
#7 Denkanstoß - Warum du JETZT an deiner Selbstfreundschaft arbeiten solltest
Ich erzähle dir heute, warum wir Vergänglichkeit und Veränderung ernst nehmen sollten, warum du deine Selbstfreundschaft vorne anstellen solltest sowie eine kurze buddhistische Geschichte.
Transkription
Willkommen bei Achtsamkeit mit Anna,
Deinem Podcast für die beste Freundschaft mit dir selbst.
Ich bin Anna.
Vor ein paar Wochen habe ich dir ja erzählt,
Warum du und dieses Leben so kostbar sind und dass du deshalb Freundschaft mit dir selbst schließen solltest.
Heute geht es darum,
Warum du das auch jetzt tun solltest.
Los geht's!
Ist dir schon aufgefallen,
Dass der Sommer gar nicht mehr so lange dauert?
Es ist so spannend,
Wir freuen uns ja die ganze Zeit auf den Sommer und schon ist er wieder vorbei oder fast vorbei.
Im Sommer ist es auch so,
Dass wir diese Jahreszeit ganz besonders nutzen,
Um Dinge zu tun,
Die wir sonst nicht tun können,
Wie an den See zu gehen oder auf dem Balkon oder im Garten zu sitzen,
Weil wir das im Herbst und Winter einfach nicht tun können.
Und da ist uns immer klar,
Dass wir den Moment beziehungsweise diese Jahreszeit nutzen sollten.
Mit anderen Projekten,
Wie zum Beispiel der Selbstfreundschaft,
Leuchtet uns das aber nicht so ein.
Da denken wir oft,
Ach ja,
Das ist ja nur mein Wohlbefinden,
Das können ja warten,
Jetzt sind andere Dinge dran und ich mache das dann,
Wenn ich mal so richtig Zeit für mich habe.
Wir verschieben Dinge gerne auf morgen,
Weil wir denken,
Wir haben noch ewig Zeit.
Wenn aber eins klar ist,
Dann,
Dass sich alles ständig verändert und dass du gar nicht weißt,
Ob du am nächsten Tag überhaupt noch lebst oder ob die Bedingungen noch so sind,
Dass du dich dann um dich selbst kümmern kannst.
Das ganze Leben ist ja Veränderung,
Tag und Nacht,
Hell und dunkel,
Die Jahreszeiten,
Unser Körper reift,
Zersetzt sich irgendwann auch wieder und auf Zellebene ändert sich unser Körper ja sogar,
Während wir schlafen.
Trotzdem vertrauen wir aber jeden Abend darauf,
Dass wir am nächsten Morgen wieder aufwachen.
Selbstverständlich ist das aber nicht.
Wir wissen nie,
Wann wir sterben.
Deswegen sollten wir das Leben jetzt nutzen und genießen und jetzt die Dinge tun,
Die wir wollen und anderen helfen.
Buddhisten sagen dazu auch,
Wir wissen nicht,
Was früher ist.
Ist es der morgige Tag oder das nächste Leben?
Es gibt absolut keine Gewissheit,
Wann wir sterben und verschiedene Bedingungen können ja auch den Tod herbeiführen und wir wissen nicht,
Wann das und wie das geschehen wird.
Jeden einzelnen Moment kommen wir unserem eigenen Tod näher und das können wir nicht ändern.
Aufgrund dieser Tatsache ist es so wichtig,
Den gegenwärtigen Moment zu leben und wir sollten unsere Zeit hier und jetzt nutzen.
Und auch wenn dieser Gedanke nicht so angenehm ist,
Ist es wichtig,
Sich damit auseinanderzusetzen,
Mit dieser ständigen Veränderung und der Vergänglichkeit von allem,
Weil uns das hilft,
Uns auf das zu konzentrieren,
Was wichtig ist und das Beste aus unserem Leben zu machen.
Wenn wir Vergänglichkeit verstanden haben,
Dann beginnen wir uns automatisch sinnvoller zu verhalten,
Sinnvoller zu leben und nichts als selbstverständlich zu betrachten.
Wir gehen dann auch viel mehr mit den Dingen,
Die uns Freude bereiten.
Und so ist es auch mit der Beziehung zu uns selbst,
Denn die wird viel wichtiger,
Wenn wir verstehen,
Dass wir bald tot sein können und dass wir dann ein schöneres Leben geführt haben,
Wenn wir uns um die Beziehung zu uns und denen,
Die wir lieben,
Gekümmert haben und wenn wir dadurch nützlich sein konnten.
Und dann kommt noch dazu,
Zu diesem Gedanken,
Dass diese ganzen Sachen,
Auf die wir uns im Alltag konzentrieren,
Also Status erreichen oder Materielles,
Dass das auch eben nicht von Dauer sein wird,
Wenn wir das erreicht haben und dass das deswegen nicht wichtig ist.
Materielle Dinge haben dann eigentlich gar keinen wichtigen Wert und dass wir all diese Sachen und auch unseren Status nicht mitnehmen können,
Unsere Erinnerungen und die guten Gefühle aber schon.
Und wenn du jetzt diesen Gedanken,
Der ist übrigens der zweite der grundlegenden buddhistischen Gedanken,
Mit dem der Kostbarkeit,
Worüber ich ja schon mal in der Folge gesprochen habe,
Verbindest,
Dann verstehst du,
Dass du dieses Leben nicht verschwenden solltest,
Sondern es in der bestmöglichen Weise nutzen solltest.
Also vor allem auch für die Freundschaft mit dir selbst.
Zum Schluss habe ich jetzt noch eine buddhistische Geschichte,
Die dazu auch ganz gut passt.
Hier wird unser Verhalten nämlich mit dem Chef und unser Leben mit dem Diener verglichen.
Wenn der Chef dem Diener einen guten Lohn zahlt und ihn gut behandelt,
Wird der Diener froh sein und seinen Job gut machen.
Das wiederum hilft dann auch dem Chef.
Behandelt der Chef aber seinen Diener sehr schlecht,
Dann wird natürlich der Diener seinen Job nicht so gut machen und der Chef wird auch keinen Nutzen davon haben.
In ähnlicher Weise sollten wir also unser Leben so handhaben,
Dass wir uns selbst gut behandeln,
Denn was gut für uns ist,
Ist auch gut für andere.
Das bedeutet,
Dass wir gut für uns selbst sorgen sollen,
Uns zum Beispiel gut ernähren und auch den Geist in einer guten Weise nutzen sollten.
Dann werden wir uns auch später in einer guten physischen Verfassung befinden und unser Geist wird sich in einer positiven Weise entwickeln.
Und das ist genau das,
Was wir ja mit Selbstfreundschaft wollen.
Ich hoffe,
Dass dir damit klar geworden ist,
Warum Selbstfreundschaft so wichtig ist und warum das auch was ist,
An der du jetzt arbeiten solltest und dass du das auf keinen Fall aufschieben solltest.
Wenn du damit jetzt also loslegen willst,
Dann folge mir doch auf Instagram,
Komm zum gemeinsamen Lernen in die Facebook-Gruppe.
Ich freue mich auch immer auf deine Fragen und Nachrichten,
Am besten in der Gruppe,
Damit dann auch von den Antworten alle profitieren.
Und ich wünsche dir ganz viel Mut und ganz viel Freude bei der Freundschaft mit dir selbst und hab eine ganz schöne Woche.
Bis zum nächsten Montag,
Deine Anna.
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