
Achtsamkeitsmeditation nach Joseph Goldstein
by Melissa Gein
In dieser Meditation beobachten wir einfach was ist: Körper, Atmung, Geräusche im Raum und unseren Geist. Wir üben uns darin ohne Bewertung und ohne die Filter der Ablehnung oder des Verlangens, das was da ist zu beobachten und eine akzeptierende Haltung einzunehmen. Die folgende ins deutsch übersetzte Meditation ist von Joseph Goldstein, die er während eines Vortrags über Achtsamkeit durchführte.
Transkription
Schön,
Dass du da bist.
In dieser Meditation beobachten wir einfach,
Was ist.
Körper,
Atmung,
Geräusche im Raum und unseren Geist.
Wenn uns Gedanken,
Gefühle oder Geräusche ablenken,
Nehmen wir dies wahr und kehren liebevoll und behutsam,
Ohne Anstrengung oder Verurteilung,
Zurück.
Wir üben uns darin,
Ohne Bewertung und ohne die Filter der Ablehnung oder des Verlangs,
Das was da ist zu beobachten und eine akzeptierende Haltung einzunehmen.
Nimm eine für dich bequeme und gleichzeitig wache Position ein.
Schließ deine Augen oder halte sie leicht geöffnet,
Wenn du das gewohnt bist.
Nimm ein paar tiefe Atemzüge,
Um ganz bei dir und deinem Körper anzukommen.
Bring deine Aufmerksamkeit,
Dein Bewusstsein in die gefühlte Wahrnehmung deines sitzenden Körpers.
Du sitzt hier und du weißt,
Dass du sitzt.
Die Augen sind entspannt,
Kiefer und Schultern sind locker und entspannt,
Brust und Bauch sind entspannt.
Bleib hier mit ganz viel Leichtigkeit bei der gefühlten Wahrnehmung deines Körpers und spüre,
Wie du hier in deiner Position sitzt.
Du fühlst deinen Körper hier sitzen und wirst dir eventuell der Empfindung deiner Atmung bewusst.
Ganz leicht und natürlich,
Ohne Anstrengung bleibst du bei deinem Körper.
Vielleicht erinnerst du dich immer wieder daran,
Entspannt und offen zu bleiben.
Dein Körper atmet von ganz allein.
Bleib aufmerksam und achtsam bei den Empfindungen,
Die in deinem Körper auftauchen.
Du spürst deinen Körper hier sitzen,
Du weißt,
Dass du hier sitzt und deinen Körper spürst.
Vielleicht wirst du dir bald über die Geräusche im Raum bewusst,
Der Klang meiner Stimme.
Du nimmst wahr,
Dass du hörst und du bist dir der Empfindung deines Atems bewusst.
Es bedarf keiner Anstrengung.
Bleib einfach aufmerksam und beobachte das,
Was sich ergibt.
Da ist dein Körper,
Atmend,
Geräusche hörend,
Die Empfindung deiner Atmung taucht auf.
Du bleibst einfach wach und aufmerksam,
Achtsam,
Neugierig auf das,
Was kommt.
Vielleicht wirst du dir deiner Körperempfindungen bewusst.
Druck,
Enge,
Weite,
Vibration oder Wärme,
Was auch immer da an Körperempfindungen kommen mag.
Alles passiert in diesem Rahmen,
Alles darf sein.
Da ist dein Körper,
Deine Empfindung des sitzenden Körpers und deine Atmung.
Vielleicht nimmst du wahr,
Dass unterschiedliche Gedanken oder Bilder erscheinen.
Beobachte,
Wie vielfältig diese sein können.
Wir sind immer noch in der Einfachheit des Wissens,
Dass da ein Körper ist.
Wir beobachten und erfahren weiterhin das Gefühl des hier sitzenden Körpers.
Wir sind uns der unterschiedlichen Empfindung des Atmens bewusst.
Wir sind uns der Geräusche hier im Raum bewusst.
Nimm wahr,
Wie schnell du bemerken kannst,
Dass da ein Gedanke oder ein Bild in deinem Kopf erscheint.
Direkt am Anfang oder in der Mitte?
Oder wirst du dem Gedanken gewahr,
Wenn er schon wieder vorbeigezogen ist?
Und wie ist die Qualität deiner Gedanken?
Interessiert oder gelangweilt?
Ist dein Geist wach oder schläfrig?
Einfach nur beobachten.
Ist dein Geist beständig oder ruhelos?
Ganz egal,
Wie es ist.
Du übst dich so oder so in Achtsamkeit.
Alles darf so sein.
Alles ist okay.
Komm zurück zu dem einfachen Wissen,
Dass da dein Körper ist.
Erfahre die bewusste Wahrnehmung,
Dass dein Körper hier sitzt.
Und innerhalb dessen,
Dass du dir deines Körpers bewusst wirst,
Werde dir deine Atmung bewusst,
Der Geräusche hier im Raum und der Gedanken und Bilder.
Sei dir ganz einfach dem bewusst,
Was auch immer in diesem Moment aufkommen mag.
Entspann deine Augen,
Deine Schultern,
Dein Herz.
Atme nochmal tief ein und tief wieder aus.
Öffne langsam wieder deine Augen.
Lass dir genug Zeit,
Wieder ganz anzukommen.
Bewege deinen Körper.
Streck dich,
Wenn du magst.
Bis zum nächsten Mal.
Und bleib achtsam.
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