
Sanfte Stärkung Des Vagusnervs: Atem und Selbstmassage
Eine wohltuende Pause für dein Nervensystem: In dem wir unseren Vagusnerv stärken, schaffen wir Raum und Flexibilität, um mit mehr Gelassenheit auf die Herausforderungen des Lebens antworten zu können. Durch gezielte Atem- und Massageübungen kannst du deinen Vagusnerv aktivieren und so nicht nur Stress abbauen, sondern auch dein Wohlbefinden steigern.
Transkription
Das Leben ist in ständiger Bewegung und wir mittendrin in einem stetigen Prozess der Anpassung,
In einem Balanceakt zwischen der Wahrnehmung dessen,
Was um uns herum passiert,
Und unserer eigenen Antwort auf das Geschehen – Meeting Live immer und immer wieder.
Einer unserer wichtigsten Helfer und Unterstützer auf diesem Weg ist unser Vagusnerv,
Welcher einen Großteil unseres parasympathischen Nervensystems ausmacht.
Das System,
Welches uns dabei hilft,
Uns von herausfordernden Situationen zu erholen,
Unseren Herzschlag reduziert,
Die Verdauung anregt und Entzündungen hemmt und dabei nicht nur unseren körperlichen,
Sondern auch mentalen Zustand beeinflusst.
Indem wir unseren Vagusnerv stärken,
Schaffen wir mehr Raum und Flexibilität in unserem Nervensystem,
Um besser auf die Herausforderungen des Lebens antworten zu können.
Mein Name ist Charlotte und in den nächsten paar Minuten lade ich Dich dazu ein,
Neugierig Deinen eigenen Seinszustand zu beobachten und mit ein paar simplen Übungen zu shiften.
Und so nimm Dir hier einen Moment Zeit,
Um hineinzuspüren,
Was Dein Körper an dieser Stelle noch braucht.
Vielleicht hast Du das Bedürfnis,
Dich noch einmal zu bewegen oder zu schütteln,
Bevor wir in die Praxis einsteigen.
Vielleicht magst Du Dich auch noch einmal recken und strecken.
Nimm für die heutige Praxis gerne einen aufrechten Sitz ein und roll auch gerne Deine Schultern noch einmal zurück.
Wie immer entscheidest Du aber selber,
Was sich für Dich hier richtig anfühlt.
Lass Deinen Blick gerne ganz weich werden oder schließ Deine Augen vollständig,
Um den Fokus langsam nach innen zu holen.
Spür hier auch noch einmal ganz bewusst in die Kontaktpunkte Deines Körpers mit der Unterlage und lass Deine Gesichtszüge vielleicht noch 1% weicher werden.
Der Vagusnerv wandert von unserem Hirnstamm über den Hals in unseren Brustkorb und Bauchraum und verbindet dabei unser Gehirn mit verschiedenen Organen unseres Körpers.
85% seiner Nerven verlaufen dabei afferent,
Also vom Körper zum Gehirn.
Eine langsame,
Rhythmische Atmung bis in unseren Bauchraum kann nicht nur unserem Gehirn ein Zeichen von Sicherheit vermitteln,
Sondern auch unseren Vagusnerv stärken und so erlaubt Dir hier,
Deinen Atem etwas tiefer fließen zu lassen,
Den Atem bewusst langsam über die Nase in Deinen Körper zu senden und genauso langsam wieder aus über die Nase.
Wenn es Dir hilft,
Leg gerne auch eine oder beide Hände auf Deinem Körper ab,
Langsam ein und langsam aus über die Nase.
Diese Momente der Stille erlauben uns hineinzuspüren und hinzuhören,
Unsere Antwort auf das Leben zu re-evaluieren.
Kannst Du Deinen Atem noch ein klein wenig langsamer werden lassen,
Mit jeder Einatmung spüren,
Wie sich Dein Brustkorb nach außen und oben hebt und mit jeder Ausatmung sanft wieder absenkt.
Bring nun gerne Deine Handflächen vor Dir zusammen und erzeug für einen Moment Wärme,
Indem Du sie aneinander reibst.
Lass Deinen Atem weiter ruhig fließen,
Während Du Deine Hände an Deinen Hals- und Schulterbereich bringst und Dir mit sanften,
Kreisenden Bewegungen eine Massage an genau dem Ort gibst,
An welchem Dein Vagusnerv entlang läuft.
Kannst Du Dir selbst noch etwas mehr Wärme und Sanftheit schenken.
Wann immer Du soweit bist,
Lass Deine Hände gerne wieder absenken und komm noch einmal zurück zu Deinem Atem.
In dieser abschließenden Atemübung werden wir für 4 Sekunden über die Nase einatmen und für ca.
8 Sekunden über den Mund ausatmen.
Deine Lippen formen dabei eine kleine Öffnung,
Als wenn Du einen Strohhalm zwischen ihnen hast.
Nimm noch einen vollständigen Atemzug ein und aus,
Bevor wir beginnen.
Atme nun über die Nase ein für 4,
3,
2,
1 und langsam aus über den Mund für 8,
7,
6,
5,
4,
3,
2,
1,
Ein für 4,
3,
2,
1 und aus für 8,
7,
6,
5,
4,
3,
2,
1,
Ein für 4 über die Nase und aus über den Mund für 8.
Bleib noch für ein paar Runden in diesem Rhythmus.
Passe ihn aber auch selbstverständlich an,
Falls er sich für Dich zu intensiv anfühlt.
Ein über die Nase und aus über Deine Lippen.
Beobachte,
Wie sich Dein Zustand mit jedem Atemzug verändert.
Erlaub Dir hier noch eine letzte Runde in diesem Rhythmus,
Bevor Du Deinen Atem langsam wieder ganz natürlich fließen lässt.
Bring hier gerne auch noch einmal Deine Handflächen auf Deinen Körper,
Um noch einmal in Verbindung zu kommen.
Und hier noch einmal hinein zu spüren,
Wie sich Dein Zustand jetzt anfühlt.
Nimm diese kurzen Übungen gerne auch mit in die nächsten Tage und komm immer wieder zurück zu Dir selbst und zu Deinem Atem.
Falls Du Deine Augen geschlossen hast,
Blinzel diese nun gerne sanft wieder auf,
Um Dich hier einmal wieder in der Umgebung,
Um Dich herum zu orientieren.
Nimm Dir die Zeit,
Die Du brauchst,
Um langsam wieder zurückzukommen.
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