
Achtsamkeit und Atmung
by Nick Köhler
Die Atmung, Dein Anker. Je achtsamer wir uns im Hier und Jetzt befinden und nicht in der Vergangenheit oder der Zukunft verweilen, umso wunderbarer können uns die kleinsten Momente erscheinen. Fange bei Deinem Atem an, achte auf die Reaktion deines Körpers und bekomme die Möglichkeit, Dich immer wieder zur Ruhe zu bringen, indem Du Dich auf Deine Atmung konzentrierst.
Transkription
Hallo und herzlich Willkommen zu dieser kleinen Meditation Achtsamkeit und Atmung.
Mein Name ist Nick und ich finde es so schön,
Dass Du Dir heute Zeit für Dich nimmst.
Zeit,
Um zur Ruhe zu kommen,
Zeit,
Um ganz bei Dir zu sein.
Zeit,
Um ganz bei Dir selbst anzukommen.
Suche Dir einen Ort,
An dem Du Dich wohlfühlst.
Vielleicht möchtest Du Dich hinsetzen,
Auf ein Kissen oder einen Stuhl,
Oder lege Dich ganz entspannt auf den Rücken.
Lass Deinen Körper genau die Position finden,
Die sich für ihn jetzt richtig anfühlt.
Und dann,
Schließe langsam Deine Augen,
Nimm Dir einen Moment,
Um einfach nur da zu sein.
Spüre,
Wie Du da sitzt oder liegst und wie Dein Körper von der Unterlage getragen wird.
Du musst jetzt nichts leisten,
Nichts erreichen,
Einfach nur hier sein.
Lass nun Deinen Atem etwas tiefer werden,
Atme tief durch die Nase ein und langsam durch den Mund wieder aus.
Sollte Dir das langsame Ausatmen schwer fallen,
Dann presse ein bisschen die Lippen zusammen,
So als würdest Du pfeifen wollen und dass der Mund nur leicht geöffnet ist beim Ausatmen.
Nimm bei der Einatmung durch die Nase so viel Sauerstoff auf wie möglich,
Atme tief in Deinen Bauch hinein,
Halte vielleicht kurz den Atem einmal an und atme dann langsam durch den Mund wieder aus.
Spüre,
Wie mit jedem Atemzug ein wenig mehr Ruhe in Dich hineinfließt und mit jedem Ausatmen darf alles gehen,
Was Du jetzt nicht brauchst.
Lenke nun Deine Aufmerksamkeit ganz bewusst auf Deinen Atem.
Lass ihn wieder in einen natürlichen Atemfluss kommen,
Die Ein- und Ausatmung ganz natürlich werden lassen und Du musst daran nichts verändern,
Einfach nur beobachten.
Schau wie Dein Atem kommt und wie er wieder geht.
Spüre,
Wie die Luft durch Deine Nase einströmt.
Vielleicht merkst Du,
Dass sie etwas kühler ist an der Nase und etwas wärmer beim Ausatmen.
Spüre auch,
Wie sich Dein Brustkorb hebt und senkt,
Wie sich Dein Bauch sanft mit jeder Einatmung ausdehnt und mit jeder Ausatmung wieder senkt.
Beobachte einfach nur das Kommen und Gehen Deines Atems.
Es gibt nichts anderes zu tun,
Nichts anderes ist wichtig,
Nur dieser Atem,
Dein Atem.
Der immer da ist.
Wenn Gedanken auftauchen und das werden sie,
Dann ist das vollkommen in Ordnung.
Begrüße sie friedlich und lass sie dann weiterziehen,
Wie Wolken,
Die am Himmel auftauchen und wieder gehen.
Kehre dann einfach wieder zu Deinem Atem zurück,
Immer wieder,
Ganz sanft und ganz liebevoll.
Mit jedem Atemzug kannst Du noch ein Stück tiefer in diesen Moment eintauchen.
Vielleicht spürst Du,
Wie sich Dein Körper entspannt,
Wie Deine Schultern weicher werden,
Wie Dein Gesicht sich glättet und wie Dein Atem ruhig und gleichmäßig fließt.
Lenke Deine Aufmerksamkeit nun bewusst durch Deinen Körper,
Vom Kopf bis zu den Füßen.
Beginne an Deinem Scheitel,
Am höchsten Punkt Deines Körpers und ende mit Deinen Zehen.
Spüre Dich,
Spüre die Wärme in Deinem Gesicht,
Die Weichheit Deines Nackens,
Die Schwere Deiner Schultern,
Spüre Deine Arme,
Deine Hände.
Vielleicht fühlst Du ein leichtes Kribbeln,
Ein Pulsieren.
Alles ist gut,
Alles darf sein.
Wandere mit Deiner Aufmerksamkeit zum Brustkorb,
Weiter zu Deinem Bauch.
Spüre nach,
Wie Dein Atem Dich bewegt,
Wie er Dich lebendig hält.
Spüre Dein Becken,
Dein Gesäß,
Oberschenkel,
Deine Knie,
Die Waden und die Füße.
Alles,
Was Du gerade fühlst,
Darf da sein,
Angenehm oder neutral,
Ruhig oder unruhig.
Es ist alles ein Teil von Dir im Jetzt.
Wenn Gedanken kommen,
Lass sie ziehen,
Lass alles da sein und kehre immer wieder zurück zu der Natürlichkeit Deines Atems.
Und während Du weiter atmest,
Wird alles leichter.
Deine Gedanken dürfen ruhiger werden,
Dein Körper darf einfach loslassen.
Du musst nirgendwo hin,
Du bist schon da.
Lasse nun Deinen Atem wieder etwas tiefer werden.
Spüre,
Wie mit jeder Einatmung neue Energie in Dich hineinströmt und mit jeder Ausatmung Ruhe und Gelassenheit bleiben.
Nimm Dir zum Abschluss noch einen Moment,
Um zu spüren,
Wie Du Dich jetzt fühlst.
Vielleicht stiller,
Vielleicht klarer,
Vielleicht einfach mehr bei Dir.
Und dann sprich mir leise oder in Gedanken einfach einmal nach.
Ich bin hier.
Ich bin hier.
Ich bin ruhig.
Ich bin achtsam.
Du kannst Dich in Deinem Leben jederzeit immer wieder an Deinen Atem erinnern,
Nimm ihn als Anker und wenn Du merkst,
Dass Ruhe oder Achtsamkeit nachlassen,
Egal an welchem Ort Du Dich gerade befindest,
Kannst Du jederzeit für Dich kurz die Augen schließen,
Ein- und ausatmen und Dir immer wieder die Worte sagen,
Ich bin hier,
Ich bin ruhig,
Ich bin achtsam.
Dann bewege nun langsam Deine Finger,
Deine Zehen,
Vielleicht rollst Du sanft mit den Schultern und vielleicht möchtest Du Dich auch einmal so richtig schön strecken.
Und wenn Du soweit bist,
Dann öffne ganz langsam wieder die Augen.
Komm zurück in diesen Moment,
In Dein Hier und Jetzt.
Schenk Dir und der Welt ein ganz wundervolles breites Lächeln und genieße das Gefühl von Ruhe,
Klarheit und achtsamer Präsenz.
Ich wünsche Dir einen wunderschönen Tag,
Herrliche Stunden,
Namaste.
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