
Stress-Resistent durch das Kultivieren von Dankbarkeit
Studien zeigen, dass Menschen die Dankbarkeit praktizieren, mehr im Jetzt leben, besser toxische Gefühle blockieren, Stress-resistenter sind und meist stärkere soziale Bindungen haben. Dankbarkeit kann man leicht kultivieren. In dieser Meditation wirst du durch verschiedene Fragegestellungen zur Dankbarkeit in den unterschiedlichen Aspekten deines Lebens geleitet. Wer Dankbarkeit verinnerlicht führt ein wahrlich erfüllteres Leben. Danke an Dich, dass du hierzu offen bist.
Transkription
Dankbarkeit kultivieren.
Herzlich willkommen.
Finde einen Platz,
An dem du nicht gestört wirst.
Mach die Tür zu,
Stell dein Handy aus.
Setz dich bequem hin,
Den Rücken gerade,
Aber nicht steif.
Hände auf deinen Oberschenkeln oder an deiner Seite und schließe sanft deine Augen.
Wir beginnen mit einer Atemübung.
Atme ein auf vier und aus auf acht.
Atme ein und aus durch die Nase und in deinem Rhythmus.
Ein auf vier und aus auf acht.
Und wenn immer du abgelenkt wirst von einem Geräusch in deiner Umgebung oder einem Gedanken in deinem Kopf,
Komm ganz sanft zurück zum Einatmen auf vier und Ausatmen auf acht.
Oprah Winfrey hat mal gesagt,
Sei dankbar für das,
Was du hast,
So wirst du noch mehr erreichen.
Denn wenn du dich auf das konzentrierst,
Was du nicht hast,
Wirst du niemals genug haben.
Studien zeigen,
Dass Menschen,
Die Dankbarkeit praktizieren,
Mehr im Jetzt leben und dass auch Dankbarkeit negative,
Toxische Gefühle blockieren kann,
Weil man kann nicht gleichzeitig neidisch und dankbar sein.
Dankbare Menschen sind auch mehr stressresistent.
Man hat festgestellt,
Dass leidende oder traumatisierte Menschen,
Die Dankbarkeit praktizieren,
Schneller gesund werden,
Da sie sich besser von der Vergangenheit lösen und das Leben neu interpretieren.
Zudem stärkt auch Dankbarkeit unsere sozialen Bindungen,
Weil wir uns auf das Gute in dem Anderen fokussieren.
Wir entwickeln mehr Verständnis und erwecken unser Mitgefühl für andere.
Und unsere Bereitschaft zu vergeben steigt.
Wir nehmen Dinge nicht mehr so persönlich und gehen freundlicher miteinander um.
Dankbarkeit öffnet deine Augen zu all den wunderbaren Aspekten in unserem Leben,
Die wir leicht vergessen im Alltag oder sie als selbstverständlich ansehen.
Und darum geht es heute.
Wie kultiviert man Dankbarkeit?
Bevor wir dort einsteigen,
Nimm dir nochmal kurz die Zeit und check in dir,
Ob irgendwo von deinem Kopf bis zum Fuß etwas angespannt ist.
Sei es in deinem Gesicht,
Deine Wangenmuskeln,
Deine Stirn oder dein Kiefer,
Über deinen Hals bis in die Schultern.
Entspann deine Schultern und lass sie locker werden.
Entspann auch deinen Oberkörper,
Deinen oberen Rücken,
Deinen unteren Rücken,
Deinen Bauchbereich,
So auch deinen Hüftbereich und die Sitzmuskeln bis hin zu deinen Oberschenkeln,
Deinen Waden und deinen Füßen.
Nun tun deine Aufmerksamkeit auf dein Herz und atme bewusst und ganz natürlich durch die Nase ein und aus in dein Herz.
Spür,
Wie diese Atem dich entspannt und es innere Stimmigkeit in dir schafft,
Wie sich Ruhe und Friedlichkeit in dir ausbreiten.
Nun lass die Atemtechnik los,
Behalte aber die Aufmerksamkeit auf deinem Herzen.
Um herauszufinden,
Wofür du dankbar bist in deinem Leben,
Kurbeln wir jetzt einen kleinen Prozess an und ich werde dir ein paar Fragen stellen.
Lass die Antworten ganz unbeholfen in dir hochsteigen.
Erzwinge nichts.
Wenn du eine Antwort findest,
Spüre sie in dir.
Und sieh mal,
Ob du die Dankbarkeit mehr und tiefer fühlen kannst.
Wenn du sie nicht fühlen solltest,
Auch kein Problem.
Gib dich einfach dem Moment hin und lade die Gefühle der Dankbarkeit ein.
Frage Nummer eins.
Was nimmst du als selbstverständlich hin?
Wenn wir etwas in unserem Leben als selbstverständlich hinnehmen,
Beraubt es uns der Möglichkeit dankbar zu sein.
Vielleicht nehmen wir unseren Atem,
Die Sonne,
Frische Luft oder unseren Morgenkaffee für selbstverständlich hin.
Was sonst nimmst du als selbstverständlich an?
Finde Dinge und sag danke zu ihnen.
Zum Beispiel danke für meinen Atem,
Danke für den täglichen Sonnenschein,
Danke für die frische Luft,
Danke für meinen Morgenkaffee.
Sag danke zu all dem,
Was du als selbstverständlich ansiehst.
Frage Nummer zwei.
Welche Beziehung hast du,
Die du schätzt?
Gibt es da eine bestimmte Person in deinem Leben,
Zu der du dich sehr verbunden fühlst?
Wo du dich glücklich schätzt,
Dass du diese Beziehung hast,
Die dich erfüllt?
Wenn eine Beziehung aufkommt,
Dann schau mal,
Wofür genau du dankbar bist.
Sei ruhig spezifisch.
Finde deine Beziehung und dann sag danke zu demjenigen.
Frage Nummer drei.
Welche Freiheiten sind dir geschenkt?
Es kann natürlich davon abhängen,
Wo und wie du lebst.
Aber wir alle haben eigentlich zum Beispiel die Freiheit,
Im Supermarkt alles mögliche einkaufen zu können.
Oder wir haben die Freiheit des Internets,
Können mit nah und fern frei kommunizieren.
Welche Freiheiten sind dir geschenkt?
Finde deine Freiheiten und dann sag danke zu ihnen.
Frage Nummer vier.
Welche Vorteile sind dir in deinem Leben geschenkt worden?
Diese Liste kann lang sein.
Erlaub alles hochkommen zu lassen.
Zum Beispiel,
Welche natürlichen Talente oder Begabungen sind dir mit in die Wiege gelegt worden?
Oder welche Vorteile hast du in deinem Aufwachsen oder in deinem Leben?
Es können kleine oder große Dinge sein.
Finde deine Vorteile und dann sag danke zu ihnen.
Nun lass das los und wir kommen zur Frage fünf.
Wer ist dein Rückgrat in deinem Leben?
Nun lass das los und wir kommen zur Frage Nummer fünf.
Wer ist dein Rückgrat in deinem Leben?
Wer ist da draußen,
Der immer für dich da ist?
Fokussier dich nicht auf diejenigen,
Auf die du dich nicht verlassen kannst oder die dich nicht unterstützen.
Die kosten dir viel zu viel Energie.
Lenke deine Aufmerksamkeit auf deine Unterstützer,
Deine Mitstreiter,
Deine Verteidiger.
Wer sind diejenigen,
Die dir in deinem Leben geholfen haben?
Finde,
Wer dein Rückgrat ist in deinem Leben und sag danke zu ihnen.
Nun lass diese Fragen insgesamt los,
Aber spür weiterhin die Dankbarkeit in dir.
Die Dankbarkeit für all die Beziehungen,
Die du schätzt.
Die Dankbarkeit für die Freiheiten,
Die du genießt,
Für deine Vorteile und für den Rückgrat für all deine Unterstützer und Mitstreiter.
Spüre diese Dankbarkeit in dir und atme sie bewusst ein und aus.
Wenn du kannst,
Spüre die Fülle dieser Dankbarkeit,
Wie sie sich in dir ausbreitet,
Dich erfüllt.
Bevor wir beenden,
Möchte ich dich einladen zu zwei Dingen.
Erstens,
Beginne jeden Tag deine Geschenke des Lebens zu zählen und ich verspreche dir,
Dein Leben wird sich mit mehr Tiefe und Fülle entfalten.
Und zweitens,
Drücke deine Dankbarkeit aus,
Ob es persönlich ist,
Face to face oder in einer Textmessage oder in einem Anruf.
Mir geht es manchmal so,
Dass ich Dankbarkeit fühle,
Aber vergesse es demjenigen mitzuteilen und es ist wirklich in dem Mitteilen und Ausdrücken der Dankbarkeit,
Was eine riesige Wirkung über dich hinaus hat.
Ich bin sehr dankbar,
Dass du an dieser Meditation teilgenommen hast und auch mehr Dankbarkeit in dein Leben bringen willst.
Lass uns diesen Fluss der Dankbarkeit kräftig weiter fließen lassen.
Herzlichen Dank.
Namaste.
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