
Yogischer Atem zur Tiefenentspannung
by Sean Green
Befreie deinen Atem und entspanne dich dabei vollständig mit dieser Atemübung. Auch die “Dreiphasenatmung” (Bauch, Brust, Rücken) hilft dir, deinen ganzen Oberkörper für deine Atmung zu nutzen, wodurch mehr Luft und Energie in deine Lunge strömen kann. Aus der Yoga-Tradition stammend, hilft dir diese Atemübung körperliche Anspannungen zu lösen, dabei tief zu entspannen und so deine Meditationspraxis zu vertiefen.
Transkription
Gut,
Du kannst Deinen Körper eine Position finden lassen,
Die für Dich angenehm ist.
Und dann kannst Du ganz in Deiner Zeit Deine Augen schließen oder geschlossen halten.
Du kannst Deine Aufmerksamkeit auf Deinen Atem richten und wahrnehmen,
Wie der Atem in Deinen Körper hineinfließt und wieder ausströmt.
Hineinfließt und wieder rausströmt.
Genau.
Und dann kannst Du Deinen Atem ein klein wenig verstärken,
Ein wenig tiefer einatmen und etwas mehr ausatmen.
Etwas mehr einatmen und ausatmen.
Gut.
Du kannst einfach wahrnehmen,
Wo die Grenze ist,
Wo Du normalerweise zu atmen aufhören würdest.
Und ein klein wenig mehr atmen,
Den Atem ein wenig erweitern.
Gut.
Jetzt kannst Du eine Hand auf Deinen Bauch legen,
Um wahrzunehmen,
Wie Dein Bauch sich beim Atmen bewegt.
Genau.
Du kannst spüren,
Wie der Bauch nach außen geht beim Einatmen und wieder hineingeht beim Ausatmen.
Einatmen,
Bauch geht raus.
Ausatmen,
Bauch geht wieder rein.
Und Du kannst auch das ein klein wenig verstärken,
Indem Du versuchst beim Einatmen Deine Hand mit dem Bauch etwas wegzudrücken.
Und beim Ausatmen den Bauch etwas einziehen und mit der Hand mitgehen.
Je besser sich der Bauch beim Atmen bewegt und ausdehnen kann,
Desto freier kann sich das Zwerchfell bewegen und desto mehr Luft kann in Deine Lunge hinein strömen.
Gut.
Nachdem Du jetzt hauptsächlich in den Bauch geatmet hast,
Können wir auch noch den Brustkorb dazu nehmen.
Dafür kannst Du Deine zweite Hand auf den Brustkorb legen und beim Atmen zunächst in den Bauch atmen,
Bauch geht raus.
Und dann atmest Du weiter und Dein Brustkorb dehnt sich aus und geht nach oben.
Und dann beim Ausatmen geht der Brustkorb zunächst nach unten,
Zieht sich zusammen und dann geht der Bauch nach innen.
Genau.
Einatmen,
Bauch geht raus,
Brustkorb dehnt sich aus,
Nach vorne,
Nach oben,
Zur Seite.
Und beim Ausatmen geht zunächst der Brustkorb nach unten,
Entspannt sich und dann geht auch der Bauch wieder nach innen.
Sehr gut.
Du möchtest Deine fließende Bewegung beim Atmen erreichen,
Brustkorb und Bauch,
Bauch und Brustkorb.
Wie eine Welle.
Das heißt beim Einatmen geht zunächst der Bauch nach außen,
Dann dehnt sich der Brustkorb aus.
Und beim Ausatmen entspannt sich der Brustkorb und geht nach unten und dann geht auch der Bauch nach innen.
Und jetzt kannst Du beim Einatmen,
Nachdem sich der Brustkorb ausdehnt,
Auch noch Bewusstsein bis hin zu Deinen Schlüsselbeinen und auch Deinen oberen Rücken bringen.
Wahrnehmen,
Wie weit kann sich mein ganzer oberer Körper ausdehnen,
Um die Luft hineinzulassen.
Wie weit können sich meine Rippen bewegen,
Wie viel Platz kann mein Oberkörper machen,
Damit sich die Lunge ausdehnen kann.
Das heißt beim Einatmen geht der Bauch raus und dann dehnt sich der Brustkorb aus,
Wird weiter,
Weiter bis hinauf zu den Schlüsselbeinen und Dein Rücken dehnt sich aus,
Deine Rippen gehen auseinander.
Und beim Ausatmen fällt Dein Brustkorb und Dein Oberkörper wieder ein wenig zusammen und am Ende geht auch Dein Bauch wieder hinein.
Genau,
Du kannst Dir vorstellen,
Als wärst Du eine Art Zylinder,
Der sich beim Einatmen ausdehnt in alle Richtungen und beim Ausatmen wieder zusammenzieht.
Einatmen,
Ausdehnen,
Ausatmen,
Zusammenziehen.
Sehr gut.
Und gleichzeitig,
Während Du so atmest,
Kannst Du darauf achten,
Ob Deine Schultern entspannt bleiben,
Ob Dein Gesicht entspannt bleibt.
Du kannst auch Deine Hände wieder locker hängen lassen oder auf Deinen Oberschenkel legen und einfach weiter vollständig atmen,
Deinen Oberkörperlauben sich vollständig auszudehnen,
Um ganz viel Luft hineinzulassen und beim Ausatmen wieder die ganze Luft rauszulassen.
Gut.
Ja,
Genau,
Sehr gut.
Und jetzt kannst Du den Atem wieder loslassen und dem Körper übergeben und wahrnehmen und hineinspüren,
Wie sich Dein Körper jetzt anfühlt und wie Dein Atem jetzt fließt.
Ja,
Genau.
Auch wahrnehmen,
Dass das jetzt eine Form von Tun war,
Dass Du in Deinen Atemrhythmus eingegriffen hast,
Um Deinen Atem zu erweitern und vertiefen,
Um noch vollständiger zu atmen.
Und jetzt kannst Du das alles loslassen und etwas zurücktreten und den Atem wieder Deinem Körper ganz überlassen.
Gut.
Und Du kannst spüren,
Wie sich Dein Körper jetzt anfühlt.
Vielleicht ist da mehr Lebendigkeit in Deinem Körper,
Ein Kribbeln oder Vibrieren.
Gut.
Und jetzt kannst Du wieder ein paar tiefere Atemzüge nehmen,
Um wieder mehr Energie in Deinen Körper hineinfließen zu lassen,
Um Dich wieder etwas mehr zu aktivieren.
Vielleicht mag sich Dein Körper auch ein wenig bewegen.
Und dann,
Wenn Du ganz in Deiner Zeit Deine Augen öffnest,
Kannst Du schauen,
Ob Du gleichzeitig Deinen Körper spüren kannst,
Während Du die Welt draußen mit Deinen Augen wahrnimmst.
Genau.
Du kannst ganz in Deiner Zeit Deine Augen öffnen und einfach nur wahrnehmen.
Sehr gut.
Danke Dir.
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