
Spielerische Aufmerksamkeit
by Bettina
In dieser etwa 9 Minuten Meditation, lade ich dich ein, mit deiner Aufmerksamkeit spielerisch den Körper und die Atmung zu entdecken. Diese Übung kannst du jederzeit, mehrmals täglich durchführen. Dies kann bewirken, mehr Achtsamkeit in deinen Alltag zu integrieren.
Transkription
Schön,
Dass du da bist.
Du kannst dir für diese Meditation aussuchen,
Wo du sie machen möchtest.
Vielleicht im Liegen oder auch im Sitzen,
Auf einem Stuhl oder Meditationsbänkchen oder Kissen.
Und gut ist es,
Wenn du dafür einen Raum hast,
Wo du nicht gestört wirst.
Wenn du soweit bist,
Kannst du an dem Platz,
Den du dir gewählt hast,
Ankommen,
Den Blick umher schweifen lassen,
Wahrnehmen,
Was du siehst,
Welche Farben,
Die Formen,
Das Licht und dann die Augen schließen,
Die Aufmerksamkeit nach innen richten,
Auf den Körper.
Wie fühlt er sich jetzt gerade an?
Ist da Wärme oder ist es eher ein Gefühl von Kühle?
Bemerkst du irgendwo Anspannung oder ist der Körper entspannt?
Und je nachdem,
Ob du liegst oder sitzt,
Den Kontakt zur Liegefläche oder zur Sitzfläche wahrnehmen.
Vom Kopf bis zu den Füßen,
Den ganzen Körper im Blick haben,
Im inneren Blick behalten.
Vielleicht bemerkst du dabei Bereiche,
Die du sehr deutlich wahrnehmen kannst und manche Bereiche,
Die weniger deutlich sind oder vielleicht gar nicht zu spüren sind.
Du kannst den Blick umher schweifen lassen.
Mal zum Kopf,
Zu den Schultern,
Zum Bauch oder zu den Füßen.
Den inneren Blick ganz frei sein lassen.
Er darf überall hin,
Wo er jetzt gerade hinsehen möchte.
Wie sich das Innere im Körper anfühlt.
Vielleicht bemerkst du deinen Herzschlag oder ein Gefühl von Hunger oder auch satt sein.
Vielleicht ist da Müdigkeit oder auch ein Wachsein oder irgendwas dazwischen.
Den Blick offen und neugierig halten,
Als wärst du ein Kind,
Das sich was betrachtet,
Was es noch nie gesehen hat.
Interessiert,
Ohne Vorbehalte.
Dann mit der Aufmerksamkeit die Atmung beobachten.
Wie atmet der Körper jetzt im Moment.
Das macht er von ganz alleine.
Du musst nichts verändern oder dazutun.
Der Körper atmet ein und weitet sich dabei und atmet wieder aus.
Er entspannt sich.
Es ist wie eine Wellenbewegung,
Die immer stattfindet.
Egal,
Ob wir unsere Aufmerksamkeit darauf richten oder ob wir es nicht bemerken.
Der Körper sorgt den ganzen Tag und die ganze Nacht,
Unser ganzes Leben dafür,
Dass er mit Sauerstoff versorgt wird und das alles Verbrauchte nach außen abfließen kann.
Dieses Wunder beobachten.
Dieses Wunder der Atmung.
Und falls du bemerkst,
Dass deine Gedanken wandern,
Dann nimmst du das freundlich zur Kenntnis und lenkst die Aufmerksamkeit sanft wieder zurück zur Atmung.
Und dann mach dich langsam bereit,
Mit der Aufmerksamkeit wieder nach außen zu kommen,
Wieder in deine Umgebung,
Die Augen wieder öffnen,
Wahrnehmen,
Was du siehst,
Welche Farben,
Welches Licht,
Formen und vielleicht kannst du bemerken,
Dass so ein Teil deiner Aufmerksamkeit gleichzeitig außen sein kann und bei deiner Atmung bleiben kann.
Oder vielleicht ist es auch ein Wechselspiel,
Dass es mal mehr außen ist und die Aufmerksamkeit mal mehr innen bleibt.
Und vielleicht magst du im Laufe deines Tages heute probieren,
Wie sich das anfühlt,
Immer wieder mit der Aufmerksamkeit zu spielen,
Die mehr nach außen zu richten und wieder mehr nach innen zu richten.
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