlt es sich an,

Wenn Deine Lungen sich vollsaugen mit der Luft,

Wenn die verbrauchte Luft dann wieder aus Deinen Lungen herausströmt?

Dein Atem fließt gleichmäßig ein und aus.

Dein Atem kommt und geht ganz von allein.

Und dennoch bist Du Dir jedem Atemzug ganz bewusst,

Bist neugierig auf den nächsten,

Diesen einzigartigen Atemzug.

Dein Atem strömt ein und aus durch Deinen gesamten Körper,

Wie die sanften Wellen des Ozeans,

Die kommen und gehen,

Die zarte Flut,

Die am Ufer ankommt,

Das Wasser,

Das sich langsam wieder zurückzieht.

Rhythmisch,

Gleichmäßig,

Ruhig und entspannt.

Du siehst diesen weiten,

Großen Ozean nun ganz deutlich vor Dir.

Vielleicht liegst Du im weich,

Warmen Sand oder sitzt an einem Felsufer.

Welches Bild,

Welche Vorstellung gefällt Dir?

Bleib dann bei einem dieser Bilder und schmücke dieses Bild,

Diese Vorstellung ganz detailliert aus.

Welche Bilder kommen auf?

Vielleicht Erinnerungen,

Vielleicht siehst Du bestimmte Farben,

Hörst ganz bestimmte Dinge oder nimmst Gerüche wahr,

Du fühlst Dich wohl,

Bist ganz geerdet und verbunden,

Bist ruhig und voller Zuversicht,

Voller Vertrauen blickst Du in die Ferne.

Ein sanfter,

Kühlender Windhauch streicht erfrischend um Dein schönes Gesicht,

Deine Arme und Beine.

Diese nach Salzwasser duftende Luft umhüllt Dich wie ein schützender Mantel.

Du schmeckst die salzige,

Reine Luft auf Deinen Lippen.

Dein Körper saugt diese Frische und Klarheit mit jedem Atemzug in sich ein.

Die Erde unter Dir trägt Dich.

Vielleicht liegst Du in Deiner Vorstellung auch ganz nah am Wasser.

Sicher und wohlig strecken sich Deine Füße in das frische,

Klare Meereswasser.

Und in diesem Moment fühlst Du Dich noch verbundener mit allem,

Was ist.

Der Himmel über Dir,

Fast wolkenlos und strahlend blau.

Eine Möwe schwebt gleitend und leicht und tanzt mit der Bewegung des Windes.

Dein Atem fließt entspannt ein und aus.

Deine Bauchdecke hebt und senkt sich.

Dein Atem verbindet Dich mit Deiner Innenwelt.

Dein Atem verbindet Dich mit Deinem Außen.

Du bist ganz da,

Ganz bei Dir.

Dieser wunderschöne blaue Ozean vor Dir,

So kraftvoll und gleichzeitig so ruhig.

Siehst Du die vielen unterschiedlichen Blautöne,

Von hellblau zu türkis,

Von einem kraftvollen Indigo-Blau bis zum tiefdunklen mystischen Blau.

Du erkennst die unendliche Tiefe,

Die unendliche Weite und Vielfalt.

Sanfte Wellen bewegen die Oberfläche.

Sanfte Wellen kommen und gehen,

Wie Deine Gedanken kommen und gehen sie.

Mal sind sie rauschend und groß,

Wild und unbändig.

Mal sind sie klein und zart,

Kaum sichtbar.

Du saugst diese kraftvolle Energie des Ozeans in Dich ein.

Mit jedem Atemzug bist Du verbundener,

Fühlst Dich geerdeter und leichter zugleich.

Du bist sicher und fühlst Dich kraftvoll und auch sicher in Dir.

Die kühle Brise des Meeres nimmt Deine Gedanken mit.

Lässt Dein Geist frei werden.

Der weite Blick,

Der unendliche Horizont macht Dein Geist ganz weit und Du fühlst Dich offen und bereit.

Du schaust weiterhin auf den vor Dir liegenden Ozean,

Mit all seiner Kraft und wunderschönen Energie.

Nach einer Weile entdeckst Du ein kleines weißes Segelboot.

Es gleitet gleichmäßig in einer Linie am Horizont und Du beobachtest es eine Weile.

Der Wind in Deinen Haaren streicht Deinen Nacken,

Streicht Dein Gesicht.

Du fühlst immer wieder auch in diesem offenen,

Weiten Raum Deines Körpers in die Verbundenheit zu Dir selbst.

Du genießt.

Dein Körper fühlt sich gut an.

Dein Körper wird sanft erfrischt.

Du genießt und bist voll da.

Das Rauschen der Wellen,

Der Duft der Salzwasserluft,

Das Streichen des Ozeans und der Meeresbrise an Deinen Haaren.

Jetzt gibt es nichts Wichtigeres.

Alle Gedanken ziehen vorbei,

Wie die Möwe am Himmel,

Wie das Segelboot am Horizont.

Alles kommt,

Alles geht.

Du blickst nun ein letztes Mal in die Weite,

In diese unendliche Schönheit des Ozeans.

Du weißt,

Alles ist gut.

Du weißt,

Dieser Ort ist in Dir.

Du kannst zu jeder Zeit hierher zurückkehren.

In die Weite,

In die Verbundenheit.

Alles ist da.

Du schenkst Deinem Körper noch ein paar tiefe,

Bewusste Atemzüge,

Fühlst dabei die Bewegung im Bauchraum,

Das sanfte Heben und Senken Deiner Bauchdecke,

Im Rhythmus Deiner Atmung.

Nun lass das Bild Deines Ozeans los.

Alle Farben,

Alle Gerüche,

Alle sensorischen Wahrnehmungen.

Du spürst wieder den Boden unter Dir,

Spürst,

Wo Dein Körper den Boden berührt.

Dann kannst Du langsam beginnen,

Deinen Körper zu bewegen.

Und fühl mal genau hin,

Welche Bewegung mag da jetzt kommen.

Dann dehne Dich,

Mach Dich ganz weit,

In alle Richtungen,

Zieh Dich auseinander,

Streck Dich,

Regle Dich.

Wenn Du noch liegst,

Dann komm langsam wieder zum Sitzen,

In einen ganz aufgerichteten Sitz.

Geh an die Schulter noch mal nach oben,

Zu den Ohren.

Lass sie aushalten,

Nach hinten und unten kreisen.

Und dann bring Deine Hände vor dem Herzen zusammen.

Wie geht's Dir nun?

Wie fühlt sich Dein Körper an?

Dein Atem?

Dann bedanke Dich bei Dir selbst,

Dass Du Dir diese Zeit für Dich genommen hast.

Neige Deine Stirn zu Deinen Fingerspitzen,

Und ich bedanke mich von Herzen bei Dir fürs Mitmachen,

Fürs Zuhören.

Bis bald,

Deine Melissa.

4.6 (9)

Neueste Bewertungen

Antje

January 6, 2026

Sehr gut. Vielen Dank 🙏

Hanna

July 18, 2025

Ich danke Dir für die feine Anleitung. Sie hat mir eine gute Entspannung am Abend gegeben. Liebe Grüße Hanna

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