
In der Stadtnatur zur Ruhe kommen
by Nadine Horn
Selbst wenn es bei ständigem Verkehrslärm und unzähligen Häuserfronten häufig nicht so erscheint, können wir auch in der Stadt Möglichkeiten finden, zur Ruhe zu kommen, und uns ein Stück Natur in den Stressalltag holen. Gerade im Frühling bieten sich viele achtsame Gelegenheiten — eine Jahreszeit für die Sinne sozusagen. Willkommen in einer kleinen grünen Oase mitten in der Stadt!
Transkription
Herzlich Willkommen zu deiner Meditation.
Heute möchte ich dich mit ins Grüne nehmen und dich einladen mit allen Sinnen dabei zu sein.
Suche dir dafür einen ruhigen und geschützten Ort.
Du kannst dich hinlegen,
Aber auch hinsetzen und ganz dort ankommen,
Wo du gerade bist.
Schließe nun deine Augen und achte darauf,
Dass deine Wirbelsäule gestreckt ist und dein Atem ganz ungehindert fließen kann.
Beobachte,
Welchen Weg dein Atem nimmt.
Wo spürst du ihn am lebendigsten?
Stell dir nun vor,
Du bist in einem Park oder in einem nahegelegenen Wald,
So wie ich gerade.
Was siehst du?
Welche Formen zeigen sich?
Siehst du Bäume oder eine Wiese oder vielleicht sogar einen kleinen See oder Teich?
Versuche auszumachen,
Wie viele Grünfacetten du wahrnehmen kannst.
Saftiges Grün von kleinen Knospen,
Die aufplatzen oder auch von Pflanzen,
Die aus dem Boden sprießen.
Was hörst du?
Zwitschernde Vögel,
Knackende Äste oder auch andere Geräusche,
Die sich dort zeigen,
Wo du gerade bist.
Ferne Geräusche und Nahgeräusche.
Nimm nur wahr,
Was du hörst,
Ohne es in einer Weise interpretieren zu wollen.
Was kannst du fühlen?
Wie ist die Temperatur?
Spürst du vielleicht die Sonne auf deiner Haut oder Kühle?
Nimm auch hier einfach nur wahr,
Was du fühlen kannst und versuche nicht zu bewerten,
Ob du es als angenehm oder nicht angenehm empfindest.
Was riechst du?
Frische Frühlingsluft oder einen modrigen Geruch von feuchten Ästen und Blättern,
Die auf dem Boden liegen.
Kannst du auch etwas schmecken?
Wie fühlt sich die Luft auf der Zunge an,
Die du einatmest?
Kannst du einen bestimmten Geschmack ausmachen?
Nimm auch hier nur wahr,
Ohne zu bewerten.
Kehre nur mit deiner Aufmerksamkeit wieder zurück zu deinem Atem.
Beobachte,
Was sich verändert hat.
Empfinde nach,
Wo er in dich ein- und wo er wieder ausstürmt.
Verweile noch einen Moment mit deinem Atem dort,
Wo du gerade bist.
Nimm noch einmal ganz bewusst wahr,
Was du sehen,
Hören,
Fühlen,
Riechen und schmecken kannst.
Und dann kehre langsam wieder zurück und öffne ganz in deinem Tempo deine Augen.
Treffen Sie Ihren Lehrer
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