
Atemmeditation 15 Minuten
by Arjen
Diese 15 Minuten Atemmeditation hilft dir, deine Aufmerksamkeit auf den Atem ruhen zu lassen. Wenn du deinen Atem spürst, dann bist du mit deiner Aufmerksamkeit im gegenwärtigen Augenblick. Nur wenn du wirklich im Hier und Jetzt anwesend bist, ist im Geist kein Raum für stressverursachende Gedanken. Diese Tatsache ist schon über Jahrtausende bekannt. Mit dieser etwas längeren angeleiteten Meditation kannst du das üben und erfahren. Viel Spaß dabei.
Transkription
Du nimmst jetzt Zeit für eine Atemmeditation.
Komme dafür in eine bequeme und aufgerichtete Sitzhaltung.
Nimm einige tiefere,
Ganz ruhige Atemzüge,
Um in deiner Haltung anzukommen.
Atme tief ruhig ein und strecke den Rücken lang,
Die Wirbelsäule lang.
Atme aus,
Entspanne.
Tief ein,
Die Wirbelsäule lang,
Kronepunkt,
Strebt Richtung Decker,
Kinn leicht nach innen ziehen.
Ausatmend,
Entspanne,
Deine Schultern,
Arme und Hände.
Ganz langsam,
Dein Atem natürlich fließen lassen,
Dein natürlicher Atemrhythmus und so im Sitzen,
Spüre in dein Körper hinein.
Wenn du gut sitzt,
Bleibe gerade,
Bewegungslos.
Aber es ist wichtig,
Dass du dich so hinsetzt,
Dass du eine Weile im Stillen sitzen kannst,
Ohne Störung.
Lasse deine Haltung Offenheit,
Würde ausstrahlen.
Lasse deine körperliche Haltung eine Reflektion sein deiner innerlichen Haltung.
Offen,
Freundlich und milde.
Während dieser Meditation bist du dir bewusst,
Wo du mit deiner Aufmerksamkeit alles sein kannst.
Und früher oder später wirst du bemerken,
Dass du abgelenkt bist,
Dass du mit deiner Aufmerksamkeit nicht mehr im Hier im Jetzt bist,
Nicht mehr bei deiner Atemzüge.
Und das ist völlig normal,
Das gehört zur Übung.
Du übst jetzt deinen Aufmerksamkeitsmuskel,
Indem du erforscht,
Wo deine Aufmerksamkeit ist.
In diesem Moment und in diesem und in diesem.
Noch für ein,
Zwei Atemzüge werde dich dein Körper als Ganzes bewusst.
Deine Körperhaltung,
Dein Gesichtsausdruck und dann gleite oder gehe mit deiner Aufmerksamkeit zu den Atem.
Werde dich dein Atem bewusst.
Beobachte den Atem,
Ohne etwas ändern zu wollen.
Einfach den Atem beobachten.
Atme ein und atme aus.
Deine volle Aufmerksamkeit auf den Atem.
Immer wieder spüre die Einatmung,
Die Ausatmung.
Ein und aus.
Spüre,
Wie dein Atem den Körper in Bewegung bringt.
Atme ein und beobachte,
Wie Bauchdecke und Brust sich sanft heben.
Atme aus und beobachte,
Wie sie sich wieder senken.
Atme ein,
Spüre,
Wie die Luft an deinen Nasenflügeln vorbeiströmt.
Vielleicht bemerkst du sogar einen Temperaturunterschied.
Etwas kälter strömt die Luft in deine Nase hinein.
Etwas aufgewärmt verlässt sie deine Nase.
Wende dich nun mit deiner Aufmerksamkeit zu der Stelle im Körper,
Wo du dein Atem am besten spürst.
Vielleicht am Naseneinkang,
Vielleicht am Brust- oder auch im Brustraum,
An der Bauchdecke oder im Bauchraum.
Oder auch woanders.
Bleibe nun mit deiner Aufmerksamkeit ganz bewusst bei deinem Atem.
Bei dieser Stelle,
Wo du dein Atem am besten spürst.
Ein und aus.
Wenn du so einige Minuten den Atem zu folgen versuchst,
Wirst du feststellen,
Dass das nicht klappt.
Deine Aufmerksamkeit,
Deinem Geist,
Ist immer wieder abgelenkt.
Und das ist gar kein Problem,
Das ist halt die Natur des Geistes.
Die einzige Anleitung ist,
Sobald du bemerkst,
Dass du im Gedanken abgeschweift bist,
Kehre freundlich,
Aber auch bestimmt wieder zum Atem zurück.
Du schweifst ab und du kehrst wieder zurück.
Atemempfindung im Körper.
Du bist eine Weile komplett weg und dann richtest du deine Aufmerksamkeit wieder zum Atem zurück.
Egal,
Ob du 10 Mal oder 100 Mal oder auch 1000 Mal abschweifst und wieder zurückkehrst.
Prima,
Das ist die Übung.
Abschweifen.
Zurückkehren.
Und wieder in voller Aufmerksamkeit deine Atemzüge beobachten.
Und so für die nächsten Minuten verfolge deine Atemzüge in der Stille.
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