
Achtsame Körperwahrnehmung
by Mathias Feil
Gönne dir eine Pause und lasse dich ganz behutsam im Körper nieder. Die Bewusstmachung des Körpers ist eine der hilfreichsten Methoden, um Präsenz und Bewusstheit in unserem Geist zu trainieren. Sie ist besonders hilfreich, wenn wir uns abgelenkt fühlen oder emotional reaktiv sind. Diese angeleitete Meditation begleitet dich in 3 Schritten: Mit deiner Wahrnehmung durch den Körper wandern. Wie fühlt sich der Körper an? Und einfach im Körper sein.
Transkription
8.
Achtsamkeit auf die Empfindung Die beste Praxis,
Um die Empfindung des Körpers bewusst zu machen und um die Achtsamkeit dafür zu stärken.
Du kannst damit beginnen,
Indem du eine bequeme,
Stabile Position findest,
Mit gerader Wirbelsäule und lockerer,
Entspannter Muskulatur.
Wenn du magst,
Schließe sanft die Augen,
Ein paar Mal tief ein- und ausatmen und den Körper und Geist bei jedem Ausatmen entspannen lassen.
Nun den Atem nicht weiter beeinflussen und normal fließen lassen.
Bemerke die Körperhaltung.
Was kannst du wahrnehmen?
Ist sie entspannt oder etwas verkrampft und starr?
Nimm dir ein paar Momente Zeit,
Um zu erfahren,
Wie die Haltung gerade ist und wie sie sich anfühlt.
Wichtig ist eine Balance zwischen einer entspannten und zugleich aufrechten,
Präsenten Haltung und schau mal,
Ob du dir für diese Zeit eine klare Absicht wachrufen kannst,
Die dich während dieser Praxis begleitet.
Zum Beispiel,
Ich werde achtsam sein und die Empfindung in meinem Körper wahrnehmen.
Und falls mein Geist wandert,
Bringe ich ihn wieder zu den Empfindungen zurück.
Beginnen wir mit der Übung.
In drei Schritten werden wir die Empfindung im Körper und das Sein im Körper betrachten.
Ich werde dich Schritt für Schritt durch diese Stufen führen.
Wir beginnen damit,
Die Aufmerksamkeit zum Kopf und Gesicht zu bringen.
Vielleicht bemerkst du,
Wie die Muskeln um deine Augen und den Kiefer loslassen und sich entspannen.
Bemerke den Raum,
Den dein Kopf einnimmt.
Nun aufmerksam sein bei den Empfindungen im Nacken und Hals.
Was spürst du an den Schultern und Oberarm?
Den Unterarm?
Den Händen?
Den einzelnen Fingern?
Bemerke den Raum,
Den deine Hände einnehmen.
Spüre die Brust und den oberen Rücken,
Wie sich dieser Bereich mit dem Atem ausdehnt und zusammenzieht.
Und weiter unten der Bauch und untere Rücken.
Und hier die Bewegung des Atems nach innen und außen wahrnehmen.
Es geht nicht darum,
Besondere Empfindungen wahrzunehmen und diese zu bewerten.
Sehr wenig oder keine Empfindungen wahrzunehmen ist völlig in Ordnung.
Dem Körper einfach erlauben zu ruhen.
Und dass sich die Erfahrung ohne Anstrengung natürlich entfalten darf.
Bemerke den Raum,
Den dein Oberkörper bis zum Becken einnimmt.
Nun das Becken und die Hüften wahrnehmen.
Das Gefühl auf dem Stuhl oder auf dem Kissen zu sitzen.
Oder vielleicht machst du die Übung auch im Liegen.
Wandere nun mit der Aufmerksamkeit zum linken Bein.
Und hier den Oberschenkel spüren.
Das Knie.
Den Unterschenkel.
Den Knöchel.
Der ganze linke Fuß.
Mit den Zehen.
Mit der Aufmerksamkeit nun zum rechten Bein wechseln.
Beginnen mit dem Oberschenkel.
Und es geht nicht darum,
Meine Empfindungen zu denken.
Möglichst bei der körperlichen Erfahrung sein,
So wie sie ist.
Nun zum Knie wandern.
Dem Unterschenkel.
Knöchel.
Und zum rechten Fuß.
Mit den Zehen.
Bemerke den Raum,
Den deine beiden Füße einnehmen.
Vielleicht kannst du spüren,
Wie sich der gesamte Unterkörper stabil und geerdet anfühlt.
Wie ein tief in der Erde verwurzelter Berg.
Die Atmung fließen lassen.
Die Bewegungen im Körper spüren,
Wenn der Körper atmet.
Ein und aus.
Wir kommen nun zum zweiten Schritt.
Weiterhin wahrnehmen,
Wie sich der Körper gerade anfühlt.
Nicht zu sehr konzentrieren.
Du musst nirgendwo hin im Körper.
Entspannt verweilen in der Aufmerksamkeit.
Und einfach alle Empfindungen wahrnehmen,
Die im Körper entstehen.
Wo immer sie auch sein mögen.
Wenn es keine Empfindungen gibt,
Ist es in Ordnung,
Es einfach nur zu bemerken.
Ohne Kritik,
Ohne Bewertung.
Es gibt kein richtig oder falsch diese Erfahrung.
Und wenn der Geist abdriftet,
Keine Sorge,
Das ist völlig natürlich.
Wenn du die Ablenkung bemerkst,
Einfach schauen,
Welche Empfindung vielleicht gerade da ist.
Also zurück zum Körper zu kommen und das zu bemerken.
Lass uns noch ein bisschen länger dabei bleiben und weiterhin bemerken,
Welche Empfindungen im Körper auftauchen.
Und jedes Mal,
Wenn der Geist wandert,
Bringe ihn sanft zurück und beginne erneut.
Jetzt gehen wir zum dritten Schritt über.
Du musst nichts tun,
Außer da zu sein.
Einfach mit dem Körper sein und wissen,
Dass der Körper gerade anwesend ist.
Auch hier,
Es ist weiterhin völlig normal,
Wenn zwischendurch Gedanken und Gefühle auftauchen.
Wenn das passiert,
Es einfach zur Kenntnis nehmen.
Sie erscheinen auf der Oberfläche des Geistes und verschwinden auch wieder.
Sie kommen und gehen.
Jegliche Fokussierung oder Konzentration so gut es geht loslassen.
Wahrnehmen,
Was im Körper und Geist in diesem Moment passiert.
Für die letzten paar Momente die vorangegangenen Schritte loslassen,
Pausieren und einfach ruhen.
Kümmere dich nicht um mögliche Gedanken.
Die Bewusstmachung des Körpers ist eine der hilfreichsten Methoden,
Um den Geist zu trainieren,
Präsenter und bewusster zu sein.
Sie ist besonders hilfreich,
Wenn wir uns abgelenkt fühlen oder emotional reaktiv sind.
Schau mal,
Ob du etwas von der Übung in deinen Alltag und dem,
Was du als nächstes tust,
Mitnehmen kannst.
Immer mal wieder im Laufe des Tages zur Absicht der Übung zurückkehren und beobachten,
Wie das deine Erfahrungen in verschiedenen Situationen verändert.
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