
Dein inneres Zuhause im Oktober | Ruhe & Selbstverbundenheit
by Sarah Börner
Diese 30-minütige Meditation zum Monat Oktober lädt dich ein, dein inneres Zuhause zu entdecken – den Ort in dir, an dem du ganz du selbst sein darfst. Mit achtsamer Begleitung spürst du, was dich dir Geborgenheit schenkt. Die Reflexionsfrage „Was brauche ich, um mich zu Hause zu fühlen – und was lässt mich bereits zu Hause fühlen?“ öffnet Raum für Klarheit und Selbstverbundenheit. Eine Praxis voller Wärme, Ruhe und innerem Frieden – perfekt für die Zeit zwischen Herbst und Winter.
Transkription
Herzlich Willkommen zu dieser heutigen Meditation.
Mein Name ist Sarah und ich freue mich sehr mit dir zusammen heute meditieren zu dürfen und wie immer zum Monatsende möchte ich gern diese Meditation mit einer Art Reflexion verbinden,
In der wir den Monat Oktober einmal Revue passieren lassen beziehungsweise uns einmal mehr mit den Themen dieses Monats beschäftigen.
Der Oktober steht für eine Zeit des Rückzugs,
Für Langsamkeit,
Gemütlichkeit,
Aber vor allem dafür sein Zuhause aufzubauen.
Der Monat ist sozusagen dafür da,
Dass wir es uns zu Hause gemütlich machen,
Uns mit den Dingen umgeben,
Die uns Ruhe schenken,
Die uns Wärme schenken,
Ganz in Vorbereitung auf die dunkleren und kälteren Monate und das möchte ich heute gern in dieser Meditation zum Thema machen und damit dir eine Fokusmeditation machen in Verbindung mit einer Visualisierungsübung und einer Reflexionsfrage wie immer und das Ganze dann abschließen mit drei Affirmationen.
Du kannst nun gern die Haltung einnehmen,
Mit der du dich heute wohl fühlst,
Mit der du die circa 30-minütige Meditation heute gut mitmachen kannst.
Du kannst gern im Sitzen oder Liegen meditieren,
So wie es sich für dich gut anfühlt und dann richte dich noch einmal gut ein.
Vielleicht gibt es noch eine Bewegung,
Die du brauchst,
Um deinen Körper zur Ruhe zu führen.
Dann mach diese gerne,
Vielleicht noch einmal den Kopf über vorn kreisen,
Nach links und rechts,
Die Schultern kreisen oder dich noch einmal strecken.
Mach das,
Was du brauchst,
Um ganz in der Ruhe anzukommen und dann nimm deine Körperhaltung ein und nimm auch einmal den Raum um dich herum wahr.
Mach dir die Gegenstände und Möbel bewusst,
Die dich umgeben,
Ebenso die Geräusche,
Die du hören kannst außerhalb und innerhalb deines Raumes.
Sei in der Wahrnehmung,
So gut es geht wertfrei,
Das heißt ordne nicht das,
Was du hörst oder wahrnimmst,
Einig,
Gut oder schlecht,
Sondern nimm es einfach als Teil des jetzigen Moments wahr.
Das ist nicht immer leicht,
Aber immer der erste Schritt,
Ganz achtsam und unbewusst im Hier und Jetzt anzukommen.
Was kannst du wahrnehmen?
Und dann spüre auch deinen Körper im Raum.
Nimm die Berührungspunkte mit der Unterlage wahr.
Die Haltung deines Körpers.
Spüre die Kleidung auf deiner Haut und die Temperatur des Raumes auf den Körperstellen,
Die ohne Kleidung sind.
Mach dir deine eigene Präsenz im Raum so bewusst,
Wie es dir gelingt.
Und dann komm noch etwas näher zu dir und nimm deinen Atem wahr.
Spüre,
Wie der Atem in der Nase einströmt und wieder ausströmt.
Nimm die Bewegungen an den Nasenflügeln wahr.
Vielleicht spürst du auch die Kühle beim Einatmen,
Die Wärme beim Ausatmen.
Und dann folge einmal deinem gesamten Atemfluss durch deinen Oberkörper.
Spüre,
Wie der Atem über die Nase bis in die Brust,
Bis in den Bauch fließt und wieder zurück.
Nimm dabei auch die Bewegungen wahr,
Die der Atem in dir hinterlässt.
Das Auf und Ab der Schultern,
Das Heben und Senken von Brust und Bauchdecke,
Wie sich deine Rippen auseinanderbewegen und wieder zusammenziehen.
Nimm wahr,
Was du wahrnehmen kannst,
Ohne es zu bewerten,
Ohne es zu verändern.
Und dann such dir gern einmal eine Körperstelle aus,
Bei der du den Atem heute ganz leicht wahrnehmen kannst.
Vielleicht ist es an der Nase,
Brust oder Bauch.
Komm ganz nah mit deiner Aufmerksamkeit an diese Stelle heran.
Lass die anderen Körperstellen in den Hintergrund rücken und beobachte nun dort,
An deiner gewählten Körperstelle,
Deinen Atem.
Spüre,
Wie der Atem diese Körperstelle durchfließt,
Sie in Bewegung bringt.
Und dann möchte ich gern mit dir zusammen eine Atemübung machen,
Und zwar die 4-6-8-Atmung.
Dafür atmen wir 4 Sekunden ein,
Halten den Atem für 6 Sekunden und atmen 8 Takte wieder aus.
Ich werde alles anleiten,
Du brauchst nur zu folgen.
Und wir beginnen und atmen 1,
2,
3,
4,
Halten 2,
3,
4,
5,
6 und aus 2,
3,
4,
5,
6,
7,
8.
1,
2,
3,
4,
Halten 2,
3,
4,
5,
6,
Aus 2,
3,
4,
5,
6,
7,
8.
1,
2,
3,
4,
Halten 2,
3,
4,
5,
6 und aus 2,
3,
4,
5,
6,
7,
8.
1,
Halten und aus,
1,
Halten,
Aus.
Und ein,
Halten und aus.
Mit der nächsten Einatmung normalisiere deinen Atem wieder.
Spüre ihn an der Körperstelle,
Die du dir ausgesucht hast.
Verändere ihn nicht,
Bewerte ihn nicht.
Bleib ganz bewusst bei deinem Atem.
Und wie ich schon am Anfang gesagt habe,
Möchte ich gern mit dir heute eine Visualisierungsübung machen,
Mit der wir uns auf den Monat Oktober einmal besinnen.
Und vor allem möchte ich damit auch das Thema des Zuhauses mit einfließen lassen.
Und dafür lade ich dich nun ein,
Dir einmal einen Raum vorzustellen,
An dem du dich wohlfühlst.
Einen Raum,
Der dir ein Zuhausegefühl schenkt.
Und es kann gern der Raum sein,
In dem du dich gerade befindest.
Vielleicht ist es aber auch ein anderer Ort,
Vielleicht auch nur ein Fantasie-Ort,
Ganz egal.
Mach dir diesen Raum nun so bewusst,
Wie es dir gelingt.
Vielleicht kannst du dir die Möbel vorstellen und Gegenstände,
Die Wände,
Bilder an den Wänden,
Menschen in diesem Raum,
Vielleicht sind auch Tiere da,
Vielleicht ist es aber auch eher ein Geruch,
Der dir das Gefühl von Zuhause gibt oder ein bestimmtes Geräusch,
Eine Farbe.
Mach dir diesen Raum auf deine Weise bewusst,
Ganz gleich,
Wie er aussieht.
Es ist dein Raum,
Dein Zuhause.
Und dann mach dir auch deine Gefühle bewusst.
Wie fühlt sich dieser Raum für dich an und wie fühlst du dich in diesem Raum?
Ich möchte dir nun gern eine Frage mitgeben,
Die du gern auf dich wirken lassen und wenn du magst,
Für dich beantworten kannst.
Was brauche ich,
Um mich Zuhause zu fühlen?
Und was lässt mich bereits Zuhause fühlen?
Was brauche ich,
Um mich Zuhause zu fühlen?
Und was lässt mich bereits Zuhause fühlen?
Lass diese Frage gern in dir wiederhallen,
Auf dich wirken,
Während du dich in deinem Zuhause befindest und bleibe dabei auch verbunden mit deinem Atem,
Mit deinem Atemfluss und lass dich von deinem Atem zu der Antwort oder den Antworten führen.
Was brauche ich,
Um mich Zuhause zu fühlen?
Und was lässt mich bereits Zuhause fühlen?
Vielleicht kommen hier große oder kleine Gedanken dazu.
Vielleicht kommen Bilder von Menschen auf,
Ein bestimmter Geruch oder Geräusche oder Gefühle wie Dankbarkeit,
Ruhe,
Langsamkeit.
Diese Frage bezieht sich nicht nur auf dein äußeres Zuhause,
Sondern vor allem auf dein inneres Zuhause.
Also nimm dir gern die Zeit,
Die du brauchst für die Antwort.
Vielleicht führen dich deine Gedanken auch manchmal weg von deinem Atem,
Weg von dieser Reflexionsfrage,
Von deinem inneren Zuhause.
Dann nimm diese Ablenkung,
Ob ein Geräusch,
Ein Gedanke oder ein Gefühl,
Ganz bewusst wahr und finde dann mit Freundlichkeit wieder zurück zu deinem Atem,
Zurück zu deinem inneren Zuhausegefühl.
Und dann weite deinen Fokus so langsam wieder,
Löse dich von der Frage,
Wenn du magst,
Löse dich auch von deinem Zuhausegefühl oder lass es noch etwas mitschwingen und folge nun noch einmal ganz bewusst deinem Atem durch deinen gesamten Oberkörper,
Von der Nase bis in den Bauch hinein und wieder zurück.
Und während du deinen Atem beobachtest,
Möchte ich dir gern noch abschließend drei Affirmationen mitgeben,
Passend zum heutigen Thema des Zuhauses.
Du kannst diese Affirmationen gern für dich wiederholen oder einfach nur auf dich wirken lassen.
In meinem Körper bin ich zu Hause und ich begegne ihm mit Liebe und Dankbarkeit.
In meinem Körper bin ich zu Hause und ich begegne ihm mit Liebe und Dankbarkeit.
Ich darf mein Leben in meinem Tempo und nach meiner Vorstellung gestalten.
Ich darf mein Leben in meinem Tempo und nach meiner Vorstellung gestalten.
Ich bin dort zu Hause,
Wo ich ganz ich selbst sein darf und so gesehen werde,
Wie ich bin.
Ich bin dort zu Hause,
Wo ich ganz ich selbst sein darf und so gesehen werde,
Wie ich bin.
Und dann nimm dein Atem nach einmal ganz bewusst für zwei,
Drei Atemzüge wahr.
Vielleicht schwingt nach einer der Affirmationen nach.
Und dann weite deinen Fokus auf deinen gesamten Körper aus.
Spüre deine Körperhaltung,
Die Berührungspunkte mit der Unterlage und mach dir auch wieder deine Umgebung bewusst.
Nimm die Temperatur des Raumes wahr,
Gerüche und Geräusche,
Mach dir die Möbel und Gegenstände um dich herum bewusst.
Und dann lass uns diese Meditation noch einmal mit der Vier-Sechs-Acht-Atmung beenden.
Dafür atmen wir nun ein,
Zwei,
Drei,
Vier,
Halten,
Zwei,
Drei,
Vier,
Fünf,
Sechs und aus,
Zwei,
Drei,
Vier,
Fünf,
Sechs,
Sieben,
Acht.
Mit der nächsten Einatmung kannst du dann gern deine Augen öffnen oder den Blick heben und so die Meditation beenden.
Vielen Dank,
Dass du deine Praxis heute mit mir geteilt hast.
Vielen Dank,
Dass ich mit dir meditieren durfte.
Ich hoffe,
Ich konnte dir vielleicht ein Gefühl für den Monat Oktober mitgeben.
Und dann wünsche ich dir nun einen schönen Tag,
Vielleicht kannst du den Herbst genießen,
Vielleicht kannst du auch dankbar sein für das,
Was dir der Herbst schenkt,
Für die Ruhe,
Gemütlichkeit und Langsamkeit,
Die er mit sich bringt.
Und dann wünsche ich dir einen wundervollen Tag,
Pass auf dich auf und ich freue mich,
Wenn wir uns vielleicht beim nächsten Mal wieder hören und ich wieder mit dir meditieren darf.
Mach's gut,
Deine Sarah
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