
Atem Als Anker in intensiven Zeiten für Eltern (CH-DE)
Eine kurze Achtsamkeitspraxis mit Fokus auf dem Atem und wie wir diesen bewusst als beruhigendes Element in hektischen und stressigen Momenten einsetzen können. Speziell geeignet für Eltern, die eines der MoMento-Trainings absolvieren.
Transkription
Praxis,
Atem als Anker in intensiven Zeiten.
Mit dieser Übung versuchen wir bewusst den Atem als beruhigendes Element einzusetzen,
In hektischen und eher stressigen Zeiten.
Richte dich jetzt ein,
So in einem Sitz oder im Liegen,
Dass es dir bequem ist und du für dich in den kommenden paar Minuten wach und präsent sein kannst.
Nimm als erstes ein paar tiefe Atemzüge.
Lass bewusst viel Atem in dich einfliessen.
Der ganze Bauchraum und der Brustkorb dürfen sich dabei weiten.
Nimm wahr,
Wie sich dein Körper ausdehnt durch die intensive Atmung.
Verbinde dich dann mit deinem ganzen Körpererleben.
Was spürst du gerade?
Ist das vielleicht ein Kribbeln,
Eine innere Unruhe?
Vielleicht fühlst du dich aber auch gerade eher erschöpft und matt von all diesen Anforderungen aus dem Alltag.
Was zeigt sich dir gerade?
Was möchte dir dein Körper erzählen?
In so intensiven Zeiten ist es aber auch gar nicht so einfach,
Sofort umzuschalten auf Ruhe und innere Wahrnehmung,
Auch wenn das vielleicht unsere Hoffnung ist für die Praxis.
Wir sollten aber immer versuchen,
Offen zu bleiben für all das,
Was sich genau jetzt und heute zeigen will.
Nicht an einer Erwartungshaltung uns festbinden.
Die Verbindung mit dem Atem kann aber sehr hilfreich sein,
Um ein bisschen mehr in die Ruhe zu kommen oder überhaupt in sich selbst anzukommen und zu merken,
Was da gerade los ist im Körper.
Vielleicht magst du auch deine Hände auf den Brustraum legen und noch ein bisschen mehr und bewusster die Wahrnehmung vom Atem spüren können.
Das Heben und Senken vom Brustraum.
Vielleicht könnt ihr aber auch die Hände auf dem Brustraum helfen,
Noch ein bisschen mehr einzinken in deinen Atem,
In dich hinein,
Und dir dadurch noch ein bisschen mehr Abstand geben vom Alltag und all dem Intensiven,
Das dich im Aussen wieder erwartet.
Gönn dir jetzt da,
In diesem Moment,
Eine bewusste Pause.
Du musst im Moment gar nichts.
Einfach da sein und deinen Atem lauschen.
Die Bewegung neugierig beobachten.
Erkunde weiter,
Wie der Atem sich anfühlt.
Ob er vielleicht tief oder eher flach ist.
Lang oder kurz.
Wie ist der nächste Atemzug?
Und wieder der nächste.
Und der nächste.
Vielleicht kannst du auch den Moment wahrnehmen,
Wo die Einatmung ins Ausatmen übergeht und umgekehrt.
Such dir selber den Fokus,
Um neugierige Bewusstheit deinen Atembeiten zu erkunden.
Sei das im Bauchraum,
Eher im Brustbereich oder vielleicht der feine Luftzug um die Nasenflügel herum.
Und manchmal sind unsere Gedanken oder Gefühle so stark und sie drängen sich immer wieder in den Vordergrund.
Dann nimm das einfach zur Kenntnis und versuch deinen Fokus wieder sanft zum Atem zurückzuführen,
Wenn das für dich hilfreich ist.
Das ist ein Moment voller Präsenz und Achtsamkeit.
Und du kannst jetzt entscheiden,
Wie du dich neu ausrichten willst.
Ob du im Moment bleiben willst,
Beim Gedanken,
Deinem Gefühl oder ob du lieber den Fokus nochmals auf den Atem zurücklenken willst.
Du brauchst nichts zu tun,
Im Moment gar nichts zu erreichen.
Nur mit deinem inneren Beobachten dein Leben wahrnehmen.
Ein- und ausatmen.
Die Bewegung deines atenden Körpers wahrnehmen.
Wenn du magst,
Kannst du jetzt den Atem auch mit einem Bild des Kräftetankens verbinden.
Manchmal ist es sehr hilfreich,
Sich an so ein Bild vor Augen zu führen,
Das einen im Alltag ein bisschen unterstützen darf.
Du holst dabei beim Einatmen all die Energie,
Lebendigkeit,
Verbundenheit oder das Gefühl,
Das sich für dich jetzt gerade hilfreich anfühlt,
In dich hinein.
Und beim Ausatmen verteilst du diese Kraft in deinem ganzen Körper,
Bis in die Zehen und Fingerspitzen.
Einatmen lässt du diese Kraft einströmen und beim Ausatmen im ganzen Körper verteilen.
Bleib bei diesem Bild,
Solange es dir gut tut.
Wenn dieses Bild hilfreich für dich ist,
Kannst du auch jederzeit im Alltag darauf zurückkommen und dich verbinden mit dieser Energie,
Die für dich jetzt gerade hilfreich war.
Nimm nochmal ein paar tiefe Atemzüge.
Dann finde deinen eigenen Weg zurück.
Vielleicht magst du dich ein bisschen recken und strecken oder deinen Körper auch ein bisschen ausstreifen mit den Händen.
Such dir deinen passenden Weg,
Wie es dir jetzt gerade hilfreich ist,
Langsam sich aus dieser Übung herauszulösen und in den Alltag zurückzukehren.
Bist dir aber bewusst,
Dass du jederzeit,
Auch im Alltag,
Und sei es nur für ein paar wenige Atemzüge,
Dich mit deinem Atem verbinden kannst.
Auf diese neugierige,
Erkundende Art oder vielleicht auch mit dem Kräfteanker.
Der Atem ist ein kleines Werkzeug,
Das dir helfen kann,
Dich im Alltag mit dir zu verbinden.
Ein kurzes Einhalten.
Den Atem spüren.
Besonders,
Wenn wir gerade in Gedanken feststecken oder in einem Gefühl uns gefangen fühlen.
Durch das bewusste Atmen werden wir vielleicht ruhiger,
Klarer und können vielleicht auch ein bisschen neue Energie tanken.
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